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Ärzte unterstellen mir Angststörung

W
Ich darf Lamotrigin ohne Rücksprache nicht Reduzieren, meine Neurologin würde alles dafür tun um mich in eine Klinik zu bekommen und sei es auch unter Zwang mit dem ich Gefährde mich selbst, meine Krankheituneinsichtigkeit ist bereits 2 mal Dokumentiert und somit hätte ich nicht so viel Rechte.

Ich würde aber meiner Neurologin schon erzählen, das ich nach der 10% Methode Reduziere wie im ADFD Forum empfohlen, entweder Sie geht den Weg mit mir gemeinsam oder aber ich würde das selbst in die Hand nehmen.

Neurologin wechseln, ich wüsste nicht mehr zu welchen Neurologen ich gehen kann ich habe etliche Neurologen im Umkreis von 50km durch und keiner versteht mich. Ich kann aber auch nicht, nicht mehr zum Arzt gehen, es ist Voraussetzung für die Aufhebung meines Fahrverbotes.

Grüße

10.02.2020 11:01 • #16


Irgendeine
Zitat von Windsturm:
Ich darf Lamotrigin ohne Rücksprache nicht Reduzieren

Zitat von Windsturm:
entweder Sie geht den Weg mit mir gemeinsam oder aber ich würde das selbst in die Hand nehmen.

Was davon denn jetzt? Du machst es nicht alleine, weil dir Klinik droht oder du machst es unter allen Umständen alleine, wenn sie es dir nicht so erlaubt, wie du es willst?

Zitat von Windsturm:
ich habe etliche Neurologen im Umkreis von 50km durch und keiner versteht mich.

Warum bist du denn überhaupt jemals zum Arzt gegangen, wenn es dir doch gut geht?
Und wenn etliche (wieviele sind denn etliche?) Ärzte, bei denen du bis jetzt warst, das gleiche sagen, dann ist ja vielleicht doch was dran.
Es muss ja irgendeinen Grund geben, warum die alle der gleichen Meinung sind.
Was hätten die denn davon, zu behaupten, wenn dem nicht so wäre?

Sag deiner Neurologin doch mal, dass du gerne ein offizielles und durchschaubares Testverfahren (wenn es das gibt, bei Angststörungem kenne ich mich da nicht so aus) durchlaufen möchtest. Da kann sie ja eigentlich nichts gegen sagen. Dann könntest du beweisen, dass du diese Erkrankung nicht hast.
Ansonsten könntest du mal zum Sozialpsychiatrischen Zentrum gehen. Vielleicht wissen die ja eine Möglichkeit da raus zu kommen. Die setzen sich nämlich eher für die Pat., als für die Kliniken/Ärzte ein.

Versteh mich nicht falsch, ich kenne dich nicht und ich möchte dir auch nicht zu nahe treten. Ich habe nur schon sehr viele Leute als Pat. gehabt, die auch der Meinung waren, völlig gesund zu sein, weil sie eben keine Krankheitseinsicht hatten. Genau das ist ja die Definition von keine Krankheitseinsicht. Aber das sind nur meine persönlichen Erfahrungen.

10.02.2020 13:21 • #17


A


Hallo Windsturm,

Ärzte unterstellen mir Angststörung

x 3#3


Irgendeine
Ich habe jetzt mal etwas für dich nachgefragt/recherchiert.

Fehlende Krankheitseinsicht ist keine Indikation für eine Zwangsmedikation oder gar -einweisung, auch nicht, wenn sie mehrfach dokumentiert wurde.
Nur bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung, also z.B. wenn du kurz vorm Suizid stehst.
Das sagt eine Freundin, die in der Psychiatrie arbeitet.

Eine andere Freundin, die Therapeutin ist, sagte mir, dass es folgende Testverfahren gibt: Sektionen aus SKID oder DIPS, ansonsten z.B. HAM-A und je nach Verdachtsdiagnose auch spezialisiertere Fragebögen. Musst du mal googeln.

10.02.2020 13:50 • #18


W
Meine Angsterkrankung ist nur eine Nebenerkrankung meiner Ursprungserkrankung.

Das Lamotrigin nehme ich wegen meiner Ursprungserkrankung, man kam aber auf die Idee da ich immer noch Ausfälle habe und mein EEG dementsprechend bescheiden aussieht, mir noch eine kleine Dosis von 50mg andrehen zu wollen.

Epilepsie ist aber für mich kein Grund so ein hochgefährliches Mittel (ob es Süchtig macht oder nicht) spielt da keine Rolle zu nehmen.

Meine Neurologin meint zwar 50mg sei eine kleine Dosis allerdings für mich keine Alternative.

Mit dem was ich probieren würde (1mg ) würde Sie wohl nicht einverstanden sein. Also lehne ich es komplett ab und es wird entweder Keppra oder aber was mir am liebsten wäre man erhöht das Lamotrigin.

Andere Medikamente kommen für mich nicht in Betracht.

Grüße

10.02.2020 14:57 • #19


Irgendeine
Was ist an Pregabalin denn so hochgefährlich?
Und was hat eine Epilepsie mit einer Angsterkrankung zu tun?

Meines Wissens nach, sind 400mg Lamotrigin die Höchstdosis und es kann nur in absoluten Ausnahmefälle noch gesteigert werden.
Wenn du immer noch Ausfälle im EEG hast, scheint die aktuelle Medikation ja nicht auszureichen.

10.02.2020 15:05 • #20


W
Hast du Dir mal die Nebenwirkungen dieses Medikamentes angeschaut, da vergeht mir Alles.

Pregabalin ist für mich unabhängig von meiner Epilepsie pures Gift, was ich meinem Körper niemals im Leben zuführen würde, zumindest nicht freiwillig.

Mal schauen was meine Neurologin sagt, aber genau so werde ich Ihr das auch sagen.

Ausfälle so wie ich Sie habe, sind für mich kein Grund ein weiteres Medikament zu nehmen, ich nehme 400mg Lamotrigin das muss reichen. Im absoluten Ausnahmefall könnte ich mich erneut auf Keppra einlassen aber das wäre wirklich die letzte Option.

10.02.2020 15:24 • #21


Irgendeine
Zitat von Windsturm:
Hast du Dir mal die Nebenwirkungen dieses Medikamentes angeschaut, da vergeht mir Alles.

Das gilt für so ziemlich jedes Medikament, weil der Hersteller sich absichern möchte. Lies dir mal den Beipackzettel von Keppra oder Lamotrigin durch. Ich wüsste nicht, was daran besser oder schlechter sein sollte.
Zitat von Windsturm:
Ausfälle so wie ich Sie habe, sind für mich kein Grund ein weiteres Medikament zu nehmen, ich nehme 400mg Lamotrigin das muss reichen.

Tut es ja scheinbar nicht, sonst hättest du keine Ausfälle. Die wenigsten Epilepsiepat. kommen mit einem Medikamemt alleine aus.

Mich würde allerdings immer noch interessieren, wie das mit deiner angeblichen Angsterkrankung zusammenhängt.

10.02.2020 15:44 • #22


W
Lamotrigin, nehme ich ja bereits. Würde ich heute nochmal vor der Entscheidung stehen, Lamotrigin mir eindosieren zu lassen, ich würde ablehnen.

Ich habe ansonsten im alltäglichen Leben keine Angst, ich gehe ungezwungen auf Menschen zu, ich bin offen, habe Kontakte / Freundschaften, also mache alle Dinge des normalen Lebens.

Bei mir ist ausschließlich das Problem vor Ärzten, und das nur meiner Person betreffend. Ich habe Bauchschmerzen wenn ich weiß ich muss zum Arzt, zur Visite (Stationär) davor bin ich gefühlt am Ster. und würde die Flucht ergreifen.

Ansonsten läuft mein Leben normal und ich habe keine Chronische Depression (hatte im Zuge des Entzugs eine Phase) wo ich eine Depressive Phase hatte, aber es war eine Phase und keineswegs eine echte Depression.

Grüße

10.02.2020 16:07 • #23


Irgendeine
Zitat von Windsturm:
Bei mir ist ausschließlich das Problem vor Ärzten, und das nur meiner Person betreffend. Ich habe Bauchschmerzen wenn ich weiß ich muss zum Arzt, zur Visite (Stationär) davor bin ich gefühlt am Ster. und würde die Flucht ergreifen.

Also Angst. Wenn man das Gefühl hat, zu ster.ben oder flüchten zu wollen, nur weil man zum Arzt muss, ist das nicht normal. Eine Angsterkrankung muss ja nicht jeden Bereich des Lebens abdecken, sondern kann auch sehr spezifisch sein. Ist bei dir ja scheinbar der Fall.
Zitat von Windsturm:
Ich habe ansonsten im alltäglichen Leben keine Angst, ich gehe ungezwungen auf Menschen zu, ich bin offen, habe Kontakte / Freundschaften, also mache alle Dinge des normalen Lebens.

Das ist doch toll. Aber dann verstehe ich diese Ausgangsfrage nicht:
Zitat von Windsturm:
Dennoch vielleicht habt ihr Tips für mich wie ich Skills finde die mir für meine Ärztlicherseits Diagnostizierte Angsterkrankung finde?

Oder bezieht sich das auf deine Angst vor Ärzten (die ja auch irgendwo herkommen muss)?
Zitat von Windsturm:
Lamotrigin, nehme ich ja bereits. Würde ich heute nochmal vor der Entscheidung stehen, Lamotrigin mir eindosieren zu lassen, ich würde ablehnen.

Und was würdest du dann nehmen wollen? Wie schon gesagt, sind die möglichen Nebenwirkungen von Keppra auch nicht ohne.
Was ist denn am Lamotrigin so schlimm für dich? Ich nehme es ja auch (allerdings als Stimmungsstabilisator) und habe keine Nebenwirkungen.

10.02.2020 16:21 • #24


Krizzly
Fühlst du dich von dieser Angst denn eingeschränkt? Leidest du darunter? Ich denk, das ist ausschlaggebend dafür, ob eine Behandlung (medikamentös oder nicht) nötig ist.

10.02.2020 16:36 • #25


W
Aber deswegen Medikamente, ich versuche nur wirklich notwendige Arztbesuche wahrzunehmen ansonsten halte ich mich fern.

Letztes Wochenende muss ich von der Treppe gefallen sein, das weiß ich nur weil ich vor der Treppe lag und auf mir was, was auf der Treppe stand, was ich gleich mitgerissen habe, ansonsten habe ich keine Erinnerung.

Ein paar blaue Flecken und ein großer schwarzer Fleck etwa so groß wie ein halber 10,- Schein schmückte mein Steißbein.

Am gleichen Tag und darauf den Tag hatte ich Kopfschmerzen und Muskelkater, allerdings kein Zungenbiss.

Also bin ich zu einer Hausärztin, zum Glück hatte meine eigentliche Hausärztin zu, die hätte mich gleich ins Krankenhaus verfrachtet.

Die Ärztin untersuchte mich dann und schaute sich dann den Schwarzen Fleck an und meinte eigentlich gehöre ich damit ins Krankenhaus, da ich auf den Kopf gefallen sein muss aber ich weiß nicht wie. Ich habe keine Erinnerung.

Damit war der Fall für mich gegessen, ich gehe in kein Krankenhaus, denn ich wüsste auf was es hinaus laufen würde.Medikamente. das tue ich mir nicht an.

Ja diese Skills beziehen sich ausschließlich auf die Angst vor gerade Arztterminen und oder Visiten, geht ihr da voller Selbstvertrauen hin und erzählt da eurer halbes Leben?

Ich erzähle dort nur das nötigste damit der Termin oder dergleichen bloß schnell vorbei sind und ich da wieder raus kann.

@krizzly, im Alltag belastet mich die Angsterkrankung nicht da ich Ärzte sogut es geht meide.

Grüße

10.02.2020 16:56 • #26


W
Was an Lamotrigin so schlimm es, es beraubt mich meiner Sprache. Ich stehe teilweise da. weiß was ich sagen will und sage was ganz anderes.

So ein Beispiel. Ich möchte Brot haben und sage aber gib mir mal bitte die Milch. Es ist ein Beispiel. Aber so in etwa läuft das ab.

Meine Haare, ich habe bald keine Haare mehr auf dem Kopf und brauche bald eine Perrücke wenn es so weiter geht.

Grüße

10.02.2020 17:00 • #27


Irgendeine
Zitat von Windsturm:
Ich stehe teilweise da. weiß was ich sagen will und sage was ganz anderes.

Das können aber auch Anzeichen eines kleiner epileptischen Anfalls sein.
Zitat von Windsturm:
Letztes Wochenende muss ich von der Treppe gefallen sein, das weiß ich nur weil ich vor der Treppe lag und auf mir was, was auf der Treppe stand, was ich gleich mitgerissen habe, ansonsten habe ich keine Erinnerung.

Zitat von Windsturm:
Die Ärztin untersuchte mich dann und schaute sich dann den Schwarzen Fleck an und meinte eigentlich gehöre ich damit ins Krankenhaus, da ich auf den Kopf gefallen sein muss aber ich weiß nicht wie. Ich habe keine Erinnerung.

Es ist schon ziemlich krass, dass dich nicht mal solche heftigen Ereignisse wachrütteln und du immer noch der Meinung bist, dass deine Epilepsiemedikation ausreichend ist.
Wenn sie das wäre, hättest du solche Anfälle nicht!
Dir ist schon klar, dass du dir bei solchen Stürzen auch das Genick brechen kannst?
Zitat von Windsturm:
geht ihr da voller Selbstvertrauen hin und erzählt da eurer halbes Leben?

Ja, wenn es meiner Behandlung zuträglich ist, gebe ich dem Arzt/Therapeuten jede Info, die er dafür braucht. Wie soll er denn sonst ein geeignetes Behandlungskonzept finden?

Du glaubst gar nicht, wie oft es vorkommt, dass Pat. mir beim Aufnahmegespräch nur die Hälfte erzählen und das gravierende Folgen hätte, wenn ich nicht wüsste, wo und wann ich nachhaken muss.
Zitat von Windsturm:
im Alltag belastet mich die Angsterkrankung nicht da ich Ärzte sogut es geht meide.

Wie ich schon sagte, kann eine Angsterkrankung sich auch auf ganz spezifische Bereiche begrenzen. Ob es dann deswegen Medikamente braucht, wenn du keinen Leidensdruck hast, ist eine andere Frage.

10.02.2020 17:27 • #28


Krizzly
Also für mich als Laien klingen solche Anfälle sehr krass. Empfindest du das nicht als Beeinträchtigung? Ich stell mir das viel schlimmer vor, als vielleicht ein paar Nebenwirkungen, die das richtige Medikament dagegen hätte.

Und ich sag meinen Ärzten auch alles, was mir irgendwie relevant erscheint. Lieber zu viel als zu wenig.

10.02.2020 17:32 • x 1 #29


A


Hallo Windsturm,

x 4#15


Irgendeine
Mir graust es ehrlich gesagt davor, dass du mit solchen Anfällen noch Auto fahren darfst. Dadurch gefährdest du nämlich nicht nur dein eigenes Leben, sondern auch das anderer Menschen.

10.02.2020 17:38 • #30

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