322

Achtsamkeit - was ist das?

Blume71
Mahlzeit, sorry

27.06.2019 23:22 • #16


Jedi
Hallo Alexandra2 !


(Zitat v. Alexandra)
Vielleicht reichen meine mageren mentalen Fähigkeiten nicht aus für Achtsamkeit.

Quatsch Alexandra !
da gibt sicherlich völlig andere entscheidene Gründe dafür u. liegt nun wirklich nicht an deinen mageren Fähigkeiten !
Zitat von Alexandra2:
Ich muss in eine Art Vorentspannung kommen, um weniger Reizen ausgesetzt zu sein.

und das ist bestimmt nicht einfach, denn wir sind oft u. ungewollt vielen Reizen von Außen ausgesetzt.
ich stelle es mir nicht so leicht vor, wie Du es schaffst, in eine Vor-Entspannung zu kommen.

Achtsamkeit gehört für mich in den Alltäglichen Ablauf u. nicht in irgendwie zu etwas abgehobenes !
Selbst dies zu erreichen, bedarf einiger Zeit der konsequenten Übung.
Ich denke, dass bei dir zuerst etwas anderes ansteht, dies geplapper die Macht zu nehmen,
Zitat von Alexandra2:
plappert mein Geist unaufhörlich

denn, dass ist schon eine sehr große Herausforderung u. ich weiß, aus eigener Erfahrung, wie lange mich mein geplapper, mein Gedankenkreisel , die Macht über mein Verstand hatte.

Also Alexandra, es liegt nun bei weitem nicht an mageren Fähigkeiten.

LG Jedi

28.06.2019 00:09 • x 5 #17


A


Hallo Ex-Mitglied,

Achtsamkeit - was ist das?

x 3#3


E
Zitat von Jedi:
Für mich bedeutet Achtsam-keit, den Moment achten, ohne zu bewerten !
]

Das ist schön, das ist gut ausgedrückt - und es ist etwas, was ich gut in meinen Alltag integrieren kann, etwas, was im Rahmen meiner Möglichkeit ist.
Und was ich ja auch schon eine ganze Weile praktiziere, z.B. wenn ich im Garten bin, spazieren gehe, irgendein Insekt betrachte oder ähnliches
Zitat von Blume71:

für mich definiere ich Achtsamkeit, in dem ich bewusst wahrnehme, was um mich herum gerade passiert (ähnlich wie Jedi es beschreibt). Ich gehe morgens durch die Stadt zur Arbeit und sehe bewusst den Fluss über dessen Brücke ich gehe, ich nehme die Enten wahr und höre dem Konzert der V.ö.g.e.l zu.

Ich bin im hier und jetzt und sehe, fühle, höre usw im Moment und nehme auf, was mir begegnet, gehe weiter bis mir das nächste begegnet. Genauso kann es bei Malzeiten sein. Ich nehme ganz bewusst wahr und schmecke intensiv, genieße.
:

Oh ja, genauso - also das ist auch Achtsamkeit?
Alles aufmerksam und bewußt zu tun?

Mir gelingt das aber nur, wenn ich nicht zu viel in den Tag packe, wenn ich mich entschleunige

Zitat von Blume71:
Genauso versuche ich es bei der Wahrnehmung meiner Gefühle zu handhaben. Das klappt aber noch nicht so gut. Meist versuche ich mir meinen momentanes Gefühl (wenn es vllt. gerade nicht in die Situation passt) zu erklären oder zu ergründen.

:

Wie meinst du das, Blume?
Geht es da um Gefühle, die nichts mit der entsprechenden Situation zu tun haben?
Unangenehme?

Zitat von Alexandra2:
Leider leider plappert mein Geist unaufhörlich trotz Musik, bei Gesprächen, wenn er nicht abgelenkt ist. Und das ist er auch immer. Ich muss in eine Art Vorentspannung kommen, um weniger Reizen ausgesetzt zu sein. Dann kann ich versuchen, mich auf eins zu konzentrieren. .

Das kann ich sehr gut verstehen.
Mir erging es nicht anders, und ich hatte monatelang damit zu kämpfen, habe ganz lange gebraucht, mich konzentrieren zu können.
Rückblickend ergibt sogar das für mich einen Sinn- ich brauchte die Zeit.

29.06.2019 06:02 • x 3 #18


Blume71
Guten Morgen,

Zitat von Resi:
Mir gelingt das aber nur, wenn ich nicht zu viel in den Tag packe, wenn ich mich entschleunige


Ich glaube, darin liegt die Kunst. Wenn Du z.B. Staub wischt, dass Du Dir dann immer wieder achtsame Momente bewusst machst und nicht im Geiste, die nächste zu erledigende Aufgabe im Kopf hast. Bewusst, den Kerzenständer abstauben und dabei die Kerze bewundern. Das Tuch zwischen den Fingern fühlen und vielleicht die schöne intensive Farbe bewusst wahrnehmen. Das Holz der Möbel spüren. Im hier und jetzt , gedanklich bei den Dingen sein, die gerade passieren und bewusst wahrnehmen. Dem Geist sozusagen eine Pause geben. Gehetzte Gedanken durch schöne zu ersetzen

Zwischen den Tagesaufgaben immer wieder inne halten, sozusagen Inseln schaffen für den Geist und die Seele.

Oder im Büro, bewusst inne halten und Dinge im hier und jetzt wahrnehmen. Den Duft des Kaffee´s, das schöne Kleid der Kollegin. und zwischendurch bewusst eine Tasse Tee genießen.

Zitat von Resi:
Wie meinst du das, Blume?
Geht es da um Gefühle, die nichts mit der entsprechenden Situation zu tun haben?
Unangenehme?


Ja - so meine ich das. Heute Morgen bin ich z.B. sehr gereitzt und spüre immensen Druck auf mir. Sofort versuche ich es zu ergründen, schiebe es auf den bevorstehenden Schulanfang o.ä.
Ich glaube ein achtsamer Umgang damit wäre, es einfach wahrzunehmen, es dabei zu belassen und es vllt. sogar anzunehmen.

Das Letzte ist aber jetzt meinen eigenen Gedanken entsprungen und nicht aus irgendeinem Buch, oder so.

Hab einen guten (achtsamen ) Tag!

Ganz liebe Grüße

29.06.2019 10:57 • x 4 #19


E
Moinsen,

Zum Thema Achtsamkeit ein Bucht Tipp von mir

Der achtsame Weg durch die Depression

Sehr sehr hilfreich, wenn frau sich für das Thema interessiert, und sich drauf einlässt.

Schönen Sonntag
Emilie

21.07.2019 09:57 • x 3 #20


Jedi
Hallo

Ich habe zu dem Thema Achtsamkeit in kürzlich geführten Gesprächen festgestellt, wie doch falsche Annahmen u.
eine unvollständige Information, was ist Achtsamkeit , bei nicht wenigen Menschen vorherrscht.
Achtsamkeit ist etwas, dafür brauche ich nicht in ein Kloster nach Tibet zu reisen, sondern kann es in meiner Welt, in meinem Alltag nützlich einsetzen.
Jon Kabat Zinn , der Vater der modernen Achtsamkeitsweiheit sagte ,
Achtsamkeit ist von Augenblick zu Augenblick gegenwärtiges, nicht urteilendes Gewahrsein,
so das wir Aufmerksam sind.
Das wichtigste Ziel der Achtsamkeitspraxis ist, mit sich Selbst in Kontakt zu kommen.

Einfach ! Oder ?

Sicher nicht einfach !
da wir es so nie so gelernt u. erfahren haben u. unsere Prägungen uns etwas anderes, auf unseren Lebensweg mitgegeben wurde.
Ein Beispiel wäre die Entscheidung !
Wir kennen es sicher Alle, wie schwer wir uns oft mit Entscheidungen tun.
Villt. kennt der ein od. andere das tragische Gleichnis von Buridans Esel ?
Der Esel verhungerte jämmerlich, weil er zwischen den gleich großen u. saftigen Heuballen sich nicht entscheiden konnte,
welchen er fressen sollte.
Geht es uns oft nicht so ähnlich ? Bei den vielen Möglichkeiten , die uns im Leben täglich begegnen !

Nicht wenige haben als Kind etwas von vernünftig sein gehört oder gar, geh bloß nicht irgendein Risiko ein .
Und wie oft, hat uns unsere Vernunft in Stich gelassen, wo wir dann gesagt od. gar gedacht haben,
hab ich es doch geahnt, uvm ?
Wir können lernen unserer Intuition zu trauen, denn unsere Intuition kann Grenzen überschreiten, da wo unser Verstand sich selbst begrenzt.
Dies oder so in etwa hat es schon der berühmte Quantenphysiker Hans Peter Dürr beschrieben.
Auch beschrieb er, was uns auch immer wieder in der Achtsamkeit begegnet, Alles ist mit Allem verbunden.
Hans Peter Dürr schrieb, Jedes Atom ist mit jedem Atom im Universum verbunden.

Wie kann uns die Achtsamkeit nützlich sein, bevor wir eine Entscheidung treffen wollen, gar müssen ?
Immer wieder in unserem Alltäglichen Rhythmus, wenn eine Entscheidung zu treffen ist, einmal innehalten !
Innehalten u. sich fragen, Was spüre ich jetzt ?
Dabei gehe von Kopf , über dein Herz, zum Bauch.
Wenn wir es schaffen Kopf, Herz u. Bauch in Gleichgewicht zu bringen, stellt dies, ein für mich gutes Patentrezept dar,
für ein zufriedenes Leben !
Frage den Kopf, Was hälts du für richtig,
Frage dein Herz, Wonach sehnst du dich,
Frage dein Bauch, Was spürst du in deinem Bauch ?

Sicherlich kommt nicht immer gleich eine richtige Antwort, dann empfehle ich, verhandle, bzw. befrage weiter Kopf,Herz u. Bauch,
bis sich in Dir eine für dich stimmige Lösung ergibt.
Sich die nötige Zeit geben u. doch weiß ich aus eigener Erfahrung, dass wir dazu neigen, hyper schnell eine Entscheidung finden zu wollen.
Doch bei bewusster Wahrnehmung können wir feststellen, dass es zum innehalten immer noch genug Zeit gibt u. die sollten wir nutzen.

An meinem Beispiel wollte ich einmal zeigen, wie Achtsamkeit in unserem/meinem Alltag wirken kann.
Möchte auch, wie es in seinen Vorträgen u. Büchern Jon Kabat-Zinn noch viel besser es tut, die Achtsamkeitspraxis etwas entmystifizieren !
So kann der morgendliche Weg zum Auto, zur Bahn, durch die Stadt zum Arbeitsplatz schon in Achtsamkeit begangen werden.
Spüre bei jedem Schritt, die Straße unter deinen Schuhen, wie stark kannst du den Druck auf deinen Fuß, deinem Knie,
deiner Hüfte, deiner Wirbelsäule spüren ?
Ist der Straßenbelag flach oder wellig, stumpf oder eher rutschig, usw. !

Innere Stille, Einsicht u. Weisheit entstehen nur, wenn es uns gelingt,
völlig in diesem Augenblick zu sein, ohne nach etwas zu suchen,
an etwas festzuhalten oder etwas abzulehen.

(Jon Kabat- Zinn)

LG Jedi

24.07.2019 13:41 • x 2 #21


E
Klasse, jedi- danke dir!

24.07.2019 13:58 • #22


Jedi
Hallo

Ich lade Euch ein, jetzt 5 tiefe Atemzüge zu machen u. über die gespitzen Lippen auszuatmen !
Beantwortet Euch mal selbst folgende Fragen,
- Wann habt ihr das letztemal, die Rinde eines knorrigen Baumes angefasst ?
- Wann habt ihr das letztemal am Abend auf der Wiese liegend od. in einem bequemen Stuhl gesessen u. den Sternenhimmel beobachtet ?
- Wann habt ihr mal einen Grashalm eine Zeitlang beobachtet, wie der Wind, diesen Grashalm hin u. her wiegt ?
und noch vieles mehr ?

Na ? Schon lange oder gar sehr lange her ?

Da wird oft wieder bewusst, mit welchen Scheuklappen wir, durch unser Leben laufen.
Wir verschwenden Energie im Grübeln über die Vergangenheit, die schon vorbei ist u. nicht mehr zu ändern ist u. beschäftigen uns mit spekulationen über die Zukunft, worauf wir keinen Einfluss haben.
Aber wie es in der Achtsamkeit heißt, findet das Leben von einer ganzen Reihe von Menschen, immer irgendwo anders ab, nur nicht wo wir gerade sind.
Lasst uns im Hier u. Jetzt bleiben u. nicht, unserem Leben immer nur hinterherzujagen.
In der Gegenwart zu bleiben u. im Augenblick gegenwärtig zu sein.

Die Achtsamkeit bietet uns als möglichkeit,
- ein aufmerksames Beobachten, ohne zu Interpretieren, zu bewerten u. ohne Verzerrung,
- ein Gewahrsein frei aller Motive.
Nehmt wahr u. beurteilt nicht, das gefällt mir- das gefällt mir nicht.

Wie lässt sich im laufe meines Tages, meine Achtsamkeit einmal prüfen,
bin ich gerade wirklich in meinem Leben anwesend ?
wie intensiv nehme ich die Dinge um mich herum wahr ?
befinde ich mich im jetzigen Augenblick od. bin ich mit meinen Gedanken immer wieder im Nirgendwo ?

Ich hoffe, es ist hier für Euch erfahrbar, Achtsamkeit ist nichts abgehobenes, sondern es ist Alltagstauglich !
Achtsam in unserem Alltag zu sein bedeutet, Wahrnehmen unserer Unachtsamkeit !
Nehmt Euch die Zeit des Augenblicks der Wahrnehmung, ob auf der Arbeit, zu Hause, wo ihr Euch gerade befindet (das kann sogar, das in der Schlange anstehen im Supermarkt sein) oder womit ihr gerade beschäftigt seit.

LG Jedi

25.07.2019 20:49 • x 3 #23


Jedi
Deine innere Stimme zu hören, ist eine Frage deiner Achtsamkeit !
Ihr im Vertrauen zu folgen, eine Frage deines Mutes .

25.07.2019 21:00 • x 2 #24


Jedi
Hallo

Wie funktioniert Achtsamkeit ?
Eine einfache Übung aus der Achtsamkeitspraxis.

Der Abwasch !

Wenn man abwäscht, sollte man nur abwaschen, dass heißt, man sollte sich dabei völlig bewusst sein, dass man abwäscht.
Auf den ersten Blick mag das ein wenig albern erscheinen.
Warum sollte man solches Gewicht auf eine so banale Sache legen ?
Aber das ist genau der Punkt: Die Tatsache, dass ich hier stehe und diesen Teller abwasche, ist eine
wunderbare Wirklichkeit !
Ich bin völlig ich selbst, folge meinem Atem u. bin mir meiner Gegenwart, meiner Gedanken, meiner Handlungen bewusst.
Ich kann so unmöglich unbewusst umhergeschleudert werden, wie eine Flasche, die von den Wellen hin und her geworfen wird.
Es gibt zwei Arten Geschirr zu spülen. Einmal, damit man hinterher sauberes Geschirr hat u. die zweite Art besteht darin, abzuwaschen, um abzuwaschen.

LG Jedi

27.07.2019 19:36 • x 6 #25


Nickse
Das habe ich jetzt dreimal lesen müssen um zu verstehen!

Zitat von Jedi:
Ich bin völlig ich selbst, folge meinem Atem u. bin mir meiner Gegenwart, meiner Gedanken, meiner Handlungen bewusst.
Ich kann so unmöglich unbewusst umhergeschleudert werden, wie eine Flasche, die von den Wellen hin und her geworfen wird.


Manche Wahrheiten hätte man schon vor Jahren verinnerlichen müssen!

27.07.2019 19:40 • x 2 #26


Jedi
Hallo Nickse !

Zitat von Nickse:
Manche Wahrheiten hätte man schon vor Jahren verinnerlichen müssen!

Da gebe ich dir recht !
Es wäre nur nötig gewesen, von der Achtsamkeit kenntnis zu haben, Übungen aus der Achtsamkeitspraxis zu kennen u. durchzuführen.
Die allermeisten Menschen u. gar hier im Forum, haben oft noch keine Berührung mit der Achtsamkeit machen können.
Auch haben eine ganze Reihe von Menschen eine falsche Vorstellung von der Achtsamkeitspraxis.
Oft glauben sie, sie müssten stundenlang vor einer Wand sitzen, meditieren u. irgendwelche sich wiederholende Mantra sprechen,
irgendwelche Singsang Gebete kennen oder Yogaübungen machen, die dann Ältere Menschen Abschrecken u. gar jüngere Menschen zweifeln lassen, ob es für sie machbar sein könnte.

Ich habe die Achtsamkeit in Seminaren kennengelernt, die von Jon Kabat- Zinn u. die ist so Praxisnah, so für unsere Alltagswirklichkeit anwendbar, für Alt u. Jung machbar u. auch für Menschen mit Behinderung.
Sie ist anwendbar zu Hause, auf der Arbeit, in der Bahn, dem Flugzeug, im Gedränge an der Supermarkt- Kasse, also praktisch überall.
Auch bedarf es nicht, irgenwelcher Räumlichkeiten, größere Zeitfenster, irgenwelchem Zubehör.
Überall anwendbar u. gar auf der Toilette an seinem Arbeitsplatz, wenn man vor lauter Stress, manchmal glaubt, den Verstand zu verlieren ist.

Ich werde hier sicherlich noch die ein oder andere Übung mal aufschreiben u. wer Lust dazu hat, diese Übungen einmal selbst auszuprobieren, dem wünsche ich ein schönes friedvolles sich Selbst in der Gegenwart erlebende Erfahrung.

LG Jedi

27.07.2019 20:06 • x 3 #27


Nickse
Zitat von Jedi:
Es wäre nur nötig gewesen, von der Achtsamkeit kenntnis zu haben, Übungen aus der Achtsamkeitspraxis zu kennen u. durchzuführen.


Zitat von Jedi:
Die allermeisten Menschen u. gar hier im Forum, haben oft noch keine Berührung mit der Achtsamkeit machen können.


Wie auch Jedi? Fast alle stolpern plötzlich in ihr Schicksal.
Und von einem Tag auf den anderen ist das Leben völlig verändert.
Es benötigt Zeit, manche Dinge verstehen zu lernen.

Und manche verstehst du nie!

27.07.2019 20:13 • x 2 #28


Jedi
Hi Nickse !

Zitat von Nickse:
Fast alles stolpern plötzlich in ihr Schicksal.
Und von einem Tag auf den anderen ist das Leben völlig verändert.

Damit hast Du absolut recht !
Mir ist es doch auch nicht anders ergangen u. das ist so für mich das positive, was ich aus meiner Erschöpfungs-depression ziehen konnte !
Ich durfte mein stolpern anhalten u. habe gelernt, der Chef meines Schicksals zu werden.
Das hast Du Nickse damit sehr gut beschrieben,
Zitat von Nickse:
stolpern plötzlich in ihr Schicksal.



und heute kann ich gut verstehen, wieviel Mühe, Tränen, Rückschläge zu überwinden gilt, wieder sein Leben Selbstbestimmt zu leben.
Wir, die Betroffenen müssen nur bereit dazu sein u. das ist unter einer Depressions-Erkrankung oft sehr schwer u.
für manche fühlt es sich Unmöglich zu schaffen an.
Aber meine Erfahrung sagt mir, Wenn ich es nicht von selbst schaffe mich auf den Weg zu machen (wenn möglich mit Hilfe),
ein Anderer wird es sonst für mich nicht tun.

LG Jedi

27.07.2019 20:29 • x 4 #29


A


Hallo Ex-Mitglied,

x 4#15


L
Hallo Jedi
Ein ganz schönes Beispiel hast Du beschrieben. Ich liebe Abwaschen, wenn ich wirklich Abwaschemit meinem ganzen Sein! Das gelingt oft nicht und ich sag mal so böse Gedanken stören oft. Mir hilft, laut mir vorzusagen so, Tasse nehmen, Schüümli drauf, rubbeln, abspülen, rote Tasse. manchmal vergesse ich mich dabei und dann macht es Spass und null Stress. Danke für Dein Beispiel. Liebe Grüsse Lisa

27.07.2019 20:38 • x 3 #30

Weiterlesen »




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag