
Fuelless
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ich hab den Thread jetzt mal in Erfahrungen beim Absetzen von Antidepressivas umbenannt. Hier können wir uns dann ja jetzt immer darüber austauschen. Auf ein gutes Gelingen!
mfg
Fuelless
Fuelless
chrischi
Zitat:Habe heute zum vierten Mal die halbe Dosis genommen. Bis jetzt läuft alles so, wie ich es erhofft habe: keine Absetzerscheinungen und auch keine Stimmungsschwankungen.
chrischi
Zitat:Ich werde es aber nicht beschleunigen, auch wenn mich jetzt ein wenig die Ungeduld packt ...
Seesternchen
Fuelless
Fuelless
Fuelless
Zitat von Fuelless:Hallo Marsupilami,Zitat:bin irgendwie traurig weis aber ned wieso,,, beim schaffe hätt i heute dauernd weinen können
ich würde dieses Gefühl eher als Chance ansehen. Es ist nicht gut von seinen Gefühlen wegzulaufen, dadurch entsteht erst Angst, Niedergeschlagenheit und Depressivität. Versuch es doch einfach mal zuzulassen. Du musst den Schmerz erst richtig fühlen und ihm Aufmerksamkeit schenken, damit er auch wieder heilen kann. Wenn Du versuchst vor ihm wegzulaufen wirst Du das nicht schaffen und es entsteht ein Gefühl der Hilflosigkeit und damit Angst und Depressivität. Versuche dem Schmerz in dir zuzuhören und ihm etwas Verständnis entgegen zu bringen und dessen tieferen Ursachen zu erforschen, anstatt ihn zu hassen und ihn zu ignorieren. Es ist wie mit einer Wunde. Wenn Du ihr Aufmerksamkeit schenkst und sie gut behandelst und pflegst wird sie wieder heilen. Wenn Du sie hasst und sie ignorierst wird sie sich entzünden, anfangen zu eitern und deinen ganzen Körper krank machen. Du hast am Anfang geschrieben, Du hast solche Angst wieder alles neu zu durchleben und hast verstärkt versucht davor wegzulaufen. Genau dadurch hast Du dích aber wieder schnurstracks auf dem sichersten Weg dahinein manövriert. Es wird immer gesagt Du musst gegen die Krankheit ankämpfen...kämpfen, kämpfen blablabla. Aber das ist genau der falsche Weg, der einen krank hält! Das implementiert ja nämlich im Prinzip, man müsse den Schmerz als Feind betrachten gegen den man kämpfen muss, was Hass gegen diesen Schmerz hervorbringt und damit Hass gegen sich selbst. Irgendwann ist man dem Schmerz so erfolgreich entflohen, dass er nur noch im Hintergrund wütet und uns krank macht und krank hält ohne dass wir uns ihm direkt bewusst sind und Gedanken und Gefühle haben wie Ich bin ängstlich und deprerssiv und weiss nicht warum. Wenn der verdrängte Schmerz uns dann erstmal so richtig krank und sogar handlungsunfähig gemacht hat, versuchen wir uns in Krankheitsbilder zu fliehen, um dadurch eine Existenznische zu finden. Wir versuchen dann wiederum diese Krankheit mit harten Medikamenten zu bekämpfen, was uns dann vieleicht kurzfrisitg Erleichterung verschafft, langfristig dann aber alles nur noch schlimmer macht. Der Grund warum dir keiner eine längere Zeit geantwortet hat, ist dass Du uns quasi vor Augen hälst, dass man dem Schmerz der sich irgendwann in Krankheit verwandelt hat nicht entfliehen kann und er immer wieder kehrt, was wiederum verstärkten Hass und Hilflosigkeit gegenüber diesem Schmerz hervorruft und somit wird dein Thread gemieden, weil wir alle versuchen vor diesem Schmerz wegzulaufen und ihn hassen. Ehe wir uns versehen, haben wir dann unser Leben lang damit verbracht vor diesem Schmerz wegzulaufen, was unser Leben in einen einzigen Kampf verwandelt hat. Wir müssen aber denke ich alle lernen, dass wir die Krankheit, die dieser Schmerz hervorgerufen hat gerade dadurch aufrecht erhalten. Ich bin durch diese Einsicht und dessen Befolgung im letzten Monat tausend Mal weiter gekommen als Jahre zuvor, in denen ich versucht habe vor diesem Schmerz dauernd nur wegzurennen. Wenn Du denn Schmerz zulässt, ihn fühlst und wahrhaftig durchlebst, wirst Du ihn durch Trauer, Wut und Tränen abbauen und dadurch auch seelische und körperliche Verspannungen lösen die dich ängstlich und depressiv machen. Also sei gut zu deinem Schmerz, hör zu was er dir zu sagen hat und lauf nicht von ihm weg!
...
Noch eine Sache was ich zu dem Verändern denke: Ich denke die zugrunde liegende Problematik bewusst zu machen und emotional zu verarbeiten bewirkt eine grössere und anhaltendere Veränderung, als zwanghaft etwas so zu verändern wie man etwas haben möchte. Zweiteres ist nämlich wie ich finde eher ein Hinterherlaufen hinter einem idealisierten Selbstbild, was durch einen emotionalen Klotz am Bein aber sehr schwer wird. Indem man diesen emotionalen Klotz aber emotional verarbeitet und dadruch loswird, schafft man denke ich eine feste Grundlage dafür, um wirklich persönlich zu wachsen.
lg
Fuelless
Fuelless
Annatomie
Zitat von Fuelless:Ich hab mich doch gegen ein Nikotinersatzpräparat entschieden und für Zig. aus der Apotheke. Davon rauch ich bei starkem Suchtdruck so 2-3 am Tag.
Fuelless
Annatomie
Zitat von Fuelless:Vielen Dank der Nachfrage! Bist Du Raucherin?
Fuelless
Zitat:na erstmal Glückwunsch zum bisherigen Erfolg!
oslo
Fuelless
Annatomie
Zitat von Fuelless:mir kommt es auch irgendwie so vor als würden mehr Männer unter Libidoverlust leiden als Frauen vor allem bei Einnahme von serotonergen Antidepressivas. Also zumindest les ich hier von Frauen vermehrt, dass sie damit nicht so die Probleme haben und Männer eher.
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