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Gehe ich richtig mit meinem depressiven Partner um?

selly
Zitat von Milla:
Ich finde man sollte es nicht so hart sehen. Wenn mein Partner Krebs hätte, würde ich auch zu ihm stehen. Nur weil man seine Erkrankung nicht ...

Das ist bei Die glaube noch was anderes @Milla
Dein Freund war offener zu Dir was mit ihm los ist. Sowas gibt Vertrauen.
Und zudem muss man sagen, dass @Sandra-k das schon mehrfach . Seit zwei Jahren erlebt auf sehr harte Weise.
Ich denke wenn Du das mit Deinem Freund alle paar Wochen/Monate hättest und zudem er nicht so offen Dir gegenüber wäre was seinen Zustand betrifft und sich auch behandeln lässt, dann wäre es auch noch mal anders und Du würdest es anders sehen

Eure Geschichte ist sehr unterschiedlich.
Liebe Grüße

28.07.2021 15:55 • x 4 #3811


F
@Milla Interessehalber: würdest du das auch tun, wenn dein Freund nicht zum Onkologen gehen würde?
Es ist ein ganz großes Dilemma und irgendwie kann man teilweise gefühlt nur verlieren als Angehörige/r. Ich stecke selbst immer wieder in dieser Frage fest. Und für jemanden da zu sein ist richtig. Aber emotional involviert bleiben? Wird man damit auf die Dauer glücklich? Will man so für den Rest seines Lebens leben? Erst recht, wenn der Partner sich keine professionelle Hilfe sucht und lernt mit sich und seiner Welt klarzukommen und besser durch sein Leben zu navigieren.
Ganz ehrlich, ich stelle mir immer wieder diese Frage. Ich schanke selbst immer zwischen da bleiben und inwieweit das möglich ist und inwieweit meine Wünsche auf ein für mich schönes Ergebnis realistisch sind..

28.07.2021 15:59 • x 4 #3812


A


Hallo Sandra-k,

Gehe ich richtig mit meinem depressiven Partner um?

x 3#3


M
Zitat von Freshdaex:
@Milla Interessehalber: würdest du das auch tun, wenn dein Freund nicht zum Onkologen gehen würde? Es ist ein ganz großes Dilemma und irgendwie ...

Nein. Wenn er eine Behandlung verweigern würde, würde ich gehen. (In der Theorie, ob ich es wirklich tun würde weiß ich nicht.)

28.07.2021 16:34 • x 2 #3813


M
Zitat von selly:
Das ist bei Die glaube noch was anderes @Milla Dein Freund war offener zu Dir was mit ihm los ist. Sowas gibt Vertrauen. Und zudem muss man sagen, ...

Selbstverständlich. Meinte das nicht auf Sandra bezogen, sie tat alles was in ihrer Macht stand und war unfassbar geduldig und verständnisvoll.

Ich möchte auch nichts Vergleichen oder so.
wollte nur sagen, dass es eben eine schwere Krankheit ist und das man gewissen Dinge unter diesem Blick sehen muß.

28.07.2021 16:37 • x 3 #3814


M
@Freshdaex
Ich sehe in unbehandelten Depressionen ein großes Risiko.

Trigger

Das Risiko das derjenige sich was antut ist einfach immer da und diese Belastung könnte ich nicht tragen. Ich habe da im Bekanntenkreis meiner Eltern bereits Erfahrungen gemacht.



Das kommt zum Glück nicht so oft vor.

Nach meinem Empfinden ist man es seinem Partner schuldig sich um seine Gesundheit zu bemühen.

28.07.2021 16:58 • x 2 #3815


Jedi
Zitat von selly:
aber in so einem Moment wo der Liebeskummer riesig ist und man gerade noch glücklich war ( wie bei ), da kann man noch nicht so einen kühlen Kopf bewahren oder auf sich achten. Da ist man einfach fix und fertig . Unglücklich und fassungslos..das verstehe ich so gut

Damit hast Du absolut recht

28.07.2021 17:48 • x 2 #3816


Jedi
Hi @Freshdaex

Zitat von Freshdaex:
Wird man damit auf die Dauer glücklich?

Will man so für den Rest seines Lebens leben?

Erst recht, wenn der Partner sich keine professionelle Hilfe sucht

Das sind sehr gute Fragen u. ich habe es hier auch schon des öfteren geschrieben, dass ich selbst nicht wüsste,
ob ich solange durchhalten würde, wie es hier eine ganze Reihe von Partnerinnen tun - bzw. schon getan haben ?
Aber Deine Fragen sind sehr berechtigt, diese sich selbst einmal zu stellen
....................................
Zitat von Freshdaex:
Ich schwanke selbst immer zwischen da bleiben und inwieweit das möglich ist und inwieweit meine Wünsche auf ein für mich schönes Ergebnis realistisch sind..

Es ist auch sicher eine sehr schwierige Entscheidung.
Doch wird der Zeitpunkt kommen, wenn es mehr u. mehr zur Belastung wird, dass eigene Leben nicht mehr so leben zu können,
wie man es sich vorstellt u. leben möchte.
Das ist auch eine entscheidene Frage, inwieweit ein realitisches Ergebnis auch wirklich möglich werden kann ?

LG Jedi

28.07.2021 18:02 • x 3 #3817


F
@Milla Ja, die Theorie und die Praxis. Daran scheitern die Besten. Es ist schon unglaublich schwer für alle Beteiligten. Gehen du und dein Partner eigentlich gemeinsam in Therapie? Ich habe gelesen, dass es für die Beziehung besser ist, wenn man auch gemeinsam beraten wird und dass das die Überlebenschancen der Beziehung erhöht. Ich hatte das auch bei meinem Psychologen erfahren bzw. angeboten bekommen. Mein Partner geht derzeit zu einem Therapeuten und bekommt Hilfe. Er hat auch ein leichtes Antidepressivum angeboten bekommen, bei dem er sich noch nicht sicher ist, ob er es nehmen soll - er tendiert eher dazu, es nicht zu nehmen.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch Angst davor, dass er bei der Therapie herausfindet, dass ICH ein Trigger bin und dass damit unsere Beziehung vorbei ist. Ich weiß, dass es unglaublich egoistisch von mir ist und ich unterstütze ihn auch dabei, immer weiter zum Therapeuten zu gehen, aber die Angst bleibt. Es ist sicherlich nicht alles gut gelaufen. Corona hat uns einige Beine gestellt und auch dass wir sehr und vielleicht sogar zu viel und beinahe ausschließlich Zeit miteinander verbracht haben. Aber auch seine Probleme und Verhaltensweisen haben zu Streits etc. geführt. Ich hoffe einfach, dass ich nicht als Böse dastehe. Ich denke, das hätte ich ehrlich nicht verdient trotz auch der Fehler, die ich gemacht habe.

@Jedi Danke für deine Zustimmung. Ich muss sagen, dein Input als Betroffener (und dann auch als Mann) hilft ungemein. Diese Krankheit ist ein A-loch und auch wenn du nur deine Perspektive anbieten kannst, hilft es ungemein.

28.07.2021 18:12 • x 3 #3818


M
Zitat von Freshdaex:
Gehen du und dein Partner eigentlich gemeinsam in Therapie?

Nein. Das ist sicherlich gut.

Zitat von Freshdaex:
Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch Angst davor, dass er bei der Therapie herausfindet, dass ICH ein Trigger bin und dass damit unsere Beziehung vorbei ist.

Diese Angst würde ich zur Seite schieben. Wenn er dich liebt, dann wird er versuchen eure Beziehung zu retten, selbst wenn du ein trigger wärst. Ihr könntet dann aneinander und miteinander arbeiten.
jeder macht Fehler und es geht nicht darum jemanden als den bösen hinzustellen oder zu identifizieren.

28.07.2021 18:36 • x 5 #3819


F
@Milla Ja, ich bemühe mich auch dieser Angst nicht allzu viel Bedeutung zuzuschreiben. Sie ist nur da und ich kann sie nicht so richtig runterdrücken, was bei Ängsten sowieso meist nicht so richtig geht.
Das sagt er übrigens auch immer, dass er keinen Schuldigen suchen will. Es ist schwer. Man verkopft auch völlig bei diesem Mist.
Er bemüht sich auch, sich mir gegenüber zu öffnen und hat sich bereits zwei Mal mit mir getroffen. Ich versuche für ihn da zu sein und ihm beizustehen. Manchmal ist dieses Versprechen schwer einzuhalten und die Zweifel überkommen mich. Es ist noch völlig unklar, wann er aus dieser Depression herauskommt und vor allem wann er auch den Rest seiner Probleme so geordnet hat, dass er sich auch zu einer Beziehung mit mir wieder einlassen kann. Man darf gespannt sein.

28.07.2021 19:02 • x 3 #3820


Jedi
Hi @Freshdaex

Zitat von Freshdaex:
Ich habe gelesen, dass es für die Beziehung besser ist, wenn man auch gemeinsam beraten wird und dass das die Überlebenschancen der Beziehung erhöht.

Ich möchte Dir einmal meine ganz persönliche Meinung dazu schreiben.

Wer an einer Depression erkrankt, sollte erstmal für sich allein eine Therapie machen.
So manches was sich da dann zeigen kann, Verhaltensmuster - Glaubenssätze - villt. Gewalt oder Missbrauchserfahrungen
können dann bearbeitet werden.
Sollte die Partnerschaft über sehr lange Zeit schon schwierig gewesen sein, dass sich einer der Partner darin erschöpft hat u.
in die Depression gerutscht ist, ist es sinnvoll, dass er erstmal für sich klar bekommt, was genau sein Problem in
der Beziehung ist - (Sprachlosigkeit (bei Männern nicht selten) - Bindungsangst - seine Bedürfnisse zu verleugnen -
gegenseitiger fehlender Respekt, villt. auch gar ein Narzisstischer Partner/in, uvm.).

Sicher zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt der Therapie, wo es dem Betroffenen auch möglich ist, sein Problem
in Gegenwart des Partners/ in auch aus- u. anzusprechen, kann es ein positiver Effekt geben, um die Beziehung evtl.
neu zu beleben.
Auch kann sich nach Therapieende des Betroffenen, eine Paartherapie, bei einem ausgebildeten Paartherapeut
Sinn machen.
Aber das ist so meine ganz persönliche Erfahrung !
.............................................................................................................
Zitat von Freshdaex:
er tendiert eher dazu, es nicht zu nehmen.

Villt. kann es sinnvoll sein, für eine gewisse Zeit ein Antidepressiva zu nehmen.
Mich hat damals zu Anfang, dass Antidepressiva überhaupt Therapiefähig gemacht.
Leider kursieren oft falsche Geschichten über die Antidepressiva u. Menschen bekommen Angst u. lehnen eher Antidepressiva ab.
Ich persönlich finde da ängste oft unbegründet ! - aber es bleibt immer in der Entscheidung eines jeden Betroffenen.
.........................................................................................................
Zitat von Freshdaex:
Wenn ich ehrlich bin, habe ich auch Angst davor, dass er bei der Therapie herausfindet,
dass ICH ein Trigger bin

Warum glaubst Du, dass Du ein Trigger für ihn sein kann ?
Villt. wäre es aber hilfreich, wenn es denn so wäre, dies herauszufinden, damit ihr gemeinsam ein Triggern
vermeiden lernen könntet ! - sehe ich eher Positiv für eure Beziehung !
......................................................................................................................................................
Zitat von Freshdaex:
Ich weiß, dass es unglaublich egoistisch von mir ist u

Ich finde, dass es mit egoistisch wenig zu tun hat ?
Ich nehme hier beim lesen eher wahr, dass Du Angst hast, dass da etwas aufgedeckt werden könnte u.
er dann sich trennt.
Betrachte es einmal von einer anderen Seite, villt. schafft das eher Vertrauen, wenn man ehrlich zueinander ist u.
die Beziehung könnte dadurch u. der gemeinsame Umgang kann Belastungsfreier werden.
So mein Gedanke dazu !

LG Jedi

28.07.2021 19:15 • x 3 #3821


Jedi
Übrigens: Auch wenn Betroffene sich in einer guten therapeutische Begleitung befinden,
gibt es immer noch eine recht hohes Suizidrisiko.
Das zeigen die Statistiken u. da fällt mir ein Promi ein, der Fussall-Torwart Robert Enke, der schon lange mit Depression
in Therapie war, sehr erfolgrich in seinem Sport u. Frau u. Kind durch seine Suizid hinterließ.
Fr. Enke ist seitdem sehr aktiv gegen Stigmatisierung u. Unwissen um die Depression u. hat die Robert Enke Stiftung gegründet.

So ist bekannt, Depression ist nicht gleich Depression u. eine Depression hat viele Gesichter !

28.07.2021 19:37 • x 3 #3822


F
Heya @Jedi!
Zitat von Jedi:
Wer an einer Depression erkrankt, sollte erstmal für sich allein eine Therapie machen.

Der Psychologe mit dem ich darüber geredet habe meinte auch, dass ich ihn einfach mal fragen sollte. Mein Partner vertritt auch deine Meinung und ich kann das auch voll verstehen. Wenn man sowieso gerade den Fokus auf nichts anderes legen kann außer auf sich und er sich selbst erstmal wieder finden muss (wie er sagt), kann er nicht zu einer Paarberatung mit mir. Jedenfalls zu keiner, die in die Tiefe geht.
Er kümmert sich erst einmal um sich. ich hoffe einfach, dass das nicht jahrelang dauert, bis er wieder irgendwie mit sich selbst klarkommt. Die Vorstellung finde ich unerträglich. Mir bleibt an dieser Stelle einfach abzuwarten und zu hoffen. Mal sehen wie es weitergeht.
Zitat von Jedi:
Sprachlosigkeit (bei Männern nicht selten) - Bindungsangst - seine Bedürfnisse zu verleugnen -
gegenseitiger fehlender Respekt, villt. auch gar ein Narzisstischer Partner/in, uvm

Ja, da finde ich generell durchaus einige Probleme wieder. Es ist mir nur gerade unbegreiflich, wie man diesen riesigen Berg angehen soll. Also ich nicht - aber er mit seinem Psychologen. Wann da wieder das wir einen Platz findet. Er kommt mir manchmal durchaus sprachlos vor (nicht nur wenn es um mich geht) und Bindungs- und Zukunftsangst sind durchaus auch dabei. Was noch unter der Oberfläche schlummert, weiß ich nicht. Die Abnabelungsprobleme zu seinen Eltern hat er auch schon erkannt. In letzter Zeit wälzt er das aber eher auf mich ab. Dass ich ein Problem damit habe. Dass er das vor einem Jahr für sich selbst bereits erkannt hat, sollte er durchaus mal erinnern. Ich hoffe einfach, dass auch hier der Psychologe breit aufdecken kann.
Zitat von Jedi:
Villt. kann es sinnvoll sein, für eine gewisse Zeit ein Antidepressiva zu nehmen.

Das denke ich auch, aber es geht ihm tendenziell nicht absolut und 100%ig beschissen, wie es sonst auch sein kann. Ich denke auch, dass es helfen kann, aber er hat davor sehr große Angst. Er glaubt, dass es ihm in der ersten Zeit noch schlechter gehen kann. Er hat Angst davor und nimmt es deswegen nicht, weil es derzeit noch irgendwie geht. Ich möchte mir an dieser Stelle nicht anmaßen das zu beurteilen. Letzten Endes ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn er sich das für später aufbewahrt.
Zitat von Jedi:
Warum glaubst Du, dass Du ein Trigger für ihn sein kann ?

Ich weiß, dass ich ihn sehr fordere - auch im guten Sinne. Das hat er mir mal gesagt, dass er das liebt. Ich weiß aber auch, dass er manchmal nicht mithalten kann, dass ich zu dominant bin und im Streit für ihn manchmal übermächtig wirke. Es liegt auch daran wie unsere Konflikte bearbeitet werden. Er braucht manchmal Pausen. Leider hat sich gezeigt, dass Pausen häufig dazu genutzt werden, das Thema ganz liegen zu lassen, sodass ich hier etwas an Vertrauen verloren habe. Sodass ich Konflikte von A bis Z durchfechte. Sein häufig schlechtes Konfliktverhalten triggert schlechte Seiten meines Streitverhaltens. Wenn er auf Rückzug ist, bin ich auf Konfrontation und andersherum genauso. Wir haben da einfach noch keinen Flow gefunden. Ich habe Angst, dass er das als unveränderlich ansieht und das praktisch uns angekreidet wird. Es ist schwierig zu erklären. Er hat sich wegen uns/mir entfernt am Anfang. Das hat mich glaube ich ganz schön angeknackst.
Zitat von Jedi:
Betrachte es einmal von einer anderen Seite, villt. schafft das eher Vertrauen, wenn man ehrlich zueinander ist u.
die Beziehung könnte dadurch u. der gemeinsame Umgang kann Belastungsfreier werden.

Ich denke auch, dass es uns sehr guttun könnte. Auch ich habe meine Therapie gemacht und dabei viel gelernt. Ich weiß einfach, dass meine Angst hier nicht der tragende Faktor ist. ER muss gesund werden. Egal wie. Sollte es in einer Trennung enden, weil er feststellt, das wir nicht gut füreinander sind, dann ist das so. Wenn er trotzdessen gesund wird, dann ist das ein Gewinn! Sollte es in Trennung enden, wäre es für mich aber ein Verlust. Davor habe ich Angst - das ist der egoistische Gedanke, den ich mir selber übelnehme und der sehr peinlich ist zu formulieren. Es gibt viele Dinge, die mir hier Angst machen. Wie gesagt: es ist für mich auch wirklich wichtig, dass er das Verhältnis zu seinen Eltern überarbeitet insoweit, dass er Grenzen setzen kann. Dass er mich im Rahmen seiner Familie (wenn ich bei Besuchen dabei bin) berücksichtigt und miteinbezieht. Derzeit habe ich eher das Gefühl, dass er und auch seine Familie der Einfachheit halber die Fehler bei mir suchen. Das macht mir Angst.

So....wieder eine Textflut... Ich hoffe, du (und ihr) könnt damit etwas anfangen.

28.07.2021 19:58 • x 2 #3823


Jedi
Zitat von Freshdaex:
dass er und auch seine Familie der Einfachheit halber die Fehler bei mir suchen. Das macht mir Angst.

Fehlersuche oder Schuldzuweisungen sind niemals Lösungsorientiert.
Es soll nur weiter das verdeckt bleiben, was schon immer verdeckt wurde u. schon lange verborgen ist.
Das ist meist Beziehungskiller Nr. 1 !

Der bekannte Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer hat diese Phänomene in seinem Buch, Du bist Schuld,
recht gut geschildert, was da passiert !

28.07.2021 20:15 • #3824


A


Hallo Sandra-k,

x 4#15


selly
Zitat von Jedi:
Übrigens: Auch wenn Betroffene sich in einer guten therapeutische Begleitung befinden, gibt es immer noch eine recht hohes Suizidrisiko. Das zeigen ...

Da kommen wir zu meinem großen Schwachpunkt , meiner Angst. Von Hause aus bin ich eh so ein Sorgentyp, schon als Kind.
@Jedi ich könnte noch viel besser loslassen und auf mich achten, wie Du es empfiehlst, wenn ich nicht zwischendurch immer diese Angst Attacken bekäme, dass er sich was antun könnte. Da er es vor mehreren Jahren mal vorhatte, da hat er alles vorbereitet dafür und dachte dann hätte er das alles hinter sich. Gott sei Dank entschied er sich im letzten Moment dagegen und war kurze Zeit später in der Klinik(freiwillig).
das war ca.ein Dreiviertel Jahr bevor wie uns erstmals kennenlernten( noch nicht gleich zusammen kamen)

Ich habe Angst dass er sowas beschließt zu tun.und dann denke ich, ob ich mich doch an seine Familie wenden sollte? Aber die wohnen nicht in der gleichen Stadt, ich kenne da kaum einen, und ihn selber sah ich fast 9 Monate nicht und jetzt soll ich ankommen und Panik machten..Ich hab ja gar keine Ahnung wie es ihm genau geht.
mir einmal im Dezember schrieb er mir sein Herz sei taub und er bekäme von der Welt nichts mehr mit. Hätte Nebel im Kopf.

Seitdem nur noch alles sachlich.

auch finde ich dass er die letzten Male per WhatsApp noch fremder und kurz angebundener wirkte als die Monate zuvor. Wenn es an mir liegt , komme ich mit klar, ich würde auch nie mehr um die Beziehung betteln und flehen. Aber ich habe halt Angst immer mal und denke Mist es wird ja nicht besser bei ihm.all die Monate. Und dann denke ich, ob ich was tun müsste oder hinfahren und gucken wie sein Zustand ist.
aber ich bin k.o und durch und will nur meinen Frieden. Allerdings kommt dann immer mal die Angst.
Ich kann ihn gar nicht mehr einschätzen. So lange Notiz gesehen und am Telefon so fremd seine Art

28.07.2021 20:45 • x 2 #3825

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