Borderline Klinik - Empfehlungen und Erfahrungen

L
Hey Soulmate,
ich wünsch dir alles alles gute für deinen Aufenthalt und hoffe das du dich dort wohl fühlst und du viel aus deinem Klinikaufenthalt was mit zurück bringen kannst!

Ganz liebe Grüße,
Luise

27.05.2009 22:25 • #16


soulmate88
Hallo!

Zwölf Wochen Klinik, jetzt bin ich wieder zu Hause. Ich könnte sooo viel erzählen... Aber ich muss erstmal wieder richtig zu Hause ankommen ;-)

War ne krasse Zeit, weiß grad nicht wie ich das anders ausdrücken soll. Auf jeden Fall sehr viel gelernt, war schon super.

Fragen beantworte ich gern...

Liebe Grüße
soulmate

21.08.2009 19:17 • #17


A


Hallo soulmate88,

Borderline Klinik - Empfehlungen und Erfahrungen

x 3#3


B
Hallo, du schreibst, das es eine super Zeit war. Darf ich fragen, in welcher Klinik du warst und was du für Therapien hattest?

Gruß Tiffy

05.09.2009 21:34 • #18


soulmate88
Hallo Tiffy,

ich war in Rostock und wurde nach DBT behandelt. Je einmal wöchentlich Einzelgespräch und Bezugsschwesterngespräch. Ansonsten Gruppentherapien wie Skills-Training, Wahrnehmung, Ergotherapie, Musiktherapie, Körpertherapie und Themenzentrierte Gruppe. Ich glaube das müsste das Wesentliche sein.

Liebe Grüße
soulmate

05.09.2009 21:50 • #19


soulmate88
Hallo,

habe heute einen Anruf von der Station in Rostock bekommen, weil ich mich da letzte Woche gemeldet hatte. Hab im April einen Termin zum Vorgespräch Möchte ja nochmal stationär aufgenommen werden. Bin irgendwie total erleichtert zu wissen, dass ich mir nochmal helfen lassen kann. Hab zwar aus den 12 Wochen letztes Jahr schon viel mitgenommen, aber ein paar Dinge müssen immernoch bearbeitet werden. Und da ich dort eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht hab, freue ich mich sogar schon. Hauptsache die wollen mich auch nochmal

Liebe Grüße
soulmate

30.03.2010 21:02 • #20


soulmate88
Ich gehe davon aus, dass ich wieder ähnlich Gutes weitergeben kann wie beim letzten Mal

Morgen hab ich erstmal nen Termin bei meiner Psychiaterin und lass mir dann auch gleich eine Überweisung geben, damit ich zu dem Vorgespräch kann...

31.03.2010 21:41 • #21


soulmate88
Hab nun mein Vorgespräch für die Intervalltherapie hinter mir. War an sich ganz gut, kannte die Psychologin ja noch vom letzten Jahr, auch wenn ich mit ihr keine Einzel hatte.
Hab mir auf dem Rückweg mal meine Gedanken aufgeschrieben, die ich jetzt hier auch mal kurz zusammenfassen möchte.

Gedanken:
Hab ich alles so rübergebracht wie ich es wollte? Ist es so bei ihr angekommen oder habe ich ein falsches Bild von mir gezeigt bzw. hat sie ein anderes Bild von mir wahrgenommen als beabsichtigt? -- Zweifel an mir selbst ob ich alles richtig rübergebracht hab (...Perfektionismus...), Zweifel an ihr?!

Ziele:
1. SVV (großes Thema für sie, für mich eher weiter hinten...)
2. Stabilisierung Selbstbild
3. Zwischenmenschlicher Bereich

Gedanken:
Oh gibt ja doch noch (oder wieder) paar Baustellen, hab ich überhaupt schon irgendwas erreicht? Ist irgendwie vernichtend alles vor Augen geführt zu bekommen, hab das Gefühl wieder ganz von vorne anzufangen.
Macht es denn Sinn wenn ich nächstes Jahr vielleicht wieder am selben Punkt stehe?
Hab Angst davor immer und immer wieder zurückzufallen...


Ich weiß da wurden wieder einige Mythen aktiviert, bin aber momentan auch nicht gerade im oberen Stimmungslevel. Eigentlich freue ich mich total (ca. Juni gehts los, 6-8 Wochen), weil ich weiß, dass es eine riesen Chance ist nochmal einiges mitzunehmen. Schließlich hab ich beim letzten Mal viele positive Erfahrungen gesammelt.
Aber trotzdem war das jetzt irgendwie wieder ein komisches Gefühl, so als wäre ich noch nicht weitergekommen, auch wenn es eigentlich nicht so ist.
Blackout, das wars erstmal...

20.04.2010 21:00 • #22


soulmate88
Hatte Anfang dieser Woche schon einen Anruf, hätte gestern schon aufgenommen werden können. Na das ging ja doch sehr schnell. Hab aber nicht zugesagt, eben weil ich erst ab Juni damit rechne und bis dahin auch alles Wichtige geregelt habe. Unterbringung der Katzen usw... Außedem hat meine Kollegin im Mai drei Wochen Urlaub, und wenn ich dann auch nicht da gewesen wäre, wäre ja doof... Naja aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. So kann ich mich wenigstens noch drauf freuen

01.05.2010 22:10 • #23


soulmate88
Ende nächster Woche ist es endlich soweit. Hab im Tagebuch schon geschrieben, dass es mir momentan ziemlich schlecht geht und ich heute auch einfach von Arbeit abgehauen bin und hoffentlich bis zu meinem Termin krankgeschrieben werde, hab mich schließlich letzte Woche schon so gequält und irgendwann ist Schluss.

Ich freu mich auf die Klinik, weil ich weiß, dass ich wieder viel mitnehmen kann und es ist auch ein gutes Gefühl dort sicher sein und den ganzen Arbeitsdruck usw. nicht zu haben. Aber was ist danach? Letztes mal bin ich wieder von 0 auf 100 in die Ausbildung eingestiegen, lief vielleicht drei Wochen super und seitdem geht es wieder allmählich bergab. Ich kämpfe wirklich so sehr, aber irgendwie sieht das keiner. Ich bin verzweifelt, schließlich kann es ja nicht ewig so weitergehen. Wie lange wird mein Chef noch Verständnis haben? Irgendwann ist auch bei ihm Schluss.

Ich hab nur noch ein Jahr Ausbildung, aber irgendwann geh ich drauf bei dem Zustand. Es ist so schwer für andere verständlich zu machen. Deswegen kann ich es mir oft selbst nicht eingestehen, dass es mir nicht gut geht. Heute früh rief mich ne Freundin und Kollegin auf Arbeit an und hat schon an meiner Stimme gehört, dass es mir schei. geht. Sie sagte, wenn man mal krank ist, ist man krank, dann ist das aber auch wieder vorbei und abgehakt. Klar, versteh ich, aber doch nicht bei meiner Erkrankung?! Da kann ich nicht sagen übermorgen bin ich wieder gesund. Wie soll man das Nicht-Betroffenen nur verklickern? Ich mach mich doch nur selbst kaputt, weil ich versuche ein normales Leben wie andere zu führen, dabei verarsche ich mich doch nur selbst oder...

Wie soll es nur weitergehen?

25.05.2010 22:15 • #24


A


Hallo soulmate88,

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soulmate88
Hallo,

wollte mal kurz von meinem letzten Aufenthalt berichten, bin nämlich wieder zu Hause.

War bis Mittwoch sechs Wochen in der Klinik. Wollte um zwei Wochen verlängern, aber der Antrag wurde vom Team abgelehnt, was mich sehr geärgert hat. Hab angeblich meine Ziele erreicht usw... Lieber haben die wohl zig Betten frei...
Auch so hat mich vieles geärgert, war alles nicht mehr so wie im letzten Jahr, besonders wegen einer neuen Psychologin. Ansonsten hab ich versucht das beste draus zu machen. Nette Leute habe ich auf jeden Fall wieder kennengelernt.
War Donnerstag und Freitag auch schon wieder arbeiten. Gestern mal kurz geheult auf Arbeit, weil es wohl doch ganz schön viele Eindrücke auf einmal waren und ich dachte ich werde das nie schaffen...

Naja, muss erstmal wieder zu Hause und auf Arbeit ankommen. Bin mit ziemlicher Instabilität in die Klinik gekommen, hab mich dann gut aufgerafft und zum Ende hin wurde es wieder schlechter. Kommt jetzt vielleicht so rüber, als könnte ich nur Negatives berichten, so ist es natürlich nicht. Aber etwas enttäuscht bin ich halt schon. Muss wohl erstmal alles verarbeiten und wieder Abstand finden und in den Alltag zurückfinden.
Mir gehts halt grad nicht so gut, wollte aber eigentlich keinen demotivierenden Beitrag schreiben...

Demnächst vielleicht noch Genaueres...war schließlich kein Spaziergang...

Liebe Grüße
soulmate

17.07.2010 21:20 • #25

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