Hallo liebe Vienna!
Wie schön dich zu lesen und wie lustig, heute Morgen hab ich grad an dich gedacht und wie es bei dir wohl so läuft!
Bei mir dasselbe, begeistert war ich auch nicht mehr, aber ich habe ein riesiges Verpflichtungsgefühl, daher sind bei mir die Zeichen immer erst mal auf weitermachen gesetzt und ich hinterfrage nicht sofort, ob ich aussteige. Weisst wie ich meine, ist wohl auch so ein Glaubenssatz, dass man weitermachen muss. im Hinterkopf wusste ich aber sehr wohl, dass ich bald mal schauen muss, was aus mir wird.
Also persönlich könnte ich entweder die Firma wechseln oder versuchen, intern zu wechseln. Ich könnte mir aber langfristig auch vorstellen, was anderes zu machen. Aber am besten würde ich mal meinen angestammten Job/Beruf auf meine Bedürfnisse optimieren, sprich das Umfeld und nicht mehr Vollzeit. Und dann parallel an Alternativen arbeiten. Wie ist es bei dir?
War dein Termin denn schon mit dem Anschauen der Fragebögen? Meiner war ja heute und ich ich ging vorbereitet da hin. Allerdings kamen wir gar nicht so weit, sie meinte, es passe bei uns nicht so gut und ich solle mich umschauen. Ich war ehrlich gesagt total überrascht und etwas konsterniert, denn das Gefühl hatte ich beim letzten Mal nicht.
Vielleicht stelle ich mir das alles falsch vor, aber ich dachte, wir sind noch mitten in der Anamnese und dass wir dann gemeinsam die für mich richtigen nächsten Schritte erarbeiten bezüglich Arbeit etc. Ich meine, klar sehe ich mögliche Szenarien vor Augen, aber ich möchte das gerne mit jemandem besprechen können, das kann ich nicht so gut im stillen Kämmerlein alleine zu Hause. Und zum Wiedereinstiegsplan in die Arbeit hat sie mich befragt und da musste ich offen sagen, dass ich mich damit teilweise überfragt und überfordert fühle, denn ich kann mich und meine Kräfte ja eben ganz schlecht selbst einschätzen - ich dachte auch, dass das nach der Anamnese dann objektiv von aussen betrachtet klar wird und ich beraten werde und wir das gemeinsam erarbeiten und entscheiden. Wenn man in so einem Erschöpfungszustand ist, fällt einem so etwas ja eben genau schwer, mir jedenfalls.
Weisst du, wie ich meine? Geht es dir auch so? Wie begleitet dich da dein Arzt? Eigentlich gings mir die Tage grade besser, so dass ich das Gefühl hatte, langsam auch wirklich in eine Erholung zu kommen, aber das hat mich jetzt grade etwas niedergeschlagen gemacht.
LG Bergwald
02.12.2019 14:26 •
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