Hallo Birke,
vielen Dank für deinen Beitrag und die wertvollen Gedankenanstöße.
Ja, meine Priorität liegt so, dass ich meinen (bzw. unseren) Weg weitergehen werde.
Und mir jetzt psychologische/organisatorische Unterstützung suchen werde.
Ich hatte heute wieder einen Arzttermin wg. Ultraschall zur Zyklusüberwachung und der Arzt wiederholte seine Anordnungen: Keine Psychopharmaka.
Es ist nicht das erste mal, dass ich die Erfahrung machen muss, dass ein Arzt nicht wirklich auf die psychische Situation des Patienten eingeht. Schade eigentlich...
Naja, jedenfalls habe ich gestern die Adresse einer Paartherapeutin erhalten, die in erreichbarer Nähe wäre.
Habe dort auch schon angerufen, aber leider ist sie noch bis zum 13.09. im Urlaub.
Sie hat eine Kassenzulassung und evtl. könnten wir über die Krankenkasse gehen... wär natürlich sehr gut für uns, mal sehen...
Was ich noch nicht herausgefunden habe ist die Methode, mit der sie arbeitet.
Was meint ihr, würde sich denn bei meiner Problematik für eine Methode empfehlen?
Ihr habt natürlich Recht, was das Selbst-Zahlen der Therapiestunden angeht.
Schwierig wird es halt, wenn man nicht mehr allein entscheidet, wenn der Partner evtl. andere Prioritäten legt und wenn das Geld knapp ist.
Es ist nun nicht so, dass mein Mann die Therapie boykottieren oder verbieten würde, aber besser wäre eine Abrechnung über die Krankenkasse allemal.
Mein Mann z. B. steht auf dem Standpunkt, dass er auch durch unsere Situation belastet ist, dass ihm aber - statt einem Termin beim Psychologen - z.B. ein Kurztrip über´s verlängerte Wochenende mit ein wenig Abstand von daheim und den Problemen, mit denen wir dort konfrontiert sind, viel mehr hilft, um abzuschalten und Kraft für die nächste Behandlung zu tanken.
Ja, und so unterschiedlich können Sichtweisen auf Problembehandlungen sein.
Nuja, grundsätzlich ist er mit einer Therapie aber einverstanden und ich denke/hoffe, dass wir das alles schon irgendwie hinkriegen werden.
Viele Grüße
Corydora
30.08.2011 11:38 •
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