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Arthrose im Knie mit Knochenmarködem

Juju
Zitat von Machara:
Hallo Juju



Dafür erstmal ein und wenn du magst eine Umarmung.

Gibt es bei dir eine Schmerzambulanz in der du einen Termin bekommen kannst ?
Dort bekommst du auch eine psychologische Begleitung da es ja ein Kreislauf ist
die Angst und die Schmerzen.

Ich habe dir ja schon geschrieben, ich lebe seit 15 Jahren mit der Arthrose
und ich habe mich darin eingerichtet. Ich lebe allein und komme gut zurecht.
Auch der Wald und die Natur sind möglich .
Im Gegenteil ich habe für mich das Waldbaden entdeckt.
Das sind kurze Wegstrecken in gemäßigtem Tempo und dennoch ist man Stunden im Wald.

Es gibt so viele Möglichkeiten Tricks usw.

Und wenn dir langweilig ist wir haben hier mittlerweile einen großen Bereich
mit Spielen und freuen uns über Mitspieler.

Du bist nicht allein.

LG Machara


Die Arthrose ist nicht unbedingt mein Problem...
Ich arbeite sogar in dem Bereich...
Das Knochenmarködem macht mir Angst.
Der Schmerz ist auch nicht das Problem, denn der ist gering...bei Null Belastung.
DAS Problem liegt darin, dass mir niemand eine Auskunft geben kann.
4-6Monate oder gar länger und uch setze mich jeden Tag erneut unter Druck.
Denke, es muss schneller heilen,fühle mich minderwertig deswegen.

29.06.2020 13:28 • #31


M
Ok dann bleibt wohl nur die Einladung übrig wenn dir langweilig ist
komm in die Spiele -Bereich.

Ich wünsch dir das du etwas Ruhe findest und dich nicht so sehr unter Druck setzt.

Liebe Grüße Machara

29.06.2020 15:04 • x 2 #32


A


Hallo Juju,

Arthrose im Knie mit Knochenmarködem

x 3#3


Juju
Leider bekam ich am Freitag kein gewünschtes Ergebnis vom MRT.
Das Knochenmarködem ist größer geworden und zeigt auch Durchblutungsstörungen.
Ich habe natürlich schon viel größere Knochenmarködeme gesehen.
Allerdings waren jetzt schon 3 Monate vorbei und es heißt ja im Prinzip...beginnt alles nochmal von vorne.
Die Meinungen der Ärzte im realen Leben (4...die ich kontaktieren konnte( und die im Internet gehen weit auseinander, was die Frage nach der Belastung angeht.
Alle sagen, Normales gehen sei nicht schädlich, im Net steht überall erst mal 6 Wochen Entlastung. Auch die Radiologin war der Auffassung das Belastung die Heilung nicht fördert.
Ich habe wie gesagt 4 Orthopäden aufgesucht... auch meinen Physiotherapeuten, dermich 1h lang untersucht hat.
Mein derzeitiger Arzt meinte sogar am Freitag, dass er auf das Ödem gar keinen Wert legt, gar nicht beachtet...er würde nicht glauben, dass meine Beschwerden davon kommen.
Allerdings ist es ja größer geworden und die Beschwerden nicht weniger.
Er hat mir nochmals eine Spritze ins Gelenk gegeben, mit Cortison...und ich solle 1 Woche abwarten und wieder kommen.
Ich bin jetzt seit Ende April mit dieser Sache zuhause.
Kann ja nicht fest auftreten, laufe an Krücken.
Mir schlägt das so aufs Gemüt.
Habe keine Hoffnung, habe Katastrophen Gedanken.
Habe Ängste, dass es nie mehr heilt, ich ein Krüppel werde...
Ich schreibe mir das hier von der Seele... Vielleicht hatte hier ja jemand mal so etwas oder kennt jemanden, der so etwas hatte Mit positiven Ausgang.
Ich weiß, dass es sehr langwierig sein kann.
Aber diese schlechten Gedanken führen natürlich zu nichts.

02.08.2020 07:12 • x 1 #33


Juju
Mich macht das seelisch so fertig.
Fühle mich wertlos, habe schon so viel zugenommen, weil ich mich nicht bewegen kann. Sport war mein Ausgleich, meine Rettung. Spazieren in der Natur hat mich beruhigt. Tanzen hat mir geholfen und mich befreit.
Ich habe so Angst, dass ich all das nicht mehr machen kann ...

02.08.2020 07:53 • #34


Juju
Morgens kann ich überhaupt gar nicht mehr normal denken.
Ich bin maßlos überfordert mit dieser Situation. Morgens kann ich keinen positiven Gedanken fassen.
Ich weiß nicht wie das ganze ausgeht?
Wann und ob ich wieder normal gehen kann? Ich mache mich permanent total verrückt... Google....
Komischerweise sagen alle hier, Physio, Ärzte... ich könne belasten. Nur die Radiologin meinte, wenn ich wollte, dass es heilt, sollte ich nicht belasten. Mein Orthopäde meinte, das wäre quatsch. Das Ödem wäre so klein, er hätte dem gar keine Aufmerksamkeit geschenkt.
Nun ist es aber etwas größer geworden und zeigt sogar Durchblutungsstörungen.
Ich weiß mir keinen Rat mehr.
Ich steigere mich so extrem hinein und habe die schlimmsten Gedanken.
Es geht jetzt schon seit Anfang April so.
Ich meine, es gibt ja viele Krankheiten deren Verlauf man nicht voraussagen kann, die Heillunszeit nicht festlegen kann. So geht es ja auch mit Depression zum Beispiel. Extremen Ängsten...
Ich fühle mich so sch.... echt.

03.08.2020 07:34 • #35


Jedi
Zitat von Juju:
Ich mache mich permanent total verrückt... Google....

Lasse das einmal mit dem ::Google..sein ! - da würde ich Dir dringend von abraten !

Natürlich findest Du dort die unterschiedlichsten, oftmals allgemein- gültigen Aussagen wieder.
Diese können sich für den Leser natürlich Widersprüchlich anhören.
Das kommt auch daher, dass Dein ganz individueller Fall, dort nicht beschrieben ist , sondern allgemeine
Fälle u. damit auch unterschiedliche Diagnosen u. Therapievorschläge.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zitat von Juju:
Nur die Radiologin meinte, wenn ich wollte, dass es heilt, sollte ich nicht belasten.

Ich denke jeder sollte auf seinem Fachgebiet bleiben u. die Radiologen sollen die bildgebenden Verfahren
auswerten u. dazu einen Befundbericht erstellen. - zu mehr sollte sich der Radiologe zurückhalten.
Ich denke, dass Du eher den Aussagen eines Arztes (Orthopäden) u. einem Physiotherapeuten glauben schenken kannst.
Der Arzt bezieht sich auf seine Kenntnisse u. Erfahrungen u. der Physiotherapeut ist dazu der Fachmann,
der besonders das menschliche Skelettsystem sehr genau kennt u. Arzt u. Physio können gut miteinander im Sinne
des Patienten zusammen arbeiten.

Ich weiß, dass man auch bei unterschiedlichen Aussagen von Ärzten verunsichert werden kann,
aber auch das hat einen Grund, denn es kommt eben auch auf die Erfahrung des Arztes mit einer solchen Erkrankung an.
Soll heißen, nicht bei jedem Orthopäden sind gleich viele Patienten, mit einer solchen Erkrankung ,
wie Du sie jetzt hast u. daher auch, kommen unterschiedliche Aussagen zustande.
Dies nur für Dich zur Erklärung, warum es auch unter Ärzten zu unterschiedlichen Aussagen u. Einschätzungen kommen kann.

Aus meiner Erfahrung heraus, schaue welchem Arzt Du mehr Dein Vertrauen schenkst u. folge dem im Vertrauen darauf,
dass es der richtige Weg ist.
Oft ist es so, dass Patienten von Arzt zu Arzt rennen, so auch kein Vertrauen aufbauen können u.
dann auch völlig Verunsichert zurück bleiben. - deshalb ist es besser, einem Arzt zu Vertrauen.
Eine Zweitmeinung ist natürlich immer auch OK !

Auch den Physiotherapeuten darfs Du Vertrauen schenken u. gar auch bitten, dass er sich mit Deinem Arzt
in Kontakt setzt - das wäre nicht ungewöhnlich - wenn dies in deinem Fall, nicht schon geschehen ist.

Zitat von Juju:
Ich bin maßlos überfordert mit dieser Situation.

Das kann ich gut verstehen u. deshalb habe ich jetzt einmal meine Erfahrungen Dir hiergelassen.
Villt. schafft das einwenig mehr Klarheit u. Du kommst so zu einer Dir eher stimmigen Entscheidung.

Dir wünsche ich den besten Verlauf, um deine Beschwerden zu lindern, gar zur Heilung zu verhelfen !

LG Jedi

03.08.2020 12:10 • x 2 #36


E
Hat sich auf irgendeinem MRT Bild denn gezeigt, dass sich eine Nekrose gebildet hat . . oder ist es halt einfach immer
noch das Ödem?

Und ja, Jedi hat recht, Google nicht ,) auf der anderen Seite kann ich dich aber auch total verstehen weil man wenn man in der akuten Phase so sehr davon belastet ist immer mal wieder guckt man könnte es denn besser werden oder guckt was könnten Anzeichen für Verschlimmerung sein und so weiter und glaube das ist etwas völlig natürliches heutzutage.

03.08.2020 12:26 • #37


Juju
Zitat von ClaraFall:
Hat sich auf irgendeinem MRT Bild denn gezeigt, dass sich eine Nekrose gebildet hat . . oder ist es halt einfach immer
noch das Ödem?

Und ja, Jedi hat recht, Google nicht ,) auf der anderen Seite kann ich dich aber auch total verstehen weil man wenn man in der akuten Phase so sehr davon belastet ist immer mal wieder guckt man könnte es denn besser werden oder guckt was könnten Anzeichen für Verschlimmerung sein und so weiter und glaube das ist etwas völlig natürliches heutzutage.



Sie Radiologin sagte, es sei ein schwarzer Punkt zu sehen, der auf eine Durchblutungsstörung hinweist.
Der wäre neu.
Genau das ist meine Befürchtung, dass es eine Nekrose ist.
Kennst Du Dich damit denn aus?

03.08.2020 13:14 • #38


E
Naja dadurch das meine Kniescheibe auf der Trochela rumreibt, weil ich eben keine Knorpelschicht mehr habe ( links .. rechts ist bei mir alles okay) .. hat der nekrotische Zustand bei mir angefangen ( vor ca. einem Jahr ). Dazu halt durch den Abrieb due Entzündungen des umliegenden Gewebes.

Aber ich habe halt keine kontinuierlichen Schmerzen. Sondern nur bei starker Belastung ( wenn ich es mal wieder nicht lassen kann) oder halt Abends...

Mich wundert, dass du nicht stehen darfst. Solch eine Ansage bekam ich nie ( deswegen ).

03.08.2020 14:27 • #39


Juju
Zitat von ClaraFall:
Naja dadurch das meine Kniescheibe auf der Trochela rumreibt, weil ich eben keine Knorpelschicht mehr habe ( links .. rechts ist bei mir alles okay) .. hat der nekrotische Zustand bei mir angefangen ( vor ca. einem Jahr ). Dazu halt durch den Abrieb due Entzündungen des umliegenden Gewebes.

Aber ich habe halt keine kontinuierlichen Schmerzen. Sondern nur bei starker Belastung ( wenn ich es mal wieder nicht lassen kann) oder halt Abends...

Mich wundert, dass du nicht stehen darfst. Solch eine Ansage bekam ich nie ( deswegen ).


Ich denke, weil dann einfach zu viel Gewicht oder Druck drauf ist.
Wie gesägt, das war auch nur due Meinung der Spezialisten im Internet und die Aussage der Radiologin.

03.08.2020 15:37 • #40


E
Ich hab 103 Kilo auf 174 .. und ich könnte gar nicht .. nicht stehen und gehen.

Ich würde das ggf nochmal mit deinem Orthopäden besprechen.

Über so lange Zeit nur liegen ist einfach nicht gut. Abgesehen davon, dass sich deine Muskeln abbauen, ist Teilhahe unfasdbar wichtig.. auch für eine Ausheilung. Natürlich kein direkter Sport mit Springen usw. - aber so ist dekbe Verfassung mehr als nachvollziehbar:(

Ich wünsche dir ein bisschen mehr Gewissheit.

03.08.2020 15:41 • x 1 #41


E
Sorry für die Fehler

03.08.2020 15:58 • x 1 #42


Jedi
Zitat von Juju:
Ich denke, weil dann einfach zu viel Gewicht oder Druck drauf ist.

Druck kann man unterschiedlichsten Mitteln, die die Physios auch kennen, vermindern.
Aber das wird Dir der Physiotherapeut schon sicher gesagt haben, wen es denn sinnvoll, gar nötig sei.
So ist es wichtig die Gelenke in Bewegung zu halten - aktiv oder passiv, dass wäre eine Entscheidung ,
die der Physio mit dem Arzt abstimmen kann.

Das ist natürlich hier im Forum , auf Grund deiner Beschreibung hier schwer etwas zu Deiner ganz individuellen
Situation zu sagen.

Was ich aber damit sagen will, dass es noch eine Reihe an Möglichkeiten gibt, die aber Du nur vor Ort u.
mit deinem behandelnden Arzt u. Physio zu besprechen gilt.
----------
Zitat von Juju:
Wie gesägt, das war auch nur due Meinung der Spezialisten im Internet
Bitte sei bei den Aussagen, solcher Experten-Meinungen u. Empfehlungen sehr sehr kritisch !
Sie kennen Deinen individuellen Fall auch nicht !

und
die Aussage der Radiologin.
die möge in ihrer Fachkompetenz bleiben u. einen Befundbericht verfassen.

03.08.2020 17:03 • x 1 #43


Juju
@Jedi und @ClaraFall ...
Ich danke Euch von Herzen für Eure Unterhaltung mit mir.
Das tut mir unsagbar gut.
Der Physio meinte beim letzten Mal schon, auf der Schmerz Skala 10...bis 2 alles was geht.
Habe mir einen Heimtrainer zu Beginn gekauft und jeden Tag auf der schwächsten Stufe gefahren, ohne Schmerzen. Ich gehe auch an 1 Krücke, so ist es nicht.
Ich habe auch mittlerweile starkes Übervergewicht. Habe meine Tätigkeit als Trainerin vor 4 Jahren aufgegeben und mit dem Rauchen aufgehört. So habe ich fast 20kg zugenommen.

Ich denke, ich werde fortan auf meinen Körper hören. Morgen habe ich nochmal ein Gespräch mit dem Physio. Schaut es sich sicher nochmal an und empfiehlt mir was.
Sicher ist, dass ich meine Katasptrophen Gedanken in den Griff bekommen muss.
Ich fühle mich wertlos, weil ich nicht laufen kann.
Ich kann ja tatsächlich nicht fest auftreten. Daher dachte ich ja, dass sie Radiologin vielleicht recht hätte.
Ja, mir tut mittlerweile schon einiges anderes weh.
Ich muss durchhalten und heilen.
Ich danke Euch nochmals.

03.08.2020 17:27 • x 1 #44


A


Hallo Juju,

x 4#15


Jedi
Zitat von Juju:
Ja, mir tut mittlerweile schon einiges anderes weh.

Das ist sicher der Schonhaltung geschuldet, die dann oft unbewusst eingenommen wird,
um einen Schmerz gering zu halten, gar ganz zu vermeiden !

Dir alles Gute !

03.08.2020 17:40 • x 2 #45

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