181

Einschleichphase Venlafaxin-Erstverschlimmerung HILFE!

bones
Was habt ihr denn schon besprochen darüber, wenn ich fragen darf? Ist ja doch ein recht großes Gebiet, wo man gewiss Sachen machen kann. Gerade bei angststörung.

14.12.2020 17:26 • x 2 #46


Maj-on
Hallo Bones

Ich würde die zwei Gespräche nicht als
Therapie werten.

Sie hat viel gefragt und mir Tipps gegeben, z.B. das ich Geduld haben muss..einen Schritt nach dem anderen...ich hatte das Gefühl sie wollte mich beruhigen.

Aber sie war sehr nett.

Ich hoffe,wenn ich nächste Woche hin gehe,das ich mit mehr Infos da raus gehe.

Aber eigentlich weis ich überhaupt nicht was mich erwartet....ich hoffe nur das ich alles umsetzen kann und es mir stetig besser geht!
LG Maj-on

14.12.2020 17:39 • x 1 #47


A


Hallo SRittscher,

Einschleichphase Venlafaxin-Erstverschlimmerung HILFE!

x 3#3


DownTown
Ich gebe dir recht, Jedi,
am besten ist immer die Kombination aus Medikation und Therapie. Dennoch gibt es mittlerweile durchaus auch Antidepressiva die auch bei Grübeln, Zwangsgedanken etc. helfen.
In meinem Fall hat die Verhaltemstherapie auch sehr viel gebracht für den Umgang mit der Krankheit. Therapie alleine hätte aber nicht ausgereicht.
Man muss aber auch einfach bedenken, dass wir es aktuell zusätzlich schwer haben mit unserer Krankheit. Die Genesung dauert glaube ich bei allen länger, weil man ja nicht frei alles tun kann, was einem vielleicht sonst hilft. Hinzu kommen noch Ängste vor der Zukunft aufgrund der Pandemie, Einsamkeit. ..das wird denke ich noch sehr hart werden

14.12.2020 17:52 • x 3 #48


DownTown
Zitat von Mörf:
Ja, das hoffe ich auch.

Ich verbringe zurzeit tatsächlich, echt viel Zeit auf diesem Forum.

Es tut mit sehr gut mich austauschen zu können und noch mehr, das Gefühl verstanden zu werden.

Ich hoffe soo sehr das dass alles bald einfach vorbei ist und ich diese innere Unruhe, diese innerliche Leere gegen Glück und Freude austauschen kann.

Liebe Grüße

Mörf


Schön, dass die der Austausch hier gut tut. Frag' ruhig alles was du wissen willst und lass raus was dir Angst macht...reden hat ja auch etwas therapeutisches

14.12.2020 17:58 • x 4 #49


Jedi
Zitat von Mörf:
Nur hilft mir die Gesprächstherapie leider nur bedingt.

Wie lange bist Du schon in Therapie ?
----------------------------------------------------------
Zitat von Maj-on:
Ich mache auch zeitgleich eine Psychtherapie,war aber erst 2 mal da.

2x ist natürlich noch ganz weit am Anfang !
----
Zitat von Maj-on:
Ich hoffe,wenn ich nächste Woche hin gehe,das ich mit mehr Infos da raus gehe.

Du wirst nach jeder Sitzung etwas mitnehmen können !
------
Zitat von Maj-on:
Aber eigentlich weis ich überhaupt nicht was mich erwartet...

Mein Tipp, nicht mit Erwartungen hingehen, sondern das Therapiegespräch auf sich wirken lassen.
Du kannst das Thema auch bestimmen !
----------------------------------------------------
Zitat von Maj-on:
.ich hoffe nur das ich alles umsetzen kann
Das braucht Zeit u. die Umsetzung ist ein Prozess.
und
es mir stetig besser geht!
Auch das wird erst zum Ende der Therapie wirksam, wenn die Erkenntnisse u. die Übungen sich in uns etabliert haben.


Sind natürlich meine persönlichen Erfahrungen u. ich war wegen Depression u. Angst 2 Jahre in Therapie.

14.12.2020 18:11 • x 3 #50


Maj-on
Danke Jedi

Wichtig ist das irgendwo Licht am Ende des Tunnels ist!

Ich weis auch das der Weg schwer wird, aber es kann nur besser werden.

Ich möchte einfach nur wieder leben können.

Ich muss nicht glücklich sein...zufrieden reicht mir schon!

14.12.2020 18:17 • x 1 #51


M
Zitat von Jedi:
Wie lange bist Du schon in Therapie ?
----------------------------------------------------------

2x ist natürlich noch ganz weit am Anfang !
----

Du wirst nach jeder Sitzung etwas mitnehmen können !
------

Mein Tipp, nicht mit Erwartungen hingehen, sondern das Therapiegespräch auf sich wirken lassen.
Du kannst das Thema auch bestimmen !
----------------------------------------------------


Sind natürlich meine persönlichen Erfahrungen u. ich war wegen Depression u. Angst 2 Jahre in Therapie.


Ich bin seit Ende August in Therapie. War bis jz 4 mal da. Am Donnerstag ist mein nächster besuch.

Mein Therapeut ist der Meinung, dass mir der Übergang von der Jugend zum Erwachsen werden probleme bereitet. Zudem meine Ängste das selbe wie meine Mutter durchzumachen. Ich weiß das, dass nicht so ist und jeder eine individuelle Krankheit hat aber irgendwie doch gleich, oder?

Sicherlich, hat er auch recht aber ich denke nicht das, dass der Hauptgrund ist.

Alles fing mit der Depression meiner Mutter an. Zudem Zeitpunkt war ich 17 Jahre alt.
Meine Mutter liet unter wirklich starken Depressionen. Sie wurde bettlägerig und konnte weder sprechen noch laufen.

Zudem trennten sich meine Eltern noch und ich war genau in der Mitte und wurde beidseitig unterdrückt und sehr belastet.

Meine Mutter zog am Ende aus.

Zu dieser Zeit war ich auch beim selben Psychologen also er kennt mich seit meinem 18. Lebensjahr, derzeit bin ich 23 Jahre alt.

Aktuell ist es so, das meine Mutter Gott sei dank wieder Gesund ist. Nicht einmal Antidepressiva nimmt sie noch.

Meine Eltern sind beide super Glücklich nur ich halt leider nicht.

14.12.2020 18:44 • x 3 #52


bones
Nun schön dass deine Mutter besser geht. Bei dir wird es auch wieder besser werden. Hab Geduld. Versuche aktiv dran zu bleiben. Treibe Sport, ernähre dich gesund usw. das sind Dinge , die du beeinflussen kannst. Der Rest wird durch Hilfe besser werden.

Nun das du das alles mit erlebt hast ist schlimm. Wünscht man keinen. Aber seh es mal positiv bzw von der anderen Seite. Zwar merkt man sowas nicht direkt. Aber es ist wie ein Diamant, der geschliffen wird. Und am Ende ist das Resultat positiv. Man lernt immer was dazu, sowohl negatives aber auch positives. Das zeichnet einen dann aus.

Hätte ich die Erkrankung nicht gehabt, wäre ich heute nicht der, der ich nun bin. Ein besserer Mensch. Seh das Leben mittlerweile mit anderen Augen. Obwohl ich einiges negatives erlebt hab. Und es gefällt mir sogar jetzt, wie es ist.

14.12.2020 19:11 • x 4 #53


M
Zitat von bones:
Nun schön dass deine Mutter besser geht. Bei dir wird es auch wieder besser werden. Hab Geduld. Versuche aktiv dran zu bleiben. Treibe Sport, ernähre dich gesund usw. das sind Dinge , die du beeinflussen kannst. Der Rest wird durch Hilfe besser werden.

Nun das du das alles mit erlebt hast ist schlimm. Wünscht man keinen. Aber seh es mal positiv bzw von der anderen Seite. Zwar merkt man sowas nicht direkt. Aber es ist wie ein Diamant, der geschliffen wird. Und am Ende ist das Resultat positiv. Man lernt immer was dazu, sowohl negatives aber auch positives. Das zeichnet einen dann aus.

Hätte ich die Erkrankung nicht gehabt, wäre ich heute nicht der, der ich nun bin. Ein besserer Mensch. Seh das Leben mittlerweile mit anderen Augen. Obwohl ich einiges negatives erlebt hab. Und es gefällt mir sogar jetzt, wie es ist.


ich hoffe das ich auch irgendwann soweit bin das zu sagen. Momentan bin ich ein ängstliches, bedrücktes wesen

Ja, manchmal empfinde ich diese Krankheit als eine Art Prüfung, eine Prüfung mit der nicht nur ich sondern meine liebsten auch geprüft werden.

In solchen Zeiten bin ich sehr sensibel und achte mehr auf meine Mitmenschen.

Zum Thema sport, ich habe vor zwei Jahren meinen Lifestyle komplett geändert und habe jeden Tag sport getrieben , sodass ich innerhalb dieser Zeit knapp 30 Kilo abgenommen habe. Bin also grundsätzlich Fit
Ernähren tue ich mich normalerweise auch gut, nur funktioniert das derzeit um ehrlich zu sein, einfach kaum. Mein Appetit ist meistens weg und wenn er mal da ist, esse ich das, was vor mir liegt. Entweder ist das ein Stück schockolade oder eine Mandarine.

Bald, hoffentlich sehr bald kann ich auch wieder lachen und meinen innerlichen Frieden finden

14.12.2020 19:39 • x 2 #54


M
Zitat von DownTown:

Schön, dass die der Austausch hier gut tut. Frag' ruhig alles was du wissen willst und lass raus was dir Angst macht...reden hat ja auch etwas therapeutisches


Danke

denkst du, all diese Probleme haben mal ein Ende und der innerliche Frieden naht?

14.12.2020 19:40 • x 2 #55


DownTown
Zitat von Mörf:

Danke

denkst du, all diese Probleme haben mal ein Ende und der innerliche Frieden naht?


Also ob alle Probleme enden ist schwer zu sagen. Aber den innerlichen Frieden gibt es...das siehst du ja auch an deiner Mutter. Man lernt mit der Zeit zu unterscheiden, was Depression ist und was Problem ist. Die Depression kann vorbei gehen. Probleme bleiben wenn man sie nicht angeht...was die Depression angeht hast du die wichtigsten Schritte schon getan. Bleib am Ball, es lohnt sich.

14.12.2020 19:50 • x 3 #56


M
Ich werde aufjedenfall dran bleiben.

Normalerweise bin ich ein sehr introvertierter Mensch. Ich liebe es Zuhause. Serien zu schauen, Bücher zu lesen, zu Kochen, mit meinen zwei Katzen zu schmusen. All das sind dinge die mich eig. sehr erfüllt haben.

Meine Freunde behaupten auch immer das ich mich nie wie meine Altergenossenen verhalte sondern vieeel älter.

Aber ich bin halt so, jeder sollte für sich entscheiden, was ihm gut tut.

Derzeit ist es aber leider so, dass ich durch das ganze Grübeln und Nachdenken all diese dinge nicht so easy machen kann.

Diese Angst vor der Angst, raubt mir die Nerven.

Konnte ich mich irgendwie erklären.
Ich weis das es ziemlich weird klingt.

14.12.2020 19:59 • x 2 #57


DownTown
Wie geht es dir denn heute?

15.12.2020 19:29 • x 3 #58


maya60
Liebe @Mörf introvertiert zu sein ist genauso gut wie extrovertiert zu sein. Und beides kann Depression und Angst in Isolation verwandeln und das wäre eben dann krank.
Aber du sorgst gut für dich und öffnest dich hier im Forum. Und du gehst zur Therapie und zum Facharzt!
Gute Selbstfürsorge ist so heilsam! Und das ist deine Ressource, die in dir wohnt! Als Introvertierte ist dir dein Innenleben nichts Fremdes! Gut!

Und jeder Mensch ist anders und eine individuelle Persönlichkeit und kein normales Gruppenverhalten.

Nur tanken mehr extrovertierte Menschen im Miteinandersein Kraft und Frieden auf und mehr introvertierte Menschen alleine mit sich selbst. Wer das ignoriert, brennt sich aus. Du kennst dich aber in dem Punkt genau!

Und wer stark das eine oder das andere ist und keine Mischform, fällt dann eher auf und leidet auch mehr im Gegensatzmodell.

In der Jugendzeit tun auch noch die Hormone ihr Gutteil zu mehr Geselligkeit als man oft vertragen kann.


Liebe Grüße! maya

15.12.2020 19:41 • x 3 #59


A


Hallo SRittscher,

x 4#15


M
Zitat von DownTown:
Wie geht es dir denn heute?


danke der Nachfrage DownTown, wie geht es dir?

Heute geht es mir tatsächlich das erste mal etwas besser.

Trotzdem habe ich weiterhin angst, dass es wieder schlechter werden könnte oder es so bleibt.

Vor meiner Depression war ich ein sehr positiver und freudiger Mensch. Nun sage ich der Depression den Kampf an,um wieder wie früher zu werden.

15.12.2020 20:03 • x 2 #60

Weiterlesen »




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag