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Burnout, aber nicht krank genug für Therapie - was nun?

M
Hallo Violetta

Zitat:
was mein Verhältnis zu meiner Mutter damit zu tun hat


Dieser Satz hätte vor vielen Jahren von mir kommen können. Irgendwann habe ich gesagt
last mich doch mit dem ganzen alten Kram in Ruhe es geht doch ums jetzt und hier und nicht darum
was womöglich in meiner Kindheit war.

Und dann habe ich einen tollen Therapeuten gefunden der hat dann mit mir die Muster aufgebröselt .
Wir haben mein Verhältnis zu meiner Mutter bearbeitet und die Gründe warum ich in gewisse Situationen
in gewisse Fallen tappe. Ja und es hat viel mit meiner Kindheit zu tun.

Keiner zwingt dich zur Therapie und sie nutzt dir nur wenn du dich darauf einlässt aber einen Versuch ist es wert.
Liebe Grüße
Machara

16.12.2019 22:03 • x 2 #16


V
Zitat von Jedi:
Natürlich interessiert sich ein TP nicht, ohne das Du es zum Thema machst, für dein Intimleben

Schon klar. Es ging ja nur darum, dass es im Anamnesefragebogen drinsteht, den du ausfüllen sollst, bevor die Therapie überhaupt angefangen hat.

Zitat von Jedi:
Also das ein TP sich ersteinmal selbst therapieren sollte, kannst Du ihm ja sagen, besser, man beendet einfach die Therapie,
ohne diese verletzenden Vorschläge

Ironiemodus! War ein Scherz. Sowas tu ich nur in meiner Fantasie.
Außerdem hat der Therapeut ja seine Supervisionen


Zitat:
Villt. hängt das von deiner persönlichen Haltung ab, indem Du einer Therapie-einem Therapeuten/in,
eine Chance gibst !

Auf jeden Fall! Genau das ist mein Problem. Weiß eben nicht, ob ich das will.

LG ViolettaM

16.12.2019 22:25 • #17


A


Hallo ViolettaM,

Burnout, aber nicht krank genug für Therapie - was nun?

x 3#3


V
Hallo Machara,
weißt du, bei mir ist es halt so, dass ich das alles vor vielen Jahren aufgrund meiner damaligen Angststörung schon aufgedröselt habe. Damals hat das eine oder andere für mich Sinn gemacht, aber seitdem kenne ich meine persönlichen Macken und Fallen gut, habe mich jahrelang damit auseinandergesetzt und möchte jetzteinfach Unterstützung in der aktuellen Lebenslage. Die Vorstellung, das alte Zeugs mit einem neuen Therapeuten nochmal von vorne durchzukauen, ermüdet mich schon bei der Vorstellung.
Fühlt sich für mich ungefähr so an, als wollte ich in meinem erlernten Beruf eine Weiterbildung machen und müsste dafür nochmal beim Stoff des ersten Lehrjahrs anfangen.

Liebe Grüße
ViolettaM

16.12.2019 22:53 • x 3 #18


Jedi
Zitat von ViolettaM:
Es ging ja nur darum, dass es im Anamnesefragebogen drinsteht, den du ausfüllen sollst, bevor die Therapie überhaupt angefangen hat.

Nun, ich finde das kann eine wichtige Information sein, um so den Klienten u. sein Problem, besser einordnen zu können.
Natürlich brauchen TP u. ein Klient eine Vertrauensbasis um, wenn nötig auch über solch Intime Dinge,
wenn es dann relevant wäre, auch sprechen zu können.
Dafür gibt es ja 5 Probatorische Sitzungen, um sich kennenzulernen, ob man sich vertrauen kann, sympatisch ist,
um dann mit den Inhalten anzufangen damit zu arbeiten !
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Zitat von ViolettaM:
Ironiemodus! War ein Scherz.

OK ! War schon etwas entsetzt.
Aber alles gut jetzt !
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Zitat von ViolettaM:
Außerdem hat der Therapeut ja seine Supervisionen

Hm
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Zitat von ViolettaM:
Genau das ist mein Problem. Weiß eben nicht, ob ich das will.

Ist doch auch völlig OK, wenn es nicht dein Ding ist !
ob ich das will; dazu zwingen würde ich mich auch nicht.

LG Jedi

16.12.2019 23:56 • x 1 #19


A
Liebe Violetta,
ich kann das gut verstehen, dass man auch Zeiten hat, wo man nicht mehr so tief in der Vergangenheit graben möchte und immer wieder alte Wunden aufleben lassen will. Mir geht es gerade ähnlich.
Ich kann mir aber vorstellen, dass vielleicht nach vielen Jahren eine Therapie auch ganz anders aussehen kann als das was man schon gemacht hat
Vielleicht entdeckt man einen ganz anderen Knackpunkt, den man bisher noch nicht auf dem Schirm hatte bzw man hat sich in der Zwischenzeit ja weiterentwickelt und es ist tatsächlich eine Weiterbildung und nicht das erste Lehrjahr. Man gestaltet die Therapie ja maßgeblich selbst und der Therapeut ist gewissermaßen eine Art Sparringspartner. Das ist natürlich übertrieben ich will damit nur sagen, dass du ja die Richtung vorgibst. Wahrscheinlich passt da bei dir auch Verhaltenstherapie besser als TP, das ist mehr im hier und jetzt.
LG

16.12.2019 23:58 • x 1 #20


V
Zitat von Annaleen:
Wahrscheinlich passt da bei dir auch Verhaltenstherapie besser als TP, das ist mehr im hier und jetzt.

Ja, wer weiß. Damals hat sie mir überhaupt keine Fortschritte gebracht, aber jetzt ist ja meine Ausgangsposition eine andere.

Zitat von Annaleen:
Man gestaltet die Therapie ja maßgeblich selbst

Da sagst du was. Möglicherweise hab ich das in meinem jugendlichen Alter derzeit nicht wirklich getan. Ich habe immer sehr artig auf meine Therapeutin gehört und mich bemüht, ihr zu gefallen. Wirklich die Kurve gekriegt habe ich erst später, als ich mein Leben selbst in die Hand genommen habe. Ohne weitere Therapie.
Vielleicht hat sich da meine Vorstellung manifestiert - mit Therapie hat es schlechter geklappt als ohne und daher kommt meine Abwehr.
Aber du hast recht, ich könnte die Therapie möglicherweise heute viel besser für mich nutzen, weil ich ganz anders in der Lage wäre, die Richtung zu beeinflussen.

Ich danke euch allen sehr, ich hatte einen erhellenden Tag heute, trotz Erkältung und hauptsächlich auf dem Bett rumgammeln. Dann mach ich jetzt mal das Licht aus.

Gute Nacht!

17.12.2019 00:51 • x 2 #21


A
Guten Morgen!
Zitat von ViolettaM:
ich könnte die Therapie möglicherweise heute viel besser für mich nutzen, weil ich ganz anders in der Lage wäre, die Richtung zu beeinflussen.

Ja das kann ich mir gut vorstellen, nachdem Du ja auch schon so viel allein geschafft hast und Dich weiterentwickelt hast. Und mit diesem Bewusstsein, warum die Therapie dir früher nichts gebracht hat, kannst du ganz anders in eine neue Therapie reingehen. Am besten ist, man spricht das zu Beginn direkt so an, damit der Therapeut das berücksichtigen kann. Und bei der Auswahl des Therapeuten muss man auch gucken. Meine letzte Therapie hat auch nicht so viel gebracht leider, obwohl ich extra nach einer bestimmten Therapieform geguckt hatte. Sie hat sehr gerne selbst erzählt und im Nachhinein weiss ich jetzt, dass ich zu angepasst war an die Therapeutin. Ich habe als Kind gelernt, immer bei meinem Gegenüber zu sein anstatt bei mir selbst. Es ging immer darum, wie es meinen Eltern geht, nie, wie es mir geht. Und so wiederhole ich das. Unbewusst habe ich darauf geachtet, wie es der Therapeutin geht und dass es ihr nicht schlecht gehen soll, weil sie mit mir nicht weiterkommt. Sie muss doch Erfolgserlebnisse haben! Mir ist das jetzt erst so richtig klar geworden.
Es ist ein Lebensthema, so tief in mir verwurzelt. Und es beeinträchtigt stark in allen Lebensbereichen, auch, wenn es einem nicht immer ganz schlimm schlecht geht. Es ist bei mir in allen sozialen Kontakten und damit auch und vor allem bei der Arbeit ein Thema. Sich abgrenzen, sich behaupten, eine eigene Meinung haben, diese Meinung sozial angemessen vertreten, mit den starken Ängsten umgehen, die dann immer auftreten. Ich hab viel zu tun mit mir. Und dabei kann eine therapeutische Unterstützung schon hilfreich sein. Aber wie gesagt, ich denke, die Persönlichkeit des Therapeuten ist dabei auch sehr wichtig.
LG

17.12.2019 10:17 • x 1 #22


A
Zitat von ViolettaM:
Irgendwann war ich das leid, ich hätte die Gespräche mit mir selber führen können, weil ich eh schon wusste, was mein Gegenüber sagen würde.

Ich hab jetzt nochmal gelesen, was du geschrieben hast. Sorry, das hatte ich nicht gesehen, dass du ja VT schon gemacht hast. Also was du über die frühere Therapie geschrieben hast, könnte zeigen, was ich meine und auch kenne: Dass man die Reaktion vom Gegenüber erwartet, die man schon kennt. Man wiederholt das, was man von früher kennt. Und kann sich etwas anderes nicht vorstellen. Dass man so, wie man ist, akzeptiert wird. Dass man dabei unterstützt wird. Dass es mal wirklich um einen selbst geht. Das ist schwer, anzunehmen und mit Ängsten verbunden, also bei mir auf jeden Fall.

17.12.2019 10:42 • #23


Jedi
Hallo ViolettaM !

Zitat von ViolettaM:
ich könnte die Therapie möglicherweise heute viel besser für mich nutzen,
weil ich ganz anders in der Lage wäre, die Richtung zu beeinflussen.

besser für mich nutzen - Therapie bedeutet Selbsterfahrung u. es ist für jeden Klienten wichtig,
sich selbst besser verstehen u. kennen zu lernen u. seine Verhaltensmuster zu identifizieren,
um sich diese Muster bewusst zu machen, um eben daran arbeiten zu können.
Der/die Therapeut/in betrachte dabei einmal als ein Reisebegleiter !
Ja, es stimmt auch, wir führen auch ein Stückweit, ein Selbstgespräch.
Dies soll aber auch dazu dienen, Erkenntnis zu sammeln u. es uns Bewusst werden lassen,
denn dann kann Veränderung bei uns geschehen.
Ich finde, ein guter TP greift nur ein, um mit uns ein Ziel festzulegen, was soll am Ende der Therapie für Dich stehen u. das man bei der Hälfte der Therapie einmal gemeinsam schaut,
wo man steht ,
was wurde erreicht, was noch nicht u. ob nachjustiert werden sollte.
Feedback zu geben - Impulse zu setzen oder wenn wir gedanklich uns verlaufen haben,
noch einmal genauer Hinter- u. Nachzufragen.

Ich denke, dass es villt. gar nicht bötig sein wird, die Richtung zu beeiflussen, denn die kannst du mit dem TP
schon gleich zu Anfang besprechen u. festlegen.
Die Therapie soll dir nützlich sein, um mit deinem Thema, weshalb du eine Therapie machen möchtest,
besser damit zurecht zu kommen, bzw. etwas so für dich zu verändern, dass es dir dein Leben dadurch erleichtern hilft.

LG Jedi

17.12.2019 16:15 • x 1 #24


V
Zitat von Jedi:
Die Therapie soll dir nützlich sein, um mit deinem Thema, weshalb du eine Therapie machen möchtest,
besser damit zurecht zu kommen, bzw. etwas so für dich zu verändern, dass es dir dein Leben dadurch erleichtern hilft.


Ganz genau!

Zitat von Annaleen:
im Nachhinein weiss ich jetzt, dass ich zu angepasst war an die Therapeutin

Ja, so war das bei mir damals wohl auch. Ich habe meine Therapeutin in der Klinik sehr bewundert und wollte es ihr gerne recht machen und ihr auf keinen Fall auf die Nerven gehen.
Das war mein Muster: Stell keine Forderungen und mach keine Umstände, dann bist du ein nettes Mädchen. Und wenn du doch mal mehr Zuwendung möchtest, sei krank. Dann kümmert man sich um dich.
Das war auf dem Weg aus der Angststörung eine ziemliche Bremse.

17.12.2019 21:41 • x 4 #25


V
Erster Arbeitsstag im Jahr, Zeit für eine kleine Zwischenbilanz.

Wie war es in den zwei freien Wochen? Also, ich hatte tatsächlich zweieinhalb Wochen, da ich mich vorher noch mit meiner Erkältung habe krankschreiben lassen.
Anfangs war ich halt schon wieder ziemlich durch, die Erkältung trug ihren Teil dazu bei.
Weihnachten mit der Familie war dann doch schön, nachdem mich die Vorbereitungen einige Energie gekostet hatten. In der vergangenen Woche ging es dann stetig bergauf. Ich habe wieder mal Brot gebacken, die Experimente mit dem Lehm veranstaltet, den Bastelstubenthread eröffnet und angefangen, zwecks Wohnzimmerumgestaltung ein Podest für meinen Sitzsack zu bauen und mich nach einem schönen Teppich umgesehen.
Die Fahrerei zwischen meinem Wohnort und dem meines Liebsten hat mir kaum was ausgemacht,(nervt mich sonst oft sehr), wir haben Silvester superschön gemütlich zu zweit verbracht und gestern abend noch eine minikleine Pizzeria mit echt gutem Essen entdeckt.
Ich war tiefenentspannt und bester Stimmung.

Heute hatte ich keine Lust, zur Arbeit zu gehen, dachte aber: ach komm, übermorgen ist schon wieder Wochenende. Aber halb sieben aufstehen war schon echt gemein!
Nun war absolut kein Stress bei der Arbeit, alle Kollegen da, nicht zu viel zu tun, aber auch keine Langeweile, alle gut drauf.
Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, die positiven Seiten zu sehen, als da wären: mein anständiges, regelmäßiges Gehalt, mein kurzer Weg zur Arbeit, mein guter Kontakt zu unseren Betreuten und das Team, mit dem es sich im Grunde gut arbeiten lässt.
Ich hatte Zeit, Urlaubstage zu beantragen, u.A. für meinen Workshop im April, auf den ich mich sehr freue, und um unsere Klangwiege mal wieder zu stimmen.

Trotzdem war ich froh, als ich endlich Feierabend hatte. Und kaum zu Hause angekommen, hab ich mir das Tablet geschnappt, bin darüber eingeschlafen, habe mir zwischendurch alles mögliche in den Wanst gestopft, darunter gefühlte 300 g Schokolade. Bin ins Netz abgetaucht, auch Forum, habe außer Spülmaschine anstellen absolut nichts gemacht.
Also same procedure. . .

Der Unterschied in meinem Befinden ist einfach so krass, wenn ich arbeiten muss und wenn ich frei habe, da ist ganz offensichtlich, wo der Haken ist. Gibt es bei einem Job auch so etwas wie das verflixte siebte Jahr? Das wäre es nämlich bei mir jetzt.
Also entweder finde ich zügig einen Weg des Umgangs mit meiner Arbeit, der noch Energie für mich übrig lässt - da habe ich Zweifel - oder ich muss mich trennen.

Wenn ich ersteres wollte, könnte eine Therapie vielleicht helfen, oder etwas in Richtung Coaching.
Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich mich doch längst innerlich verabschiedet. Was mir fehlt, ist eine Idee, wo es hingehen soll.

Noch fünf Stunden bis zum Aufstehen - ICH WILL NICHT

Gute Nacht

03.01.2020 02:29 • x 4 #26


Mandinka
.habe mir zwischendurch alles mögliche in den Wanst gestopft, darunter gefühlte 300 g Schokolade. Bin ins Netz abgetaucht, auch Forum, habe außer Spülmaschine anstellen absolut nichts gemacht.

Verzeih, aber ich mußte grinsen, als ich das las, weil ich es von mir selbst so gut kenne.

Auch dieses ICH WILL NICHT. Gerade jetzt, wo es oft so dunkel und kalt ist, will ich mich viel lieber zu Hause einkuscheln und keine Pflichten erledigen oder gar morgens um 5:30 Uhr aufstehen und raus müssen.
Vielleicht ist die Art Job wirklich für dich nicht das Richtige. Ich selber war früher auch mal Erzieherin, und merkte schnell, daß ich das nicht durchhalte. Heute weiß ich, daß ich z.B. Reize kaum bis gar nicht filtern kann, ich extrem lärmempfindlich bin usw. Mein heutiger Job ist zwar totlangweilig, aber ich kann die Bürotür zumachen, und ich habe keinen Kunden-/Publikumsverkehr. Außerdem habe ich meine Arbeitszeit verkürzt, soweit es für mich finanziell machbar ist. Leider hat ein langweiliger Job, der einen auch inhaltlich anödet und unterfordert, den Nachteil, daß auch dies sich mit der Zeit sehr negativ auf die Stimmung auswirken kann. Aber ich mache mir selber dann auch immer Mut und sage mir, daß er schließlich Sicherheit gibt und meinen Lebensunterhalt ermöglicht. Ich reiße meine Stunden im Job ab und versuche, vor allem im Privaten Anregung, Sonne und Abwechslung zu finden. Verständnisvolle liebe Grüße

03.01.2020 12:12 • x 4 #27


V
Zitat von Mandinka:
Verzeih, aber ich mußte grinsen, als ich das las, weil ich es von mir selbst so gut kenne.

Ja, ich auch, da ich es jetzt nochmal lese. Es ist doch verrückt, wie gut das tun kann, wenn man sich den Frust einfach mal so von der Seele schreibt
Danke dir fürs Lesen und Kommentieren! Heute war ich natürlich etwas sehr müde, aber der Arbeitstag war okay. Es war lustig mit den Kollegen und freitags haben wir auch eher Schluss. Schokoladenverbrauch bisher nur zwei Merci-Riegel
Nach Feierabend war ich direkt einkaufen und etwas aufgeräumt habe ich auch.

Arbeitsstunden reduziert habe ich schon, ich mache noch 28,5 Stunden pro Woche. Das mit der Reizüberflutung kenne ich. Geräusche, Licht, Farben, Gerüche, Hitze, Kälte und auch zwischenmenschliche Spannungen nehme ich anscheinend viel stärker wahr als die meisten anderen. Allerdings bin ich da belastbarer, wenn ich innerlich ausgeglichen und im besten Fall ausgeschlafen bin.

Zitat:
Ich reiße meine Stunden im Job ab und versuche, vor allem im Privaten Anregung, Sonne und Abwechslung zu finden.

Guter Plan

Hab mir heute auch gesagt, ich muss nicht morgen kündigen, auch wenn ich sicher bin, dass ich nicht mehr ewig da bleiben will. Wenn es soweit ist, werde ich das Richtige finden.

So, damit ich jetzt nicht wieder hier festwachse, räume ich die Küche fertig auf und hole dann endlich meine Bratsche wieder mal aus dem Koffer. Die kriegt allmählich den Holzwurm vor Langeweile.

Liebe Grüße

03.01.2020 16:08 • x 3 #28


A
Hallo @violettam!

Wie war Deine (Arbeits-) Woche so bis jetzt?

Liebe Grüße

07.01.2020 21:44 • x 1 #29


A


Hallo ViolettaM,

x 4#15


V
Hallo Annaleen, danke dass du fragst
Es ist ja erst Dienstag, bin noch etwas damit beschäftigt, mich vom Feiertagsrhythmus zu entwöhnen. Ausschlafen bis es hell wird geht ja jetzt leider gerade nicht.

Ich konzentriere mich darauf, mich vor allem selber gut zu versorgen während der Arbeitszeit. Ganz wichtig ist, dass ich mir genug anständiges Essen mitnehme, damit ich nicht den herumliegenden Süßigkeiten zum Opfer falle und zu Hause nicht gleich nach Feierabend einen Fressflash kriege.
Keine Schokolade heute

Ich achte darauf, in welchen Situationen innere Anspannung aufkommt. Meistens ist da so ein Ich-muss-Gefühl. Ich sehe, jemand braucht Hilfe oder Zuwendung, zack, fühle ich mich zuständig. Davon kann ich mich ganz schwer distanzieren, auch wenn ich noch andere Dinge zu erledigen habe. Noch schwieriger wird es, wenn mich gleich mehrere Bedürftige gleichzeitig fordern.
Nun bemühe ich mich, möglichst rechtzeitig zurückzufahren. Die Kollegen können das nämlich auch! Und wenn ich nicht sofort springe, tut es jemand anders. Das nimmt schon einiges an Druck raus.

So ist mein Stand im Moment - einigermaßen entspannt. Mal sehen, ob es sich den Rest der Woche so hält.

So, jetzt ist Schluss für heute, halb sieben klingelt der böse Wecker

Liebe Grüße
ViolettaM

08.01.2020 00:04 • x 3 #30

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