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Fehlende Anerkennung - oder erwarte ich zu viel?

E
liebe Lilly,

als hoch sensible Menschen erwarten wir oft mehr vom Leben. Ich versuche auch immer mein Bestes zu geben, und

erwarte von anderen Menschen auch immer das Beste. Wir fühlen uns schneller verletzt, betrogen, entwertet, ausgegrenzt,

dann steigere ich mich in meine Wut hinein, bekomme Rachegedanken.

Eigentlich bin ich gegen Gewalt. Doch wenn ich verletzt werde regiere ich auch mit verletzten Gefühlen. Dann steigere ich

mich in meine Wut hinein, bekomme Gefühle der Wut.......

Und dann schäme ich mich, mir das einzugestehen......das ich selbst nicht besser bin. Das ich an meinen Minderwertigkeitsgefühlen leide, das ich dann oft zutiefst einsam bin, in meiner Verzweiflung ausharre, ich mir nicht gerne helfen lasse.

DU liebe Lilly, wenn wir aufhören an uns zu glauben, zu vertrauen, wenn wir nicht unserer beste Freundin, unser bester Freund sind. dann beginnen wir wieder, in diese Depression zu kommen.

Denn wenn ich mich selbst nicht mag, kann ich auch keine andere Menschen mögen, und auch anderen Menschen
fällt es schwer, uns zu mögen.

Freundschaft mit mir selbst, mein hoch sensibles Wesen annehmen, meine Gefühle, meine Launen........

Früher fiel es mir schwer, über meine Schwächen zu reden. Doch jeder Mensch hat seine Schwächen. Und wenn wir liebe Lilly offen über unsere Schwächen reden können, DU das schweißt uns zusammen, das bringt uns Trost und Entlastung.

Oft sehen wir als eher sensible Menschen die Welt, die Menschen , aus unserem verwundeten Gemüt. Wir fühlen uns verletzt. gekränkt, abgewertet. Und dann ziehen wir falsche Schlüsse aus , falsche Ergebnisse aus unserem verwundet sein.

Oft machen wir uns selbst und anderen Menschen dann etwas vor. Wir fliehen vor der Wirklichkeit, weil wir unsere Realität oft nicht mehr ertragen können. Ins ewige Grübeln, usw..................

Unser Selbstmitleid................nicht geliebt und nicht verstanden, als Außenseiter und ausgenutzt........

Dabei leiden wir, und wollen doch nur verstanden, angenommen und geliebt werden.

Und wir schwimmen im zerstörenden Selbstmitleid. Wir reden uns ein, immer zu kurz zu kommen, vernachlässigt zu werden,

Wir machen Vorwürfe, uns selbst und anderen Menschen.............................

Und wir sehnen uns nach bedingungsloser Liebe, die uns kein Mensch schenken kann, nur wir selbst.......................

Unser menschliches Herz sehnt sich nach Liebe, wenn ich aber mich selbst ablehne, wird Liebe zur Gewalt..

Ich darf einsehen, das mein ruheloses Herz erst zur Ruhe findet, wenn ich mich selbst von Herzen lieben und annehmen kann............................................

Und das wünsche ich dir und mir liebe Lilly, das die Liebe zu uns selbst, uns immer mehr heilen kann...............


in guten Gedanken für dich,

viele liebe Grüße an dich,


Frederick

10.07.2021 16:14 • x 1 #196


Lilly-18
Zitat von Frederick:
Und wir schwimmen im zerstörenden Selbstmitleid. Wir reden uns ein, immer zu kurz zu kommen, vernachlässigt zu werden,


Kommt das wirklich so rüber? Das erschüttert mich gerade richtig.
Schwimme ich in Selbstmitleid? Wirklich? Dieser Gedanke lässt mich nicht mehr los.
Rede ich mir nur etwas ein?
Nein, ich habe nicht das Gefühl, immer zu kurz zu kommen. Ich habe sehr viel geschafft in meinem Leben. Dinge, die nichts mit meinem jeweiligen Job zu tun hatten. Zu kurz bin ich sicher nicht gekommen, mir hat aber auch keiner was geschenkt, das was ich habe ist selbst erarbeitet. Zumindest zum großen Teil.
Wenn ich in Selbstmitleid versunken wäre, würde ich heute vielleicht gar nicht mehr arbeiten und wäre nicht da, wo ich jetzt bin.
Und ich habe mich immer wieder meinen Ängsten gestellt. Was manchmal wirklich sehr schwierig ist und mich manch schlaflose Nacht kostet. Aber ich habe festgestellt, dass es besser ist, sich seinen Ängsten zu stellen als sich von ihnen übermannen zu lassen. Und bis jetzt ist das auch immer irgendwie gut gegangen.

Was sicher stimmt ist, dass ich sehr oft einfach davon laufe, wenn Probleme auftauchen und ich habe Schwierigkeiten, mich durchzusetzen und Konflikte auch mal auszuhalten.

Habe ich das Gefühl, vernachlässigt zu werden? Nein, eigentlich nicht. Ich habe schon begriffen, dass es Leute gibt, die einfach durch ihr Auftreten zu etwas kommen, obwohl sie sicher weder klüger noch besser sind als ich.
Aber eben anders. Und ich bin wie ich bin. Im Auftreten eher bescheiden und zurückhaltend, was manchmal dazu führt dass ich unterschätzt werde. Ich mache mich oft unnötig klein.
Aber das ist eben die tief in mir sitzende Angst, zu scheitern, nicht gut genug zu sein, Fehler zu machen. Das erkenne ich an und nehme es als gegeben hin.

Natürlich schwimme ich auch mal im Selbstmitleid, aber das vergeht wieder. Meist schöpfe ich daraus dann die Kraft, wieder durchzustarten und mir zu beweisen, dass ich da wieder raus komme.
Manchmal brauche ich einfach nur die Gelegenheit, meine Ängste und Zweifel zu formulieren. So wie ich es hier tue.

11.07.2021 08:54 • x 4 #197


A


Hallo Lilly-18,

Fehlende Anerkennung - oder erwarte ich zu viel?

x 3#3


Y
Liebe Lilly, für mich, als häufig stille Mitleserin, schwimmst du nicht in Selbstmitleid. Du schreibst über deine Gedanken, Ängste und Zweifel. Das zu können ist gut so. Du bleibst ja nicht auf der Stelle stehen , du sortierst dich und gehst weiter, bildlich gesprochen.
Wie wäre es mit Selbstmitgefühl? Davon darf man immer und reichlich haben.
Dir einen schönen Sonntag.

11.07.2021 09:42 • x 5 #198


Kate
Zitat von Lilly-18:
Kommt das wirklich so rüber? Das erschüttert mich gerade richtig.

Nein tut es absolut nicht.
LG Kate

11.07.2021 09:44 • x 3 #199


E
Zitat von Kate:
Nein tut es absolut nicht. LG Kate

Für mich auch nicht.

11.07.2021 09:55 • x 3 #200


E
liebe Lilly,

DU das mit dem Selbstmitleid habe ich in wir Form geschrieben. Weil ich selbst stehe oft in der Gefahr, mit Selbst-

mitleid zu reagieren. Deshalb habe ich mich auch schon zweimal hier aus dem Forum hier abgemeldet. Weil ich die

Kritik an mir selbst nicht mehr ertragen konnte. Selbstmitleid führt bei mir ganz schnell zur Depression...................

Deshalb wird bei mir selbst Vergebung und Versöhnung mir immer wichtiger in meinem Leben.

Nicht alle Menschen sind hoch sensibel, ich glaube nur 2O Prozent unserer Bevölkerung.

Das ich mich versöhnen kann, mit meinen depressiven Ängsten und Zweifeln. Und das ich keine anderen Menschen

nicht mehr verurteile, weil sie nicht hoch sensibel sind.

Versöhnung heißt nicht Frieden um jeden Preis, Konflikte bagatellisieren, Auseinandersetzungen vermeiden.

Das ich mehr und mehr aus der Verbitterung meiner Depression raus komme.

Das ich meine Enttäuschungen los lassen kann, weg geben, meinen Frust............mehr inneren Frieden und

Gelassenheit finden. Unsere Beziehungen sind ja unsere größten Enttäuschungen.

Doch meine Beziehung zu meiner lieben Frau ist auch eine Stärke von mir. Seit 35 Jahren leben wir jetzt schon

zusammen, und immer noch glücklich. Was ich aber schon in vielen Beziehungen mitbekommen habe,

Gewalt zwischen Mann und Frau , Gewalt gegen Kinder,

Gerade in meiner Beziehung zu meiner lieben Frau merke ich, wie heilend Liebe ist..Bediengungslose Liebe hat

eine heilende Wirkung. Das wir trotz aller unserer Unvollkommenheit, Frieden und Glück finden dürfen.

Akzeptanz mir selbst und anderen Menschen gegenüber , Vergebung, Friede mit mir selbst und anderen Menschen..

Liebe ist Tat, kein Gerde, ich kann sie nicht zwingen und fordern, sie ist freiwillig.................................

............ich verändere mich, auch für dich


ich wünsche dir und mir ganz viel Liebe für unser Leben,..............


liebe, leise Grüße,

Frederick

11.07.2021 20:11 • x 1 #201


Lilly-18
Zitat von Frederick:
ich wünsche dir und mir ganz viel Liebe für unser Leben,..............

danke lieber Frederick, es freut mich sehr dass du so eine glückliche Ehe führst. Meine Ehe war leider nicht so glücklich und endete sehr schmerzhaft. Trotzdem habe ich mich getraut, eine neue Beziehung einzugehen. Diese Liebe trägt mich ein Stück weit, auch wenn sie nicht einfach ist.
Letztlich ist es natürlich schon wichtig, sich geliebt zu fühlen, um daraus Kraft zu schöpfen. Für mich ist auch die Liebe meiner Kinder ein Ansporn, weiter zu machen und nicht aufzugeben. Ich sehe mich da auch als Vorbild.
Meine beiden Töchter wissen, sie können sich auf mich verlassen. Ich bin da für sie und gebe niemals auf.
Sie sollen keine Angst haben. Ich selbst habe sehr früh mein Elternhaus verloren und war sehr einsam und auf mich allein gestellt. Mein Vater war suchtkrank, meine Mutter schwer depressiv, ich hatte kaum Kontakt und schon gar keine Unterstützung. Im Gegenteil.
Dieses Schicksal will ich meinen Kindern ersparen. Und das ist mir bis jetzt auch gelungen. Das ist auch irgendwie mein Motor.
Manchmal wünsche ich mir sehr, mich mal fallen lassen zu können. Nicht immer kämpfen zu müssen. Einfach nur ich sein. Doch das war mir bisher in meinem Leben noch nicht vergönnt. Ich finde zwar immer wieder Freiräume, in denen ich mich erholen und stärken kann um weiter zu machen. Das ist manchmal nur ein Nachmittag am See, ein gutes Buch, ein Abend mit Freunden. Aber sowohl beruflich als auch privat ist mein Leben eine einzige Anstrengung.
Hoffentlich hört das mal irgendwann auf.

12.07.2021 06:57 • x 2 #202


E
liebe Lilly,

DU da kann ich dich echt so gut verstehen. Als Kind wurde ich immer brutalst geschlagen, abgelehnt, meine ersten

Beziehungen im Leben waren nicht so gut. Dann hatten alle anderen Bekannten schon Freundinnen, und ich dachte in

meinem Selbstmitleid, wer will mich denn schon haben. Oh, und das tut mir jetzt auch leid für dich, das du kein gutes

Elternhaus hattest. Das ist doch die Grundlage für ein zufriedenes Leben.................................................................

So habe ich heute selbst zu meinen beiden Mädchen eine sehr liebevolle Beziehung. Wir gehen sehr offen und ehrlich

miteinander um, helfen uns gegenseitig.

Immer wieder habe ich mich in meinem Leben nach vollkommener Liebe gesehnt, bis ich merkte, kein Mensch kann

mir vollkommene Liebe schenken..Und auch ich als nicht vollkommener Mensch, kann mir vollkommene Liebe schenken.

Unser Leben, unsere Verpflichtungen stehen im ständigen Widerstreit, für den anderen Menschen vollkommen da zu sein.

Das schafft kein Mensch. Und vielleicht kann dich das liebe Lilly etwas gelassener machen, das einfach anzunehmen,

weil wir es nicht ändern können. Dein und mein Leben ist begrenzt, das gilt es für mich immer wieder anzunehmen.

Das wir weder von uns selbst, noch von anderen Menschen Vollkommenheit erwarten können.

Da dürfen wir von Herzen los lassen, versuchen entspannter zu leben. Nicht alles vom anderen Menschen erwarten.

Mich mit meinen Schwächen und den Schwächen meiner Frau irgendwie versöhnen. Das machen, was wir am Besten

können, das ist für uns und unsere Beziehungen gut. DU musst dich für gar nichts schämen liebe Lilly, auch nicht

für dein Elternhaus.

Mein Vater hat auch meine Mutter brutalst verschlagen. Deshalb bin ich heute für Gewaltlosigkeit....................

Frauen und Männer sind gleichwertig. Und so bin ich auch bereit, Dreckgeschäfte zu machen, zu putzen, auf die Knie

zu gehen. Meine liebe Frau geht ja auch auf die Knie für mich.

Und wir versuchen uns immer wieder zu nehmen, in Liebe anzunehmen, als unperfekte Menschen.

Auch bei uns wird jemand schwach, es gibt Krach. Wer glaubt, er ist perfekt, hat sich selbst noch nicht entdeckt.

Aber auch in der Beziehung gemeinsam lachen, Blödsinn machen, überraschen...............


Ich wünsche dir und mir liebe Lilly mehr Gelassenheit,

auch mal Freude für dein Leben,

eine gute Beziehung zu deinem Freund und deinen Kindern.


in guten Gedanken für dich,

ganz viele liebe Grüße für dich,


Frederick

12.07.2021 11:19 • #203


Lachmalwieder
Zitat von Frederick:
Gerade in meiner Beziehung zu meiner lieben Frau merke ich, wie heilend Liebe ist..Bediengungslose Liebe hat

eine heilende Wirkung. Das wir trotz aller unserer Unvollkommenheit, Frieden und Glück finden dürfen.

Lieber Frederik,
freue mich mit dir, dass du so eine liebe Frau an deiner Seite hast. Wünsche dir von ganzem Herzen, dass diese bedingungslose Liebe dir für einen sehr langen Zeitraum erhalten bleibt. Danke für deine tollen Antworten, die uns uns mitteilst. Bin immer fasziniert wie gut du deine Gefühle und Gedanken niederschreiben kannst. Mir fehlt es sehr schwer, meine Gedanken zu ordnen, zusammen zu stellen und dann auch noch niederzuschreiben. So lange bleibe ich lieber eine stille Mitleserin. Wünsche dir einen angenehmen Nachmittag.

12.07.2021 13:32 • x 3 #204


Lilly-18
Morgen ist es soweit. Um 10 Uhr ist mein Vorstellungsgespräch. Ich habe mich inzwischen sogar wieder etwas beruhigt. Am schlimmsten war es, meinen Chef um den Urlaubstag zu bitten, was ich aber sehr cool gemeistert habe. Ich habe ihm den Antrag einfach gegeben und gesagt, da brauche ich frei. Bis heute hat er nicht gefragt, warum.
Jetzt brüte ich vor mich hin, was ich anziehen soll. Ich habe den Schrank voller schöner Sachen, also eigentlich eine große Auswahl. Es gibt ein Kleid, das habe ich schon 2 x zum Vorstellen angehabt und jeweils den Job bekommen. Vielleicht ist das ein gutes Omen? Morgen soll es ja sehr heiß werden, da soll es ruhig luftig sein.
Eigentlich habe ich schon Vertrauen in mich. Ich hatte schon viele Vorstellungsgespräche und bin da eigentlich nicht verlegen oder wortkarg. Ich kriege das sicher hin. Wichtig ist einfach nur, dass mein Profil passt, meine Fähigkeiten. Aber wenn das nicht so wäre hätte man mich gar nicht eingeladen. Es wird auch der Abteilungsleiter da sein, der will sicher sehen, was er sich da einkauft. Den muss ich überzeugen. Aber das wird schon, ich will es nur endlich hinter mich bringen.
Es ist immer noch so, dass mir die Arbeit problemlos von der Hand geht. Sobald mein Chef mir auch nur ansatzweise blöd kommt gebe ich ihm sofort kontra und sofort lenkt er ein. Das hätte ich schon mal viel eher probieren sollen.
Ich ärgere mich nach wie vor, dass er mich durch sein blödes und respektloses Verhalten zwingt, mir was anderes zu suchen. Bin gespannt ob er das auch so sieht wenn ich kündige. Aber noch ist es ja nicht soweit, ich will ja nicht spekulieren.
Trotzdem habe ich sicher schon 1.000 x mein Kündigungsgespräch formuliert. Ich möchte mich natürlich erstmal zurückhalten weil ich ja ein ordentliches Zeugnis haben möchte. Die Stunde der Abrechnung wird noch kommen, da bin ich mir sicher.

19.07.2021 16:58 • x 5 #205


E
Zitat von Lilly-18:
was ich aber sehr cool gemeistert habe.


Yes

19.07.2021 17:02 • x 2 #206


Jedi
Zitat von Lilly-18:
Aber noch ist es ja nicht soweit, ich will ja nicht spekulieren.
Trotzdem habe ich sicher schon 1.000 x mein Kündigungsgespräch formuliert.

Warum beschäftigst Du Dich jetzt schon so intensiv mit einem möglichen Kündigungsgespräch -
warum vergeudest Du jetzt schon Energie, was erst in der Zukunft ansteht.
Bleibe in dr Gegenwart u. bei Deinem Vorstellungsgespräch u. warte ab, ob es Dir überhaupt gefällt u.
ob Du überhaupt eine Zusage erhältst.
Step by Step u. nicht schon jetzt, sich mit der Zukunft beschäftigen !

Ich wünsche Dir für das Vorstellugsgespräch, viel Erfolg !

19.07.2021 17:23 • x 4 #207


Lilly-18
Zitat von Jedi:
Ich wünsche Dir für das Vorstellugsgespräch, viel Erfolg !

Vielen Dank!
Das mit dem gedanklichen Vorwegnehmen des Kündigungsgesprächs empfinde ich nicht als vergeudete Zeit. Ich kann es nicht abstellen, es sind Gedankenkreisel die mir aufzeigen, wie sehr mich die Situation aufwühlt. Natürlich weiß ich, dass das noch nicht oberste Priorität hat. Aber es ist ein Ventil für mich, mir das vorzustellen. Es ist eine Art Entlastung meiner Gedanken. Wut spielt in meinem Empfinden immer noch eine große Rolle, das ist eben meine Art, damit umzugehen.

19.07.2021 17:45 • x 5 #208


Jedi
Zitat von Lilly-18:
das ist eben meine Art, damit umzugehen.

ok !

19.07.2021 17:48 • x 2 #209


A


Hallo Lilly-18,

x 4#15


Lilly-18
Ok., ich hab`s hinter mir
Es war der Hammer. Eine ganze Stunde Kreuzverhör. Die waren zu viert. Eine von der Personalabteilung, der Abteilungsleiter und noch zwei Damen aus höheren Positionen, keine Ahnung welche.
Aber ich hab mich wacker geschlagen und denke mal, dass ich einen guten Eindruck hinterlassen habe. Reden kann ich ja gut und viele der Fragen, die sie an mich hatten, hatte ich im Vorfeld schon beantwortet. Ich war ehrlich, authentisch und ganz bei mir.
Was die Stelle selbst angeht habe ich - ganz ehrlich - wenig Ahnung. Einer Eingebung folgend habe ich gestern Abend noch gegoogelt und mir ein paar Filmchen in youtube zu dem Thema angeschaut. Das hat mir heute den Allerwertesten gerettet . Die haben mich auf Herz und Nieren geprüft und ganz genau nachgefragt. Nach einer Stunde hat mich der Abteilungsleiter dann gefragt, ob ich mir das Büro mal anschauen will. Klar wollte ich und bin gleich mit ihm mitgegangen.
Ich wollte nach der Besichtigung der Abteilung einfach nur heim, ich hatte nichts gefrühstückt heute, war total ausgelaugt und fix und fertig. Dann meinte er, ob ich Lust hätte, morgen nochmal zum Probearbeiten zu kommen. Klar hab ich das .
Soweit so gut. Ich hänge mich da jetzt schon mal richtig rein. Die Entscheidung wird zwar in irgendeinem Gremium getroffen und das kann auch noch ein bisschen dauern, aber ich habe Zeit und vor allem, ich habe einen Job.
Natürlich mache ich mir Hoffnungen. Aber ich glaube es erst, wenn ich den Arbeitsvertrag unterschrieben habe.
Und @Jedi heute sind auch meine Kündigungsphantasien weg. ich schaue jetzt nach vorne und warte erstmal ab. Meine Wut flaut etwas ab.
Inzwischen kann ich mir sogar vorstellen, bei meinem Chef noch ein paar Stunden auf 450 Euro-Basis zu arbeiten. Aber nur wenn die Bezahlung stimmt

20.07.2021 14:55 • x 9 #210

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