BurnOut Stufe 9 - was bedeuten diese Stufen?

Anima
Das kommt auch mir bekannt vor - Angst auch vor dem Kontrollverlust, die Kontrolle über sich, das was man aufgebaut hat.

Ich war früher nie alleine, meine Familie war immer für mich da, trotzdem ist es die Verlustangst, die sich einfach im Laufe der Jahre aufgebaut hat, Angst Menschen zu verlieren (Freundschaften etc.), Jobverlust. Man hat sich einfach auch eine Mauer aufgebaut mit einem bestimmten Konstrukt. Diese Mauer beginnt zu bröckeln - und auch das macht Angst.

Mein Darm ist übrigens auch das empfindlichste Organ. Mein Hausarzt meinte immer: Übertragen Sie Ihre Ängste auf Redewendungen - z. B. Sie haben Schiß - na klar, Durchfall. - ich konnte dann wieder lachen und habe nicht mehr daran gedacht, es könnte eine Krankheit sein.
Bist Du sicher, dass Du Suizidgedanken hast oder ist es nur die Angst vor dem Kontrollverlust. Solltest Du jemals nur annähernd solche Gedanken hegen - ab pronto in eine Klinik. Das ist ernst zu nehmen.

Hm- was mit Dir nicht stimmen könnte ist nur, dass Du Dich veränderst und ich vermute, das ist gar nicht einmal so schlecht. Denke einmal darüber nach, was Du wirklich möchtest. Bis jetzt warst Du lediglich abgelenkt vom eigentlichen Problem. Immerhin hängst es schon sehr mit der beruflichen Veränderung Deiner Frau zusammen. Das Leben jetzt scheint nicht unbedingt das zu sein, wie Du es Dir wünschst.

04.10.2011 20:48 • #46


P
Zitat von Anima:
Bist Du sicher, dass Du Suizidgedanken hast oder ist es nur die Angst vor dem Kontrollverlust. Solltest Du jemals nur annähernd solche Gedanken hegen - ab pronto in eine Klinik. Das ist ernst zu nehmen.

Hallo Anima,
es ist nur die Angst vor dem Kontrollverlust. Habe nie solche Gedanken oder gar Wünsche gehegt, dass ich nicht mehr leben wollte.

Zitat von Anima:
Das Leben jetzt scheint nicht unbedingt das zu sein, wie Du es Dir wünschst.

Jawoll, genau so ist es und das frustriert auf Dauer. Man will sich das aber nicht eingestehen.
Das Leben ist eben eins der Härtesten .
Jetzt gilt es mich neu zu sortieren und mir neue, erreichbare Ziele zu stecken. Habe da schon so meine Vorstellungen.
Und ich darf nicht mehr so verkrampfen und mich mit Tätigkeiten versuchen abzulenken. Sondern das Leben als solches trotzdem versuchen zu genießen und die kleinen Freuden wieder bewusst wahr nehmen. Auch mal Dinge tun, die mir gut tun.
So, genug der Schwärmerei

Viele Grüße
Plumps

05.10.2011 09:19 • #47


Anima
Schwärmen ist aber der erste Schritt zur Besserung! Sich vornehmen, Träume wahr werden zu lassen.

Also ich finde - das klingt prima! Wenn Du es geschafft hast, kannst Du mir ja mal ins Ohr flüstern WIE! Ich befinde mich nämlich noch in der Dusselphase zu wissen, dass es so nicht geht, aber die Perspektive hat sich noch nicht geformt

05.10.2011 21:03 • #48

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