Ich muss mich an dieser Stelle entschuldigen.
Ich habe nicht mit so viel Rückmeldung gerechnet und habe auf viele Fragen keine Antworten gewusst bzw. keine Ahnung was ich da jetzt schreiben sollte.
Die Ansätze waren schon richtig von fast allen Antwortenden und es wäre auch sinnvoll das Rauchen aufzuhören — ohne frage.
Hat allerdings keine Prioritäty ich habe Gefühlt 100 Baustellen da bei der einzigen anzufangen die mir aufgrund der Sucht das Gefühl von halt gibt finde ich (als leihe) sehr gefährlich.
Weiters kann ich heute nicht sagen ob ich den morgigen Tag überlebe.
Also Rauchen aufhören für was?
Für die Gesundheit/die Zukunft?
Hatte heute leider wieder ein schlimmes Erlebniss, und obwohl ich hier schon so viel rausholen durfte will ich Wissen wie ich vorgehen soll..
Mir wurde auf der Reha eine Traumateraphie nahegelegt da die aktuellen Therapien absolut nichts bringen. Das Trauma aufgrund der Kindheit wurde da erst "gefunden".
Ich dachte vorher dass es einfach so gekommen ist da ich keinen Übergang feststellen konnte.
Leider auch die Therapeutin und psychiaterin nicht.
Mir wurde nahegelegt dass ich mich wieder in einen Stationären Aufenthalt begebe um auf Spravato eingestellt zu werden.
Es half als mir mein Arzt auf der Reha sagte: "da sie noch keinen Tharapieerfolg hatten kann ich ihre Hoffnungslosigkeit verstehen, umso wichtiger ist es einen Therapieerfolg zu erzielen und dies sollte und spätestens mit spravato gelingen".
So weit so gut.
Heute war ich eben bei meine Psychiaterin. Diese war am Anfang schon etwas genervt das mich ihre Vertretung "reingeschoben" hat.
Ich arbeitete 5 KM von der Bundesgrenze entfernt und da ich im gleichen Haus arbeitete wie die Psychiaterin bekam ich den Termin spontan— Wartezeit bei den andren 6 Monate.
Bei den letzten 2 besuchen war ich nicht mehr bei der Vertretung sondern bei der, der die Ordination gehört.
Beim vorletzten Termin wurde meine langjährige schwere Depression die mehrmals von verschiedenen Einrichtungen diagnostiziert wurde umgeändert auf eine Anpassungsstörung und dazu geraten sofort wieder Arbeit zu suchen und nebenbei eine Therapie zu machen.
Ich fühle mich absolut nicht so weit.
Das wurde mir auch auf der Reha bestätigt dass ich nicht belastbar geschweige denn Arbeitsfähig bin.
Heute war ich eben wieder bei ihr.
Ich hatte den Plan mit Traumatherapie und der neuen Medikation. Auf Reha wurde mir auch empfohlen zuerst nochmal die duale Behandlung zu erhöhen vor dem Versuch mit spravato.
Demnach kam ich heute mit der Erwartung einer einfachen Erhöhung der aktuellen Medikation.
Leider war die Reaktion anders.
Konnte mir nur die Sätze merken die mich am meisten trafen. Ich übertreibe hier nicht es viel wortwörtlich:
Sie: Ahh schön sie waren auf Reha
Ich: ja, leider hat es mir weniger gebracht als erhofft.
Sie: gibt es nicht. Ich kenne niemanden dem die Reha nicht geholfen hat vor allem da diese Einrichtung sehr gute Rezessionen hat. Außerdem sehen sie gesund aus.
Ich: Ja. Sie bemühten sich sehr um jeden einzelnen zu helfen dort, aber im laufe der Reha wurde festgestellt dass ich unter einem Trauma leide und dieses nicht unter der Reha behandelt werden darf sondern nur in laufender Therapie da sie diese nicht abschließen können.
Sie: Von ihrem Trauma lese/höre ich das erste mal.
Ich: Ja. Es wurde erst dort festgestellt dass es weitreichender ist als vorerst angenommen. Empfohlen wird Erhöhung der dualen Medikation und sollte es nichts helfen dann Spravato. Auf der andren Seite eben die Traumatherapie mit Stationärem aufenthalt. Dies stellt allerdings der behandelnde Psychologe fest, da eine Traumatherapie nicht zu jedem Stadium angefangen werden kann.
Sie: Ich kann mir nicht vorstellen dass ihnen Medikamente helfen sie brauchen eine Therapie, auch wenn ich die Traumatherapie nicht empfehlen würde, aber auf ihren Wunsch hin schreibe ich eine Überweisung für die Klinik obwohl ich dieses Medikament nicht kenne.
Ich: Danke, es wurde aber vorerst eine Erhöhung empfohlen
Sie: Medikamente bringen so und so nichts bei ihnen sie halten maximal ihren aktuellen Zustand —(keine Besserung von der ersten Einnahme weg)— es wird nur eine Psychotherapie helfen.
Leider habe ich den genauen Wortlaut für die andren Themen vergessen aber es ging darum dass ich bis 9.Jänner krankgeschrieben bin und sie wissen wollte was ich vorhabe.
Als ich dann den Abschluss krönte mit der Aussage dass ich zZ so unter meinem Zustand leide dass es mir unmöglich vorkommt meinen Alltag wie z.n. Duschen/Wäsche waschen/Zähne putzen und und und zu bewältigen und ich mir nicht vorstellen kann einen "Job im Geschützen bereich" anzunehmen (man bekommt Arbeitslosengeld und Arbeit zu gewissen Zeiten 5 Tage die Woche. Ein paar Stunden täglich) .
Jetzt steht im überweisungsschreiben drin:
"Wir bitten um eine Einstellung auf Spravato da dies ambulant nicht möglich ist, da der Patient angibt (was schwer zu verstehen ist) dass er den Alltag nur mit größeren Anstrengungen bestehen könne."
Das war alles, aber ich fühle mich so unendlich verarscht.
Wenn ich bisher gesagt habe dass es mir schlecht geht wurde mir zumindest geglaubt.
Fühle mich grade noch mehr in die Ecke getrieben aus folgenden Punkten:
Mein letzter ganz kleiner Hoffnungsschimmer wurde aufgebaut auf Medikamente. Nicht dass ich glaube mir gehts nach 2 Wochen wie neu geboren durch sie, aber zumindest mehr Antrieb oder irgendwas wäre nett. Diese Hoffnung gab mir der Arzt in der Reha Klinik (hatte auch die Sorge darum dass ich alles falsch mache da ich keine Verbesserung finde und vielleicht ist ja irgendwas besser aber ich sehe es nicht).
Weiters war er die Meinung dass eine normale Therapie keinen Sinn macht sondern mehr auf mein Trauma eingegangen werden sollte.
Dies funktioniert aber nur wenn man sieht dass es einen ausweg gibt. Hoffnungslos in eine Therapie macht keinen Sinn.
Also habe ich 2 komplett widersprüchliche Meinungen
Auf der einen Seite sollte ich sofort arbeiten auf der andren kann ich nicht
Ich habe ein Trauma aber dieses Trauma ist unwichtig da es bisher nie auffiel.
Medikamente sind DIE Lösung aber sie bringen mir garnichts weil AUSSCHLIESSLICH eine Psychotherapie helfen wird.
Ich bin durch mit den Nerven und noch verzweifelter als vorher.
Wollte es wortwörtlich und emotional unbelastet wiedergeben da ich mir alles an den Kopf werfe aber mich so unendlich verletzt und missverstanden fühle.
Kann mir wer helfen.
Hat es wirklich nicht gepasst, oder rede ich mir das nur aufgrund meines Zustands ein und es könnte doch was dran sein ?!
Ich kann nicht mehr