
Lost111
- 17144
- 43
- 5635
Ich habe mich dazu entschlossen, ab dem 06.02. wieder arbeiten zu gehen.
Meine Geschäftsleiterin rief mich gestern an, aber ich ging nicht ans Handy.
Daraufhin schrieb sie mir eine SMS, ob ich schon wüsste, ob ich am Montag wieder den Dienst
antreten würde. Also musste ich eine Antwort formulieren. Und - Lost sagte: JA!
Wie geht es mir damit? Ich habe eine Scheixx-Angst! Ich würde da dann am Montag am liebsten
niemanden sehen, außer meiner lieben Kollegin natürlich; aber die Kollegin in der Verwaltung und die
Geschäftsleiterin muss ich mit meiner Gegenwart beglücken.
Die Angst hält sich zwar noch in Grenzen, aber ich weiß, dass sie von Tag zu Tag zunehmen
wird. OK, ich habe die Option, immer noch zum Arzt gehen zu können, wenn es nicht geht.
Aber ob ich das dann auch mache?
So, wie ich mich kenne, ziehe ich das durch, ohne großartig auf mich Acht zu geben.
D.h. im Klartext: auf in den Kampf!
Letzte Woche hatte ich auch endlich den Mut, in der Praxis meines HA anzurufen, um zu erfahren,
ob er was erreichen konnte bzgl. Therapieplatz. Wie bereits erwartet konnte er nichts bewegen.
Was mich - wieder einmal - zu der Erkenntnis kommen lässt, dass ich nichts wert bin; so
fühlt es sich an. WER bin ich schon?!
Somit liegt die Suche nach einem Therapieplatz nach wie vor auf Eis, da ich es nicht selbst schaffe,
mich darum zu kümmern. Also bleibt alles so, wie es ist.
Und wen interessiert es schon wirklich, wie es mir geht? Realistisch gesehen bleiben da
in RL nur sehr wenige Menschen übrig, denen etwas an mir und meinem Wohlergehen liegt.
Hier im Forum ist das zum Glück anders, und dafür bin ich nach wie vor mehr als dankbar!