14473

Gehe ich richtig mit meinem depressiven Partner um?

selly
Zitat von Cathy098:
trägt einen großen Anteil daran, wie wir als Erwachsene mit Bindungen umgehen

Ja dem ist so und mein Ex hatte ein desolates Elternhaus und Kindheit.
Er wird ohne Therapie immer wieder in alten Mustern sein

17.11.2022 20:07 • x 1 #6031


Cathy098
@selly

So ist es leider ganz oft
.

Ich weiß nicht wie Jedis Erfahrung dazu aussieht, aber ich bin auch der Meinung dass bei einer großen Zahl der Depressionserkrankungen und auch anderen psychischen Erkrankungen die Art und Weise der frühen Bindungserfahrungen einen großen Anteil an der Erkrankung im späteren Leben haben.

17.11.2022 20:15 • x 3 #6032


A


Hallo Sandra-k,

Gehe ich richtig mit meinem depressiven Partner um?

x 3#3


Jedi
Zitat von selly:
Gefühle wie Scham oder das ablegen einer Maske ist doch bei langen Beziehungen und Ehen eher nicht so oft der Fall,

Villt. mags Du recht haben u. doch denke ich, dass auch Partner, selbst in einer langen Ehe oder Beziehung
sich ein Bild vom jeweiligen Partner/ in erschaffen haben, was in Krankheit oft dann nicht mehr tolleriert wird,
dies gilt nicht nur bei psychischen Erkrankungen, sondern auch bei vielen anderen ähnlich schweren Erkrankungen.

17.11.2022 20:19 • #6033


Jedi
Zitat von Cathy098:
Ich weiß nicht wie Jedis Erfahrung dazu aussieht,

Meine Prägungserfahrungen, dazu habe ich hier im Forum auch schon etwas heschrieben.
Meine Angsterkrankung lag einer massiven Gewalterfahrung u. Verwahrlosung zugrunde.
So war dann auch eine schwere Depression nicht weit.
Nur intensive Therapie, aber auch Menschen in meinem Umfeld, von denen ich lernen konnte,
wie Leben u. Vertrauen geht, haben mir ermöglicht, der werden zu können, der ich heute bin.
Unter anderen schwierigen Umständen, nach dem ich das Elternhaus verlassen hatte,
hätte es auch ganz anders ausgehen können. Kenne da auch Beispiele, die heute nicht mehr
am Leben sind, weil sich sich selbst u. das Leben so nicht mehr ertragen konnten u.
den Suizid, als nur noch die einzige Lösung sahen.

17.11.2022 20:31 • x 1 #6034


Jedi
Zitat von selly:
Ja dem ist so und mein Ex hatte ein desolates Elternhaus und Kindheit.

Das war bei mir auch so u. das prägt einem lange Zeit u. das perfide daran ist, dass man es lange
so gar nicht wahrnimmt - ich meine , dass Denken u. Handeln noch aus den alten Prägungen stammen.
----------------------------------------------------------
Zitat von selly:
Er wird ohne Therapie immer wieder in alten Mustern sein

Und das ist auch eine gute Nachricht, dass man es schaffen kann, seine Muster abzulegen u.
Verhalten zu lernen, die dann auch zu einem Erwachsenen u. der heutigen Zeit passen !
Natürlich kann dies ein sehr langer Weg u. jeder sollte da für sich die Zeit erlauben, die er/ sie dafür braucht !

Ja, ist kann auch nervig sein, ja, es ist viel arbeit u. mit viel Übung verbunden - man ist man auch frustriert u.
auch enttäuscht - mal bekommt man dabei die Wut u. doch gehört dies alles auch dazu !
Wer sich für diesen Prozess einmal entschieden hat sich dem anvertraut, der wird ganz sicher früher oder später
für sein sich bemühen auch belohnt !

18.11.2022 13:16 • x 1 #6035


Cathy098
Hallo in die Runde,

Ich habe einfach nochmal eine praktisch orientierte Frage an Angehörige als auch Betroffene.

Oftmals geht die schwere Depression ja auch mit Aggressionen einher. Ich meine damit verbale Aggressionen gegen andere Menschen.

Wie gehe ich am besten damit um, wenn ich in meiner Person oder in meinem Verhalten dem Betroffenen gegenüber angegriffen und abgewertet werde?

Denn der Betroffene ist ja in dem Moment nicht in der Lage zu sehen, dass er sich gerade unfair und unempathisch verhält und kann dies auch als eine Art und Weise bezeichnet werden, um Aufmerksamkeit zu bekommen?

Wie erging es euch als Angehörige und vielleicht auch euch als Betroffenen mit der Thematik?

Freue mich über den Austausch.

Grüße Cathy

19.11.2022 10:44 • #6036


selly
Zitat von Cathy098:
Denn der Betroffene ist ja in dem Moment nicht in der Lage zu sehen, dass er sich gerade unfair und unempathisch verhält und kann

Hallo,

Das sehe ich komplett anders.
Ich bin der festen Überzeugung, dass Du definitiv sagen solltest , das dieses Verhalten weder korrekt ist, noch dass Du Dir dieses bieten lassen wirst.

Der Betroffene ist psychisch erkrankt , aber trotzdem aufnahmefähig um bei aggressiven Verhalten in die Schranken verwiesen zu werden . Das ist sehr wichtig !

19.11.2022 14:51 • x 3 #6037


Jedi
Hallo @Cathy098 .
@selly gebe ich absolut recht !
Was Du beschreibst Cathy, dass geht gar nicht u. auch nicht in einer Depression

19.11.2022 16:59 • x 2 #6038


A
@Jedi

ich meinte auch das Gefühl Liebe zu empfinden, greifen zu können. Mein Freund erzählt mir immer, dass er seine Gefühlslage gerade gar nicht greifen kann und gar nichts dazu sagen kann. Das akzeptiere ich zwar, auch als Symptom einer Depression. Dennoch ist es schwierig, damit umzugehen, weil man Momente erlebt, in denen man sich fragt, ob da einfach nichts mehr ist, weil man an Liebe nicht viel oder nichts zurückbekommt.
Das wird vermutlich nur die Zeit zeigen.
Ich habe viel darüber gelesen und die meisten schreiben es so wie du, dass die Gefühle, wie von einem Schleicher, überdeckt sind und bei Abklingen der depressiven Phase wieder da waren.
Darauf baue ich gerade. Für den Moment werde ich das so hinnehmen und versuchen ihn zu unterstützen und ihm Zeit zu geben. Aber auf Dauer ist es nicht das, was ich möchte. Da möchte ich auch irgendwann das Gefühl geliebt zu werden, wieder bekommen.

Wie war das bei dir? Hat sich dieser Schleicher langsam gelichtet, plötzlich, mal mehr, mal weniger? Von außen kann man es sich gar nicht vorstellen, wie es ist, seine eigenen Gefühle nicht mehr spüren zu können.
Bei mir ist das gerade ja eher umgekehrt. Da ist alles voll von Gefühlen, die mir manchmal auch im Weg stehen.

Aber so muss ich sagen, dass es mir die letzten Tage wirklich besser geht. Ich es zumindest zeitweise schaffe, meinen Fokus zu verlagern und was für mich zu tun. Insbesondere Treffen mit meinen Freundinnen.
Und ich war auch gar nicht mehr so enttäuscht, wenn er distanzierter war.
Seit wir letzte Woche ein offenes Gespräch hatten, fühle ich mich besser und kann es besser annehmen.
Wir hatten uns auch wieder getroffen und eine schöne Zeit zusammen, wenn auch mit weniger Worten. Aber was er mit die ganze Zeit trotzdem immer geben konnte, war körperliche Nähe. Er nimmt mich immer fest in den Arm und drückt mir Küsse auf die Stirn. Das empfinde ich dann wieder als sehr liebevoll und genieße es einfach.
Das muss gerade erst mal reichen. Was mich bei unserem Gespräch sehr beruhigt hatte, war die Tatsache, dass es für ihn absolut kein Gedanke war, dass er das mit mir nicht mehr möchte. Das hat mir Zuversicht gegeben.
Und jetzt denke ich mir, ich will versuchen die guten Momente zu genießen und mitzunehmen und in der restlichen Zeit, was für mich tun. Wenn ich es schaffe, dass es mir gut dabei geht, vielleicht schaffen wir es dann zusammen.
Und ich habe das Gefühl, wenn er sieht, dass es mir gut geht, dass es ihm dann auch immer etwas besser geht.
Und dass seine Therapie bald beginnt gibt mir auch Zuversicht.

21.11.2022 09:39 • x 1 #6039


Jedi
Zitat von Angel_88:
Mein Freund erzählt mir immer, dass er seine Gefühlslage gerade gar nicht greifen kann und gar nichts dazu sagen kann.

Ich kann natürlich nichts dazu sagen, wie die Gefühlslage bei Deinem Freund ist u. doch, so war es bei mir,
durch einen dauerhaften unregulierten Stresslevel, kommt es zu einer Gefühllosigkeit, die bei mir auch
den Körper betraf (bei kneifen in die Haut, keine Schmerzempfindung).
Sicher kann er dazu nichts sagen, da er auch keine Erklärung dafür finden kann.
------------
Zitat von Angel_88:
Dennoch ist es schwierig, damit umzugehen,

Absolut verständlich !
------------------------------
Zitat von Angel_88:
Ich habe viel darüber gelesen und die meisten schreiben es so wie du, dass die Gefühle, wie von einem Schleicher, überdeckt sind und bei Abklingen der depressiven Phase wieder da waren.

Das ist sicher möglich ! Dafür wäre aber eine professionelle Begleitung sinnvoll, um die Ursachen u. das spätere Umgehen
mit der Depression verstanden zu haben .
----------------------------------------------------------
Zitat von Angel_88:
Für den Moment werde ich das so hinnehmen und versuchen ihn zu unterstützen

Du musst für Dich entscheiden, wie lange Du es hinnehmen kannst u. wo für Dich da auch eine Grenze ist.
Nun, vergiss Dich selbst bei seiner Unterstützung nicht - Dich selbst gut zu unterstützen !
-------------------------
Zitat von Angel_88:
Aber auf Dauer ist es nicht das, was ich möchte.
Da möchte ich auch irgendwann das Gefühl geliebt zu werden, wieder bekommen.

Das ist richtig, Dir Deiner Bedürfnisse bewusst zu sein.
Das meinte ich auch, auf Deine Grenzen zu achten u. sie auch zu bewahren !

21.11.2022 19:45 • x 1 #6040


Laurien
Hallo zusammen,

Zitat von selly:
Ich habe nach einem Austausch im Sommer , wo er sich wieder sehr krank und unfair zeigte , den Kontakt abgebrochen, was er von mir nicht kannte, denn ich rannte ihm ja in diesen Situationen immer hinterher, was immer erfolglos war , da er eiskalt und völlig fremd in der Art ist, wenn er ins Loch fällt. Und ich habe das zu lange ertragen und möchte das nicht mehr .


Das Phänomen konnte ich auch bei meinem Ex beobachten. Er ist so lange schlecht mit mir umgegangen, bis ich endlich das Weite gesucht habe. Da halfen irgendwann auch seine ganzen schönen Worte und Küsschen und Herzchen nichts mehr, wenn auf der anderen Seite seine Taten eine ganz andere Sprache sprechen und er es anscheinend noch nicht mal bemerkt und sein Verhalten mir gegenüber völlig in Ordnung empfindet.

Man sollte nicht zu viel Verständnis für die Situation eines anderen haben. Ich habe da auch den Fehler gemacht, zu lange zu viel Verständnis für seine Situation zu haben und habe mir zu lange sein schlechtes Verhalten gefallen lassen. Nicht falsch verstehen, es tut mir nach wie vor Leid für ihn, dass er in so einer Situation ist. Nur, ich habe seine Situation weder verursacht oder sonst wie dazu beigetragen. Genau genommen habe ich mit all dem überhaupt nichts zu tun gehabt. Ich war halt nur zu dem Zeitpunkt gerade mit ihm zusammen. Es gab keinen Grund, sich für das, was ihm seine vermeintlichen Buddies angetan haben, an mir fast schon zu rächen.

Die Empfehlung, man solle mit dem Betroffenen Kontakt halten, auch wenn sich dieser nicht oder nur sehr selten meldet, ruft fast schon zwangsläufig, insbesondere je länger die Situation andauert, das Gefühl hervor, man würde dem anderen hinterherlaufen. Würde ich so in der Form auch nicht mehr machen.

LG

22.11.2022 08:33 • x 4 #6041


selly
Zitat von Laurien:
Er ist so lange schlecht mit mir umgegangen

Hallo,

Ich kann nicht direkt sagen, dass er mich live schlecht behandelt hat. Er hat mich schlecht behandelt , da er mich ignorierte und völlig abtauchte und auf meine Nachrichten keine Antwort kam. Das war seelisch wirklich schlimm für mich.

Immer wenn er wieder (und wieder und wieder ) vor dem Loch stand, war er mit einem Mal fremd und eiskalt. Er versuchte dann zwar es zu überspielen und wollte sich erklären, aber ich habe es sofort durchschaut. Und so wusste ich beim letzten Mal, ah jetzt geht es wieder los.
Und da merkte ich , jetzt reicht es mir, ich kann und will nicht mehr .

Und ich habe nicht eine Träne mehr vergossen. Das Maß war einfach voll im laufe der Zeit und nun bin ich erkaltet ihm gegenüber und habe kein Interesse mehr.


Zitat von Laurien:
tut mir nach wie vor Leid für ihn, dass er in so einer Situation ist. Nur, ich habe seine Situation weder verursacht oder sonst wie dazu beigetragen

Richtig! Und unser Leben ist zu schade so eine Situation dauerhaft zu ertragen



Zitat von Laurien:
Empfehlung, man solle mit dem Betroffenen Kontakt halten, auch wenn sich dieser nicht oder nur sehr selten meldet, ruft fast schon zwangsläufig, insbesondere je länger die Situation andauert, das Gefühl hervor, man würde dem anderen hinterherlaufen

Richtig ! Nie wieder . Nie nie wieder werde ich sowas tun.
Mir ist es viel geraten worden, nicht locker zu lassen, er sei psychisch krank und es würde ihm gut tun, wenn er merkt ich bin da/denke an ihn.
Also habe ich es so gehandhabt. Obwohl es erniedrigend war , dann immer ignoriert zu werden.

Im Nachhinein, wenn er wieder stabil war, dann sagte er, dass er sich freute, wenn ich schrieb. Aber ich sagte wie weh es mir tut und tat, dass dann nie eine Antwort kam.
Er gelobte Besserung , aber es geschah nie.

Ne ich bin damit durch und rückblickend denke ich , wie konnte ich nur so nett sein . Sonst war Ich auch mer strikt und klar i Leben und solche Dinge hätte ich mir niemals gefallen lassen.
Aber mein mitleidiges Herz dachte immer, der Arme quält sich so mit Depressionen zeitlebens , ich muss doch da sein.

Ganz ehrlich, wenn er keine Therapie macht, um endlich zu gesunden , dann ist das sein Problem

22.11.2022 10:27 • x 3 #6042


Schlüsselkind
Zitat von Laurien:
Hallo zusammen, Das Phänomen konnte ich auch bei meinem Ex beobachten. Er ist so lange schlecht mit mir umgegangen, bis ich endlich das Weite gesucht habe. Da halfen irgendwann auch seine ganzen schönen Worte und Küsschen und Herzchen nichts mehr, wenn auf der anderen Seite seine Taten eine ganz andere Sprache ...


Hallo in die Runde

bei mir war es ähnlich im Verhalten loslassen - Nähe suchen. Nachdem ich mich von ihm löste, suchte er wieder meine Nähe.

Aber zu dem Zeitpunkt und eine meinerseits eine Panikattacke später, hatte er schon eine Grenze bei mir überschritten. Vor seiner depressiven Episode war alles oberflächlich betrachtet i. O., währendessen im Einvernehmen fand eine Kontaktpause statt und hinterher großes Drama seinerseitens, wo er verbal dann eskaliert ist und mein Verhalten allgemein abwertend dargestellt hat (anscheinend hatte er viel Zeit über mich nachzudenken und hat meine Persönlichkeit in ihre Bestandteile zerpflückt).

Bin sehr froh und dankbar mit Hilfe dieses Forums das Loslassen geschafft zu haben (!). Möchte aber immer wieder auch betonen, dass sein (mir gegenüber sehr negatives) Verhalten nicht der Depression zugrunde lag, sondern dass er da noch andere Herausforderungen* hatte. Da er m. M. nach in der Vergangenheit nur komplexe/ungesunde Beziehungen führte, sehe ich da bei ihm nachwievor eine große Beziehungsunfähigkeit, trotz jahrelanger Therapie.

*Da ich derzeit wegen Krankheit und Erschöpfung selbst in Psychotherapie bin und eine tolle Therapeutin gefunden habe, hatten wir diese Situation und mein Verhalten, kurz besprochen und das hat mich in meinem Verdacht seinerseits bestätigt.

Ansonsten kann ich mich meinen Vorredner*innen nur anschließen. Wenn die Situation einem nicht gut tut, auf Warnsignale emotionaler/körperlicher und seelischer Art hören und entweder versuchen, 1. einen gesunden Umgang mit der Situation zu finden oder 2. versuchen sich von der Person zu lösen.

So meine eigene Erfahrung und Beobachtung. Alles Gute!

22.11.2022 10:57 • x 3 #6043


Jedi
Hallo @Laurien

Zitat von Laurien:
Er ist so lange schlecht mit mir umgegangen,

und Du hast es Dir so bieten lassen u. das für eine längere Zeit.
Das ermutigt einen Partner, ob mit oder ohne Depression, weiter sich so zu verhalten. - Leider ist es oft so,
weil es an bestimmten Kompetenzen fehlt, die für eine Beziehung die Basis sein sollte.
--
Zitat von Laurien:
und habe mir zu lange sein schlechtes Verhalten gefallen lassen.

Du hast es selbst geschrieben u. hast dann auch irgendwann daraus Deine Konsequenzen gezogen.
Zitat von Laurien:
bis ich endlich das Weite gesucht habe.

--------------
Zitat von Laurien:
Man sollte nicht zu viel Verständnis für die Situation eines anderen haben.

Da hast Du sicher recht mit ! - Mitgefühl, dass reicht in der Regel u. bringt einen nicht in eine Situation,
wo man sich gar irgendwie Mitschuldig fühlt.
Verständnis bedeutet verstehen wollen, nur das funktioniert so einfach nicht - gerade bei psychischen Erkrankungen.
Denn es stelt sich nicht selten dabei die Frage, was gehört bei einem Verhalten zu Erkrankung - was sind es
Persönlichkeitsmerkmale ?
------------------------------------
Zitat von Laurien:
Es gab keinen Grund, sich für das, was ihm seine vermeintlichen Buddies angetan haben, an mir fast schon zu rächen.

Das ist richtig, aber eine solche Übertragung geschieht leider gar nicht so selten !
--------------------------------
Zitat von Laurien:
Würde ich so in der Form auch nicht mehr machen.

Nu, wir Menschen sind u. bleiben immer, egal wie alt wir werden - Lebens- Lernende !

LG Jedi

22.11.2022 11:55 • x 1 #6044


A


Hallo Sandra-k,

x 4#15


Jedi
@selly

Zitat von selly:
Aber mein mitleidiges Herz dachte immer, der Arme quält sich so

Mitleid, dass ist die schlechteste Option, die man in einer solchen Situation treffen kann !
Mitgefühl dagegen ist Ok !
----------------------------------
Zitat von selly:
Mir ist es viel geraten worden, nicht locker zu lassen, er sei psychisch krank und es würde ihm gut tun, wenn er merkt ich bin da/denke an ihn.
Also habe ich es so gehandhabt.

Und Dich wahrscheinlich selbst dabei vergessen ?
------------------------------------------------------------------
Zitat von selly:
und rückblickend denke ich , wie konnte ich nur so nett sein

Wie konntest Du so nett sein ? - darin bebirgt sich ganz sicher etwas, was Du einmal für Dich erforschen
kannst, wenn Du es nicht schon getan hast !
Mancher unserer Verhalten liegt etwas tieferliegendes zu Grunde u. da lohnt es sich manchmal,
genauer draufzuschauen !
-------------------------------------
Zitat von selly:
Richtig ! Nie wieder . Nie nie wieder werde ich sowas tun.

Da ist die Lernende selly.
Später weiß man in der Regel immer alles besser u. dann sollte man sich sein Verhalten
auch nicht noch selbst vorwerfen, sondern es unter Erfahrungen gemacht, abhaken !

LG Jedi

22.11.2022 12:04 • x 2 #6045

Weiterlesen »




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag