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Aufmerksamkeitsdefizit und depressiv - Konzentrationsschwäche

Alexandra2
@Lobo Ich nehme Elontril 300mg, Lithium 450mg, Elvanse 30mg, Quetiapin 25mg.
Elvanse (BTM) als Stimulans gegen massive Antriebslosigkeit

27.01.2024 23:33 • x 1 #151


maya60
Zitat von Alexandra2:
3 Tage mit dem neuen Medikament und die Welt sieht anders aus.

Supi, ich hoffe, das bleibt so!

27.01.2024 23:58 • x 1 #152


A


Hallo Alexandra2,

Aufmerksamkeitsdefizit und depressiv - Konzentrationsschwäche

x 3#3


Lobo
@Alexandra2
Oh man das ist aber echt viel was du da nehmen musst.

Ich nehme seit Juli 2019 auch Elontril 300 mg das ist das einzige.
Habe mal 3 Tage Sertralin genommen hat mich umgehauen nichts für mich.
Mitrazapin ein h
1/2 Jahr ha auch dad Gegenteil von dem gemacht was es sollte und Atomoxetin weil ich laut meinen Neurologen ADHS haben soll was aber auch nicht gewirkt hat.

Drück dir die Daumen das der Zustand der dir die Tabletten bringen anhalten möge.

28.01.2024 00:18 • x 1 #153


Alexandra2
@Lobo Allein die Kombi Depression und A D S ist schon Schx, könntest Du nicht Elvanse versuchen?

28.01.2024 09:52 • #154


Lobo
@Alexandra2
Ich habe aber kein ADHS und das Medikament war nutzlos in dem Falle

28.01.2024 10:35 • #155


Alexandra2
Nach einigen Tagen mit Elvanse kann ich im großen und ganzen auf wohltuende Aktivitäten und wenig Nebenwirkungen zurück blicken. Der Unterschied zwischen krankheitsbedingter Passivität und einhergehender Traurigkeit im Vergleich zu Energie, etwas mit Freude für sich zu tun ist, ist erschreckend groß. Ich genieße es so sehr, am Leben teilzuhaben, anstatt niedergeschlagen erschöpft abzuwarten auf Besserung. Schwimmen mit einer Freundin, herrlich, klönen, Besuche sind so wohltuend.
Nun lerne ich in Mäuseschritten hinzuspüren, wann es genug ist. Die Kapazität des Gehirns ist bei Reizüberflutung mit A D S sehr viel kürzer, als bei Gesunden. Das heisst, die Aufnahmefähigkeit ist geringer, weil alle Reize ankommen, ich nichts rausfiltern kann. Und durch die Traumatisierung sind alle Reize automatisiert willkommen. Ich muss mich aber nicht mehr automatisch schützen, kann mich jederzeit wehren. Nun muss ich bloß Körper und Unterbewusstsein davon überzeugen, altes Verhalten abzulegen. Umlernen ist wesentlich schwieriger als Neulernen, Alles muss dafür erst gelöscht und dann mit Neuem überschrieben werden. Ob das mit Wattekopf gelingt?
Auf jeden Fall wird es sehr lange dauern...

02.02.2024 11:41 • x 4 #156


Alexandra2
Den Beginn einer Reizüberflutung festzustellen gelingt mir nicht. Ich kann nicht beurteilen, ob es mit Übung gelingen kann? Der Übergang von halbseidener Entspanntheit, bin ich dann überhaupt entspannt (?), zum Overload existiert nicht. Überhaupt nicht. Das Gefühl zu schweben, mich fremd am Ort und in mir zu fühlen und nur weg zu wollen,mit Sprungbereitschaft, der Bewegungsunruhe ist einfach widerlich. Vielleicht ist es ein Fortschritt, wenigstens das zu spüren. Aber das ist weit davon entfernt, was die Psychologin mir als Aufgabe gegeben hat. Nunja, mehr geht jetzt nicht und klar, ich hätte gern ein anderes Ergebnis. Die Ungeduld mischt mit und macht Druck.
Der Wechsel von Genuss mit lieben Menschen zusammen zu sein zur plötzlichen Überforderung folgt abrupt, wie mit einem Schalter. Sofort folgt die abgrundtiefe Traurigkeit durch den Trigger Rückzug. Beides ist ekelhaft.

05.02.2024 13:24 • x 3 #157


Sifu
Ich mehr auch nie wann ich zuviel am Bildschirm gegessen habe.

05.02.2024 14:40 • #158


maya60
Zitat von Alexandra2:
Der Wechsel von Genuss mit lieben Menschen zusammen zu sein zur plötzlichen Überforderung folgt abrupt, wie mit einem Schalter.


Das ist bei mir genauso, weshalb bei mir gilt, Aufzuhören, wenn es am schönsten ist.

Ich glaube, dass wir das zum Überleben gelernt haben, erst, wenn es ganz schlimm wird, das zu merken, sonst hätten wir ja nichts geschafft.

Heute, wo wir das nicht mehr müssen, können wir nicht Erlerntes aus Jahrzehnten schnell mal verlernen.

05.02.2024 17:15 • x 2 #159


Alexandra2
Ich liebe es unter Menschen zu sein und bin zutiefst traurig, bestürzt, wenn ich mich bzw mein Körper mich aus dem Verkehr zieht, wie mehrmals in den letzten Tagen. Es dauert lange, bis ich bemerke, dass es ein gesunder Rückzug ist, durchaus normal und für Gesunde selbstverständlich. Bei mir schlägt immer gleich die Angst zu, dass es nun bergab geht und ich wieder total isoliert bin. Weil ich das unbewusst total verdränge, dauert es sehr lange, bis mir die Dynamik bewusst wird.
Mit der Ressourcenarbeit soll mein liebevoller Erwachsenenateil meinem Angst-Kind begegnen. Und trösten, Gelassenheit vermitteln. Das wirkt ca 5 Minuten, bis die Angst wieder vorherrscht. Geduld ist nicht meins,
Zuversicht hatte mir die Depression abgewöhnt. Aber die eingefleischte Angst braucht viel Aufmerksamkeit, viel Mühsal...
Und heute ist eben wieder ein unfreilliger Erholungstag. Es könnte eine Erkältung im Anzug sein.

14.02.2024 18:15 • x 6 #160


Alexandra2
Jeden Monat ärgere ich mich über verlorene Betriebsrente, die wegen Kündigung heute fehlt. 11 Jahre Rente und nun lese ich etwas über Unverfallbarkeit von Bezriebsrenten. Höher geltendes Recht (bundesweites Betriebsrentenrecht) bricht das der geringeren Reichweite-oder? Ich schreibe mal der DRV...

14.02.2024 21:09 • x 1 #161


maya60
Zitat von Alexandra2:
und nun lese ich etwas über Unverfallbarkeit von Bezriebsrenten.

Ich drücke dir die Daumen!

14.02.2024 21:42 • x 1 #162


Wuslchen
Also sollte da was möglich sein, wäre das richtig cool! 11 Jahre Nachzahlung würde ich dir sehr gönnen!

14.02.2024 21:52 • #163


Alexandra2
Zitat von Wuslchen:
Also sollte da was möglich sein, wäre das richtig cool! 11 Jahre Nachzahlung würde ich dir sehr gönnen!

Und das Ganze nochmal für 9 Jahre der Erwerbsminderungsrentenzeit...

14.02.2024 21:56 • x 1 #164


A


Hallo Alexandra2,

x 4#15


Wuslchen
Zitat von Alexandra2:
Und das Ganze nochmal für 9 Jahre der Erwerbsminderungsrentenzeit...

Ich drücke definitiv die Daumen!

14.02.2024 21:57 • x 2 #165

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