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Fluoxetin Erfahrungen - Gewicht und Nebenwirkungen

L
Bitte sagt mir doch jemand etwas dazu, ich kann nicht mehr. :(

05.06.2010 20:37 • #91


S
Hallo La Morena,

es sind nicht immer alle User hier online und/oder können eben nichts dazu sagen, deshalb solltest Du schon ein bisschen Geduld haben!

Alle Menschen sind Individuen, d.h. jeder reagiert anders auf die Einnahme oder auch auf das Absetzen von Medikamenten.

Es gibt ekeine Regel, wie viel man evt. zunimmt und wieviel man evt. wieder abnimmt und erst recht gibt es Unterschiede, in welchem Zeitraum das passiert.
Ich habe z.b. durch die Einnahme von Antidepressiva Gewicht verloren, was wohl ungewöhnlich ist. Alles, was in Zusammenhang mit der Einnahme meiner Medikamente steht, bespreche ich mit meinem Psychiater, der sie mir verschreibt.
Er kennt mich persönlich am besten und kann viel eher etwas zu den Reaktionen sagen, auch im Zusammenhang von vielen Erfahrungen, die er mit Patienten hatte. Ich persönlich halte nichts davon, sich diese Informationen über Medikamente im Forum zu holen, gerade weil eben jeder unterschiedlich reagiert.Das kann mein Arzt, weil vom Fach, am besten.

Wenn Du eine Essstörung hast, bist Du ja sicherlich vielleicht auch in therapeutischer und/oder auch in ärztlicher Behandlung. Besprich es am besten mit Ihnen persönlich, dort erhältst Du sicherlich Antworten auf Deine Fragen!

05.06.2010 20:55 • #92


A


Hallo struppi,

Fluoxetin Erfahrungen - Gewicht und Nebenwirkungen

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M
Hallo LaMorena,

ich nehme seit 3 Jahren Fluoxetin und habe dadurch überhaupt nicht zugenommen. Als ich dann noch zusätzliche Antidepressiva genommen habe, habe ich 10 kg zugenommen und nach Absetzen 5 kg wieder innerhalb eines Jahres abgenommen, aber die
restlich 5 kg wollen einfach nicht weichen.

Man sollte schon bedenken, dass die Gewichtszunahmen schleichend war und leider auch wieder schleichend reduziert wird nach dem Absetzen.

Bei mir ist es so, da ich keinen beruflichen Streß mehr habe und dadurch es auch noch schwieriger ist abzunehmen, vielleicht ist es ja bei dir auch so.

Du solltest schon etwas Geduld haben.

05.06.2010 21:30 • #93


M
Zitat von LaMorena:
Nun habe ich Fluoxetin vor einer Woche abgesetzt, soweit geht es mir sehr gut, allerdings esse ich kaum etwas und nehme einfach kein Gramm ab - das Gewicht stockt, wenn ich dann doch mal ein bisschen was esse, merk ich das gleich.
Vielleicht liegt das garnicht an den Medikamenten?! Wenn du kaum Nahrung zu dir nimmst, stellt sich dein Stoffwechsel auf Sparflamme um. Er versucht so wenig wie möglich Energie zu verbrauchen, weil er denkt, du bist in einer Hungersnot. Und wenn du dann doch ein wenig isst, speichert er es gleich ab, ganz nach dem Motto Wer weiß, wann es wieder was gibt! Das ist ein uraltes biologisches Programm unseres Organsismus und hat uns ja viele Tausend Jahre am Leben erhalten.

Du solltest dich über eine ausgewogene und gesunde Ernährung informieren. Dein Körper braucht eine Mindestanzahl an Kalorien täglich, um normal zu funktionieren. Dann wird er auch seine Funktion wieder aufnehmen, überflüssige Fettzellen abzubauen.

13.06.2010 14:34 • #94


N
Hallo,
ich glaube ich bin plötzlich gegen mein Antidepressivum Fluoxetin 20mg allergisch. Ich nehme dieses ca seit einem Jahr.
Wenn ich die Tablette morgens nehme reagiere ich mittags/abends mit heftigen Magen Darm Problemen. Lasse ich die Tablette mal 2Tage aus ist dieses nicht der Fall.
Kennt jemand dieses Problem?

22.06.2010 17:01 • #95


C
Hallo Nani,

ich hatte immer wieder Durchfall unter Fluoxetin, bis ich Müsli in meinen Speiseplan mit aufgenommen habe. Hast du an deinen Essgewohnheiten etwas geändert? Hast du ein Medikament neu dazu bekommen, oder ist eins weg gefallen? Was sagt dein Arzt?

Liebe Grüße

Tom

22.06.2010 17:28 • #96


S
Hallo Nani,

auch ich kenne das Problem. Wir (mein Arzt und ich) haben dann die ganze Herstellerpalette des gleichen Wirkstoffs durchprobiert. Und siehe da, bei einem anderen Hersteller habe ich das Antidepressiva vertragen. Der Grundstoff ist immer identisch, doch die vielen anderen Stoffe in dem Medikament sind teilweise unterschiedlich. Bei mir lag es daran.

Vergleiche doch mal im Netz unterschiedl. Hersteller, die Fluoxetin anbieten.

Und sprich mit deinem Arzt, der sollte das wissen.

Serafina

22.06.2010 19:17 • #97


L
Ende Mai habe ich Fluctin abgesetzt, soweit hat sich alles wieder normalisiert, bis auf die 2, 3 kg mehr, daran arbeite ich noch, und das größere Übel: die schrecklich realen Alpträume sind geblieben.

Jede Nacht träume ich so real, schwitze und habe das Gefühl, ich fühle da richtig mit, es sind auch immer Themen, die für mich aktuell sind o.Ä.
Hört sich soweit nicht so ungewöhnlich an, allerdings habe ich vor den Einnahmen der Antidepressiva nie dazu geneigt, mich an meine Träume zu erinnern, das kam alle Schaltjahre vor.

Ich leide sehr darunter, vor allem habe ich das Gefühl, dass meine Schlafqualität dadurch auch enorm beeinträchtigt wird.

Soll ich mich noch ein wenig gedulden oder wird das jetzt für immer so bleiben?

27.06.2010 18:05 • #98


P
Hallo liebe LaMorena,
offenbar kamen Deine Albträume nicht vom Medikament. Da es sich also um normale - nicht chemisch erregte Albträume dreht, bist Du offenbar dabei etwas zu verarbeiten, an dem sich Deine Psyche allerdings noch die Zähne ausbeist. Vielleicht konnte es erst mit dem Medikament aus der Versenkung hochgeschwemmt werden. Nun sind zwar die Medikamente weg, aber die Erinnerungen an diese Probleme sind da und nicht mehr verschüttet.

Normalerweise träumen wir alle 90 Minuten und oft in irgendeiner Form über das was uns im Alltag beschäftigt. Die ersten Phasen sind meist noch recht nahe an der Wirklichkeit, gegen Morgen werden sie dann zwar immer skuriler und phantastischer, aber das ist in der Regel ein Zeichen dafür, daß das Gehirn dabei ist die Inhalte mit irgendwelchen Bildern und Problemlösungsmustern im Langzeitgedächtnis abzulegen, damit wir bei ähnlichen schwierigen Zeiten auf die Lösungen zurück greifen können.

Realistisch anmutende Albträume die immer wiederkehren und sich nicht aufzulösen scheinen im Verlauf der Nächte, sprechen dafür das Du unverdauliche Kost, sprich irgendwelche Begebenheiten oder Probleme umwälst, für die Du noch keine Lösung zu haben scheinst. Wenn Du noch Therapie hast und wenn diese günstigstenfalls auch noch Tiefenpsychologie ist, dann sprich Deine Träume mal an. Zusammen mit dem Therapeuten kann man oft erst Lösungswege erdenken, die beim verträumen helfen. Das Du Dich am Morgen gerädert fühlst, liegt vielleicht auch daran, daß Dich Deine Psyche wach macht wenn diese Albträume zu heftig werden. Deswegen erinnerst Du Dich an sie, denn man erinnert nur Träume, nach denen man sofort wach geworden ist. Und wer häufig in der Nacht aufwacht hat es schwer in die Tiefschlafphase zu kommen, die man nunmal zum ausruhen zwischen den Träumen braucht. Schlafmittel ist darum keine gute Lösung, wohl aber das Gespräch mit dem Therapeuten.

LG
Petra

06.07.2010 17:53 • #99


soulmate88
Hallo,

nehme schon ganz lange 40mg Fluoxetin morgens, komme damit auch gut klar, keine Nebenwirkungen oder so.
Hab ja momentan irgendwie ne Tiefphase und trinke seit einiger Zeit jeden Abend Alk.. Anfangs hab ich auch ne Wirkung gemerkt, mittlerweile hab ich das Gefühl bei der gleichen Menge fast nichts mehr zu merken. Also generell hatte ich noch nie Probleme bei der Einnahme von Fluoxetin wenn ich auch mal Alk. getrunken hab, trinke ja auch nicht übermäßig.

Kann der Alk. irgendwie die antidepressive Wirkung des Medikaments beeinflussen bzw. schwächen?

Bin morgen bei meiner Psychiaterin und wollte mit ihr mal drüber reden, ob sie der Meinung ist, dass diese Einstellung noch gut ist. Geht mir ja schon ziemlich lange ziemlich schlecht (auch als ich noch nichts getrunken hab - ich weiß das ist doof). Wäre ja auch bestimmt sinnvoll ihr das mit dem Alk. zu sagen oder... Glaube aber nicht, dass sie an der Medikamenteneinstellung was ändern wird, weil ich ja momentan oft Su*zidgedanken habe...

Liebe Grüße
soulmate

08.09.2010 21:05 • #100


H
Ich kann dir nur den guten Rat geben mit dem Alk. so schnell wie möglich aufzuhören. Das schreibe ich aus eigener Erfahrung. Ich bin der Meinung dass der Alk. die Medikamente in ihrer Wirkung sehr beeinflussen kann. Und noch dazu wurde ich von dem Zeug noch depressiver. Man verträgt immer mehr und trinkt demnach auch immer mehr. Besonders am Morgen zeigt sich dann die Wirkung. Ich kann mich nur wiederholen und dir raten, nichts mehr zu trinken.
Es ist ein ganz schleichender Weg in einen Teufelskreis aus dem man schlecht wieder raus kommt.
Danke für deine Offenheit.
Gruss Hüpfi

08.09.2010 21:49 • #101


S
Hallo Soulmate,

es stellt sich ja auch die Frage, warum Du jeden Abend Alk. benötigst. Ich glaube auch nicht, dass es hierbei um die Menge geht, als einfach um die Tatsache, dass Du ihn brauchst.

Und das solltest Du auf jeden Fall mit Deiner Psychiaterin besprechen. Ich glaube schon, dass sie es wissen sollte, egal ob sie die Dosis des Medikamentes ändern möchte oder nicht!

Es gilt aber grundsätzlich: Kein Alk., wenn man Antidepressiva nimmt!! Das müsste auch in den Beipackzetteln so stehen.
Es kann wahrscheinlich alles mögliche auslösen, Alk. verändert auf jeden Fall die Wirksamkeit des Medikamentes.
Er greift insgesamt in den Organismus des Menschen ein!

Und verlasse Dich bitte nicht auf Erzählungen von Betroffenen, die evt. der Meinung sind, dass das kein Problem wäre, sie würden es auch immer machen und es würde nichts passieren!

Was würde es mit Dir machen,wenn Du abends keinen Alk. trinkst bzw. was macht es mit Dir, wenn Du Alk. trinkst?

08.09.2010 22:50 • #102


soulmate88
Danke für eure Antworten.

War heute bei meiner Psychiaterin und hab ihr das auch mit dem Alk. gesagt. Dieser kann auch die antidepressive Wirkung aufheben...
Sie hat gefragt, ob sie mir quasi alternativ was zur Beruhigung anbieten kann, z.B. Seroquel in geringer Dosis. Hab dann aber gesagt, dass ich mit meinen Bedarfsmedikationen die ich schon durch hab überhaupt nicht klar kam (Melperon, Taxilan und so), damit gings mir immer noch schlechter. Also hat sie das dann auch gelassen, weil es wohl sowas ähnliches sein soll. Hmm... Aber irgendwas muss es doch geben um das Grübeln mal etwas zu dämpfen, was ich dann auch vertrage?! Naja...wär vielleicht auch nicht so toll...
Bin jetzt erstmal wieder ganz krankgeschrieben, weil es mit den drei Stunden Arbeit ja auch nicht funktioniert hat. Und ich versuch jetzt einfach mal zu gucken wie es ohne Alk. am Abend läuft...
Zitat von Sonnenblume20:
Was würde es mit Dir machen,wenn Du abends keinen Alk. trinkst bzw. was macht es mit Dir, wenn Du Alk. trinkst?

Bekomme damit meinen Schreibzwang besser unter Kontrolle. Texte sonst immer Freundinnen zu und so, ganz doofer Kreislauf... Kann dann einfach bissl abschalten ohne ständig an diese Menschen zu denken. Sehnsucht, Verlustangst usw...

09.09.2010 20:31 • #103


Pyxidis
Liebe soulmate88,

Zitat:
Bekomme damit meinen Schreibzwang besser unter Kontrolle.


finde einen Schreibzwang für den Körper tausendmal besser als 'ne fiese Alk.!

Alles Gute
Scorpio

09.09.2010 22:07 • #104


A


Hallo struppi,

x 4#15


soulmate88
...aber nicht wenn man damit seine Freundschaften kaputt macht...da hängt noch sehr viel mehr dran...mehr kann und möchte ich gerade nicht sagen...n8i

09.09.2010 22:39 • #105

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