...nachdem sich mein (Ex)-Freund letzte Woche zeitweise wieder sehr abgeschottet hat (Tür zu etc) und mich nicht gerade respektvoll behandelt hat, habe ich beschlossen mich jetzt nach einer Whg. umzusehen. Auch wenn es mir unendlich schwerfällt. Habe mit ihm gesprochen... wir haben beide die ganze Zeit geheult, weil wir noch aneinander hängen. Er hat sich auf dem Bett auch neben mich gelegt und wollte sich körperlich annähern, was ich dann aber unterbunden habe. Das grenzt doch an Folter! Habe ihm gesagt, wenn von ihm nichts mehr kommt in Richtung Beziehung, dann halte ich das so nicht mehr länger aus. Entweder er will mich oder nicht. (Hab ja den Eindruck, dass er sich schon mit ner Anderen via Internet schreibt)
Irgendwie überlässt er mir die Verantwortung das Ganze klar zu beenden, was für mich natürlich schwierig ist, da ich die Beziehung ja eigtl. weiterführen wollte. Und jetzt muss ich diejenige sein, die den klaren Trennungsstrich zieht.
Bin so dünnhäutig momentan... weine ja normalerweise nur ganz selten, auch in der Therapie, aber in der letzten Sitzung habe ich fast komplett die ganze Zeit geheult (peinlich weil die Praxis mitten in der Stadt ist und man es mir total abgesehen hat). Wenn nur jmd. was falsches sagt oder traurige Musik im Radio kommt, könnte ich schon wieder weinen. Hab das Gefühl ein riesiger Scherbenhaufen liegt vor mir... und außerdem vermisse ich ihn einfach. Es ist so schlimm, wenn er abends im Zimmer gegenüber im Bett liegt, aber ich nicht zu ihm kann.
6 Jahre Beziehung liegen hinter uns, mit vielen Aufs und Abs, unser gemeinsames Zuhause, der Hund usw. - es verbindet mich so viel mit ihm, weiß nicht wie ich das jetzt einfach abhaken soll. Ich kann mich nicht gut von Menschen trennen, wenn sie mir mal ans Herz gewachsen sind, das geht mir oft noch jahrelang nach, auch wenn ich vom Kopf her weiß, dass sie mir vllt gar nicht immer gut getan haben.
Diese Quälerei nun schon seit Monaten... ich bin ausgelaugt.
20.09.2010 13:11 •
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