Experte
Hallo SmartM,
nachdem ich deinen Thread nun sehr lange verfolgt habe, melde ich mich auch mal zu Wort.
Ich bin nämlich im Gegensatz zu meinen Vorschreibern überhaupt nicht der Meinung, daß Dein Umgang mit der Situation in irgendeiner Weise positiv oder gar verantwortungsvoll ist.
Du läßt Dich seit langem von Deiner Frau am Nasenring führen und manipulieren. Sie weiß (evtl. intuitiv) ganz genau, wie viel kleinen Finger sie Dir reichen muß, um Dich bei der Stange zu halten. Du bist ganz offensichtlich für sie schon lange kein Ehemann oder Partner mehr, sondern nur noch finanzieller Versorger und Hausangestellter - mehr nicht.
Durch die ständige Manipulationen deiner Frau schaffst Du es nicht, den Tatsachen ins Auge zu blicken: Deine Ehe ist schon lange so tot, töter geht es nicht.
Alles was Du als Hoffnungszeichen in den Letzten Monaten gemeint hast zu sehen, war nur Masche, um Dich zum Einen als seelischen Mülleimer zu behalten und gewisse Versorgungsanehmlichkeiten nicht zu verlieren.
Du hilfst damit weder Deiner Frau noch Dir selbst.
Deine Frau hat doch überhaupt keine Veranlassung, irgendetwas in Frage zu stellen, wenn alle Deine Ankündigungen folgenlos bleiben. Sie hat sich offensichtlich bestens in ihrer Krankheit eingerichtet, denn sie kann Dich ja behandeln wie sie will - Du bleibst !
Und Du selbst bist mit jedem Tag tiefer in der Abhängigkeit, verlierst Deine Selbstachtung bei den fortlaufenden Beleidigungen und Demütigungen und redest Dir bei jedem noch so kleinem Entgegenkommen Deiner Frau die Welt wieder rosarot.
Nein, Deine Ehe ist am Ende und zwar schon lange. Ziehe endlich um Deiner selbst willen so schnell wie möglich die Konsequenzen und trenne Dich - vor allem auch räumlich. Wenn Deine Frau wirklich so krank ist, daß sie ihren Alltag nicht meistern kann - woran m.E. durchaus aufgrund deiner Geschichte ein gesundes Mißtrauen berechtigt ist - gibt es andere Mittel zur Unterstützung - sei es durch eine Akuteinweisung oder aufsuchende Hilfe durch den sozialpsychiatrischen Dienst.
Gestehe Dir das endlich ein, es wäre der erste Schritt, wieder selbst zu leben und nicht nur gelebt zu werden.
18.11.2012 21:49 •
#65