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Burnout und schwere Beine

Schlüsselkind
Zitat von Rocker:
Danke dir! Die gleichen Tabletten nehme ich übrigens auch.


Ich bin gerade nochmal auf der sanego.de website gewesen und habe dort aus eigenem Interesse nach den Nebenwirkungen geschaut (dort können Patient*innen von ihren Erfahrungen berichten). Was Du natürlich machen könntest, wäre es, dir ein Ersatzmedikament verschreiben zu lassen, um zu schauen, ob es dir damit nach einer gewissen Zeit besser geht. So handhabe ich es immer.

Wenn man den persönlichen Berichten glauben kann, scheint es Tabletten mit weniger Nebenwirkungen zu geben.

02.04.2022 22:47 • #46


Rocker
Zitat von Schlüsselkind:
Ich bin gerade nochmal auf der sanego.de website gewesen und habe dort aus eigenem Interesse nach den Nebenwirkungen geschaut (dort können ...

Das habe ich auch schon überlegt, aber ich glaube bei Blutverdünner ist das Wechseln nicht ganz so einfach. Ich muss ihn noch etwa sechs Wochen nehmen, die überstehe ich auch noch. Dann sehe ich ja ob sich eine deutliche Besserung abzeichnet.

03.04.2022 08:54 • x 1 #47


A


Hallo Rocker,

Burnout und schwere Beine

x 3#3


Rocker
Heute wieder bei der Psychologin gewesen. Sie hat mir empfohlen in eine psychosomatische Klinik zu gehen. Bin ich gar nicht so abgeneigt.

05.04.2022 17:44 • x 1 #48


Ralf_Refokus
@Rocker Das kann auf jeden Fall eine gute Idee sein. Da hast du in der Regel beides: Die Psychische Seite und die körperlich-medizinische Seite im Blick.

In der Tat kenne ich zum Beispiel den Fall einer Frau aus meinem Bekanntenkreis, der im Zuge einer psychischen Überlastung (die sie nicht bemerkt hatte) einfach ab und zu die Beine weggeknickt sind.
In der Klinik mit Therapie, Entspannungsmethoden, Atemmeditation Co. wurde es wieder gut und ist nun in den letzten Jahren auch nicht mehr aufgetreten.

(das kann - muss aber nicht - ähnlich gelagert sein).

05.04.2022 18:14 • x 1 #49


Rocker
Zitat von Ralf_Refokus:
@Rocker Das kann auf jeden Fall eine gute Idee sein. Da hast du in der Regel beides: Die Psychische Seite und die körperlich-medizinische Seite im ...

Das hört sich ja schon mal vielversprechend an. Das gibt mir Mut den Aufenthalt auszuprobieren. Danke für die Antwort.

05.04.2022 18:47 • x 1 #50


Ralf_Refokus
@Rocker Gerne!
Auch für mich war der Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik wegen Burnout damals - auch noch aus heutiger Sicht - ein paar der wertvollsten und heilsamsten Wochen meines Lebens!
Ich bereue keinen Tag davon und profitiere immer noch sehr von allem was ich dort erfahren, lernen und mitnehmen konnte. Und ich habe dort viele tolle Menschen kennengelernt, denen es ähnlich ging wie mir.

05.04.2022 19:47 • x 1 #51


Ralf_Refokus
Zitat von Rocker:
Dann hörst du definitiv die falsche Musik. Nein, das muss jeder selbst wissen. Ich könnte nicht ohne.

Mir gehts da übrigens ähnlich Musik ist für mich sehr wichtig.
Und sie war und ist übrigens auch immer wieder eine positive und heilsame Energie bei Stress oder wenn es mir mal nicht so gut geht. Vor allem beim (mit-) singen von Songs, die mir am Herzen liegen, merke ich, wie gut mir das tut.

Vielleicht auch für dich eine gute Begleitmaßnahme (je nach dem, falls du nicht sowieso schon genug Musik hast)
Musik finde ich übrigens auch gut, weil es da nicht um Leistung geht, sondern ums Gefühl.

06.04.2022 17:20 • x 1 #52


Rocker
Zitat von Ralf_Refokus:
Mir gehts da übrigens ähnlich Musik ist für mich sehr wichtig. Und sie war und ist übrigens auch immer wieder eine positive ...

Da stimme ich dir vollkommen zu. Meine bevorzugte Musikrichtung eignet sich zwar nicht zur Entspannung im eigentlichen Sinn, aber ich habe heute angefangen mir auf YouTube Videos für Entspannung und Meditation anzuschauen bzw. zu hören. Dabei liegen ich einfach da, höre die sanfte Musik und lausche der Stimme, die mir Anweisungen gibt um Stress abzubauen. Ich nehme mir jetzt vor das tägliche 1 oder 2 mal anzuwenden. Vielleicht hilft es mir ja ein bisschen.

06.04.2022 18:02 • #53


Rocker
Nachdem ich am Donnerstag Vormittag schon was gespürt hatte, ging es gestern Abend wieder richtig los mit meinen Herzrythmusstörungen. Das hat bis heute morgen angehalten. Als ich mich schon bereit gemacht habe für das Krankenhaus, hat es nachgelassen und ich bin zuhause geblieben. Heute wäre eh kein Facharzt da gewesen. Nach der OP hatte ich zwei Monate meine Ruhe und jetzt geht es scheinbar wieder los. Es ist zum kotzen. Als ob ich nicht schon genug Sorgen hätte...

18.04.2022 09:47 • #54


Ralf_Refokus
@Rocker Oh Mensch, das klingt ja ätzend...
Könnte es einen Auslöser dafür gegeben haben? Etwas das jetzt ansteht, einer Entscheidung bedarf oder dir sonst irgendwie Druck macht?
Du schreibst ja auch, dass du ohnehin schon Sorgen hast...

19.04.2022 10:39 • x 1 #55


Rocker
Zitat von Ralf_Refokus:
@Rocker Oh Mensch, das klingt ja ätzend... Könnte es einen Auslöser dafür gegeben haben? Etwas das jetzt ansteht, einer ...

Hallo Ralf,
Danke für deine Antwort. Ich hab mich nur zu meiner Frau gedreht um ihr gute Nacht zu sagen und dann haben wir uns noch kurz unterhalten. Währenddessen ist die Herzstörung aufgetreten. Meine Sorgen beziehen sich eben ausschließlich auf meinen Gesundheitsstand, bei dem mir keiner so wirklich helfen kann. Natürlich belastet das, denn ich will endlich wieder arbeiten und ein normales Leben führen. Mit meinen Kindern Ausflüge machen und auch meine Frau zu Hause unterstützen, was ich aktuell leider nicht kann. Da braucht es jetzt nicht zusätzlich noch die rhytmusstörrungen, von denen ich glaubte sie wären erfolgreich operiert.

19.04.2022 10:54 • #56


Ralf_Refokus
@Rocker Das kann ich gut verstehen, dass dich das total belastet...!
Gerade für uns Männer und dann auch noch mit starker Leistungsorientierung (so interpretiere ich es mal, dass du auch von Marathonläufen geschrieben hast die du gemacht hast bzw. machen wolltest) ist es super schwierig damit umzugehen, wenn wir mal nicht funktionieren und unsere Leistung bringen. (Vielleicht trifft das bei dir ja auch zu... - auch der Marathon-Lauf, den du dann nicht machen konntest, könnte da ja reinpassen).

Das führt natürlich zu Sorgen und vielleicht auch zu Ängsten... mir ging es jedenfalls so, dass ich dachte wer bin ich denn überhaupt abseits von dem was ich leiste, wenn ich gerade nicht mehr funktioniere und für die Arbeit, meine Frau und die Kinder sorgen kann (solche Gedanken hatte ich im Burnout auf jeden Fall und weiß aus vielen Gesprächen, dass es vielen anderen ähnlich geht).
Ich hatte damals auch schon Herzryhthmus-Störungen und Angstzustände deswegen. Und wenn man die Aufmerksamkeit auf die Herzryhthmus-Störungen richtet (was man ja fast zwangsläufig tut), dann kann das noch mehr für Angst / Sorge und noch mehr Herzryhthmus-Störungen sorgen...
Das bedeutet nicht, dass es nicht auch Sinn macht, nochmal zum Facharzt zu gehen.
Aber von allem was du geschrieben hast klingt FÜR MICH (meine Einschätzung, nicht zwangsläufig eine Tatsache) plausibel, dass deine gesundheitliche Problematik in einer psychosomatischen Behandlung gut aufgehoben sein könnte. Gerade auch weil du die körperliche Seite ja schon untersuchen lassen bzw. behandeln lassen hattest.

19.04.2022 11:14 • x 1 #57


Rocker
Zitat von Ralf_Refokus:
@Rocker Das kann ich gut verstehen, dass dich das total belastet...! Gerade für uns Männer und dann auch noch mit starker Leistungsorientierung (so ...

Danke für deine Worte und deiner Einschätzung und ich denke ich bin da ganz bei dir. Ich hoffe dass mir die Klinik bald genehmigt wird um aus diesem Teufelskreis wieder raus zu kommen.

19.04.2022 11:44 • x 1 #58


R
Vor drei Jahren hatte ich auch das Problem das meine Beine schwer wie Blei waren.
Ich konnte kaum laufen und fand keinerlei Erklärung dafür. Im Haus war alles in Ordnung,
nur verließ ich das Haus bekam ich das eine Bein kaum vor dem anderen gesetzt. Mehrere
ärztliche Untersuchungen, Klinikaufenthalt Fachgebiet Neurologie brachten keinen Hinweis auf eine
Erkrankung. Mein HA überwies mich dann noch in einer Klinik für Psychosomatik. Erst dort kam
raus, das die Urasche meiner schweren Beine tatsächlich von der Psyche kam. Während einer Therapie wurde es immer besser, ich glaube drei Wochen später spürte ich zum ersten mal wieder laufen zu können
ohne diese seltsame Schwere in den Beinen zu spüren.

25.04.2022 21:11 • x 2 #59


A


Hallo Rocker,

x 4#15


Rocker
Zitat von Ronny:
Vor drei Jahren hatte ich auch das Problem das meine Beine schwer wie Blei waren. Ich konnte kaum laufen und fand keinerlei Erklärung dafür. Im ...

Danke für die Antwort. Das gibt mir ein wenig Mut, dass es irgendwann mal wieder besser wird. Ein Klinik Aufenthalt ist bereits beantragt. Ich hoffe die Entscheidung dauert nicht allzu lange.

26.04.2022 08:16 • x 1 #60

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