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Burnout und schwere Beine

Tealight
Danke euch

04.07.2022 18:55 • x 1 #76


Tealight
Mich würde interessieren, was ihr euch davon versprecht, in die Reha zu gehen...

Ein bekannter war in der Reha. Er hatte sich unheimlich drüber gefreut. Er sprach immer davon, was er Wohl da machen wird.
Als er zurück war, war er sehr enttäuscht. Da war nichts mit Sport, schwimmen, Massage usw was er sich vorgestellt hat. Davon einfach sehr wenig ...
Das einzige was für ihn von nutzen war, waren ab und zu Abende wo über die Diabetes gesprochen wurde. Aber ansonsten möchte er so etwas nicht wiederholen...

04.07.2022 19:31 • #77


A


Hallo Rocker,

Burnout und schwere Beine

x 3#3


Mit180gen0
@Tealight Ich habe aktuell nur ganz rudimentäre therapeutische Hilfe. Nicht weil ich nicht möchte, sondern weil es keine Termine gibt.

Und wenn ich hier mal 5 Wochen aus dem Alltagstrott rauskomme MIT Therapie und einem Perspektivwechsel, bringt mich das bestimmt vorwärts.
Ich habe kein gebrochenes Bein, das mehr oder weniger von selbst heilt.

Ich hänge in einem Burnout fest und ich glaube, dass ich noch 5 Monate zu Hause rumhängen könnte und sich nichts bessern würde, wenn mir nicht jemand dabei hilft. In diesem Fall die Reha.

04.07.2022 19:34 • x 2 #78


Rocker
Zitat von Tealight:
Mich würde interessieren, was ihr euch davon versprecht, in die Reha zu gehen... Ein bekannter war in der Reha. Er hatte sich unheimlich drüber ...

Ich hoffe vor allem auf regen Erfahrungsaustausch und Gespräche mit Therapeuten. Ich habe für mich festgestellt, dass mir die Therapiesitzungen viel bringen. Ich gehe jedes Mal mit einem guten Gefühl nach Hause. Leider hab ich nur alle zwei Wochen einen Termin.
Ich hoffe, dass mich die Reha dann richtig aufbaut.

04.07.2022 19:38 • x 1 #79


Tealight
Zitat von Mit180gen0:
@Tealight Ich habe aktuell nur ganz rudimentäre therapeutische Hilfe. Nicht weil ich nicht möchte, sondern weil es keine Termine gibt. Und wenn ich ...

Okay, ..... Dann wünsche ich dir, das sich deine Vorstellungen erfüllen

04.07.2022 19:38 • x 1 #80


Tealight
Zitat von Rocker:
Ich hoffe vor allem auf regen Erfahrungsaustausch und Gespräche mit Therapeuten. Ich habe für mich festgestellt, dass mir die Therapiesitzungen ...

Okay.... Auch dir wünsche ich, das sich deine Vorstellungen erfüllen

04.07.2022 19:38 • x 1 #81


Rocker
Zitat von Tealight:
Okay.... Auch dir wünsche ich, das sich deine Vorstellungen erfüllen

Dankeschön.

04.07.2022 19:42 • x 1 #82


gwendolin
Hallo, die Beschwerden mit den schweren Beinen habe ich auch ...

Ich hatte vor fünf Jahren einen BurnOut. Die Warnsignale meiner Seele und meines Körpers habe ich viele Jahre missachtet, so dass die Symptome immer stärker wurden und es irgendwann zum Crash kam und ich in die Klinik musste. Meine Ärztin diagnositiziert aber 'Depressionen', weil das irgendwie im Zusammenhang steht.

Da sich mein Zustand seitdem nicht mehr richtig gebessert hat, beziehe ich mittlerweile Erwerbsminderungsrente. Ich bin nicht mehr stressresistent und kaum noch belastbar. Die schweren Beine bekomme ich jedes Mal, wenn ich mich überfordert habe, sei es psychisch (emotionaler Stress, Ärger etc.) oder körperlich. Dann muss ich mich hinlegen, weil ich total erledigt bin. Habe schon oft gegoogelt, ob auch andere diese schweren Beine haben, aber das liest man eher selten.
Ich hatte in den schlimmsten Zeiten mal das Erlebnis, dass ich losrennen wollte, um einen Termin nicht zu verpassen, aber meine Beine total schwer wurden und sich nicht fortbewegen wollten. Klingt außerirdisch, aber so war es. Heute weiß ich, dass mir mein Körper in solchen Momenten zeigen will, dass die Grenze erreicht ist.

Mittlerweile versuche ich alles zu vermeiden, was mich stressen könnte. Leider lässt sich das nicht immer verhindern und dann weiß ich schon, dass es nicht mehr lange dauert, bis ich diese schweren Beine und diese Erschöpfungszustände wieder bekomme und alles zurückfahren muss.

05.07.2022 13:31 • x 2 #83


Rocker
@gwendolin

Danke für die Antwort, auch wenn sie für mich alles andere als motivierend ist. Ich habe ja schon noch die Hoffnung, und auch die Terapheutin ist such da sicher, dass ich wieder vollständig gesund werde. Bei mir kommt der Burnout allerdings nicht durch den Stress auf der Arbeit, sondern weil ich durch übermäßig viel Sport Raubbau an meinem Körper betreiben habe. Knackpunkt war dann als ich trotz Erkältungssymptome mein Lauftraining weiter durchgezogen habe.

05.07.2022 16:47 • x 1 #84


gwendolin
@Rocker Ja, du hast einen anderen Hintergrund für den BurnOut, das stimmt. Ich wollte dich auch nicht demotivieren mit meinen Erfahrungen und es tut mir leid, falls ich das dennoch verursacht haben sollte. Ich hab nur gelesen 'schwere Beine' und dachte: endlich mal jemand, der die gleichen Symptome hat ...

Es freut mich sehr für dich, dass deine Therapeutin eine vollständige Gesundung bei dir für realistisch hält. Dass dir die Therapie-Sitzungen viel bringen, ist positiv. Mir tun diese Gespräche auch jedes Mal sehr gut. In der Klinik damals haben wir auch so Übungen im Wasser gemacht und bisschen Sport, aber das war wirklich nur Pipifax und nicht der Rede wert. Ich könnte mir vorstellen, dass man in einer REHA etwas anspruchsvollere Trainings-Maßnahmen erhält.

Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung! Hab Geduld mit dir und deinem Körper, alles braucht seine Zeit.

05.07.2022 17:01 • x 1 #85


Rocker
@gwendolin Danke für deine aufmunternde Worte. Mit Geduld ist das so eine Sache, weil ich jetzt schon ein halbes Jahr krank geschrieben bin...
Ich hab halt immer wieder Hochs, aber leider auch, so wie momentan, Tiefs. Ich hoffe, dass die Hochs bald völlig überwiegen.

05.07.2022 17:09 • x 2 #86


gwendolin
@Rocker ja, diese Tiefs kenne ich gut ... ich war vier Jahre lang krank geschrieben. Habe mich wie eine Versagerin gefühlt, weil ich nicht mehr arbeiten konnte. Habe mich immer über meine Arbeit definiert, dann trifft es einen doppelt hart. Irgendwann habe ich den Status Quo akzeptiert und meine Situation angenommen - ab da ging es besser. Ich weiß, dass andere Menschen in ähnlichen Situationen stecken und ich nicht alleine damit bin. Gut ist es halt auch, wenn man positive und optimistische Menschen um sich hat, die einen aufrichten.

Kannst du dich denn aus den Tief immer gut wieder selbst rausholen? Hast du Interessen und Hobbys, die dich ablenken können. Sich mit der Familie zu beschäftigen lenkt auch ab ... Oder hängst du dann so tief drin, dass du nur noch deine Ruhe haben willst?

05.07.2022 17:44 • x 1 #87


Rocker
@gwendolin Ich habe halt auch ein wenig Sorgen um meinen Arbeitsplatz. Ich habe mir meine momentane Stellung in der Firma mit viel Engagement und Weiterbildungen erkämpft und will sie nicht wieder verlieren. Mein Vorgesetzter sagt zwar das passiere nicht, da er sehr zufrieden mit mir ist, aber wer weiß wie das in der momentanen Lage morgen aussehen wird?

An guten Tage höre ich gerne in meinem Hobbykeller Musik, spiele mit meiner Frau ein Brettspiel oder schreibe an meinem Buch weiter. Dann geht es mir gut und ich verstehe nicht, wieso es mir am nächsten Tag wieder schlecht geht. Ich hatte im Juni Tage da dachte ich jetzt passt es wieder und ich bräuchte die Reha fast nicht mehr...

05.07.2022 17:52 • x 1 #88


gwendolin
@Rocker ... Deine Unsicherheit kann ich gut verstehen ... Existenzsorgen können extrem belasten ... aber super, dass du so einen Chef hinter dir hast. Der weiß, was er an dir hat!
Schade, dass man dieses Gedankenkarussell, was morgen oder übermorgen sein könnte, nicht einfach abstellen kann. Das raubt einem so viele Energien und eigentlich ist es ja auch Quatsch, sich Gedanken zu machen über Dinge, die in der Zukunft liegen. Es kommt sowieso alles anders, als man denkt.

Jaaaa, das kenne ich ... manchmal hab ich auch Tage, da fühle ich mich so fit wie früher und denke, es wird besser, ich bin wieder gesund. Aber 3 Stunden später ist der Spuk wieder vorbei und alles beim Alten ... und ich bin frustriert.

05.07.2022 18:15 • x 1 #89


A


Hallo Rocker,

Burnout Syndrom Tipps

x 4#15


Rocker
@gwendolin Das ist wirklich frustrierend. Aber immerhin zeigen diese Momente auch, dass die Beschwerden vorbei gehen können. Meine Terapheutin meint, dsd könne jetzt so weitergehen und irgendwann sind die guten Momente immer mehr und irgendwann werde ich mir nicht mehr vorstellen können, dass es mir wirklich einmal so schlecht gegangen ist.

Ich vermisse die Arbeit aber auch. Ich habe sogar die letzten zwei Tage geträumt, dass ich wieder anfangen kann. Waren aber zwei völlig unterschiedliche Träume. Vor allem habe ich einen Kollegen mit dem verstehe ich mich so gut als ob wir Brüder wären. Was bei unseren Gemeinsamkeiten gar nicht so abwegig wäre.

05.07.2022 18:23 • x 1 #90

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