So, jetzt bin ich hier schon um 17 Uhr zum Rapport. Ich bin heute deutlich depressiv und das bedeutet, dass mein erstes und, wenn´s nicht anders geht, einziges freiwilliges Engagement dahin zielt, mich besser zu fühlen. Aber ebenso zu akzeptieren, wo ich mich jetzt psychisch befinde!
Und so bin ich stolz, mich mit meinem wunden Inneren wohltuend beschäftigt zu haben und mich dennoch auch mit Frühstück, Medis und Kaffee gut versorgt zu haben! So habe ich heute in der Früh Sohni nur geweckt und nicht mit ihm gefrühstückt, aber vorhin, nachdem er heimkam, gestresst, weil ihm eine neu gekaufte Flasche Shampoo zwischen anderen Utensilien in einer Tasche ausgelaufen war, und als ich ihm etwas half, da regte mich das kein bisschen auf, sondern mein Inneres sprang gleich in eine emotionsfreie Aktionsschiene der Chaosreduktion wie schon tausendfach in unserem Chaotenhaushalt!
Anschließend zündete ich die Kerze auf unsrem Adventskalender an und löschte das Deckenlicht und schuf so eine heimelige Ruhe und Sohni kam lachend die Treppe runter Meine Güte, was habe ich mich selber verrückt gemacht!, kuschelte sich in seinen Sessel und auf meine Bitte hin spielte er mir die Filmmusiken zu einer Lieblingsserie von ihm. Denn er singt immer die Filmmusiken leise mit und dann fällt oft erst auf, wie schön die sind.
Und das Kerzenlicht, diese schöne Instrumentalmusik, die Verwandlung von Sohni vom Stressigen zum Lachend-Wohligen, nur Muttern maya60 hatte Magenzwicken, leichte Migräne.
Das ist genug für heute geschafft! Denn Depression mit zuviel innerer Dunkelheit strengt mich an.
Wie schaut´s bei euch aus?
01.12.2020 18:12 •
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