@Rocker Das kann ich gut verstehen, dass dich das total belastet...!
Gerade für uns Männer und dann auch noch mit starker Leistungsorientierung (so interpretiere ich es mal, dass du auch von Marathonläufen geschrieben hast die du gemacht hast bzw. machen wolltest) ist es super schwierig damit umzugehen, wenn wir mal nicht funktionieren und unsere Leistung bringen. (Vielleicht trifft das bei dir ja auch zu... - auch der Marathon-Lauf, den du dann nicht machen konntest, könnte da ja reinpassen).
Das führt natürlich zu Sorgen und vielleicht auch zu Ängsten... mir ging es jedenfalls so, dass ich dachte wer bin ich denn überhaupt abseits von dem was ich leiste, wenn ich gerade nicht mehr funktioniere und für die Arbeit, meine Frau und die Kinder sorgen kann (solche Gedanken hatte ich im Burnout auf jeden Fall und weiß aus vielen Gesprächen, dass es vielen anderen ähnlich geht).
Ich hatte damals auch schon Herzryhthmus-Störungen und Angstzustände deswegen. Und wenn man die Aufmerksamkeit auf die Herzryhthmus-Störungen richtet (was man ja fast zwangsläufig tut), dann kann das noch mehr für Angst / Sorge und noch mehr Herzryhthmus-Störungen sorgen...
Das bedeutet nicht, dass es nicht auch Sinn macht, nochmal zum Facharzt zu gehen.
Aber von allem was du geschrieben hast klingt FÜR MICH (meine Einschätzung, nicht zwangsläufig eine Tatsache) plausibel, dass deine gesundheitliche Problematik in einer psychosomatischen Behandlung gut aufgehoben sein könnte. Gerade auch weil du die körperliche Seite ja schon untersuchen lassen bzw. behandeln lassen hattest.
19.04.2022 11:14 •
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