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Achtsamkeit in unseren Alltag integrieren

Jedi
Hallo

Achtsam sich selbst gegenüber bleiben u. gut um sich zu kümmern, eine notwendige Aufgabe,
um ausgeglichen u. zufrieden zu sein !

Der Kabarettist Karl Valentin meinte einmal dazu:
Heute gehe ich mich mal besuchen, mal schauen, ob ich Zuhause bin !

So sollten wir uns jeden Tag einmal besuchen gehen !
Es ist gut einmal inne zu halten, einmal genau auf unser Inneres zuhören, unseren Körper wahrzunehmen,
was schmerzt, wo zwickt u. zwackt es.
Hinhören u. spüren, was bräuchte ich - was brauche ich gerade jetzt - was täte mir gut u. was täte gerade jetzt mir gut ?

Dieses in sich hineinhören u. sich spüren, ist für die allermeisten Menschen schwer, für manche gar unmöglich u.
für den ein oder anderen gehört es in die Ecke von Esoterik.
Viele von uns haben es nie gelernt oder gehört, du darst deine Bedürfnisse benennen u. sie dir erlauben !
Was nicht wenige gelernt haben u. sie immer noch für die Wahrheit halten ist,
sich selbst nicht so wichtig zu nehmen, denn das wäre ja Egoistisch, gar villt.schon Narzisstisch.
So sind unsere Antennen immer ausgerichtet, hin zu den Anderen, beim Partner/in - bei den Kindern - bei der Familie (Eltern u. Geschwister) - bei Freunden u. Bekannten, gar bei uns fremden Menschen.
Da wird oft genau hingesehen - hingehört, was ihre Bedürfnisse sind u. wie wir dazu beitragen können,
dass es ihnen gut geht.
Natürlich erwarten wir, dass wir Lob, Anerkennung u. gar dafür geliebt werden, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse
nicht nur hinten anstellen, sondern oftmals gar verleugnen.

Was passiert oft, wenn wir durch unser Handeln etwas dann gar erwarten, wir werden nicht selten enttäuscht !
So geschieht es auch in unserem Job.
Wir übernehmen noch mehr Aufgaben - machen Überstunden - sind für den Chef auch am Wochenende Online u.
dann wollen wir auch diesen Einsatz von unserem Chef auch Wahrgenommen wissen, Lob u. Anerkennung werden
auch irgendwie doch insgeheim erwartet.

Dabei merken wir oftmals noch nicht einmal, dass wir unsere Belastungsgrenze schon längst überschritten haben u.
das Lob u. Anerkennung, uns gar nichts nützt, da wir bereits gegen uns Krieg führen,
weil wir gegen unsere innere Wahrheit ankämpfen.
So hören wir nicht mehr unsere innere Stimme, die uns rät, Nein zu sagen, anstatt Ja u. dabei zu erwarten,
dass uns Lob u. Anerkennung schon über die Belastungsgrenze trägt !
Von dieser Fehlannahme, wissen hier nicht wenige Forenmitglieder, in diesem Depressions-Forum,
durch eigene gemachte schmerzliche Erfahrung hier zu berichten.

Also könnte die Aufgabe für das neue Jahrzehnt sein, kümmern Wir uns, gut um Uns !

Hierzu ein paar Achtsamkeits-Übungen !
- Egal wo wir uns gerade befinden, am Arbeitsplatz oder Zuhause, einmal kurz inne zu halten u. wahrzunehmen,
was wir in diesem Augenblick erleben, was wir mit unseren verschiedenen Sinnen auch Wahrnehmen können.

Auf einem Stuhl sitzend, kann man es gut üben,
Wahrnehmen, wo unsere Körperfläche den Stuhl berührt,
spüren, ist da ein Druck, ist es angenehm oder unangenehm,
schmerzt etwas,
ist es gar bequem,
können wir aufrecht sitzen,
sind wir in uns versunken,
haben unsere Füße, festen Kontakt zum Boden,
können wir gut atmen, uvm. !
Wahrnehmen, spüren, ohne zu bewerten !
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Eine weitere Übung wäre, die Aufmerksamkeit auf ihre Umgebung zu richten u. wie mit einem Scheinwerfer,
alles einmal zu beleuten. - Nur wahrnehmen , ohne zu beurteilen !
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Auch ist es sinnvoll, einmal inne zu halten u. sich Zeit dafür zu nehmen,
- Was beschäftigt mich gerade ?
- Was geht mir gerade alles so durch den Kopf ?
- Wie fühle ich mich gerade ?
- Was erzählen mir gerade meine Gedanken ?
- Was ist körperlich gerade spürbar ?
- Bin ich mit meinem Job zufrieden ?
- Bin ich in meiner Partnerschaft (Ehe) zufrieden ?
- Was bereitet mir gerade Kummer, gar Sorgen ?
- Was möchte ich noch gerne einmal tu oder erleben ?
Und diese Liste kann man nach individuellen Bedarf noch erweitern oder gar auch kürzen !
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Sich seiner Bedürfnisse gewahr werden u. sie sich auch erfüllen u. sich dabei einmal zu erleben,
die eigenen Gedanken - Gefühle u. Emotionen dabei wahrzunehmen.
Sich diese Bedürfnisse, auch ohne ein schlechtes Gewissen, bzw. ohne sich durch Bestätigung von Außen,
sich mit einem guten Gewissen auch zu erlauben !
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Wenn es in unserer nahen Umgebung, einen Menschen gibt (Partner/in, Familienangehörige, Freunde od. Bekannte,
ein guter Arbeitskollege), dem es gerade nicht gut geht, so zu schauen, wo können wir etwas für ihn tun ?
Aber auch gleichzeitig sich seiner eigenen Grenzen dabei bewusst sein.
Nicht in das Leid des Anderen mit hineinsteigen, sondern Mitgefühl reicht oft da völlig aus.
Auf sich dabei gut zu achten, sonst wird man schnell zu einem Verstärker der Ursächlichkeiten,
anstatt zu einem Menschen, der an der Seite bleiben kann u. Stütze ist.

So soll die Achtsamkeit u. Selbstfürsorge eine wichtige Aufgabe in unserem gesammten Leben sein,
um an Körper - Geist u. Seele gesund zu bleiben !

So können wir von Buddha lernen,
Der Kluge hütet Achtsamkeit, wie seinen größten Schatz !

LG Jedi

02.01.2020 19:59 • x 7 #16


Jedi
Hallo

Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, der er nie in ihrem Schatten sitzen wird,
hat zumindestens angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen !

(Tagore)

Das Zitat ermuntert mich gerade für mein nächstes Thema hier, über das Waldbaden etwas zu berichten.

LG Jedi

11.01.2020 20:41 • x 3 #17


A


Hallo Jedi,

Achtsamkeit in unseren Alltag integrieren

x 3#3


M
Zitat von Jedi:
nächstes Thema hier, über das Waldbaden etwas zu berichten.


Da bin ich jetzt schon gespannt was du dazu berichtest.

11.01.2020 21:09 • x 3 #18


Jedi
Das Gegenstück zum äußeren Lärm, ist der innere Lärm des Denkens.
Das Gegenstück zur äußeren Stille, ist innere Stille jenseits der Gedanken.

(Eckhart Tolle)

12.01.2020 17:15 • x 3 #19


E
Oje. . . bei Eckhart Tolle fangen meine Augen schon fast von selbst an zu rollen

12.01.2020 17:20 • x 2 #20


Jedi
@Resi !

Zitat von Resi:
Oje. . . bei Eckhart Tolle fangen meine Augen schon fast von selbst an zu rollen

Warum Resi ?

Gerade erinnere ich mich an einen intensiven Austausch über Eckhart Tolle im BOF
In meiner KVT ist mir E. Tolle sehr oft begegnet u. 2010 hatte ich E.Tolle live erleben können,
obwohl ich ihn da noch nicht wirklich verstanden habe.
Erst in meiner therapeutischen Begleitung, bin ich durch meinen TP, wieder mit E.Tolle in Berührung gekommen.
Habe sehr viel daraus lernen können !

LG Jedi

12.01.2020 17:33 • x 3 #21


E
Ich glaube, das ist ein Vorurteil, weil meine Schwester ihn sehr verehrt hat und dieses kleine
Buch immer bei sich trug wie eine Bibel, mich hat das tierisch genervt
Zitat:
Gerade erinnere ich mich an einen intensiven Austausch über Eckhart Tolle im BOF

Aber jetzt nicht mit mir, gell?

War ich da vielleicht noch gar nicht dabei?
Ich kann mich jetzt nicht erinnern. . .

12.01.2020 17:49 • x 2 #22


S
Ich find Eckhart Tolle auch so super

12.01.2020 18:00 • x 3 #23


M
Zitat von Jedi:
Eckhart Tolle im BOF


Oh ja

12.01.2020 18:49 • x 1 #24


Jedi
@Resi

Zitat von Resi:
Aber jetzt nicht mit mir, gell?

Nein mit Dir nicht !
Es war ein männliches Forum-Mitglied.
Er selbst hatte war von Burn Out nicht betroffen, aber seine Frau.
Er war auch Selbstständig - kömme jetzt aber nicht auf seinen Nickname.
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Zitat von Resi:
Ich glaube, das ist ein Vorurteil, weil meine Schwester ihn sehr verehrt hat und dieses kleine
Buch immer bei sich trug wie eine Bibel, mich hat das tierisch genervt

Wahrscheinlich meinst Du das Buch Jetzt die Kraft der Gegenwart ?
Einwirklich gutes Buch, aber es sollte nicht zur Bibel gemacht weden.
Ich habe auch andere Bücher von ihm gelesen u. habe mir da das herausgezogen, was mir sinnvoll u. nützlich erschien.

LG Jedi

12.01.2020 19:09 • x 2 #25


Jedi
Hallo

Achtsames absichtsloses Eintauchen in unseren Wald u. dabei unsere Sinne öffnen, mehr braucht es für
ein Waldbaden nicht.
Eine Ugandische Weisheit besagt : Kennt man die Bäume nicht, behandelt man sie alle, wie Feuerholz.

Achtsamkeit u. Waldbaden sind eine gute Kombination zur Stressreduzierung, sind Gesundheitsfördernd,
eine gute Tankstelle, um sich wieder mit Energie zu versorgen, wieder einen Bezug zur Natur zu bekommen.
Auch ist es möglich, unseren unruhigen Geist einmal zur Ruhe zu bringen.
Es kann sehr viel Spaß machen u. ein wirkliches Erlebnis werden, einmal ein geführtes Waldbaden mitzumachen.
In einem solchen Kurs bekommt man gute Anleitung u. weitreichende Informationen zu unserer Natur u.
der positiven Wirkung des Waldbadens.
Shinrin Yoku - Waldbaden kommt aus Japan - wird dort sogar Ärztlich verordnet, weil die Gesundheitsfördernde u.
Gesundheitserhaltene Wirkung sehr geschätzt wird.
Wissenschaftlich wird daher viel für die Erforschung des Waldbadens unternommen, um die Nützlichkeit u.
gesundheitsfördernde Wirkung auf Körper - Geist u. Seele zu bestätigen.

Ein Kurs kann damit beginnen, sich in der Stadt zu treffen u. das die Teilnahmer sich einmal in dieser Umgebung,
ihren Blutdruck messen lassen.(Freiwilligkeit ist vorrausgesetzt)
Manche waren über die gemessenen Ergebnisse schon sehr erstaunt.
Dann ging es in den Wald u. es begann mit einem gemütlichen Waldspaziergang u. der Fokus wurde auf die Langsamkeit,
Sehen - Hören u. Riechen gelegt.
Interesannte Unterweisungen, machten allein diesen Waldspaziergang zu einem tollen Erlebnis.
Wir konnten erfahren, dass die Farbe Grün der Blätter, eine beruhigende Wirkung auf unsere Psyche u.
somit auch Einfluss auf unsere Körperfunktionen hat.
Dies war auch messbar u. so wurde noch einmal der Blutdruck der Teilnehmer gemessen u. auch hier konnte man feststellen,
dass der erhöhte Blutdruck, der bei Einigen in der Stadtumgebung gemessen wurde, nun deutlich niedriger ausfiel.
Was doch uns auch lehrte, dass die vielen Reize in der Stadtumgebung, großes oft unbemerkten Einfluss auf uns hat.

Wissenschaftlich ist erforscht, dass die Bäume Duftstoffe verströmen, die der Warnung anderer Bäume vor Schädlinge dient,
hier aber stärkemd auf unser Immunsystem sich auswirken.
Besonders die Terpenoide, die von den Nadelbäumen verströmt werden, sind für uns Menschen gesundheitsfördernt.

Es tut gut, einmal mit bloßen Füßen über den Waldboden zu laufen, um einmal einen direkten Kontakt
zum Waldboden zu erfahren.
Es ist eine andere Sinneserfahrung mit bloßen Füßen über den Waldboden zu gehen, die man,
wenn auch in so geeigeneten Schuhenwerk, wir nicht machen können.

Eine schöne Erfahrung ist, wenn man zu einer Baumkrone hochschaut u. dabei, wie die Äste des Baumes,
sich selbst dabei einmal seicht hin und her zu wiegen.
Es gibt dabei die Möglichkeit, dies in einem Kreis mit den anderen Teilnehmen zu machen,
Allein u. dabei die Arme weit auszubreiten oder sich auch einmal selbst in den Arm zu nehmen, was die Selbstliebe u. Selbstfürsorge noch einmal unterstützt u. erlebbar werden lässt.

Nun sucht man sich einen Baum u. eine gute Stelle, wo man sich mit dem Rücken an den Baum sitzend anlehnt.
Dies machen auch einige Teilnehmer im Stehen, einige legen ihre Arme um den Baumstamm, so wie es
jeder in den Moment tun möchte. Alles kann darf - nichts muss !
Es wäre schön, die Augen zu schließen u. nicht den Gedanken, zu sehr an Aufmerksamkeit zu schenken,
sondern, die Gedanken, wie die Wolken am Himmel, an uns vorbeiziehen zu lassen.
Gehört sicher zu den schwesten Übungen, da viele Menschen ihren Gedanken ständig Aufmerksamkeit schenken u.
egal, ob diese Gedanken wahr sind, nützlich oder so keinen wirklich realen Bezug haben.
Es ist reine Übungssache u. meine Empfehlung, bitte nicht zu schnell aufgeben, sondern dran bleiben !
Gebt Euch dafür die nötige Zeit u. Geduld ! - Auch hier gilt es, alles kann - nicht muss !
Bitte keinen Leistungs- u. Erfolgsdruck erzeugen, dass wurde durch den Seminarleiter ausdrücklich,
uns immer wieder bewusst gemacht.

Am Schluss können wir einen Ausschnitt des Waldes betrachten, indem wir aus einem Pappkarton
ein Fenster ausschneiden u. durch dieses Fenster einmal verschiedene Ausschnitte,
der Waldumgebung auszuwählen u. sie virtuell in uns abspeichern.
Der Sinn liegt darin, wenn uns einmal der Alltag zu überfordern scheint, können wir uns diesen von uns
gewählten Ausschnitt vor unseren Augen aufrufen u. es kann uns Beruhigen.

Ich würde gerne einmal dazu ermutigen, sich einmal ein solches Waldbaden-Seminar zu gönnen.
Es macht ein gutes Gefühl in der Gemeinschaft u. der Umgebung des Wald, sich dabei zu entschleunigen.
Im Waldbaden können wir wieder auf eine einfache Weise, auf uns Selbst konzentrieren, mit uns in Kontakt gehen,
wahrnehmen u. spüren.
Es geht darum bewusst unsere Sinne einzusetzen, um so wieder mehr Kontakt zur Natur zu erhalten.
Dazu dienen auch die vielen Informationen, die uns so dann auch, den Wald für uns noch erlebbarer werden lässt.
Villt. entwickeln sich durch diese Erfahrung neue Ideen, erhält neue Impulse u. ein anderes, gar neues Lebensgefühl.

Sicher ist Waldbaden nicht nur sehr geeignet für die, die einen Burn-Out erlitten haben oder an einer Depression leiden
u. besonders zu empfehlen, sondern auch als Prävention für Männer u. Frauen geeignet, deren Alltag oft voller Termine sind,
gar zu Hause mit der Kindererziehung, Haushaltsführung beschäftigt oder gar Beruf u. Familie zu vereinbaren haben,
sehr geeignet, dies als eine Auszeit, vom Alltäglichen Geschehen u. als Entschleunigung zu nutzen.

Villt. konnte ich einmal euer Interesse wecken, sich mit dem Waldbaden zu beschäftigen oder mal an einem solchen Seminar teilzunehmen.
Es wird sicher ein interessantes Erlebnis werden.

LG Jedi

21.01.2020 19:28 • x 3 #26


111Sternchen222
Danke @Jedi da freue ich mich auf den Frühling wenn neues Grün im Wald aufblizt!

21.01.2020 20:15 • x 2 #27


M
Das auch ich ein Fan vom Waldbaden bin ist ja nicht neu.

Heute habe ich überlegt das dieses Wochenende genau der richtige Zeitpunkt ist

mehre Stunden in den Wald abzutauchen.

Nur mit einem Notfallhandy warmer Kleidung und Tee.

Runterfahren und die Nachrichten außen vor lassen.

Bei mir sein.

13.03.2020 19:21 • x 2 #28


Jedi
@Machara !

Zitat von Machara:
mehre Stunden in den Wald abzutauchen.

Toll !
Die Natur, als Sehnsuchtsort wieder zu entdecken, kann eine wichtige Ressource für uns Menschen werden.
Wenn wir bereit sind, unser Herz zu öffnen u. zu schützen , was wir lieben,
so wie es Heinrich Pestalozzi schrieb,
Nur was wir kennen u. lieben,
sind wir zu schützen bereit.

So kann uns die Natur dabei helfen, unsere Gefühle zu erkennen u. unseren Gedanken bewusst zu werden.
Waldbaden ist nur eine Möglichkeit, sich einmal mit der Natur zu verbinden u.
durch einüben der Wachheit in der Achtsamkeit. innezuhalten.
--------------------------------------------------------------------------------------
Bei jedem Wetter, zu jeder Tages- u. Nachtstunde versuche ich,
den gegebenen Augenblick zu nutzen.
Immer war ich bedacht, dort festen Fußes zu fassen, wo zwei Ewigkeiten - Vergangenheit u. Zukunft zusammentreffen,
dass heißt gerade im jeweiligen Augenblick.

(Henry David Thoreau)


LG Jedi

14.03.2020 15:49 • x 1 #29


A


Hallo Jedi,

x 4#15


A
Heute Nachmittag habe ich eine schöne Achtsamkeitsphase erlebt. Ich lag im Garten auf der Liege, blinzelte in den blauen Himmel, verjagte ein paar Fliegen, nippte ab und zu an meinem Kaffee und war recht zufrieden. Ruhe und Stille auch auf der Straße, die an unserem Haus vorbeiführt. Auf einmal hob ein großes Durcheinander an Vogelgezwitscher an.
Eine Weile lag ich mit geschlossenen Augen da, horchte und versuchte, die einzelnen Vogelstimmen zu unterscheiden.
Kurze Zeit später holte ich mir einen Zettel und schrieb auf, welches Tier in der näheren Umgebung zu hören war. Auch das raschelnde und piepsende Mäuschen im Gebüsch wurde erwähnt.
Eine lange Zeit saß ich da, lauschte und freute mich, wenn ich wieder meinen Stift in Bewegung setzen konnte.
Amsel, Star, Eichelhäher, Elster, Specht, Taube, Rotkehlchen, Zilpzalp, Kohlmeise, Buchfink, Gartenrotschwanz, Rabe, Spatz, Grünfink, Wiedehopf, Hummel, Wespe, eine Art Goldkäfer, Mäuse und Eichhörnchen. Über den Gärten kreiste ein kleiner Turmfalke.
Ich freue mich über die tierische Vielfalt in unserem Garten. Das achtsame Zuhören heute hat mir gut getan.

26.04.2020 19:58 • x 1 #30

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