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Einschlafrituale Ideensammlung

F
Ich habe, vor ein paar Tagen, eine Schlafmeditation entdeckt, die ich schon mal woanders rein gestellt habe. Die hilft mir den letzten Kik beim Einschlafen zu bekommen.
Folgt!

03.01.2020 14:08 • #16


F

03.01.2020 14:10 • #17


A


Hallo fiorina,

Einschlafrituale Ideensammlung

x 3#3


Mandinka
Ich habe seit einiger Zeit auch belastende Schlafprobleme. Ich wälze mich hin und her, muss immer mindestens einmal raus zur Toilette usw. Und dabei habe ich früher soooo gern und lange geschlafen. Manchmal nehme ich Baldrian, aber letzte Nacht konnte ich trotzdem nicht durchschlafen. Das belastet mich. Evtl. muß ich mich damit abfinden, weil es einfach am zunehmenden Alter liegt.

Was auf jeden Fall nicht gut ist und was ich mittlerweile möglichst vermeide, ist, im Bett am Handy rumzudatteln oder das Handy überhaupt in Reichweite zu lagern. Das helle Licht dieser Geräte wirkt offenbar so stark auf mich, daß ich dann ewig nicht einschlafen kann.

03.01.2020 14:32 • x 1 #18


F
Das mit dem Handy kann ich 100% unterstreichen. Auch PC und Fernseher sind Gift für mein Einschlafen. Bei mir ist seit Wochen das Einschlafen gestört und somit auch das Aufstehen.

03.01.2020 14:55 • x 1 #19


F
Das man im Alter weniger Schlaf braucht ist ja so, aber dann braucht man eben weniger und es genügt trotzdem um zu frieden zu sein. Das ist bei mir nicht so. Wenn ich nicht genügend Std. schlafe, kommt bei mir ziemlich schnell die Überforderung. Das wird dann immer schlimmer, bis ich völlig zusammen klappe und gar nichts mehr geht.

03.01.2020 14:59 • x 1 #20


maya60
Hallo fiorina, das ist bei mir genauso. Ich brauche nach wie vor 8 Stunden Schlaf und wenn ich die nicht bekomme, werde ich immer elender und dann kommt dann das WE und da schlafe ich dann am Stück alles nach bis zu 12 Stunden am Stück und mehr mit kurzer Unterbrechung - mein Körper braucht das auch, obwohl ich fast 60 Jahre alt bin.

Ich weiß aber von etlichen Verwandten, deren Schlaf in meinem Alter bzw. schon in ihren Fünfzigern leichter und unterbrochener wurde ohne dass sie das als Schlafstörung betrachten, sondern einfach als Alterungserscheinung, mit der sie leben. Besonders dann ab Ruhestand, wenn das Leben auch nicht mehr so stresst im Alltag. Aber eben auch ohne Depressionen bei ihnen. Sie sind auch nicht elend durch Schlafmangel, sondern fit.

Ich kenne von früher bei akuter Depression die Art Schlafstörung, schlecht einzuschlafen und nach kurzen Stunden schon wieder aufzuwachen, völlig elend und verbunden damit auch das grauenhafte Morgentief. Diese Art Schlafstörungen verschwanden wieder, wenn die akute Depression verschwand.

Seit 3 Jahren nun ist eine ganz andere Art der Schlafstörung in mein Leben gekommen: Eine Art Umkehrschlafstörung, die mich nachts fit sein lässt und tagsüber schlafbereit und vor allem auch 8 Stunden tagsüber am Stück schlafen lässt und danach bin ich gut ausgeschlafen, nicht so elend wie früher nachts, sondern nachts geht´s mir topfit.
Diese Art der Schlafstörung, die oft wirklich bedeutet, dass ich bis morgens bis 5 Uhr oder später topfit bin und dann 8 Stunden schlafe und wieder fit bin, ist treu und hartnäckig, egal ob akute Depressionsepisode oder nicht.

Es gibt Varianten der Schlafstörung, tageweise oder wochenweise, die aber machen, was sie wollen, so dass ich manchmal schon um Mitternacht müde werde oder um 2 Uhr oder mal schon um 10 Uhr.
Ich als lebenslange Frühaufsteherin genieße alle Nachtschlaf-Geschenke wie sie fallen und kommen und ich genieße auch die fitten stillen wachen Nächte, denn weil ich im Ruhestand bin, kann ich das so machen. Und ich bin dann nicht elend oder habe ein Stimmungstief.

Auf Schlafhygiene reagiert diese Schlafstörung Null und ich will auch keine Abneigung oder Angst in Sachen Schlaf bekommen und nehme es daher erst recht wie es kommt. Ich verstehe auch einige mögliche Gründe meiner Psyche, warum sie Anteil an diesen Schlafstörungen haben könnte, welche Vorteile sie daraus zieht.

Schlaftabletten habe ich nie eingenommen, ich nehme genug Zeugs ein und will das nicht.

Liebe Grüße! maya

03.01.2020 15:41 • x 1 #21


F
Maya, du kannst dir nicht vorstellen, wie mich das tröstet! Danke! Genau so geht es mir. Aber mich überfällt noch immer wieder das schlechte Gewissen. Und wie kommst du damit klar, wenn du mal Termine hast?
Und wie kommst du damit klar so wenig Sonne zu sehen?

03.01.2020 16:05 • x 2 #22


maya60
Hallo fiorina, sehe deine Antwort erst jetzt, ich Schussel.

In Sachen schlechtes Gewissen ist doch in unserem Alter und im Ruhestand nach einem echt harten Leben nicht wirklich noch ein Grund dafür da, vor allem, wenn diese Schlafstörung ja nicht selber herbeigeführt ist, oder? Daher kann ich die seltenen Gewissensbisse immer als Selbstsabotage schnell wegschieben.

Wenn ich mal Termine habe, bereite ich mich lange mental darauf vor und schaffe es dann irgendwie auch, manchmal ist es hart, machmal viel schöner als gedacht. Aber nur bei wirklich wichtigen Terminen. Andere erlaube ich mir, tagesformabhängig auch abzusagen, alle wissen bescheid, wie das bei mir ist.

Weil ich immer schon eine Stubenhockerin war aus ADHS-Überreizungsgründen draußen und aufgrund meiner Lese- und Schreibhobbys, habe ich mittlerweile eine Tageslichtlampe neben mir beim Lesen und Schreiben mehrere Stunden am Tag an. Das hilft sehr. Durch meine Fenster genieße ich aber viel und intensiv Sonnenstrahlen. Nur im direkten Kontakt vertrage ich sie eben schnell gleich wieder nicht, bin migränetechnisch geblendet oder bekomme Sonnenallergie.

Dadurch, dass ich viele Verwandte schon immer erlebte, die Stunden nachts wach waren ohne darüber zu klagen oder deshalb krank oder schlapp zu sein, wusste ich, dass das mit dem Älterwerden kommen kann und es wurde mir nicht als krank vorgelebt oder als Schlafstörung oder als etwas, das die Tagesaktivität beeinträchtigte.

Bei mir mit meinen Erkrankungen und da ich lebenslang nachts nie so fit war wie jetzt seit 3 Jahren liegt das sicherlich anders, aber ich sehe auch durchaus große Vorteile und solange ich dadurch nicht elend und kränker werde, ist es doch einfach so.

Liebe Grüße! maya

04.01.2020 03:07 • x 1 #23


F
Das ist ja eine ganz andere Sichtweise, als ich sie habe. Ich danke dir sehr dafür!
Ich bin nun schon wieder seit ca. 3 1/2 Stunden auf der Suche nach dem Schlaf. Es stinkt mich nur noch an. Mal sehen, ob ich das auch irgendwann relaxter sehen kann. Vielleicht ist der Leidensdruck noch nicht groß genug.

04.01.2020 03:36 • x 1 #24


Pimbolina71
Wenn ich wirklich müde bin, schlafe ich selbst vor dem TV ein, so wie gestern Abend auch. Wechsle ich dann aber ins Bett, kann ich nicht mehr einschlafen und da ich fast ein wenig aggressiv werde, wenn ich mich hin- und herwälzen muss, stehe ich dann halt auf und mache am Puzzle weiter oder eben ich bin am PC. Diese Nacht habe ich wieder einen Brief von Hand geschrieben. So vergehen dann die Nachtstunden recht schnell und im Nu ist es morgen und eh Zeit zum Aufstehen.

Am besten schlafe ich ein, wenn ich ein Hörbuch oder einfach leise Musik höre. Im Bett gibt es bei mir auch kein Handy mehr. Das liegt dann auf dem Nachttisch (in Reichweite, falls mit meiner Familie mal was sein sollte oder es mir nicht möglich ist, aufzustehen, wenn es mir mal ganz schlecht geht).

Einen Tee mit Honig am Abend beruhigt mich auch sehr.

04.01.2020 06:20 • x 1 #25


F
Ich mache bei meinem Handy immer das W- lan aus, wenn ich schlafen gehe.
Der Ton ist ja sowieso immer aus, es sei denn ich erwarte einen Anruf.

04.01.2020 12:29 • #26


A


Hallo fiorina,

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Mandinka
Heute Nacht war ich wieder immer alle zwei Stunden wach. Das nervt so. Ich brauche einfach genügend Schlaf und Energie, da ich ja jeden Tag (außer am Wochenende) früh raus muß.

04.01.2020 14:27 • #27