
Lost111
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Mir geht es schon seit Wochen nicht wirklich gut, aber der Tod meines geliebten Flöckchens hat mir den Rest gegeben.
Ich bin des Kämpfens so müde!
Da ist so eine riesengroße Leere in mir. Ich fühle mich einsam und verloren. Alles erscheint mir sinnlos. Weit weg von mir.
So total emotional die letzten Tage für mich waren, so gefühllos empfinde ich mich heute.
Ich war vorhin bei meinem HA und habe ihm mein Leid geklagt. Und ich musste nicht weinen. OK, so wirklich viel konnte ich nicht sagen (wie so oft), aber er versteht mich inzwischen auch ohne viele Worte. Er schrieb mich sofort und ohne Probleme für 4 Wochen krank. Und wenn sich mein Zustand noch weiter verschlechtern sollte, könne ich jederzeit in der Praxis vorbei kommen.
Das zu hören tat mir gut. Außerdem verschrieb er mir noch etwas zur Beruhigung, da ich innerlich trotz der Leere sehr aufgewühlt und unruhig bin. Und dann weiß ich nicht, wohin mit mir.
Zudem habe ich nun ein furchtbar schlechtes Gewissen meinen Arbeitskollegen gegenüber.
Heute habe ich noch funktioniert, morgen bin ich krank. Das stößt oft auf Unverständnis. Aber sollte mir das nicht eigentlich egal sein?!
Mein Kopf denkt zu viel!
Dunkle Grüsse
Lost111