31

Den Partner für eine Zeit lang gehen lassen?

J
Ich kenne meinen Freund nun gerade mal einen Monat, ich wusste bereits, dass er anfällig für Depressionen ist und aufgrund von vieler Ereignisse in den letzten Wochen, die für ihn so nicht zu bewältigen sind, dabei ist wieder in diesem Strudel zu geraten.
Gestern, als er zu mir kam, umarmte er mich anders, fester, intensiver,fast verzweifelt. Nach einiger Zeit fragte ich ihn, ob er mir etwas sagen will er meinte nein, aber er müsse.
Seine Erläuterung war, dass er nun doch in den Strudel abgetaucht ist und er Zeit braucht, um Dinge zu sortieren und einmal dieses Tal zu durchleben, und braucht Zeit für sich. Das kann Wochen, aber auch Monate dauern. Er will sich nicht von mir trennen, aber er benötigt die Zeit und zwar mit absoluter Funkstille. Es zerreißt mich fast, ich kann nicht loslassen, aber ich denke, ich muss ihm diesen Freiraum geben, aber ich weiß nicht, wie diese Zeit durchstehen soll. Therapie verweigert er, er hat es bereits schon mal allein geschafft.
Er ist noch nicht gefühlkalt, weiß aber, was kommen wird und will mich schützen. Ich bin völlig überfordert und gleichzeitig tut es auch irrsinnig weh. Kennt jemand auch so eine Situation, wenn man noch nicht solange zusammen ist?

12.04.2023 11:05 • #1


Ziva
Hallo liebe Josie,
puh, oh je, ich kann mir vorstellen, dass es dir im Moment nicht so gut geht.

Wichtig in diesem großen Ganzen ist nicht nur er, sondern auch DU.

Er wird in seinem dunklen Tal viel mit sich selbst beschäftigt sein, dich wird es vielleicht überfordern, zerreissen und verletzen, denn er will keine Hilfe von dir, sonst hätte er die Funkstille nicht vorgeschlagen. Für mich klingt das eher nach dich warm halten. Sorry, wenn das fies klingt. Ich kann mir vorstellen, dass du das ganz anders siehst.

Mein Rat ist - lass ihn gehen, so schwer das auch sein wird.
Denk an dich, sorge gut für dich und schütze dich selbst. Meiner Meinung nach schützt er dich nicht, wenn ihr weiterhin zusammen bleibt.

Ich meine.. ihr könnt euch doch auch wiedersehen, wenn es ihm besser geht und dann nochmal schauen, wie ihr füreinander empfindet. Und ich frage mich - was hast du davon, wenn du mit ihm zusammen bist, ihr aber keinen Kontakt habt? Wie fühlt sich das für dich an?

Lieben Gruß,
Ziva

12.04.2023 13:34 • x 4 #2


A


Hallo Josie73,

Den Partner für eine Zeit lang gehen lassen?

x 3#3


J
Hallo liebe Ziva, danke für deine Antwort...
Natürlich klingt es nicht nett, wenn man sagt, es klingt, als würde er mich warm halten, aber letztendlich bin ich auch nicht hier, um mir nur die netten Worte durchzulesen. Und natürlich war das auch mein Gedanke.
Aber ich denke auch ohne völlige Blauäugigkeit, in diesem Fall ist es etwas völlig anderes. Da er noch nicht gänzlich abgetaucht ist, ist auch nich er zu erkennen. Im Normalfall ist er der emphatischste Mann, den ich je kennengelernt habe, immer darauf bedacht, dass es mir gut geht, ohne das ich das Gefühl habe, ja, ja, noch drei Monate, dann lässt das nach. Es sind in den letzten zwei Wochen so viele Dinge passiert, die Einen schon umhauen können und ich wusste von Anfang an, dass er bereits einmal 1,5 Jahre tief in einer Depression steckte, so dass mir auch durchaus bewusst war, was auf mich zukommen könnte. Ich sehe aber auch ihn, und er ist es definitiv zu kämpfen. Er handelt diesmal anders, er stellt sich Aufgaben, den Knoten zu lösen und dafür braucht er den Raum...
Vielleicht mache ich mir auch was vor, aber mein Bauchgefühl täuscht mich eigentlich selten.
Er war heute wieder völlig abgetaucht, aber ich habe es geschafft, ihn nochmal an den Haaren heranzuziehen. Wie oft wird es aber gelingen,oder ob überhaupt und wieviele Federn lasse ich dabei?! Bevor ich anfange, mir eine Mauer zum Schutz aufzubauen, muss ich ihn wohl erstmal loslassen. Die dann einzureißen wird schwer, dazu kenne ich mich zu gut. Also bin ich der Anker.
Ich selbst habe ne generalsierte angst- und Panikstörung, im Moment ganz gut im Griff, neige aber selbst nicht zu Depressionen. Trotzdem, denke ich, kann ich gewisse Dinge anders verstehen und nachempfinden, was gesunde Menschen nicht können.

12.04.2023 18:29 • x 1 #3


Ziva
Mir geht´s gleich besser, dass warm halten so ein bisschen auch dein Gedanke war.
Ich finde es immer schwierig solch Dinge zu schreiben, weiß oft nicht, wie das bei demjenigen, den es betrifft, ankommt.

Zitat von Josie73:
Da er noch nicht gänzlich abgetaucht ist, ist auch nich er zu erkennen.


Ich verstehe den Satz hier nicht. Wie meinst du es?


Zitat von Josie73:
Er handelt diesmal anders, er stellt sich Aufgaben, den Knoten zu lösen und dafür braucht er den Raum...

Zitat von Josie73:
Wie oft wird es aber gelingen,oder ob überhaupt und wieviele Federn lasse ich dabei?!


Zitat von Josie73:
Also bin ich der Anker.
Ich selbst habe ne generalsierte angst- und Panikstörung, im Moment ganz gut im Griff, neige aber selbst nicht zu Depressionen. Trotzdem, denke ich, kann ich gewisse Dinge anders verstehen und nachempfinden, was gesunde Menschen nicht können.



Sicher verstehst du das ein oder andere anders als jemand, der noch nie mit Depressionen, Ängsten usw. in Berührung gekommen ist. Auch hier möchte ich einfach nur wieder schreiben... (gerade weil du selbst an einer Erkrankung leidest - auch wenn du diese im Moment gut im Griff hast - was mich sehr freut für dich).. pass gut auf dich auf und sorge gut für dich.

Ich glaube, wenn man selbst auf wackeligen Beinen steht, dann ist die Gefahr den Halt zu verlieren noch viel größer.
Ich frage mich vorsichtig, wie ich in deiner Situation handeln würde.. und ich könnte es mir nach 4 Wochen verliebt sein wohl auch nicht so einfach beantworten.

Mit ein wenig Abstand betrachtet - und deswegen bist du ja auch hier ins Forum gehüpft, um einen Austausch darüber zuzulassen..

Dein Freund möchte seine schlechte Phase alleine bewältigen. Ok, er hat das schon einmal geschafft, hat dafür aber auch 1,5 Jahre gebraucht. Möchtest du - sollte es wieder so lang dauern - so lang warten? Kannst du das aushalten? Was ist in dieser Zeit mit dir? Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen. Wenn es eine Zeit gibt, in der du nur Geben wirst, puh* - ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sowas kaputt macht.

Du möchtest ein Anker für ihn sein. Und wer ist dein Anker, wenn du mal nicht mehr kannst? Zieht er dich mit runter? Schaffst du es, für euch beide den Kopf über Wasser zu halten oder ist dein Kopf nur noch für ihn über Wasser - wo du bist, weißt du nicht.. Und.. warum will er keine Hilfe annehmen? Wenn er deine Unterstützung nicht möchte, warum denn auch keinen Therapeuten, eine Klinik etc. ?!

Ich denke, das sind genau die Fragen, die ich mir stellen würde. Wer passt auf mich auf, wer tröstet mich oder wer ist für mich da, wenn es mir plötzlich und unerwartet wieder schlechter geht? Wenn ich feststellen muss, dass ich zwar ein guter Anker sein kann, aber für mich selbst nicht (mehr) oder es für mich selbst gar keinen gibt.

12.04.2023 19:08 • x 3 #4


BlackKnight
Um Ihn und eure Beziehung zu halten, wirst du Ihn erst gehen lassen müssen meiner Meinung nach.... Nähe durch Abstand.... wie such das danach weiter gestaltet werdet ihr beide dann sehen wünsche euch viel Glück

13.04.2023 06:05 • #5


J
Danke für deine Nachricht, so sehe ich das auch. Ich bin nur so schlecht in aushalten.... aber da muss ich wohl durch, wenn er mir wichtig ist.

13.04.2023 13:49 • x 1 #6


J
@Ziva mit dem, er ist noch nicht abgetaucht meine ich, er steckt noch nicht völlig in der Emotionslosigkeit und in dem wegstoßen....
Ich schaffe es immernoch ihn an den Haaren herauszuziehen.
Er hat die Hoffnung, es wird diesmal nicht ganz so schlimm.
Mein Anker ist im Moment meine Mutter, sie ist involviert, und hält die Stange. Er weiß das, findet es gut und wichtig, dass ich darüber rede....
Natürlich kommt es auch auf die Zeitspanne an, wie lange das dauern wird, wie er sich meldet, ob er sich meldet oder ob er einfach in der Tür steht.
Ich werde wahrscheinlich jeden Tag, wenn ich nach Hause komme hoffen, er sitzt da, aber er ist erst seit heute weg, somit wird das wohl noch dauern.
Als er heute dann ging, hatte ich das Gefühl, es reißt mich völlig auseinander. Aber ich werde es wohl aushalten müssen.
Natürlich ist es nicht möglich 1,5 Jahre zu warten, es ist diesmal aber anders und eine andere Form. Damals wusste er nicht, was los ist, und hat zu spät reagiert, diesmal weiß er, was er machen muss.....
Ich habe mir zunächst drei Monate gesetzt. Danach sehen wir weiter.

13.04.2023 14:02 • x 1 #7


bones
Nun ich bin da in der Hinsicht anderer Meinung. Für mich hört sich das nach ne Ausrede an, wenn er dich nicht sehen will und Zeit braucht.

Ich selber leide auch im Moment wieder an nen heftigen Schub. Ich würde da aber niemals sowas zu meiner Freundin sagen. Weil es einfach egoistisch ist. Wenn man miteinander redet, dann funktioniert das meist ach. Man ist sehr wohl in der Lage dass wahrzunehmen. Richtig ist aber das rationales Denken eingeschränkt ist. Aber das geht ach damit dass man das erkennen kann.

Woher möchte dein Freund denn voraussagen, dass er diesmal weiß, wie er damit umgehen soll? Weil es gibt sowas nicht dass die erkrankung immer gleich ist. Das ist meines Erachtens nicht korrekt.

13.04.2023 20:54 • x 2 #8


J
Guten Morgen, das Ganze hat sich etwas relativiert. Er ist nun gestern zu sich gefahren, mit der Voraussicht, das war es erstmal. Abends schrieb er, er denkt an mich und er versucht, nicht völlig abzutauchen, sondern den Kopf über Wasser zu halten, ob das gelingt, wird sich zeigen.
Er hat sein Headset vergessen, was ich ihn nur in den Briefkasten stecken wollte, er meinte, ich könnte ruhig klingeln, er wäre noch nicht völlig weg. Wie du schon sagtest, nicht jede Depression fällt gleich aus. Ihm ist durchaus bewusst, dass er da völlig egoistisch handelt. Er redet auch darüber. Sein Hintergrund ist eher, dass er mich schützen will, da er mitunter durch temporäres wegstoßen, mich verletzten wird. Da er weiß, dass ich dann anfangen würde, eine Schutzmauer aufzubauen, was ebenfalls sehr contraproduktiv ist, will ee genau das vermeiden. Natürlich bin ich nicht völlig blauäugig und es kam mir ebenfalls der Gedanke, des Hinhaltens. Hiergegen spricht aber das ganze Verhalten in den letzten Tagen.
Er plant auch gemeinsam Sachen für danach, er hat hier nicht alles eingepackt und mitgenommen. Er hat meine Schlüssel behalten. Da er noch nicht völlig tief drin steckt, ist er auch noch sehr emotional mir gegenüber. Er redet mit mir über alles, aber er braucht den Raum, um die Dinge zu ordnen und funktioniert dann einfach. Wie gesagt, es ist wahnsinnig schwierig, das zu erklären. Ich hoffe einfach, dass es kein Hinhalten ist, ich wüsste auch nicht, warum er das machen sollte. Das würde keinen Sinn machen. LG

14.04.2023 05:01 • x 1 #9


L
@Josie73

Hey Josie,

nachdem ich selber jahrelang schon depressiv bin würde ich dir ehrlich gesagt von der Beziehung abraten.
Es ist unfassbar schwierig depressiv zu sein. Man wird so überstrapaziert, ist unzuverlässig weil nicht anders möglich, emotional sehr anstrangend und auch gehässig und wütend. Als Depressiver ist man 24/7, 365 Tage im Jahr krank- man sieht die Dinge anders als ein gesunder Mensch, man hat so mit sich zu kämpfen...

Ich kenne aber auch die andere Seite, dass man den kranken Menschen helfen möchte, für sie da sein möchte etc.

Aber Depressiven kann man leider wirklich nicht helfen und eine Beziehung ist sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.
Als Depressiver kann man nur kranke Beziehungen haben, insbesondere partnerschaftlich. Es ist bei mir zum Beispiel immer ins gleiche Schema gerutscht.... Man braucht den anderen, übertriebene Emotionen, alleiniger Fokus auf den Partner etc.

Es tut mir total Leid, aber als jemand der die Krankheit von innen kennt würde ich dir abraten von einem psychisch Kranken.

Psychisch Kranke brauchen familiären und freundschaftlichen Halt und Unterstützung. Aber partnerschaftlich.... sehr schwierig!

Zumindest meiner Erfahrung nach!

Alles Liebe, Lara

14.04.2023 17:38 • #10


J
Hallo Lara,
Danke für deine Nachricht. Ich bin aber der Meinung, jede Depression läuft anders und es gibt die unterschiedlichsten Schweregrade. Es ist mir durchaus bewusst, dass es ein Kampf ist und keine Erkältung die in einer Woche ausgestanden ist.
Ich weiß auch, um die Aufmerksamkeit, die er benötigt. Er war jetzt vier Jahre lang depressionsfrei, somit gibt es bei ihm auch Pausen, so wie bei mir bei meiner Panikstörung. Diese gilt es zu nutzen. Nun starten wir wohl mit der sehr schweren Phase. Ich habe einen sehr langen Atem. Nachdem ich heute bei ihm war, und er echt übel aussah, anfangs kalt abweisend, arrogant und eklig war, habe ich ca. 1,5 Stunden gebraucht, um ihn an den Haaren mühselig da rauszuzerren. Er wurde immer zugänglicher, weicher, emotionaler. Irgendwann meinte er, dass es sehr schön ist, dass ich da bin. Das ist jetzt drei Stunden her. Eben rief er nochmal an und wiederholte es, somit hält das wider Erwarten länger an, als ich ehrlicherweise dachte.
Es wird Rückschläge geben, auch das ist mir bewusst. Eventuell ist es auch vom Vorteil, dass wir noch nicht solange zusammen sind, das Gefühl des verliebt seins steht noch im Vordergrund und gibt deutlich mehr Kraft.
Die Sache ist es einfach wert, und ich bin nicht bereit, das aufzugeben. Ich denke mit dem richtigen Menschen an der Seite kann man es tatsächlich schaffen. Ob ich dieser Mensch bin, wird sich zeigen, aber ich möchte es wenigstens versuchen.
Ich wünsche dir, dass du eventuell auch einen solchen Menschen findest, mit viel Geduld, Verständnis und Kraft und ich bin mir sicher, auch du würdest es schaffen. Allein ist das immer sehr schwer. Die Gedanken hören nicht auf zu kreisen und der Strudel wird immer intensiver. Nicht immer sind Therapeuten der einzige Weg, sondern ein Mensch, der dich bedingungslos liebt, egal welche Phase du gerade durchlebst. LG Johanna

14.04.2023 18:07 • x 1 #11


Ziva
Liebe @larapravn

Zitat von larapravn:
Es ist unfassbar schwierig depressiv zu sein

Was ist denn daran schwierig?! Ich meine, das ist ja nichts, was ich mir aussuche sein zu wollen. Ich bin es. Aber es ist nicht schwierig es zu sein. ( ..?!..) Vielleicht meinst du das aber auch anders?

Zitat von larapravn:
Man wird so überstrapaziert, ist unzuverlässig weil nicht anders möglich, emotional sehr anstrangend und auch gehässig und wütend.

Wer strapaziert den depressiven Menschen denn?
Als depressiver Mensch kann ich dir mit kräftiger Überzeugung sagen, dass man auch freundlich und liebevoll sein kann bzw. ist. Man ist auch nicht durchgehend gehässig, negativ behaftet, anstrengend oder .. so wie es bei dir klingt - einfach nur lästig.

Zitat von larapravn:
Aber Depressiven kann man leider wirklich nicht helfen

Wow... das ist ja der Knaller. Warum machen die depressiven Menschen denn dann überhaupt eine Therapie oder gehen in eine Klinik.. wenn sie (laut deiner Aussage) eh von vornherein wissen, dass ihnen keiner mehr helfen kann?!

Gewagt, gewagt...

Zitat von larapravn:
und eine Beziehung ist sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.
Als Depressiver kann man nur kranke Beziehungen haben, insbesondere partnerschaftlich.


Da fällt mir ja nichts mehr zu ein...

14.04.2023 18:09 • x 1 #12


L
Naja, ich spreche halt auch aus Erfahrung.

1. natürlich ist es schwierig depressiv zu sein. Man hat halt überheupt kein leichtes, lustiges Leben mehr. Das Leben gestaltet sich mit Depression als schwierig.

2.Naja die Krankheit strapaziert einen? Es geht einem einfach so miserabel- ist damit nicht eh alles gesagt?

3.Tja, Therapie + Medikamente ist meiner Meinung nach reinste Geldmacherei. Die Medizin weiß leider noch nicht was es ist. Man meint es ist das Gehirn aber wirklich wissen tut es keiner. Bin überhaupt kein Fan davon meinen Eltern die Schuld in die Schuhe zu schieben Meds haben bei mir nie etwas bewirkt. Habe im Verlauf meiner Krankheit noch keinen Menschen getroffen, dem Therapie etwas geholfen hat. Meds leider auch nur bei leichten Fällen oder minimale Verbesserungen. Es gibt einfach noch immer nicht genug wissenschaftliche Erkenntnisse zu dieser Erkrankung. Aber reden darüber? Absoluter Schwachsinn. Man sagt einem Krebs- oder MS Kranken auch nicht er soll darüber reden, dann geht das schon weg. Es gibt so etwas wie eine Seele einfach nicht. Das ist eine religiöse Erfindung wie auch der Himmel, die Hölle oder Engel. Das gibt es alles nicht. In unseren Körpern kommt Leben Bewusstsein zustande. Mehr ist da nicht. Psychische Krankheiten sind körperliche Krankheiten. Nur kennt man die Ursachen noch nicht.

4. Mir persönlich ging es so. Durch die Zwangsgedanken und das Verfallen in die immer gleichen muster konnte ich weder gesunde freundschaftliche noch partnerschaftliche Beziehungen führen.
Es ist und war einfach so.

Schön für dich wenn du andere Erfahrungen gemacht hast. Oder willst du nur provozieren?

14.04.2023 18:22 • #13


J
Liebe @Ziva, nochmal in Worten danke, für deinen Beitrag. Nach den Worten von Lara, war ich doch etwas verunsichert. Aber aufgrund deiner Worte bestätigst du mir die Unterschiedluchkeit des Krankheitsbildes.
Nachdem ich heute bei ihm war, haben wir nun besprochen, dass ich einmal die Woche zu ihm komme. Ich werde gewappnet und vorbereitet sein und ihn jede Woche an den Haaren packen und rauszerren, ich kann da sehr stur sein, aber habe auch das Maß an Feingefühl. Wahrscheinlich sollte ich nicht so arrogant sein, und davon ausgehen, es klappt immer, aber ich darf auf keinen Fall aufgeben, das hat es mir heute gezeigt, und der nochmalige Anruf von ihm bestätigt. Wie lange das hält keine Ahnung, wir stehen ja erst am Anfang. Nochmal lieben Dank!

14.04.2023 18:24 • x 1 #14


A


Hallo Josie73,

x 4#15


L
@Josie73 Hey,

ich habe mir im Nachhinein auch gedacht dass mein Beitrag sehr negativ war.

Ich wollte ihn löschen aber es ging nicht mehr, also: toi toi toi!

Voll schön und heilsam dass du für ihn da bist- es tut ihm sicher total gut!

Nur das Beste an euch!

14.04.2023 18:32 • #15

Weiterlesen »




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag