Burn-Out beim Partner - ich kann nicht mehr

M
Hallo,

heute nachmittag kam eine mail von ihm, in der u.a. stand, dass er mich sehr, sehr liebt...
Ich habe nun versucht, mit ihm zu reden - ganz vorsichtig, ihm zu sagen, dass seine Probleme mich langsam auch fertig machen, dass ich Acht geben muss auf mich. Dass es mich verletzt, wenn seine aufgestaute Wut sich in unseren Diskussionen auf mir entlädt, dadurch dass er Recht haben will, wenn nicht im Beruf dann zu hause, koste es was es wolle.

Er sieht es völlig anders, sagt, ich würde seine Meinung fast nie gelten lassen, würde immer meine Meinung zur richtigen erklären - das stimmt so nicht. Ich widerspreche nur, wenn er zB sagt, nimm Dich mal zurück, Du machst zuviel - und ich bin mir SICHER, dass ich NICHT zu viel mache, sondern das ok so für MICH ist. Da kann ich doch nicht mit meiner Meinung hinterm Berg halten, wenns FÜR MICH einfach nicht stimmt, was er sagt. Er will aber partout recht haben und hat das Gefühl, ich nehme nichts von dem an, was er sagt. dabei hatten wir letztes Wochenende ein tolles Gespräch, wo ich sehr wohl einiges von dem angenommen habe, was er gesagt hat (und ich habe ihm das auch gesagt, dass er recht hat, eben genau um das zu betonen).

Ums kurz zu machen - ich hatte das Gefühl, dass er mir damit droht, die Beziehung zu beenden, wenn ich so weitermache. So gehts nicht mehr weiter, das ist nicht die Freundin die ich mir wünsche, dann beenden wir das wohl besser. Jetzt droht er also damit, Schluss zu machens, baut darauf, dass mir das zu sehr weh tut und ich deswegen vielleicht einlenke, er kennt mich halt. Als ich wider Erwarten hart geblieben bin und gesagt hab, ok, wenn es Dir das wert ist... hat er plötzlich etwas eingedreht und mich gefragt, ob ich das SO einfach beenden könnte? Das sind doch Machtspielchen. Oder?

Dann habe ich ihm gesagt, wie sehr ich um ihn kämpfe. Dass ich mittlerweile hier 2 Bücher über Burn out liegen habe, dass ich ihn nicht aufgeben möchte, weil ich ihn liebe. Dass ich mich abstrample, aber das freiwillig tue. Dass ich zu ihm stehe, auch wenn es schwer ist. Dass ich mir genauso gut jemanden Einfaches suchen könnte - aber dass ich genau das NICHT tue, weil ich ihn liebe.
Darauf folgte minutenlanges Schweigen. Es tut ihm sehr weh, wenn ich ihm sage, wo seine Fehler liegen, und dass er ein Problem hat - weil ich ihn damit seelisch im Prinzip ausziehe, das weiß ich - weil er nicht den tollen, starken Kerl spielen kann, sondern weil ich ihm damit zwangsläufig seine Fehler vor Augen führe. Seine Schwächen, die er dann eingestehen muss und das nicht will. Eben hat er mir gesagt, ich bin doch sowieso schei., such Dir doch einen anderen. Ich dazu: Nein, Du bist NICHT schei.. Du hast nur ein Problem. Und ich lass DIch jetzt nicht alleine, ich liebe Dich!

Das Ende vom Lied war, dass er einfach mitten im Gespräch aufgelegt hat und jetzt wohl nicht nur in Sachen Job aufgibt, sondern in Sachen Beziehung auch noch. Gesagt hat er mir, dass er mir nicht gut tut und dass ich mir jemand anderen suchen soll, weil er mir nicht gut tut, indem seine Probleme zu meinen würden. Ich habe ihm nochmal gesagt, dass ich ihn nicht aufgebe - er hat nur gesagt, nutz Deinen Umzug als Neuanfang in ein neues, besseres Leben, ein Leben ohne mich.

Mich zerreißt es gerade hier. Mir laufen die Tränen, ich fühl mich so hilflos. Ich hab nicht so viel Tränen wie ich weinen möchte, ich bin ein kleines Häufchen Elend. Ich möchte ihm helfen, möchte ihn nicht verlieren... Was soll ich nur tun? Es tut so sehr weh. Ich liebe ihn doch!

16.06.2010 23:25 • #16


S
Hallo medica,

Zitat von Medica:
Jetzt droht er also damit, Schluss zu machens, baut darauf, dass mir das zu sehr weh tut und ich deswegen vielleicht einlenke, er kennt mich halt. Als ich wider Erwarten hart geblieben bin und gesagt hab, ok, wenn es Dir das wert ist... hat er plötzlich etwas eingedreht und mich gefragt, ob ich das SO einfach beenden könnte? Das sind doch Machtspielchen. Oder?

Das sehe ich von außen betrachtet genauso wie Du. Erst sagt er, wir beenden das besser, das hört sich eigentlich so an, dass ER das so will und wenn Du dann zustimmst, dann fragt er, ob DU das so beenden könntest?
Diese Frage würde sich doch im Normalfall nicht stellen, wenn man wirklich eine Beziehung beenden möchte.
Dann würde man ja froh sein, wenn der andere zustimmt, weil es ja dann einfacher über die Bühne gehen würde.

Diese Drohungen bzw. auch Erpressungen nennt man wohl auch emotionale Erpressung.

Zitat von Medica:
Er sieht es völlig anders, sagt, ich würde seine Meinung fast nie gelten lassen, würde immer meine Meinung zur richtigen erklären - das stimmt so nicht. Ich widerspreche nur, wenn er zB sagt, nimm Dich mal zurück, Du machst zuviel - und ich bin mir SICHER, dass ich NICHT zu viel mache, sondern das ok so für MICH ist. Da kann ich doch nicht mit meiner Meinung hinterm Berg halten, wenns FÜR MICH einfach nicht stimmt, was er sagt.

Da stimme ich Dir zu. Wenn es für Dich WIRKLICH O.K. ist, dann sollte er das auch akzeptieren.
Es ist etwas anderes, wenn er sich einfach Sorgen macht und sein GEfühl, Du würdest zuviel machen, zur Sprache bringt.
Aber er will Dir sein Gefühl, was für ihn WAHRHEIT ist, einfach aufdrängen und das würde ich als übergriffig bezeichnen.
Er spricht Dir damit ab, dass Du selbst spüren kannst, was gut oder nicht gut ist für Dich.

Zitat von Medica:
Dass ich einerseits verstehen kann, dass der irgendwo raus muss und dass er, wenn schon nicht im Büro, dann wenigstens privat mal dominant sein will - aber dass mir das weh tut und ich nicht weiß wie ich ihm da helfen soll.

Kannst Du wirklich verstehen, dass ein Mensch überhaupt dominant sein will? Ich z.b. kann es nicht verstehen, ich möchte nirgendwo dominant sein, ich möchte einfach nur gleichberechtigt sein und auch so ist meiner Meinung nach eine gesunde Beziehung überhaupt nur möglich.
Ich denke mir, dass er vielleicht gar nicht beziehungsfähig ist.Natürlich muss man Kompromisse schließen und da bleibt es auch nicht aus, dass immer mal einer zurücksteckt, aber das hat mit Dominanz nichts zu tun, sondern mit gegenseitiger Rücksichtnahme!

Zitat von josie:
Dass ich dadurch natürlich sein Verhalten noch bestärke, ist mir andererseits theoretisch auch klar, aber... Wer hat schon ständig die Kraft, sich selber immer und immer wieder in diese verletztenden Auseinandersetzungen zu begeben?

Das ist vollkommen verständlich, deswegen geht es Dir ja auch mittleweile so schlecht. Aber Dir wird es durch Dein ständiges Verzeihen und somit durch Deine Unterwürfigkeit auch nicht besser gehen, denn Du wirst immer das Gefühl haben, dass er Dich bestimmtund das ist auch kein gutes Gefühl.
Bevor Dir alle Kräfte schwinden, setze Deine Kraft dafür ein, dass Du klare Ansagen machst. Nur so habt ihr überhaupt eine Chance. Wenn er sich nicht darauf einlässt, dann wird die Beziehung immer mehr zum Leiden werden! und somit hat sie dann auch keine Zukunft mehr! Ich weiß, das tut weh, denn wenn Du diesen Schritt machst, dann gehst Du das Risiko ein, dass er nicht mitmqacht und die Beziehung scheitern wird. Und davor hat jeder Angst, gerade wenn man noch liebt.....

Zitat von Medica:
Dann habe ich ihm gesagt, wie sehr ich um ihn kämpfe. Dass ich mittlerweile hier 2 Bücher über Burn out liegen habe, dass ich ihn nicht aufgeben möchte, weil ich ihn liebe. Dass ich mich abstrample, aber das freiwillig tue. Dass ich zu ihm stehe, auch wenn es schwer ist. Dass ich mir genauso gut jemanden Einfaches suchen könnte - aber dass ich genau das NICHT tue, weil ich ihn liebe.

Das klingt ehrenwert und auch schön, aber in Deinem Statement hat gefehlt, unter welchen Umständen Du nur bereit daszu bist.
Sprich, Du hast ihm nicht gesagt, welche Voraussetzungen es geben muss, dass Du weiter kämpfst und ihn unterstützt.
Du hast ihm noch keine Konsequenzen aufgezeigt, die Du ziehen wirst, wenn er weitehin solch ein Verhalten an den Tag legt.

So weiß er nur, dass Du auf jeden Fall unter allen Umständen um ihn kämpfen wirst, egal wie er sich verhält!
Und er weiß, dass er nichts dafür tun muss!

Und es wird immer so weitergehen, leider! Gerade auch, weil er sich im Recht sieht, er hat bisher nicht einmal zugegeben, dass seine Verhaltensmuster nicht O.K. sind und contraproduktiv für eine Beziehung sind!

17.06.2010 00:13 • #17


A


Hallo Medica,

Burn-Out beim Partner - ich kann nicht mehr

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M
Zitat von Sonnenblume20:
Das klingt ehrenwert und auch schön, aber in Deinem Statement hat gefehlt, unter welchen Umständen Du nur bereit daszu bist.
Sprich, Du hast ihm nicht gesagt, welche Voraussetzungen es geben muss, dass Du weiter kämpfst und ihn unterstützt.
Du hast ihm noch keine Konsequenzen aufgezeigt, die Du ziehen wirst, wenn er weitehin solch ein Verhalten an den Tag legt.

So weiß er nur, dass Du auf jeden Fall unter allen Umständen um ihn kämpfen wirst, egal wie er sich verhält!
Und er weiß, dass er nichts dafür tun muss!

Und es wird immer so weitergehen, leider! Gerade auch, weil er sich im Recht sieht, er hat bisher nicht einmal zugegeben, dass seine Verhaltensmuster nicht O.K. sind und contraproduktiv für eine Beziehung sind!



Hallo Sonnenblume,

Du hast ja recht. Aber ich habe es eben am Telefon einfach nicht geschafft, ihm mit Konsequenzen zu drohen - wahrscheinlich weil ich Angst habe, ihn zu verlieren.
Dieser Schmerz, das gefühl zu haben, man hat den geliebten Menschen durch die eigene Härte quasi weggestoßen und ist an der schmerzhaften Trennung womöglich auch noch selber schuld. Ich weiß, dass ich an dem Punkt inkonsequent bin, aber ich fühle mich besser, wenn ich langsam vorgehe und ihm Stück für Stück sage, wie ich die Dinge sehe. Denn andererseits habe ich auch eine große Portion Mitgefühl für ihn, so verrückt das klingt - ich weiß und ich spüre auch, wie sehr er am Ende ist, da bringe ich es einfach nicht fertig, nochmal draufzutreten und ihn so knallhart unter Druck zu setzen. Völlig unabhängig davon, wie er sich mir gegenüber verhält - das entschuldige ich innerlich irgendwie mit seiner Krankheit.
Er weiß ja eigentlich selber, dass er ein Problem hat - aber gleichzeitig möchte er das verleugnen, möchte sein Gesicht wahren mir gegenüber. Solange er das tut, ist keine Krankheitseinsicht und keine Chance für eine Therapie da, oder?

Wenn ich das so lese was ich schreibe, weiß ich eigentlich selber schon, dass es (rational gesehen) verkehrt ist, ihn nicht vir klare Tatsachen zu stellen - aber ich fühle es eben anders, ich kann nicht so hart sein, weil ich ihn liebe.

Muss ich ihm wirklich knallhart ins Gesicht sagen, wenn Du das und dies nicht änderst, dann trenne ich mich?
Kann er das nicht AHNEN, durch das, was ich sage?!
Das würde ihn so sehr verletzen, und ich bin mir momentan nicht sicher, ob ich das überhaupt durchhalten könnte - ihn dann wirklich zu verlassen.

17.06.2010 00:24 • #18


S
Hallo Yahila,

es ist auch gut so, dass Du es in Deinem Tempo machst. Und natürlich ist es auch wichtig, dass Du Dir wirklich darüber klar wirst, was Deine Klarheit im schimmsten Fall tatsächlich für Konsequenzen haben kann, nämlich dass das Projekt scheitert!
Ich weiß auch sehr gut, dass man nicht von heute auf morgen so Riesenschritte gehen kann, gerade, wenn man den Partner wirklich noch liebt und ihn eigentlich nicht verlieren will!

Zitat von Medica:
Dieser Schmerz, das gefühl zu haben, man hat den geliebten Menschen durch die eigene Härte quasi weggestoßen und ist an der schmerzhaften Trennung womöglich auch noch selber schuld.


Du hast keine Schuld, auch wenn es schwer zu begreifen ist. Du stößt ihn ja nicht weg. Du machst ihn lediglich darauf aufmerksam, dass es SO eben nicht mehr geht. Wenn er bereit ist, sich wirklich helfen zu lassen, dann bist Du doch weiterhin auf seiner Seite und unterstützt ihn, so gut Du kannst. Das ist doch ein tolles Angebot für ihn.
Voraussetzung ist aber leider auch, dass er erst mal zu der Einsicht kommt, dass an seinen Verhaltensweisen etwas nicht stimmt. Und da sehe ich die Schwierigkeit, denn seiner Meinung nach, hat er recht und Du bist schuld!

Weißt Du, meine Mutter war lange Jahre Alk., fast meine ganze Kindheit habe ich es miterlebt und es hat unsere Familie fast zerstört. Über 10 Jahre haben wir uns bemüht, dass sie sich helfen lassen soll, aber sie war der MEinung, dass sie keine Hilfe braucht, weil sie nicht abhängig ist und weil sie jederzeit aufhören kann.
Es war teilweise die Hölle. Als ich 19 war, sprach ich aus Verzeiflung mal mit ihrem Hausarzt. Und er sagte mir ganz klar: Sie müssen ihre Mutter fallen lassen Indem sie sie immer wieder unterstützen , indem sie keine Konsequenzen spürt, wird sie nie etwas ändern, denn es passiert ihr ja nichts.Im Gegenteil, sie unterstütuen dadurch noch ihre Alk.!
Das war für mich schwer, ich liebte meine Mutter und sollte sie fallen lassen?
Ich zog wegen ihr sehr früh aus, weil ich es nicht mehr ertragen konnte und sagte ihr, dass sie mich nicht mehr anrufen braucht, dass ich nicht mehr bereit bin, mit ihren Frust anzuhören, solange bis sie bereit ist, in eine Klinik zu gehen.
Gleichzeitig packte mein Vater seine Koffer und sagte, dass er sie verlassen wird, weil er es auch nicht mehr aushält!

Es war ein Risiko, sie hätte, so alleingelassen auch ganz im Sumpf versinken können. Gott sei Dank hat sie sich dann entschieden, in eine Entzugsklinik zu gehen, denn sie wollte uns nicht verlieren!

Ich habe Dir das geschrieben, um Dir aufzuzeigen, wie wichtig trotz allem manchmal Konsequenezen sind und wieviel Erfolg sie auch bringen können.

Zitat von Medica:
Muss ich ihm wirklich knallhart ins Gesicht sagen, wenn Du das und dies nicht änderst, dann trenne ich mich?
Kann er das nicht AHNEN, durch das, was ich sage?
Das würde ihn so sehr verletzen, und ich bin mir momentan nicht sicher, ob ich das überhaupt durchhalten könnte - ihn dann wirklich zu verlassen meine ich.

Also ahnen können die meisten ´Menschen nichts. Ich wünsche mir auch immer, dass meine Mitmenschen von alleine merken, was ich möchte. Das fünktioniert aber nicht. Erst dann, wenn ich klar und deutlich werde.

Du musst ihm nichts knallhart ins Gesicht sagen, aber Du kannst klar und freundlich zum Ausdruck bringen, was sich ändern muss, damit Eure Beziehung noch eine Chance hat!

Du bist nicht für ihn verantwortlich und Du kannst auch nicht sein Retter sein! Du kannst ihn unterstützen, aber retten muss er sich schon alleine!

Würde er sich auch nur ansatzweise solche Gedanken um DICH machen, was DICH veletzt und was DU vielleicht nicht aushalten kannst, dann wäre das schon die halbe Miete!

17.06.2010 00:49 • #19


Y
Gute Nacht Mädels !


*Heiße Milch mit Honig rüberschieb*

17.06.2010 22:52 • #20


M
Dankeschön, heute morgen nehme ich sie auch noch gern ;-) H
ab leider wieder eine recht unruhige Nacht hinter mir, schlafe im Moment eher schlecht und wache dann morgens zerschlagen und mit Kopfschmerzen auf... Aber der Alltag muss ja weitergehen, nützt ja nichts!
LG, Medica

18.06.2010 09:57 • #21


Schneefrau2009
Hallo Medica,

ich habe gerade Deinen kompletten Thread gelesen und habe immer wieder gedacht, meine Güte, wieviel Ähnlichkeit in unseren Geschichten. Vielleicht mit dem Unterschied dass ich mit meinem Mann bereits 17 Jahre zusammen bin und wir morgen 11. Hochzeitstag haben werden.
Aber in den Gefühlen , die Du beschreibst finde ich mich absolut wieder und ich kann Dir nur sagen, fühl´Dich von mir ganz doll in den Arm genommen und gedrückt, denn das ist doch das was wir beide am meisten vermissen.
Übrigens finde ich ganz viele Symptome meines Mannes in Deiner Beschreibung wieder und mein Mann leidet neben seinem Burn-Out und der Depression auch nch an einer narzistischen Persönlichkeitsstörung. Mach DIch mal damit vertraut, DU wirst erstaunt sein....

Ganz viele liebe und von Herzen kommende Grüße
Schneefrau

18.06.2010 18:30 • #22


K
Ich finde Deine Kraft und den Mut den Du aufbringst bewundernswert.
Dein Partner sollte sich vielleicht einmal bewußt machen,was er für tolle Partnerin an seiner Seite hat---------aber vielleicht kann er das gar nicht.
Du gibst unendlich viel und lässt Dich verletzen und auch erniedrigen--------wie lange willst Du das noch durch halten?
Mein Partner ist seit über 23 Jahren depressiv und auch wenn er kein Burn out hat,gibt es durchaus Ähnlichkeiten.
Ich habe auch immer versucht,ihn möglichst viel recht zu machen,Stress und Probleme von ihn fern zu halten und den Alltag allein zu schaffen.
Irgendwann habe ich gemerkt,das es so nicht weiter geht und nun grenze ich mich immer ein wenig ab.
Ja,ich liebe meinen Partner von ganzen Herzen,aber ich habe mir meine kleinen Freiräume geschaffen-------vielleicht könntest Du das auch versuchen.
Du schreibst,das Du versuchst leise zu essen--------das ist schon eine enorme Einschränkung in Deinem Leben------Essen ist nun mal mit gewissen Geräuschen verbunden,auch wenn man nicht schmatzt.
Verbiege Dich nicht zu sehr,denn das geht nach hinten los,Du verlierst immer mehr Deine eigene Persönlichkeit------das hat nichts mehr mit Liebe zu tun.
Mein Partner versuchte auch,mich in meinem Alltag einzuschränken-------ich sollte immer bei ihn sein und möglichst zu keinem Familientreffen gehen.
Wir haben lautstark diskutiert und ich bin doch gefahren,auch wenn er traurig,wütend und ängstlich zurück blieb------er wollte nicht mit kommen.
Seit einigen Jahren,teile ich mir meine kleine Ruheinseln gut auf und ich merke das ich dann mehr Kraft für ihn habe.
Ich bin mit ihm durch die Hölle gegangen,denn er ist nicht nur depressiv, sondern litt auch noch unter Panikattacken.
Sie sind zum Glück verschwunden!
Wir konnten keine Veranstaltung besuchen,in kein Cafe oder Laden gehen------alles war ein irrer Akt und zum Teil einfach nicht möglich.
Dein Freund fühlt sich durch einen bellenden Hund gestört,mein Partner rastete bald aus,weil ein Rasenmäher lief.
Ich habe ihn dann gesagt,das die Mitmenschen,ihren normalen Alltag leben und keiner ahnen kann,das ihn dieses Geraüch so sehr stört!
Ich habe seine Wutanfälle nicht allzu sehr beachtet und nach vielen Monaten hat es sich dann weitgehend gegeben,auch wenn er noch immer die Fenster zuknallt!
Du schreibst,das Dein Freund immer Recht haben möchte-----ich glaube auch,das es ein Kampf ist------er möchte,das Du ihn als starken Mann siehst und er möchte sein Gesicht nicht verlieren.
Ich könnte nun noch vieles dazu schreiben,aber hier möchte ich nun erst einmal enden.
Ich bewundere Dich und wünsche Dir seeeeeeehr viel Kraft und Ausdauer .

18.06.2010 22:14 • #23


M
Liebe Schneefrau und lieber Kämpfer,

es ist unglaublich schön, von Euch zu lesen und Eure Worte tun mir mehr als gut :-) Das Gefühl, dass andere Menschen in derselben - oder zumindest einer ähnlichen - Situation stecken und meine Probleme nachfühlen könne, ist durch nichts zu ersetzen!
Seit unserem letzten Streit und dem besagten Telefongespräch herrscht relative Funkstille zwischen uns - einfach weil ICH mich gerade etwas distanziere. Habe das Gefühl, ich brauche das ganz, ganz dringend - so war ich heute abend ohne ihn weg und habe auch eine EInladung von ihm, dass wir uns mit anderen noch treffen, ausgeschlagen. Ich hätte den anderen gegenüber einfach nicht so tun können, als wenn nichts wär, da wir uns nach wie vor nicht ausgesprochen haben, seit der letzten Aktion die mich so verletzt hat. Und einen ganzen Abend schauspielern, darauf hatte ich keine Lust...
Jetzt gehts mir einerseits gut, weil ich mal wieder mein Ding durchgezogen und für mich selber das Gefühl gestärkt habe, dass ich auch alleine kann, aber andererseits blutet mir innerlich das Herz, weil ich ihn vermisse. Er ist und bleibt nun mal der Mann, den ich liebe - davon kann mich kein harmloser Flirt dieser Welt ablenken. Letzten Endes gehe ich alleine nach Hause und denke immer nur an ihn und wie schön es wäre, jetzt gemeinsam mit ihm einschlafen zu dürfen...
Gleichzeitig ist da aber schon wieder die traurige Gewissheit, würde ich ihm das vorschlagen, JETZT noch spontan zu mir zu kommen, es würde ihn belastungstechnisch überfordern und er würde es sowieso nicht tun :-( Auch wenn ICH das schon sehr oft getan habe, ihn spätabends überrascht, nur damit wir die Nacht gemeinsam verbringen - er tut es nie. Er hat die Kraft einfach nicht, sagt er - das macht mich fertig. Immer nur geben, geben, geben wenn sich was bewegen soll - ich wünsch mir so sehr, dass das anders wird, dass er auch mal hier steht und sagt Hallo Süße, da bin ich, extra für Dich! Ach menno :-(

Zu dem starken Mann - ja, er hat mir geschrieben, er fühlt sich wie so ein kleiner Asiate, für den es eine Schande ist, seine Probleme zuzugeben - auch wenn ich wohl recht mit dem hätte, was ich ihm sage.

Achja, nochwas zum Thema Geräusche - er hat auch ein unheimliches Problem mit einer laufenden bzw. hochgezogenen Nase. Hatte wohl jahrelang einen Arbeitskollegen mit Heuschnupfen der extrem alles hochgezogen har, seitdem findet er das Geräusch eklig und wird beim kleinsten (!) Anzeichen schon richtig sauer. Da brauch man bloß mal ne verstopfte Nase wegen Hausstaub zu haben... Und als ich erkältet war, wars Horror, ohne Nasentropfen hätte ich nicht zu ihm zu fahren brauchen, da hätten wir NUR Krach gehabt.

Mich macht das fertig mit seinem Geräuschproblem - und wenn ich lese, was ich hier schreibe, klingt das so heftig dass ich selber erstaunt bin, wie ich das aushalte und wieso ich mir so viel Leiden antue. Ich versteh mich ja selber bald nicht mehr...

Aber eine Trennung kann doch auch keine LÖSUNG sein? Manchmal möchte ich am liebsten weglaufen, aber mein Herz, das hält mich noch bei ihm...

18.06.2010 23:09 • #24


soncyco
Hallo Medica die freundlichen Antwortgeber,

ich habe Euren Dialog ueberflogen und mir aber die Problematik von Dir Medica genau durch gelesen.

Ich selber habe ein aehnliches Problem wie Dein Freund hinter mir. Meine Frau wuerde sicher ein ganz aehnliches Problem schildern koennen wie Deines.

Ich hatte auch lange nicht verstanden was ich meiner Frau eigentlich antue - habe aus meiner Sicht stets immer gedacht warum kann sie nicht nicht etwas Ruecksicht nehmen usw....

Moechte mich den Meinungen der anderen anschliessen, Du musst ihm zeigen das es so nicht weiter geht. Das Du solche Verhaltensweisen nicht mit Dir machen laesst....
Das muss er kapieren, in welcher Form auch immer. Wenn ihm das einleuchtet steht er vor der Wahl Dich entweder zu verlieren oder sich wirkliche Hilfe zu suchen (auch wenn er dies als Schwaeche betrachtet)!!

Ich habe selber lange Zeit gebraucht um ueber diesen Schatten zu springen, d.h. zu verstehen das ich mein Leben alleine nicht mehr gebacken bekomme!! Als meine Frau deutlich von Trennung und Scheidung gesprochen hat und auch ihr Verhalten (hat meine SMS und Telefonate nicht erwidert, kam eine Zeitlang nicht mehr nach Hause, etc...) mir deutlich bewusst geworden ist - habe ich langsam darueber nachgedacht wie es ist wenn ich sie nun verliere.

Dazu kam dann ein psychischer Zusammenbruch in der Arbeit.

Sie war dann wieder fuer mich da und hat mir eine konkrete Adresse fuer eine stationaere Aufnahme (vor hatte sie geklaert ob eine schnelle Aufnahme fuer mich moeglich sei) genannt und mich dort hin gefahren.

Es war ein schwerer Schritt in dieses Gebauede zu gehen. Aber es war notwenig, das wusste ich... Heute, drei Monate nach der Einweisung bin ich der Meinung das es uebertrieben gesagt ein Geschenk des Himmels war. Es gab mir die Gelegenheit Kraft zu tanken und durch professionelle Hilfe einiges in mir ins rechte Licht zu ruecken.

Liebe Gruesse,

Soncyco

19.06.2010 07:07 • #25


Y
Hey Medica,

wie gehts denn so ?



Liebe Grüße

22.06.2010 20:22 • #26


M
Momentan alles sehr stressig - stehe selber kurz vor einer Prüfung (Studium) und versuche meine Nerven und Energien dahin zu bündeln, daher schreibe ich hier gerade nicht so regelmäßig...
Ansonsten gab es einen kleinen Hoffnungsschimmer am Horizont - es hat so richtig geknallt, weil ich ihm an den Kopf geworfen habe, was mich alles fertig macht, dass ich seine Vorwürfe gegen mich ungerecht finde, und (gemein, aber wahr) dass ich TROTZ seiner ganzen Probleme und seiner Zukunftsplanung (er will keine Kinder, zu stressig Angst wg. Jobproblemen, ich ABSOLUT, in 4-5 Jahren) mit ihm zusammenbleibe und mir nicht einfach nen Jüngeren, einfacheren suche, obwohl ich den bestimmt haben könnte. Das alles mit dem implizierten Signal dass ich keinen Bock mehr habe, und nicht mehr um jeden Preis kämpfe, sollte sich nicht etwas ändern.
Außerdem habe ich mich recht deutlich distanziert (wenige Anrufe, kein Treffen - so kennt er mich nicht), sodass er plötzlich Angst hatte, mich zu verlieren (magst Du mich nicht mehr sehen?) Und - oh Wunder - nach 3 Tagen hat er mir gesagt, wie sehr ich ihm gutgetan habe und ob wir uns nicht sehen wollen, hat sich wieder um mich bemüht wie in der Anfangsphase... Und hat mir dann gesagt, dass er sich doch in 4 Jahren Kinder mit mir vorstellen kann (HUCH!!!). Weiterhin hat er plötzlich beruflich einiges angestoßen - hat Stellenanzeigen studiert (wo es bisher immer hieß: nützt sowieso nix, alle Stellen Mist / er sei zu erschöpft und ausgebrannt dafür), hat sich mit der Zeitarbeitsfirma geeinigt dass Ende 09/2010 ein Wechsel anstehen soll für ihn, hat sich nächste Woche eine Woche Urlaub genommen um mal wieder runterzukommen und insgesamt hat er sich echt Mühe gegeben, mich NICHT mit seinen Macken zu nerven, sondern mir was Gutes zu tun. Ich traue dem Braten noch nicht so ganz ...

Hatte er nur Angst mich zu verlieren und hat sich deshalb jetzt kurzzeitig gedreht um mich zu halten, und in 2 Wochen kippt das wieder? Oder sollte sich da wirklich ein genereller Wandel abspielen? Ich traue mich ja gar nicht, darauf zu hoffen, aber toll wäre es ja...!!!!
Er ist sogar gestern spontan nach der Arbeit bei mir vorbeigekommen - das erste Mal seit Wochen ÜBERHAUPT, und dann auch noch gutgelaunt (erschreckend, aber das ist vorher noch nie vorgekommen, dass er NACH der Arbeit entspannt und gut drauf war oder zumindest ohne riesen FRUST über seinen Tag sprechen konnte). Er sagt er wollte mich nur ne Runde knuddeln... War total schön und vorallem entspannt. So, wie ichs mir immer gewünscht hab, ne normale Beziehung halt. Bitte, lasst es so bleiben...


PS: Liebe Yahila,
ich habe gerade in Deinem anderen Topic gelesen, was Du über Deinen Exfreund schreibst (Thema narzisstische Persönlichkeitsstörung) und auch, dass es sich bei Deinem jetzigen Freund zu kämpfen lohnt. Ich freue mich sehr für DIch und hoffe, dass ihr einen gemeinsamen Weg gefunden habt... Auch ich hoffe gerade, dass sich etwas bewegt, weil ich fühle, dass meine harten Worte nicht ohne Resonanz geblieben sind - er fängt an, sein Verhalten zu überdenken und dabei auch an mich zu denken (siehe mein Kinderwunsch). Ich glaube, auch ich bin mit ihm auf einem guten Weg - wenn die Richtung so bleibt. Bei Dir ist das Hoffen wahrscheinlich sehr ähnlich..
Dafür drücke ich Dir und mir ganz fest die Daumen!!! Wir schaffen das!

23.06.2010 00:13 • #27


S
Hallo medica,

ich wollte schon off gehen, da habe ich Dich gerade noch gelesen... und mich für Dich erst mal gefreut!

Zumindest ist eine Bewegung zu spüren und das ist erst mal gut! Aber Du hast recht damit, dass Du erst mal nicht zu euphorisch bist, d.h. dem Braten erst mal noch nicht traust, aber freuen darfst Du Dich trotzdem!

Wahrscheinlich war es gut, dass Du deutlich gemacht hast, was Du nicht mehr willst, wie Du Dich fühlst und Du hast ausnahmsweise mal keine Rücksicht auf seinen Zustand genommen! Das war wahrscheinlich auch sehr gut!
So hat Dein Feund vielleicht das erste Mal in seinem Leben gespürt, dass Du es ernst meinst und er hat sich Gedanken darüber gemacht! Wahrscheinlich hat es einen Eindruck bei ihm hinterlassen!

Bestimmt hatte er plötzlich Angst, Dich zu verlieren, denn Du hast Dich spürbar zurückgezogen und das kannte er von Dir noch nicht. Du hast also ein anderes Verhalten an den Tag gelegt als sonst immer. Da kann man mal sehen, wie wichtig es wirklich ist, klar und deutlich zu werden. Dadurch werden so manche Menschen aufgerüttelt, die sich ansonsten in Sicherheit gewogen haben, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass sowieso nichts passiert.

Ob er in vier Jahren tatsächlich noch Kinder mit Dir will, das solltest Du nicht als Versprechen werten.
Erstens mal weiß man nicht, was in vier Jahren ist und zweitens weiß man nicht, in welch psychischem Zustand er sich bis dahin befindet.

Aber das ist ja erst mal Nebensache. Im Moment bringt er einiges in Bewegung und er muss beweisen, dass es nicht nur eine kurzzeitige Wandlung ist, um Dich zu beruhigen, sondern dass er langfristig am Ball bleibt!

23.06.2010 00:35 • #28


M
Zitat von Sonnenblume20:
Hallo medica,
Ob er in vier Jahren tatsächlich noch Kinder mit Dir will, das solltest Du nicht als Versprechen werten.
Erstens mal weiß man nicht, was in vier Jahren ist und zweitens weiß man nicht, in welch psychischem Zustand er sich bis dahin befindet.


Ja, und leider halte ich ihn für clever genug, genau damit zu kalkulieren - später hat er mir gesagt, wer weiß, ob wir in 4 Jahren überhaupt noch zusammen sind, bis dahin hätte ich bestimmt einen anderen... ich hab nein gesagt, wieso denn auch - er wollte es nicht glauben (dass ich es so lange mit ihm aushalte). Möglich also, dass er die 4 Jahre jetzt nur genommen hat, um mich fürs erste zu beruhigen und sich denkt, wahrscheinlich wirds eh nie relevant - wer weiß, bis dahin hat sie mich sowieso verlassen.
Die Gedanken gingen mir auch direkt durch den Kopf - aber ich wollte den positiven Ersteindruck nicht kaputt machen sondern mich lieber über den Fortschritt freuen, deswegen hab ich den Satz nicht auseinandergenommen.

Ich denke, da werde ich die Tage nochmal nachhaken, ob ers wirklich ernst meint... Wenn die Situation passt und es sich so positiv weiterentwickelt wie bisher. Irgendwie habe ich Angst vor einer evtl. Enttäuschung.

23.06.2010 00:39 • #29


A


Hallo Medica,

x 4#15


S
Zitat von Medica:
Möglich also, dass er die 4 Jahre jetzt nur genommen hat, um mich fürs erste zu beruhigen und sich denkt, wahrscheinlich wirds eh nie relevant - wer weiß, was dann ist und bis dahin hat sie mich sowieso verlassen.

Das könnte natürlich möglich sein, denn sein Sinneswandel, gerade was das Thema Kinder angeht, kam doch sehr plötzlich!

Aber Du hast recht, erst mal kannst Du Dich über die Fortschritte freuen, es geht ja auch erst mal wieder um ein normales Miteinander und er lässt zumindest erkennen, dass er selbst etwas tun will!

Wichtig ist, dass Du weiterhin wachsam bist und ihn, sollte er wieder im Stillstand verharren, rechtzeitg daran erinnerst, was er eigentlich vorhatte.

Zitat von Medica:
Ich denke, da werde ich die Tage nochmal nachhaken, ob ers wirklich ernst meint... Wenn die Situation passt und es sich so positiv weiterentwickelt wie bisher. Irgendwie habe ich Angst vor einer evtl. Enttäuschung.

Das kann ich sehr gut verstehen. Deswegen trauen wir uns ja oft nicht, klare Fragen zu stellen, aus der Angst heraus, dass wir klare Antworten, die unseren Erwartungen und Wünschen nicht entsprechen, bekommen.

Aber sieh es doch mal so, es wäre viel schlimmer, wenn Du Dir jetzt vier Jahre lang Hoffnung machen würdest und würdest dann vor die vollendeten Tatsachen gestellt werden!

Ich habe vor kurzem auch eine herbe Enttäuschung erlebt. Weil ich mutig war, weil ich Ehrlichkeit gewollt habe und ich habe erfahren, dass so manche Wunschvorstellung oder auch Traumvorstellung geplatzt ist. Ich hatte Angst vor dieser Wahrheit, hätte mir auch eine ganz andere Wahrheit gewünscht, aber ich bin das Risiko eingegangen, weil ich eben auch nicht mehr leiden wollte. Wenn man wartet, ist man in einer gefangenen Situation. Irgendwie ist man bewegungslos, man ist nicht aktiv, sondern ist darauf angewiesen, dass jemand anders etwas tut! Das ist auf Dauer nicht gesund!

Aber trotz allem, auch wenn ich immer noch damit zu kämpfen habe, denn ich bin ja auch nur ein Mensch, habe ich auch gespürt, dass ich dadurch Freiheit erlangt habe. Es ist schwierig, das zu beschreiben, ich habe die Freiheit erlangt, nicht mehr auf etwas warten zu müssen, ich kann mich frei woanders hin orientieren, ich muss nicht mehr umsonst hoffen!
Ich kann daraus meine Konsequenzen ziehen, auch wenn es wirklich sehr hart ist!

Deswegen tut es trotzdem noch sehr weh, weil ich das von diesem Menschen nicht gedacht hätte, aber ich habe auch gemerkt, dass es für mich sehr notwendig war!

23.06.2010 01:00 • #30

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