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Elektroschocktherapie Ekt zerstörte mein Leben

Uwe1983
@Charlotte123 das tut mir leid, aber was erwartest du hier? Ausser die Elektrotherapie schlecht zu machen?

09.03.2023 14:17 • #46


C
Ich bin ja nicht die einzige Geschädigte, da gibt es einige, der Psychiater ist auch verklagt worden, aber nicht erfolgreich, weil andere Psychiater ihn gedeckt haben. Der Patient hatte bei einer der Ekts einen Puls von 12 und war fast tot und der Gutachter hat gesagt das sei normal. Es gibt bei diesem Verfahren vermutlich mehr Geschädigte als Leute denen es geholfen hat. Es gab auch ein sehr gutes Symposium in Magdeburg zur Rückkehr des Elektroschocks. Dort wurde auch thematisiert, dass es nicht viele Klagen gibt, weil die Leute sich suizidieren aufgrund der Schäden und Tote können nicht vor Gericht erscheinen und gegen die Zulassung dieses Geräts zu kämpfen. Ich bin eine dieser schwerst Geschädigten und auch ich habe nur noch den Suizid als Ausweg gesehen. Ich versuche nur aufzurütteln und hier im Forum mal keine pro Ekt Rede zu halten, wie es hier so einige gibt. Ich glaube viele in meiner Situation sind gar nicht mehr in der Lage sich zu wehren und dass ich mich noch so gut äußern kann liegt auch nur daran, dass ich mit 16 hochbegabt getestet wurde und mein Ausgangsniveau sehr hoch war, immerhin sind mir 27 mal Hirnzellen weggebrannt worden, was anderes stellt ein Gran Mal Anfall ja nicht da und dieses weggebrannte spüre ich jeden Tag. Ich mußte mir auch anhören „du warst doch so intelligent, warum machst du so nen schei.“, „Leute nach Apoplex kommen auch zurück, die sind noch mehr Matsch in der Birne als du“ ( ein befreundeter Mediziner. Ich hab einem Arzt vertraut, der mir ohne Plan 27 mal Strom durchs Gehirn gejagt hat, nur dass ich nicht davon ausgegangen bin, dass man sowas nach trial and error Manier, verantwortungslos, macht.

09.03.2023 14:40 • #47


A


Hallo Charlotte123,

Elektroschocktherapie Ekt zerstörte mein Leben

x 3#3


Kate
Nun ja, ich finde es hat nun ja jeder hier verstanden. Es hat Dir nicht geholfen.
Trotzdem hilft es einigen sehr gut.
Dabei sollte man es belassen.
Es gibt bei Allem pro und contra, auch bei Medikamenten etc. darüber wurdest du aufgeklärt und hast es unterschrieben. Nichts passiert ohne Aufklärung und Zustimmung.

Es ist absolut blöd was Dir passiert ist, aber das kann niemand hier wieder gut machen.

LG Kate

09.03.2023 16:00 • x 6 #48


Bassmann72
Zitat von Charlotte123:
dass man sowas nach trial and error Manier

Ja, das gilt im Übrigen auch für Medikamente, da weiß man im Vorfeld auch nicht ganz genau, was da passieren wird und warum... Dem einen hilft Citalopram, dem anderen (wie mir) hilft es nicht.

Ansonsten sehe ich die Sache wie @Kate

09.03.2023 16:45 • x 2 #49


bones
Natürlich sollen Geschädigte hier ihr Leiden schildern. Was ja für viele hilfreich sein könnte. Auch Menschen,die profitieren könnten, sollen hier posten. Das macht ja ein gutes Forum aus.

Es ist halt für sehr viele schwer, nachzuvollziehen. Dennoch sollte man sich gegenseitig respektieren. Das sollte vorhanden sein.

Nun ich selber kann nur sagen, dass ich, wenn die Möglichkeit besteht, für ein ekt entscheiden würde. Ich würde mich vorher informieren gründlich, sollte das vorkommen über die Klinik.

09.03.2023 17:48 • x 2 #50


Nuance
Ich finde Charlotte's Beitrag sehr hilfreich!
Es ist eine Mahnung, sehr gut darüber nachzudenken, welche Risiken man eingehen möchte und sich umfassend zu informieren.
Allen dürfte die Realität im Verhältnis Arzt-Patient klar sein. Ärzte haben kein Interesse daran, umfassend aufzuklären. Die haben die Zeit nicht - dieselbe Zeit, die man sich nehmen müsste.
Natürlich spielen finanzielle Gesichtspunkte oft auch eine Rolle.
Da Ärzte in keiner privaten Beziehung zu ihren Patienten stehen - und dies überwiegend auch auch nicht wollten - können sie von unglücklichen Verläufen, Schäden nicht wirklich tiefer berührt werden. Das würde nun ja auch zu ärztlichen Depressionen führen.

Sie rät von der Behandlung ab - das ist ihr gutes Recht. Es ist ihre persönliche Meinung. Und diese ist nachvollziehbar.
Das ist sie erst recht, wenn man sich vor Augen führt, dass sie das Ganze offensichtlich nicht gut verkraftet hat. Immer noch nicht - aber das ich vielleicht auch zu viel verlangt.

Viele Antworten kann ich nicht nachvollziehen. Sie darf das schildern - und sollte es tun, wenn es ihr Bedürfnis ist.
Sie sucht damit die Öffentlichkeit. Und ihr Beitrag ist wertvoll.

Ich kann nicht verstehen, dass manche sich vom Inhalt gestört fühlen. Ich dachte, die Mitglieder dieses Forums hätten ein höheres Niveau.

Auch meine Beiträge sind ein Gewinn - für die, die es interessiert. Wer den Link mit dem ausführlich geschilderten Fall nicht interessiert, muss ihn sich nicht durchlesen.
Er ist insbes. wertvoll für Menschen, die eine EKT in Erwägung ziehen. Er gibt Infos, die man Patienten vorenthalten würde. Nach dem Motto: Es sind kranke Menschen, sowieso Laien. Nein - das Internet versetzt uns in die Lage, Fachkenntnisse zu erlangen. Nicht verärgert Ärzte mehr!
Und scheinbar auch einige hier im Forum. Wirklich traurig!

Es ist menschlich, Negatives wegzuschieben... Weder Arzt noch Patient wollen, dass es eintritt. Dennoch wäre es besser, hinzuschauen und sich damit, den multiplen möglichen Folgen, Konsequenzen intensiv zu beschäftigen.

Es ist zudem irrelevant, was Charlotte mit ihrem Beitrag bezweckt.
Er darf Selbstzweck sein und bleiben!

10.03.2023 10:06 • x 1 #51


Kate
Zitat von Nuance:
Ich finde Charlotte's Beitrag sehr hilfreich!

Das ist auch absolut ok.
Mir ging es eher um die Vehemenz und die Verteufelung des Ganzem.
Man kann die Schuld für alles bei jedem Einzelnen suchen, und mit Sicherheit auch finden. Fakt ist aber nun mal, sie hat selbst zugestimmt. Da trägt sie auch mit Schuld.

Wenn ich ein Medikament einnehme, und auf dem Beipackzettel steht, Herzversagen als Nebenwirkung und ich bin die eine von 1000 Personen, kann ich nicht sagen alle anderen oder die Ärzte sind Schuld.
Gerade in Deutschland wird ma wirklich über jeden Mist aufgeklärt.

Es war halt eine klare Fehlentscheidung und die wurde von ihr getroffen.

Und auch solche Meinungen sollten in diesem Forum erlaubt sein!

10.03.2023 11:24 • x 3 #52


C
Ich finde man kann Medikamente und Ekt überhaupt nicht vergleichen, Medikamente kann man auch rückgängig machen, eine Ekt nicht.

10.03.2023 12:50 • #53


Uwe1983
@Charlotte Schäden durch Medikamente kann man auch nicht rückgängig machen. Junge junge, was du hier von dir gibst. Irgendwann ist auch mal gut.

wir alle haben jetzt deine Meinung dazu gelesen, basta.

10.03.2023 12:53 • x 1 #54


Kate
Hast Du Dich nicht im Vorfeld auch mal umfassend informiert? Erfahrungsberichte, Meinungen, Artikel. Die Möglichkeiten sind unendlich.
Ich meine, dass das Strom aufs Gehirn ist, war Dir bestimmt bewusst.

Und nein…es gibt Nebenwirkungen bei Medikamenten, Operationen, Therapieverfahren die lassen sich auch nicht rückgängig machen. Damit muss man dann lernen zu leben, das gilt für sämtliche Widrigkeiten im Leben. Traurig aber wahr.

10.03.2023 12:55 • x 3 #55


A
@Charlotte123

Medika und Ekt sind auch nicht zu vergleichen.
Bei Medika brauche ich 4 Monate, bis ich wieder in meinem Leben bin.
Die Ekt schaffte es 2 Mal, daß ich nach 3 Wochen wiederIch war.
Ein HOCH auf die Ekt.

10.03.2023 13:04 • x 1 #56


Bassmann72
@Nuance: Ich finde es nicht in Ordnung, Ärzte verallgemeinernd zu diffamieren. Das ist schlichtweg falsch - oder hast du da eine Studie durchgeführt, die deine Aussage mit einer Signifikanz von über 95% belegt? Du hast schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht, das ist wirklich zu bedauern. Aber es gilt nun mal nicht für alle.
Und von Niveau zu sprechen, wenn man eine Meinung nicht teilt, grenzt für mich an Beleidigung. Ich wollte eigentlich nichts mehr dazu schreiben, aber wenn man Dinge
nicht klar voneinander unterscheiden kann, sollte man sie auch nicht verwenden. Dass im Internet viel Unfug geschrieben wird, ist ja nun hinlänglich bekannt - sollte es zumindest.
Sorry, das war jetzt etwas böse, aber es regt mich echt auf, wenn Dinge starr behauptet werden und dann noch andere Leute, die sich bemühen, despektierlich behandelt werden. (Mit all dem meine ich nicht, was Charlotte widerfahren ist, nur damit keine Unterstellungen auftauchen...).

Ok, nun soll es auch genug sein.

10.03.2023 13:26 • x 5 #57


C
Ich bin unvorbereitet in dem Krankenhaus gelandet, ich habe da eigentlich nur jemanden besucht und dann wurde gesagt kommen sie zu uns jeder Tag ohne Behandlung ist ein verlorener Tag und dann war ich nach einer Woche Ekt Patientin, weil jeder gleich Ekt bekam. Das ist bei Deutschlands Elektroschocker Nummer eins passiert. Ich hatte keine Zeit mich zu informieren und kannte auch nur den Käse, den die Universitätskliniken dazu verbreiten und zunächst hatte es auch funktioniert, wie es bei vielen der Fall ist, die Dosis macht das Gift. Es kann auch sein, dass Arnis hier, wenn sie noch mehr Ekt Behandlungen macht auch noch Schäden davonträgt.

10.03.2023 14:09 • #58


Uwe1983
Ganz einfach: Selbst schuld!

Du hättest dich informieren können, du hast dich aus freien Stücken dazu entschieden, du wurdest nicht mit einer Pistole am Kopf dahin gezerrt.

Wo war bei der Entscheidung dein zuvor erwähnter hoher IQ?

Klar, doof was dir passiert ist, wie schon 1000fach geschrieben.

Dennoch muss es bei anderen nicht so sein.

Bin es auch langsam Müde deine Kommentare zu lesen, lass doch die Leute jetzt einfach in Ruhe. Durch dein Kommentieren werden deine Schäden auch nicht besser.

Und du verbreitest auch sehr viel Halbwissen.

Wir kennen jetzt deinen Standpunkt, du hast unser Mitleid und ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute

10.03.2023 14:31 • #59


A


Hallo Charlotte123,

x 4#15


C
Wo verbreite ich denn bitte Halbwissen? Das fand ich jetzt etwas substanzlos, ich versteh auch nicht wie jemand, der einfach „nur“ ein burnout hat sich so versucht in die Elektroschockthematik reinzuknien. Du gibst einfach immer deinen Senf dazu und kannst dir meine Situation nicht im entferntesten vorstellen.

10.03.2023 15:17 • #60

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