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Entzugssymptome von Antidepressiva mit bleibenden Schäden

Alexandra2
Hallo luke, schau Dich mal hier um
https://adfd.org/austausch/
Liebe Grüße Alexandra

29.06.2019 15:45 • #16


L
Hallo Luke
Ich denke Du solltest nochmals alles abklären lassen bei einem Internisten. Schilddrüse, Cortisol, Nebennierenfunktion, Infektionen wie Borreliose etc. ausschliessen lassen. Erst dann kann man an Absetzsymptomatik denken. Hast Du Fieber ab und zu? Hast Du Appetit? Isst Du normal vielfältig? Hast Du Schmerzen irgendwo?
Ich hoffe, es geht bald einfach von selbst weg! Versuche, Dich nicht zu überanstrengen und wenig aber regelmässig an der frischen Luft Dich zu bewegen.
Liebe Grüsse Lisa

29.06.2019 18:02 • x 1 #17


A


Hallo luke37,

Entzugssymptome von Antidepressiva mit bleibenden Schäden

x 3#3


L
Hallo Lisa,

ich war in 2 verschiedenen Krankenhäusern und habe alles 2 mal untersuchen lassen. Es wurde gar nichts festgestellt. Ich bin gesund.
Fieber habe ich auch nie, Appetit ist bei mir immer wechselhaft und Schmerzen habe ich dauerhaft in den Beinen und sonst halt schmerzhafte Missempfindungen fast am ganzen Körper.
Ich bin ratlos und weiß nicht mehr was ich tun soll. Die Schmerzen quälen mich den ganzen Tag. Nur Bewegung lindert ein wenig, aber nur in dem Moment wo ich mich bewege. Sobald ich stehen bleibe fängt es sofort wieder an.
Restless Legs habe ich auch nicht , da diese dopaminhaltigen Medikamente keine Wirkung gezeigt haben. Selbst Opiate wie Tilidin haben meine Schmerzen nicht gelindert.
In 3 Wochen werde ich in einer Tagesklinik in Behandlung sein. Das ist meine letzte Hoffnung.

29.06.2019 18:12 • x 1 #18


Dakota
Deine Fragen kann hier niemand beantworten und ehrlich gesagt, fände ich es auch grob fahrlässig, wenn es jetzt weiterginge mit Ratschlägen, Tipss etc. Wir sind ja keine Ärzte hier und was Du beschreibst sind ernste, komplexe Dinge.
Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald besser Bescheid weisst und Hilfe findest.

01.07.2019 12:17 • x 1 #19


L
Das ist das Problem an der ganzen Geschichte. Es gibt keine logische Erklärung und keine Lösung. Kein Arzt nimmt mich ernst. Würde ich als Arzt auch nicht tun, wenn alle Untersuchungen belegen das der Patient gesund ist. Traurig aber leider wahr

01.07.2019 16:55 • x 1 #20


L
Hallo Luke
Jetzt erinnere ich mich, dass ich das unter Temesta und dann in der Abbauphase oft hatte, es ging erst nach einem Jahr weg.
Mir hat tief durchatmen sehr geholfen, Wechselduschen auch.
Ich hoffe es geht bald vorbei bei Dir. Du könntest auch zu einem Osteopathen gehen die wissen oft mehr als Ärzte. Lies mal bei Mayke hier im Forum, sie hat sehr viel Hilfe so bekommen.
Liebe Grüsse Lisa

01.07.2019 17:13 • #21


ZeroOne
Hi luke37!

Atypische Neuroleptika mit niedriger neuroleptischer Potenz (wie Amisulprid) haben - nach meiner Erinnerung - stärkere vegetative Wirkung, weshalb mit stärkeren Entzugserscheinungen (auch in der Motorik) zu rechnen ist. Daher schleicht man über längere Zeit langsam aus. Aber du hast ja nicht sehr lange eingenommen und das Absetzen ist schon ewig her. Wirklich interessant! Aber wie oben schon geschrieben wurde, gibt es hier keine Profis, die dir kompetent aus der Ferne weiterhelfen könnten.

Zitat von luke37:
In 3 Wochen werde ich in einer Tagesklinik in Behandlung sein.


Ist das eine psychosomatische Tagesklinik? Dann bist du dort sicher gut aufgehoben und man wird dir helfen können! Wenn das eine gute Klinik ist, wo interdisziplinär gearbeitet wird, dann kommen die der Ursache bestimmt schnell auf den Grund.

Alles Gute weiterhin für dich!

LG
ZeroOne

01.07.2019 17:50 • x 1 #22


L
Zitat von Lisa1962:
Hallo Luke
Jetzt erinnere ich mich, dass ich das unter Temesta und dann in der Abbauphase oft hatte, es ging erst nach einem Jahr weg.
Mir hat tief durchatmen sehr geholfen, Wechselduschen auch.
Ich hoffe es geht bald vorbei bei Dir. Du könntest auch zu einem Osteopathen gehen die wissen oft mehr als Ärzte. Lies mal bei Mayke hier im Forum, sie hat sehr viel Hilfe so bekommen.
Liebe Grüsse Lisa



Okay das mit dem Osteopathen werde ich mal machen.
Wo finde das mit der Mayke im Forum ?

01.07.2019 18:48 • #23


L
Zitat von ZeroOne:
Hi luke37!

Atypische Neuroleptika mit niedriger neuroleptischer Poten. (wie Amisulprid) haben - nach meiner Erinnerung - stärkere vegetative Wirkung, weshalb mit stärkeren Entzugserscheinungen (auch in der Motorik) zu rechnen ist. Daher schleicht man über längere Zeit langsam aus. Aber du hast ja nicht sehr lange eingenommen und das Absetzen ist schon ewig her. Wirklich interessant! Aber wie oben schon geschrieben wurde, gibt es hier keine Profis, die dir kompetent aus der Ferne weiterhelfen könnten.



Ist das eine psychosomatische Tagesklinik? Dann bist du dort sicher gut aufgehoben und man wird dir helfen können! Wenn das eine gute Klinik ist, wo interdisziplinär gearbeitet wird, dann kommen die der Ursache bestimmt schnell auf den Grund.

Alles Gute weiterhin für dich!

LG
ZeroOne


Ja es ist eine psychosomatische Tagesklinik. Ich hoffe die können mit meinen Symptomen was anfangen und vor allem das es bis dahin nicht noch schlimmer wird, denn es ist jetzt schon unglaublich schwierig auszuhalten

01.07.2019 18:56 • #24


L
Thread Mauern überwinden auf meinem Weg. Sie hat eine andere Krankheit, aber ich finde, der Osteopath hat alles gut überschaut. Sorry in Eile Liss

01.07.2019 19:44 • #25


A
Hallo Luke, du findest meine letzten Tagebucheinträge im Bereich Tagebücher, Stimmungen Gedanken und hier Mauern überwinden auf meinem täglichen Weg. Ich bin habe bisher zwei von sechs osteopathische Behandlungen hinter mir und stelle verblüffende Veränderungen fest. Ein gut ausgebildeter Therapeut sieht sehr viel mehr als nur die akuten Beschwerden, kann verständlich erklären und lässt dem Körper Zeit zum Arbeiten. Mir jedenfalls ist bei jeder bisherigen Stunde das redensartliche Licht aufgegangen, weil ich an SOLCHE Zusammenhänge nie gedacht hätte.
Viele Grüße von Mayke

01.07.2019 21:04 • x 2 #26


Z
Hallo luke 37,

So wie ich erlesen habe, bist du im Kaltentzug und hast stark spürbare Absetzsymptome. Mich selbst betrachtet ähnelt
deine Geschichte der meinen. Ich habe acht Jahre verschiedene Psychopharmaka regelmäßig eingenommen und kalt
abgesetzt. Auch ich habe mich durch machbare medizinische Kontrolluntersuchungen abgesichert. Daraus kann ich
Absetzsymptome festmachen. Abgesetzt habe ich im Frühjahr 2018 und erst im Herbst 2018 begannen die Symtome,
die bis heute aktiv sind. Kribbeln, Kältegefühl, Kopfschmerz, Muskelschmerz, Gefühl eine Grippe zu bekommen, Tinitus,
Suizidgedanken, starke Unruhe.
Auch wenn diese erst ein halbes Jahr kamen, so ist das nicht ungewöhnlich. Ich bemerke, das diese ``Schübe``
im Abstand weniger werden, sprich die Pausen werden länger. Ob ich jemals frei werde oder es chronisch bleibt kann
wohl niemand sagen.
Für mich ein Armutszeugnis der Medizin im 21ten Jhd diese ``neurologische Missempfindungen `` nicht lokalisieren zu können. Habe einige Neurologen und Psychiater durch. Keiner war fachlich kompetent und wie so oft, wird es der Grunderkrankung zu getragen. Lieber eine bemannte Marsreise finanzieren, als in die Hirnforschung angemessen zu investieren. meine Meinung
Lieber luke, du bist nicht alleine und deine Zeit ohne Medikamente ist noch nicht ewig. Ich kann dir spürbar sagen,
Die Beschwerden werden besser und schwinden!
Halte durch! es lohnt sich. Viele positive Berichte auch im ADFD sind nachzulesen.

Wünsche dir das du dort würdevoll Gehör findest.
Alle Kraft der Welt für dich
Martin

01.07.2019 22:38 • x 2 #27


L
Ich danke euch für die netten Ratschläge. Das gibt mir wieder ein wenig Hoffnung um durchzuhalten.

02.07.2019 13:16 • x 2 #28


A


Hallo luke37,

x 4#14


Hoffnung21
Hallo Luke
Wurde deine Wirbelsäule untersucht? Ich hatte Missempfindungen im Bereich Kopf und Arme durch eine Neuroforamenstenose in der HWS. Bekam es durch Physiotherapie und Osteopathie wieder in den Griff.

LG Eis

12.07.2019 09:19 • x 2 #29

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