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Einschleichphase Venlafaxin-Erstverschlimmerung HILFE!

M
Zitat von bones:

Nun da würde ich besser lieber ein zusätzliches niedrig dosiertes Antidepressiva wie mirtazapin verordnen lassen fürs schlafen. Ist meiner Meinung besser und effektiver als tavor. Und macht dazu nicht abhängig. Wenn dein venlafaxin anschlägt, dann wirst du normal auch mehr aktiver und logischerweise Abend müde davon sein. Dann vielleicht mirtazapin wieder ausschleichen oder drin lassen.
Tavor macht vielleicht Sinn beim einschleichen um die Nebenwirkungen zu blockieren. Auch beruhigt das zudem noch gut. Red am besten mit dein Arzt mal darüber.



ich werde alles sofern ich einen Termin bekomme, mit ihm besprechen.

Danke

13.12.2020 22:09 • x 1 #31


DownTown
Zitat von Maj-on:
Hallo DownTown

war ich zu vorsichtig was Tavor angeht?

LG Maj-on


Nope, auf gar keinen Fall. Tavor ist mit Vorsicht zu genießen. Was nicht heißen soll, dass es problematisch ist, es zu nehmen. Es hat ja seinen Zweck. Es ist ein Notfallmedikament und dafür sollte es genutzt werden. Ähnlich wie Schlafmittel, zur kurzzeitigen Unterstützung hilfreich.
Diese Medikamente helfen nur nicht die Grunderkrankungen zu heilen und zusätzlich haben sie ja das Risiko abhängig zu werden.
Manchmal hat es einfach auch einen psychologischen Effekt. Zu wissen, dass man für den Notfall etwas hat, was einem schnell hilft, ist manchmal ausreichend. Zumindest habe ich es selbst schon oft so wahrgenommen.
Also wenn es ohne geht, ist es sicherlich immer der bessere Weg...aber es zu nehmen ist auch kein Beinbruch, finde ich.

13.12.2020 22:34 • x 3 #32


A


Hallo SRittscher,

Einschleichphase Venlafaxin-Erstverschlimmerung HILFE!

x 3#3


Maj-on
Hallo Mörf

mich interessiert sehr ob du einen
Termin beim Psychater bekommen hast?

Ich drücke ganz feste die Daumen
LG Maj-on

14.12.2020 13:11 • x 1 #33


M
Hi Maj-on,

leider habe ich erst für Freitag einen Termin bekommen.

Ich versuche durchzuhalten

Liebe Grüße

Mörf

14.12.2020 14:30 • #34


Maj-on
Du schaffst das!

Ich weis bis Heute nicht,wie die 6 Wochen um gegangen sind...aber ich habe es geschafft...und du auch.

Du kannst hier im Forum viel lesen und schreiben,das hilft wirklich sehr!

LG Maj-on

14.12.2020 14:34 • x 1 #35


M
Ja, das hoffe ich auch.

Ich verbringe zurzeit tatsächlich, echt viel Zeit auf diesem Forum.

Es tut mit sehr gut mich austauschen zu können und noch mehr, das Gefühl verstanden zu werden.

Ich hoffe soo sehr das dass alles bald einfach vorbei ist und ich diese innere Unruhe, diese innerliche Leere gegen Glück und Freude austauschen kann.

Liebe Grüße

Mörf

14.12.2020 14:38 • x 2 #36


maya60
Zitat von Mörf:
Habe 4 Wochen lang 37,5 mg Venlafaxin eingenommen und merkte das es noch nicht so richtig half.

Daraufhin auf 75 mg erhöht und nach knapp zwei Wochen wurde ich ängstlicher und das Gedankenkreisen fing wieder an sodass ich auf 150mg erhöht habe. Nun ergeht es mir wieder gleich. Seitdem 11 Tag der einnahme habe ich wieder mit Angst, Gedankenkreisen und etwas Hoffnungslosigkeit zu kämpfen. Heute ist der 15 Tag. Ich weiß nicht ob das die Erstverschlimmerung nach einer Dosiserhöhung sein sollen. Wenn es so wäre, hätten mir vielleicht die 75mg auch ausgereicht und ich hätte nur durchhalten müssen.

Das Venlafaxin nehme ich aufgrund meiner Depression und Angststörung und der dadurch resultierenden Schlaflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und etc.

Natürlich sind diese Dosiserhöhungen unter der Aufsicht meines Arztes entstanden.



Hallo Mörf, auch wenn ihr jetzt schon weiter in der Diskussion seid seit gestern. Nach meinen Erfahrungen mit Venlafaxin machst du alles richtig und ich denke auch, dass es sich um die Erstverschlimmerungs-Nebenwirkungen handelt. Ob du da unterstützend noch andere Psychopharmaka einnehmen solltest, um diese NW zu lindern, kann dir nur dein Facharzt sagen, dein Psychiater.

Rein schematisch soll ja nach ca 2 Wochen die volle Wirkung von Venlafaxin da sein, aber bei mir ging das Ganze auch oft langsamer, so dass ich mit der Erstverschlimmerung erst in der 2. oder 3. Einnahmewoche zu tun hatte.

Im Winter meine ich auch manchmal subjektiv, verstoffwechselt sich das alles langsamer.

Bei einer medikamentös behandlungsbedürftig starken Depression sind 150 mg eine gute mittlere Dosis von Venlafaxin, die meistens bei mittelschwerer Depression verordnet wird, so meine persönliche Erfahrung mit meinen FachärztInnen.
War meine Depri schwer, wurde auf 225 mg hochdosiert.
Das geschah zwar dann auch wie bei Maj-on im zweiwöchigen Hochdosieren, aber mein Körper ließ sich mehr Zeit bis die volle Wirkung da war.
,
Auch gerade aktuell habe ich mein Medikament aus derselben Wirkgruppe wie Venlafaxin, Duloxetin, höher dosiert. Die volle Wirkung spürte ich schon zwischendurch positiv so mal kurz um den 16. Tag, aber jetzt in der 5. Einnahmewoche bin ich trotzdem noch nicht stimmungsmäßig so stabil wie erwünscht und höher dosieren kann ich nicht.
Das bedeutet, dass ich die Wirkung mal spüre und mal nicht auf der Stimmungsebene. Die Kraftebene ist viel stärker. Aber das wird nicht mehr Erstverschlimmerung sein, sondern einfach starke depressive Symptome.

Also, es kann dauern und es kann auch heißen, dass du evtl. mehr brauchst in deinem Fall, eine höhere Dosierung, wenn du in Woche 5 - 6 immer noch nicht besser beisammen bist, würde ich sagen.

Ja, und Prüfungsstress ist Gift in der Zeit des Einschleichens von Venlafaxin, denn du bist ja schwer krank. Die würde ich also vertagen, die Prüfungen. Denn sonst wirken die Medis nicht, wenn man sich dabei übernimmt. Prüfungsstress ist wirklich toxisch in der Zeit.

Liebe Grüße! maya

14.12.2020 15:14 • x 1 #37


Maj-on
Liebe Maya,

bei mir hat grade die zweite Woche mit 225 mg angefangen.
Mein Zustand geht auch noch hoch und runter.

Es braucht seine Zeit!
Ich versuche von den guten Tage zu zehren.
LG Maj-on

14.12.2020 15:29 • x 1 #38


Maj-on
Liebe Maya,

bei mir hat grade die zweite Woche mit 225 mg angefangen.
Mein Zustand geht auch noch hoch und runter.

Es braucht seine Zeit!
Ich versuche von den guten Tage zu zehren.
LG Maj-on

14.12.2020 15:29 • x 1 #39


Maj-on
Liebe Maya,

bei mir hat grade die zweite Woche mit 225 mg angefangen.
Mein Zustand geht auch noch hoch und runter.

Es braucht seine Zeit!
Ich versuche von den guten Tage zu zehren.
LG Maj-on

14.12.2020 15:29 • x 2 #40


Maj-on
Liebe Maya,

bei mir hat grade die zweite Woche mit 225 mg angefangen.
Mein Zustand geht auch noch hoch und runter.

Es braucht seine Zeit!
Ich versuche von den guten Tage zu zehren.
LG Maj-on

14.12.2020 15:29 • x 1 #41


Maj-on
Liebe Maya,

bei mir hat grade die zweite Woche mit 225 mg angefangen.
Mein Zustand geht auch noch hoch und runter.

Es braucht seine Zeit!
Ich versuche von den guten Tage zu zehren.
LG Maj-on

14.12.2020 15:29 • x 1 #42


Jedi
Hallo !

Angstsymptome u. Symptome einer Depression können durch die Einnahme von Antidepressiva reduziert, gemindert werden.
(Ich selbst hatte damals Citalopram - Opipram genommen, nach 1 Jahr ausgeschlichen, dann nur noch Valdoxan,
für eine kurze Zeit)

Bei einer Angststörung ist die therapeutische Begleitung das A u. O !
Eine medikmentöse Behandlung u. Therapie sollten im Bestenfalle, gemeinsam den Heilungsweg begleiten !
Da es heute Regional schwierig ist u. lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz geben kann,
halte ich aus meiner Erfahrung bei Angst u. Depression eine anfängliche Behandlung mit Antidepressiva für sinnvoll !

Grübeln u. Gedankenkreisen, dieses loszuwerden, ist ein Prozess, dem man mit Übungen u. mit viel Geduld u.
Dranbleiben beherrschen lernen kann.
Da sind eben Antidepressiva nicht so sehr dafür geeignet u. deshalb Antidepressiva können gut unterstützen, zusammen mit einer Therapie.

LG Jedi

14.12.2020 17:03 • x 3 #43


M
Danke Jedi,

ich mache auch beides Parallel. Nur hilft mir die Gesprächstherapie leider nur bedingt.

Liebe Grüße

Mörf

14.12.2020 17:15 • x 2 #44


A


Hallo SRittscher,

x 4#15


Maj-on
Danke Jedi

Ich mache auch zeitgleich eine Psychtherapie,war aber erst 2 mal da.

Ich setze meine ganze Hoffnung da rein!

14.12.2020 17:24 • x 2 #45

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