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Escitalopram Erfahrungen - ausschleichen oder nehmen

M
hallo - bloß keinen stress wegen meiner frage.

ich habe leider verucht die mittel abzusetzen- ohne doc ging wirklich nicht gut und würde ich auch nicht nochmal tun.

jetzt stellt sich wirklich die frage: bin ich doppelt bestraft und nehme die mittel und kriege keine kinder oder ziehe ich das durch und habe ein krankes kind - was ich auch nicht möchte - (ist ja logisch!).

danke für die hinweise ich lese gleich mal was da steht.

bekommt ihr eigentlich nicht angst, dass ihr Antidepressiva nehmt, wenn ihr euch das hier alles durchlest??
ich könnte für meinen teil nur heulen und bereue total, dass ich jetzt so ein zeug in mich schütten darf. habe angst, nie mehr ohne Antidepressiva leben zu können.

18.02.2009 17:42 • #16


P
Liebe Muffel, bitte besprich diese Frage mit Deinem Arzt. Teil ihm auch Deine Bedenken mit. Es ist wichtig, daß er weiß was Dich ängstigt und verunsichert. Vielleicht hat er ja auch eine Idee, wann Du das Antidepressiva ausschleichen kannst. Es ist möglich, es sollte eben nur zum richtigen Zeitpunkt und unter ärztlicher Aufsicht geschehen.

LG
Petra

19.02.2009 15:14 • #17


A


Hallo coconut,

Escitalopram Erfahrungen - ausschleichen oder nehmen

x 3#3


M
hallo ihr!

vielen dank für euere antworten und tipps.

habe einen termin vereinbart und werde dem arzt alles erzählen.
fragt sich nur, ob der auch wirklich ehrlich ist, oder ob er nur von meiner einnahme profitiert - man liest doch so viel schlechtes über diese pharmamafia...

23.02.2009 12:33 • #18


U
Hallo,
ich habe heute von meiner Ärtzin Cipralex bekommen weil ich durch die Depression meiner Freundin wohl selber in eine hineingerutscht bin. Heute morgen habe ich meine erste Tablette genommen, habe jetzt aber angst das ich eine spirale hineinrutsche, sprich das ich irgendwie abhängig werde oder bald ne höhere dosierung brauche. sind da meine bedenken gerechtfertigt oder kann ich das medikamt bedenkenlos nehmen?
Vielen Dank für eure Antworten

23.02.2009 12:53 • #19


S
Hallo Ulmer,

eine Abhängigkeit ist bei Cipralex nicht zu befürchten.

Eine evtl. ärztlich verordnete Dosiserhöhung, führt ebenso nicht zu einer Abhängigkeit und hat diese nicht zur Folge (im Gegensatz zu Tranquilizern!!!).

Cipralex enthält den Wirkstoff: Escitalopram, ist eher ein antriebssteigerndes Antidepressiva und fällt unter die AD-Klasse der SSRI.

Um deine Bedenken zu entkräften, frag doch auch nochmals deinen Arzt, oder deinen Apotheker

LG

sek

23.02.2009 13:12 • #20


S
Hallo Ulmer,

ich schließe mich Sek an.

Bei der Depression liegt ein Defizit an Serotonin, Noradrenadrenalin u.a. Botenstoffen vor. Bei der Therapie sind Antidepressiva Mittel erster Wahl. Diese Wirkstoffe kompensieren diesen Mangel und kurbeln die natürliche Produktion der Botenstoffe wieder an, hemmen ihren Abbau oder erhöhen ihre Verfügbarkeit. Antidepressiva haben kein Suchtpotential! Es gibt auch nach längerer Einnahme keine Hinweise auf gesundheitliche Schäden! Antidepressiva wirken gezielt gegen die Stoffwechselstörung. Es sind keine Glückspillen, Gesunde spüren die Nebenwirkungen, aber keine Wirkung. Nachteil aller Antidepressiva ist die oft schwierige Wartezeit von 10 bis 20 Tagen oder länger bis zum Eintritt der Wirkung. Bei SAD stellen Antidepressiva meist eine sinnvolle Ergänzung zur Lichttherapie dar.

Also keine Panik. Jedoch solltest du grundsätzlich abwägen, was jetzt für dich wichtig ist. Zurzeit brauchst du deine Kraft und somit kannst du auf das Antidepressiva wohl nicht verzichten. Jedoch solltest du über deine Ängste mit deinem Arzt reden.

Serafina

23.02.2009 13:18 • #21


B
Hey Ulmer,

habe über einen Zeitraum von vier Monaten auch Cipralex eingenommen und kann nur bestätigen was hier gesagt wirde: Es macht nicht abhängig, brauchte aber so ca. zwei Wochen bis ich eine positive Wirkung verspürte... Auch das Ausschleichen war problemlos, hatte keine der sonst so beschriebenen Nebenwirkungen verspürt...

Das Einzige was bei mir wichtig war, war keinen Alk. zu trinken, das hatte die Wirkung sehr stark reduziert.

Ach ja, in der ersten Woche hatte ich zeitweise ein leicht benommenes Gefühl, war aber nicht schlimm.

Dies sind meine persönlichen Erfahrungen, kann also nur für mich sprechen.

Wünsche Dir alles Gute :)

24.02.2009 02:12 • #22


S
Hallo,

ich habe über 1 Jahr Cipralex 80 mg genommen... Habe es dann ohne runterdosieren von heute auf morgen /gegen ärztlichen Rat) abgesetzt und hatte gar keine Entzugserscheinungen oder dergleichen...

Antidepressiva machen nicht abhängig!!

LG SchwarzeZora

24.02.2009 13:24 • #23


P
Noch mal der Hinweis, es ist nicht ratsam ein Antidepressiva ohne ärztlichen Rat und von 100 auf 0 abzusetzen. Es ist schön, wenn vereinzelte User dieses Experiment unbeschadet durchgestanden haben, aber es kann durchaus zu gefährlichen Situationen kommen. Darum bitte nicht nachmachen!!!

Tatsächlich machen Antidepressivas nicht abhängig! Aber nichts desto trotz ist es ein Medikament, das langsam eingeschlichen wie ausgeschlichen werden muß, damit es nicht zu vermehrten Nebenwirkungen kommt.

LG
Petra

24.02.2009 13:33 • x 1 #24


Sancho
@Schwarze Zora:
Du willst mir nicht erzählen, dass du 80 mg Cipralex zu dir genommen hast?!!
Vertust du dich da vielleicht mit Citalopram??

Sancho

24.02.2009 14:36 • x 1 #25


S
Nein,
in diesem Fall vertue ich mich nicht... Mir ging es sehr schlecht und da es scheinbar Studien gibt dass Cipralex bei extrem ausgeprägter Borderline-Symptomatik (in Kombi mit anderen Mitteln) sehr gut wirkt, habe ich es in dieser hohen Dosierung bekommen... Habe aber gar nichts positives gemerkt, es sei denn es wäre sonst noch schlechter gegangen, das weiß ich natürlich nicht...

Ich weiß, dass Cipralex ca. doppelt so hoch dosiert ist wie Citalopram, haben damals alle Augen gemacht wegen der Dosierung... Hatte vorher Trevilor in extrem hoher Dosierung (300 mg am Tag), das hat aber gar nix gebracht außer Apetitlosigkeit und Abmagerung...

Ja, so war das...

LG

24.02.2009 14:46 • #26


Sancho
Na dann sag' ich nur: WOW!
Schade, dass es nciht so geholfen hat, wie es sollte...

Gruß Sancho

24.02.2009 14:50 • #27


S
Wieviel nimmst du denn???

Ich habe nie etwas von dem ganzen Kram gemerkt..

LG

24.02.2009 14:51 • #28


Sancho
20 mg Cipralex und (am Ausschleichen) 50 mg Opipramol!

Kam von Anfang an mit dem Cipralex gut zurecht, nehme
es jetzt gerade zwei Jahre und bin stabil! Natürlich auch denk
einer guten Verhaltenstherapie, die aber jetzt auch schon einige
Zeit hinter mir liegt!

Ich denke, ich werde ca. Mitte des Jahres anfangen das Cipralex
auszuschleichen!

Gruß Sancho

24.02.2009 15:07 • #29


A


Hallo coconut,

x 4#15


S
Hmmm,

schön, dass du stabil geblieben bist...
Wie gesagt habe ich gar nichts von all dn Mittelchen gemerkt. Selbst mit hochdosiertem Trimipramin (200mg) und Zolpidem konnte ich zj der Zeit nicht zur Ruhe kommen. Zusätlich habe ich dann noch über den Tag verteilt Tavor und Dipiperon bekommen. Hat gar nichts gebracht... Bin bald verrückt geworden...

Mittlerweile ghets ja auch ohne Medis, bin aber auf dem absteigenden Ast weil ich mir Sorgen um meinen Schatz mache, der zum ersten mal in seinem Leben mit Depression und burnout stationär ist...

LG

24.02.2009 21:12 • #30

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