201

Dunkelheit und Leere in mir

A
@Lost111

Hallo Lost 111.
Weiter machen, immer weiter.
Hast du einen Psychiater?
Ich hatte 9 Monate tiefste Dunkelheit.
Nichts konnte mir helfen.
Dann die EKT.
Und danach.
Alles wieder im Lot.
Kann mein kleines Leben wieder leben.
Wäre das eine Option für Dich?
Daher meine Frage zwecks Psychiater.
Wenn keine Medikas mehr anschlagen, du eine ständig wiederkehrende D. hast,
du am Rande der Möglichkeiten bist, dann ist die EKT vielleicht ein Weg?

Alles Gute, dir.

15.11.2022 05:55 • x 2 #31


Lost111
Zitat von anir:
Wäre das eine Option für Dich?
Daher meine Frage zwecks Psychiater.
Wenn keine Medikas mehr anschlagen, du eine ständig wiederkehrende D. hast,
du am Rande der Möglichkeiten bist, dann ist die EKT vielleicht ein Weg?

Hallo @anir ,

ja, ich habe eine Psychiaterin. Bislang habe ich noch nicht über EKT nachgedacht. Ehrlich gesagt hätte ich Angst davor.
Keine Ahnung, ob ich mich da ran trauen würde.

LG Lost111

15.11.2022 19:03 • x 1 #32


A


Hallo Lost111,

Dunkelheit und Leere in mir

x 3#3


W
Zitat von Lost111:
Wie erwähnt, war ich am FR wieder beim HA. Und sagte ihm, dass sich nichts verändert hat. Also weitere Arbeitsunfähigkeit.
Leider musste ich wieder etwas beichten...
Dazu kam noch, dass mein BD viel zu hoch war; und zwar ist das schon seit längerem so. Also noch ein Medi mehr.
Letzten Endes musste ich noch meine dunklen, desktruktiven Gedanken los werden; denn wem soll ich es sonst sagen?!
er sah etwas erschrocken aus, aber ich kann nur sagen, wie ich es empfinde und wie vorherrschend gerade
dieser eine Gedanke ist (und das schreibe ich hier besser nicht nieder).
Aber es ist nur ein Gedanke..

Hallo Lost,
wenn ich so lese, das es dir so schlecht geht, dann frage ich mich ganz ehrlich, weshalb dein Arzt nicht
Nägel mit Köpfe macht und dir einen Therapieplatzt in der Klinik verschafft.Er bekommt doch nun schon sehr sehr lange mit wie schlecht es dir geht. Das du ihm immer wieder was zu beichten hast. Das dein Arzt erschrocken war, kann ich mir gut vorstellen, aber er sollte gerade dann schnellstens handeln und dir helfen. Er sollte dich ermutigen und stärken ernsthaft etwas für dich zu tun. Das ist nicht böse von mir gemeint - aber in deiner doch schwierigen Lage sollte er tätig werden,nicht damit dir irgendwann etwas zustößt, was er hätte vielleicht verhindern können. Dir wird es wahrscheinlich nicht besser gehen wenn dein Arzt dich immer krank schreibt, was lobenswert von ihm ist, aber nichts passiert das du
Hilfe bekommst. Das es dir besser geht. Dazu brauch es viel mehr wie immer wieder eine Krankschreibung.

Dein Arzt sollte reagieren, denn ich könnte mir gut vorstellen, das das was du ihm zu beichtenhast,
ein stiller Schrei nach Hilfe ist.

15.11.2022 20:11 • x 4 #33


Lost111
Zitat von Wolkenlos:
Das dein Arzt erschrocken war, kann ich mir gut vorstellen, aber er sollte gerade dann schnellstens handeln und dir helfen. Er sollte dich ermutigen und stärken ernsthaft etwas für dich zu tun. Das ist nicht böse von mir gemeint - aber in deiner doch schwierigen Lage sollte er tätig werden,nicht damit dir irgendwann etwas zustößt, was er hätte vielleicht verhindern können.

Hallo @Wolkenlos ,

erstmal danke ich dir für deine Worte. Ich weiß, dass du es nicht böse meinst.
Er schlug mir bereits eine Klinik vor, aber davor schrecke ich zurück. Und bei der Suche nach einem Therapieplatz muss auch ich tätig werden, was soll er da machen. Es ist eine verzwickte Lage. Ich habe bereits eine Liste mit Psychotherapeuten ausgedruckt. Nun muss ich nur noch den Mut finden, das auch anzugehen.
Aber wie soll ich die Dringlichkeit rüberbringen?!
Ich nehme mir vor, es morgen anzugehen. Es muss sich was tun, das sehe ich ein.

15.11.2022 20:25 • x 3 #34


Ziva
Huhu ihr lieben Alle.

Mir ist in deinem Beitrag, liebe Lost, gerade dieser Satz hängengeblieben, den ich genauso schwierig finde:

Zitat von Lost111:
Aber wie soll ich die Dringlichkeit rüberbringen?!


Kleiner und kurzer Exkurs zu mir - als ich das Problem für mich bzgl. der Einnahme der Antidepressiva direkt vor mir liegen hatte, wollte ich unbedingt mit einem Facharzt sprechen. Ich vertraue meiner HÄ mäßig (ja, schwierig), sie wird sicher das richtige für mich herausgesucht haben und trotzdem war (und bin es noch immer) ich super fixiert darauf, das noch mal mit jemandem zu besprechen, der mehr Erfahrung damit hat. Ich denke, ich brauche da einfach noch eine weitere Meinung, noch mehr Sicherheit. Und.. es ist so schwer, da überhaupt erstmal einen Facharzt zu erreichen!

In den ersten Tagen musste ich feststellen, dass ich entweder direkt abgewiesen wurde oder mir blieb die Chance auf einen Menschen auf der anderen Telefonhöhrerseite verwehrt - weil es sich ausschließlich um Bandansagen handelte, teilweise sogar hübsch ausgeschmückt, aber absolut nicht hilfreich für Menschen mit einer Not. Man kommt halt einfach gar nicht durch - und das ist echt zermürbend !

Ich greife dann gern zum Laptop und sende meine Anfrage per Mail ab. Das artet manchmal aus, aber nur so kann ich meine Dringlichkeit ausdrücken - ein Hilfeschrei per Mail, wenn er anders nicht wahrgenommen wird.

Vielleicht ist das auch eine Idee für dich? Vielleicht kann dein HA dazu ja auch noch etwas schreiben, oder deine Psychiaterin. Muss ja auch nicht per Mail sein, geht ja auch postalisch. Manchmal muss man verrückte Schritte gehen..

Allerdings verstehe ich dich sehr gut, Lost, dass du den Mut dazu noch suchen musst.
Mir fallen diese Anrufe auch überhaupt nicht leicht. Und bei Psychotherapeuten hat man oft nur eine bestimmte Zeitspanne für einen Anruf - weil sie diese Telefonate zwischen ihren Terminen anbieten (klar, wann sonst?!) - ich will sagen, ich fühle mich dabei dann schon gehetzt und bekomme es nicht hin, meine Dringlichkeit oder eben meine Not zum Ausdruck zu bringen.

Hast du es vielleicht schon mal über deine Krankenkasse versucht?
Bei meiner gibt es das Angebot telefonisch mit einem Facharzt zu sprechen - da muss man auch gar nicht lang warten. Und - wenn man innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (den weiß ich grad leider nicht), keinen Termin bei einem Facharzt bekommt, dann kann man sich bei seinem HA einen Dringlichkeitsvermerk auf die Überweisung schreiben lassen - die Krankenkasse kümmert sich dann darum, dass man zumindest innerhalb der folgenden 4 (ich glaube es sind 4, ja) Wochen einen Termin bekommt. Nur hat man dann nicht die große Auswahl und es kann auch eine Praxis sein, die ein klein wenig weiter weg ist. - aber dann musst du da nicht selbst anrufen

Das sind so meine Gedanken dazu.. liebe Lost.
Ich drücke dich fest aus der Ferne, ich lese dich immer.

15.11.2022 21:56 • x 3 #35


Lost111
Liebe @Ziva ,

danke für deine mitfühlenden Worte und Gedanken! Und danke auch, dass du mir auch von deinen Erfahrungen erzählt hast!

Zitat:
Ich greife dann gern zum Laptop und sende meine Anfrage per Mail ab. Das artet manchmal aus, aber nur so kann ich meine Dringlichkeit ausdrücken - ein Hilfeschrei per Mail, wenn er anders nicht wahrgenommen wird.
Vielleicht ist das auch eine Idee für dich?

Ja, das ist an sich eine gute Idee, aber die Überzahl der für mich in Frage kommenden Therapeuten hat keine Homepage. Da fängt es schon an. Und - wie du sagst - die Sprechzeiten dieser Herrschaften sind extrem beschränkt.
Und wenn man das Glück haben sollte, Jemanden an der *beep* zu haben, müssen Gründe für einen schnellstmöglichen Termin vorgetragen werden; das ist so gar nichts für mich, damit tue ich mich extrem schwer.
Dabei ist telefonieren an sich doch gar nicht schlimm! Menno, ich hasse das, ich hasse mich dafür, dass ich das nicht einfach so kann. Ständig diese x.! Aber wenn ich was für mich erreichen will, muss ich mich dem stellen. Mein Kopf weiß das, aber die Angst ist mächtiger; aber ich werde es angehen.

Zitat von Ziva:
Vielleicht kann dein HA dazu ja auch noch etwas schreiben, oder deine Psychiaterin.

Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, danke für den Denkanstoß!

Zitat von Ziva:
Hast du es vielleicht schon mal über deine Krankenkasse versucht?

Ja, die haben mir eine Liste mit Therapeuten geschickt.
Ehrlich gesagt, möchte ich mir aussuchen können, wo ich hingehen möchte. Ich weiß aber, dass die Krankenkasse sowas anbietet.
Wenn es gar nicht anders gehen sollte, muss ich hier vor Ort in die Klinik gehen; was ich natürlich lieber vermeiden würde...
Entschuldige, wenn ich das frage, aber hast du inzwischen einen Therapeuten gefunden? Ich weiß nämlich gerade nicht, ob das so ist oder ich. Na ja, das Gedächtnis einer alten Frau halt.

Zitat von Ziva:
Ich drücke dich fest aus der Ferne, ich lese dich immer.



LG Lost111

15.11.2022 22:23 • x 1 #36


Uerdinger
Schnellantwort:
Vor den Telefonat Argumente für einen schnellstmöglichen Termin auf ein großformatiges Blatt Papier aufschreiben, am besten mehrere Gründe, und dann ggfls ablesen.....

15.11.2022 22:31 • x 2 #37


Ziva
Zitat von Lost111:
aber die Überzahl der für mich in Frage kommenden Therapeuten hat keine Homepage.

Stimmt. Das ist mir auch schon aufgefallen. Sie nötigen uns ja schon irgendwie, dass wir sie anrufen müssen.
Ich bin auch ganz schlecht im Telefonieren - zumindest, wenn es um mich geht. Beruflich kann ich das ganz gut. Schon merkwürdig..

Zitat von Lost111:
Menno, ich hasse das, ich hasse mich dafür, dass ich das nicht einfach so kann. Ständig diese x.! Aber wenn ich was für mich erreichen will, muss ich mich dem stellen. Mein Kopf weiß das, aber die Angst ist mächtiger; aber ich werde es angehen.

Du musst dich dafür nicht hassen. Also.. ich verstehe, wie du das meinst. Ich denke da sehr ähnlich. Aber wir sollten uns Mut zusprechen, anstatt uns dafür fertig zu machen, etwas nicht gut zu können.

Nimm dir z. B. drei Therapeuten vor. Der erste Anruf wird sicher schwer - aber ich kann mir vorstellen, dass der 3. Anruf schon leichter ist. So geht es mir oft. Beim ersten möchte ich lieber direkt wieder auflegen, .. je mehr ich versuche, umso leichter wird es, bzw. ist die Scheu davor nicht mehr so riesig. Da weißt du dann auch schon etwas besser, was du sagen möchtest oder worauf es ankommt. Ich schreibe mir auch manchmal Stichpunkte auf und hangele mich an denen dran lang. Oder wenn das nicht, dann ist es eine Stütze, mich immer wieder zurückzuholen, sollte ich gedanklich oder voller Angst total abschweifen.

Und trotzdem - ich kann das auch wunderbar gut vor mir herschieben...
Zu deiner Frage also - nein, ich habe noch keinen gefunden, der einen Platz für mich hat.
Ich ärgere mich tatsächlich auch schon über mich selbst, dass ich den Onlinetermin für Dezember vor einigen Wochen nicht habe stehen lassen. Das wäre ja nun bald.
.. Tja, .. manchmal..

15.11.2022 22:39 • x 2 #38


Lost111
Zitat von Uerdinger:
Schnellantwort:
Vor den Telefonat Argumente für einen schnellstmöglichen Termin auf ein großformatiges Blatt Papier aufschreiben, am besten mehrere Gründe, und dann ggfls ablesen.....

Das ist tatsächlich eine gute Idee, allerdings diese Worte dann auch - wenn es darauf ankommt - auszusprechen, ist eine große Herausforderung für mich. Mir fällt es halt schwer, für mich einzustehen, über Gefühle und Gedanken zu reden.
Beim Termin bei meiner neuen Psychiaterin letztes Jahr hatte ich einiges auf einen Zettel geschrieben und ihn ihr gereicht, da ich das alles nicht aussprechen konnte.

15.11.2022 22:42 • x 2 #39


Lost111
Zitat von Ziva:
Ich bin auch ganz schlecht im Telefonieren - zumindest, wenn es um mich geht. Beruflich kann ich das ganz gut. Schon merkwürdig..

Da können wir uns tatsächlich die Hand reichen! Im Job kann ich ganz normal ohne Probleme telefonieren.

Zitat von Ziva:
Du musst dich dafür nicht hassen. Also.. ich verstehe, wie du das meinst. Ich denke da sehr ähnlich. Aber wir sollten uns Mut zusprechen, anstatt uns dafür fertig zu machen, etwas nicht gut zu können.

Dein Verständnis tut so gut! Aber ich bin schnell damit, mich für etwas fertig zu machen, was eigentlich normal ist (wie telefonieren); aber was ist schon normal. Und ich weiß auch, dass man sich nicht mit anderen Menschen vergleichen sollte. Trotzdem sitzt da in meinem Hinterkopf immer diese Stimme, die mir zuflüstert, du bist zu dumm, du kannst das nicht, du bist ein Versager etc. Vielleicht kennst du das auch. Sorry, ich will dich damit auch nicht runterziehen.

Zitat von Ziva:
Nimm dir z. B. drei Therapeuten vor. Der erste Anruf wird sicher schwer - aber ich kann mir vorstellen, dass der 3. Anruf schon leichter ist. So geht es mir oft. Beim ersten möchte ich lieber direkt wieder auflegen, .. je mehr ich versuche, umso leichter wird es, bzw. ist die Scheu davor nicht mehr so riesig.

Ach, das kenne ich so gut! Aber ich will einen Anfang machen, auch wenn sich in mir gefühlt alles dagegen sträubt.
Wie du schon sagst, überhaupt einen Anfang zu machen ist das Schwerste. Danke für's Mut machen!

Zitat von Ziva:
Und trotzdem - ich kann das auch wunderbar gut vor mir herschieben...
Zu deiner Frage also - nein, ich habe noch keinen gefunden, der einen Platz für mich hat.

Darin ähneln wir uns sehr. Stehst du irgendwo auf einer Warteliste?

Zitat von Ziva:
Ich ärgere mich tatsächlich auch schon über mich selbst, dass ich den Onlinetermin für Dezember vor einigen Wochen nicht habe stehen lassen. Das wäre ja nun bald.
.. Tja, .. manchmal..

Bitte nicht ärgern! Die Vergangenheit kannst du nicht mehr ändern, wohl aber die Zukunft. Du wirst deine Gründe gehabt haben, abzusagen.

Nun möchte ich dir Mut machen, es weiterhin zu versuchen! Ich fühle mit dir!

15.11.2022 22:56 • x 1 #40


Ziva
Zitat von Lost111:
Sorry, ich will dich damit auch nicht runterziehen.

Du ziehst mich damit nicht runter. Ich kenne das auch nur zu gut. Heute erst wieder gedacht. Ich würde sagen, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht ein mal so etwas zu mir sage. Als wäre es voreingestellt, automatisch.

Ja der allererste Schritt ist der fieseste. Und der dauert einfach seine Zeit.
Und manchmal ist der erste Schritt aber auch schon passiert, dann pausiert man und hat wieder Probleme, den zweiten zu gehen.. hach.. ein Graus.

Danke, dass auch du mir Mut machst. Ist doch dein Thread hier.
Ich finde es schön, dass wir uns hier haben, aufeinander aufpassen, füreinander da sind und wir uns ganz offen auch mal darüber unterhalten können, dass die Dinge eben nicht so laufen, wie wir das gern hätten.. und das einfach nur, weil wir Angst haben.

15.11.2022 23:37 • x 1 #41


Lost111
Zitat von Ziva:
Ja der allererste Schritt ist der fieseste. Und der dauert einfach seine Zeit.
Und manchmal ist der erste Schritt aber auch schon passiert, dann pausiert man und hat wieder Probleme, den zweiten zu gehen.. hach.. ein Graus.

JA, aber irgendwann ist die Zeit abgelaufen, so kommt es mir jedenfalls vor. Wenn ich jetzt nicht tätig werde...
Ich hatte es ja schonmal angehen wollen, aber es nicht geschafft.

Zitat von Ziva:
Danke, dass auch du mir Mut machst. Ist doch dein Thread hier.

Das macht doch nix! Gerade, weil ich weiß, wie schwer es ist, sollten wir uns gegenseitig Mut machen!

Zitat von Ziva:
Ich finde es schön, dass wir uns hier haben, aufeinander aufpassen, füreinander da sind und wir uns ganz offen auch mal darüber unterhalten können, dass die Dinge eben nicht so laufen, wie wir das gern hätten.. und das einfach nur, weil wir Angst haben.

Das sehe ich genauso. Deshalb fühle ich mich hier auch wohl und aufgehoben, auch wenn ich nicht immer schreiben kann.
Die Angst ist ein Bestandteil fast jeden Tages bei mir. Und oft möchte ich einfach nur...
Nun ja, wie auch immer, noch kämpfe ich.

15.11.2022 23:56 • #42


Ziva
Darf ich dich eigentlich fragen, warum du die Klinik so strikt ablehnst?

16.11.2022 08:24 • x 2 #43


W
Zitat von Lost111:
Und wenn man das Glück haben sollte, Jemanden an der *beep* zu haben, müssen Gründe für einen schnellstmöglichen Termin vorgetragen werden; das ist so gar nichts für mich, damit tue ich mich extrem schwer.

Hast du deinem HA davon erzählt, weiß er von diesen Ängsten ?
Wenn ja frage ich mich, weshalb er nicht diesen Schritt eines dringlichen Telefonats für dich unternimmt.
Du bist seine Patientin, er weiß wie es um dich steht und er sollte dich dabei unterstützen. Mir hat vor Jahren auch mein
Arzt geholfen in dem er persönlich in meinem Beisein den Hörer in die Hand genommen hat und alles in Bewegung gesetzt hat ,damit ich schnellstmöglich einen Platz bekam. Und es dauerte tatsächlich nur eine Woche da bekam ich
einen Therapieplatz. Er hat mir gar aus Dringlichkeit mal einen Therapieplatz in der Klinik besorgt.
Zitat von Lost111:
Wenn es gar nicht anders gehen sollte, muss ich hier vor Ort in die Klinik gehen; was ich natürlich lieber vermeiden würde..

Ich frage mich wie Ziva gerade auch schon schrieb, was hindert dich an einen Aufenthalt in einer Klinik?
Lost, es geht dir seit Monaten sehr schlecht, du schaffst es von dir aus nicht zu telefonieren um einen
Therapieplatz zu bekommen, diese Ängste verstehe ich .Aber, es ist dir doch nicht damit geholfen, das es dir schlecht geht, du immer und immer wieder nicht gut zu dir selbst bist und von deinem Arzt immer nur krankgeschrieben wirst,
Medikamente bekommst aber keine professionelle Hilfe.

Weist du, das was ich dir jetzt schreibe ist keinesfalls böse gemeint,
aber wenn ich dein Arzt wäre und du mir Sachen erzählen würdest die mich als Arzt schockieren, das ich als Arzt sehen würde was mit dir und deinen Körper los ist, ich würde dich in eine Klinik zwangseinweisen.
Zu deinem eigenem Schutz und nur zu deinem Schutz damit dir nichts passiert. Nicht mit den Gedanken dich einfach wegsperren zu wollen. Denn das ist es nicht. Hier im Forum hast du ja auch schon des öfteren verlauten lassen, ob die Zeit da wäre...
Weist du, selbst wenn du den Mut aufbringen würdest, diverse Therapeuten abzutelefonieren, so kann es Ewigkeiten
dauern bis du einen Platz bekommst. Und was ist bis dahin ? Soll es dir weiterhin so elend gehen ?
Bitte nimm es mir nicht böse was ich soeben schrieb, aber deinem Arzt sollten so langsam die Alarmglocken
schrillen. Du musst und du brauchst unbedingt schnellstmöglich Hilfe, jetzt und sofort.

16.11.2022 19:51 • x 2 #44


A


Hallo Lost111,

x 4#15


Lost111
Zitat von Wolkenlos:
Hast du deinem HA davon erzählt, weiß er von diesen Ängsten ?
Wenn ja frage ich mich, weshalb er nicht diesen Schritt eines dringlichen Telefonats für dich unternimmt.
Du bist seine Patientin, er weiß wie es um dich steht und er sollte dich dabei unterstützen.

Er weiß, wie schwer mir das fällt. Und natürlich habe ich ihn auch nicht gefragt, ob er da was tun könnte...
Andererseits sehe ich auch ein, dass ich das irgendwie hinkriegen muss. Aber ich werde ihn beim nächsten Termin demnächst danach fragen.

Ich habe heute einige Therapeuten abtelefoniert, bei einem stehe ich auf der Warteliste; bei den anderen muss ich die kurzen Sprechzeiten nutzen, um da überhaupt Jemanden zu erreichen. Und ich werde versuchen, die Dringlichkeit zu betonen.
Alleine das wird mich alle Kraft kosten, die ich habe.
Und ohne eure Unterstützung bzw. Anstoß dazu hätte ich es nicht geschafft - DANKE!

Zitat von Wolkenlos:
Ich frage mich wie Ziva gerade auch schon schrieb, was hindert dich an einen Aufenthalt in einer Klinik?

Die Angst davor ist zu groß. Und ich möchte nicht noch einmal auf die Geschlossene. Mich überfordert das gerade total!
Ich kann es mir aktuell nicht vorstellen. Das wäre die letzte Option für mich.

Zitat von Wolkenlos:
Bitte nimm es mir nicht böse was ich soeben schrieb, aber deinem Arzt sollten so langsam die Alarmglocken
schrillen. Du musst und du brauchst unbedingt schnellstmöglich Hilfe, jetzt und sofort.

Nein, warum sollte ich dir das böse nehmen? Es ist deine Meinung dazu, und das ist vollkommen ok.

16.11.2022 20:07 • x 2 #45

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