Zitat von Charlotte123:Die stationäre Zusatzversicherung habe ich auch schon verflucht, weil mir das als Kassenpatientin nicht passiert wäre. Gefühlt bekam jeder der Privatpatienten Ekt und oder Ketamin.
Nun, ich gebe zu, ich wäre froh so eine Versicherung zum richtigen Zeitpunkt abgeschlossen zu haben. Alleine schon wegen einem Einzelzimmer, dass ich hätte beanspruchen können, bei meinen Aufenthalten in Kliniken. Ungeachtet dessen, ist es für mich schwierig zu beurteilen, ob ich mich einer Prozedur einfach nur auf ein Zureden eines Arztes hingeben würde. Ich vertraue schon auf die Kompetenz eines Arztes, aber das hält mich nicht davon ab, genauestens zu hinterfragen und in Zweifelsfall auch nein zu sagen. Zumindest solange ich nicht zu einem Willenlosen Wesen mutiert bin oder tatsächlich gezwungen werde und mich nicht wehren oder entziehen kann. Ich kann mir schon vorstellen, dass da wirklich die wirtschaftlichen Interessen der Klinik oder des Arztes im Vordergrund standen, aber unterstellen will ich das nicht. Ich denke auch, sowas kommt öfter vor, als es bekannt wird, aber ich halte mich lieber zurück, wenn es darum geht, allgemein etwas zu verteufeln, selbst wenn ich schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Nicht falsch verstehen, ich finde es gut, dass Du deine Erfahrungen schilderst und es ist traurig, das es schlechte sind, die Dein Leben nun sehr negativ beeinflussen. Ich finde halt nur, es bringt nichts, Schuldige zu nennen und dabei zu verallgemeinern. Selbst wenn es einem vielleicht gut tut, das alles mal loszuwerden. Nur, das sollte es dann auch in dem Sinne, dass es nicht dazu führt, sich in seinem Schicksal im Kreis zu drehen. Denn das bringt letztlich niemandem etwas. Wer sich wie behandeln lassen will, sollte selbst entscheiden und idealerweise objektiv alle Informationen in seine Entscheidung einfließen lassen, sofern er dies vermag.
VG Dys
16.03.2023 14:12 •
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