wozu
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ich habe da wohl was falsch verstanden. Ich dachte, du konntest für dich entscheiden, dass du aus dem Arbeitsleben gehst. Na ja, ich denke trotzdem, dass die erste Zeit wohl ziemlich schwer für dich gewesen ist, akzeptieren zu müssen, dass es nicht mehr geht - und davor habe ich eine Riesenangst.
Die Sprüche, die du hören musstest kenne ich nur zu gut.O-Ton meine Oma: sollst mal sehen, wie weit du noch kommst.
Und dann der ewige Kampf. Auch bei mir, und wie Resi schrieb, bei vielen ist das Leben ein lebenslanger Kampf. Das fing bei mir auch schon in der Kindheit an. Ich habe drei Brüder und keine Schwester und ständig musste ich um so Vieles kämpfen: nicht die typischen Mädchensachen machen müssen - wie abwaschen oder anderes im Haushalt, Kampf um Anerkennung, dass ein Mädchen auch was wert ist usw.
Und heute - es ist immer noch Kampf, aber ich bin so müde und kann nicht mehr.
@resi: Wenn ich jetzt in Rente gehen würde, hätte ich seeehr große Abzüge.
Und das macht mir auch wieder Angst, was passiert mit mir, wenn ich alt bin. Meine Mutter kam mit 66 ins Pflegeheim. Sie starb mit 72.
Lohnt sich der Kampf wenn mich so etwas erwartet?
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