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Gläubig und depressiv

DownTown
In jeder depressiven Episode hadere ich mit Gott und kann nicht verstehen, warum er es zulässt, dass ich wieder und wi wieder dieses Tal durchwandere. wenn ich das Tal durchlaufen bin, weiß ich jedes Mal, daß er mich getragen hat.
Ich finde es nicht immer leicht diese Erkrankung zu haben und mein Verbindung zu Gott nicht zu verlieren.
Vielleicht findet sich hier ja jemand dem es ähnlich geht.
DownTown

07.11.2020 20:30 • x 5 #1


E
Zitat von DownTown:
In jeder depressiven Episode hadere ich mit Gott und kann nicht verstehen, warum er es zulässt, dass ich wieder und wi wieder dieses Tal durchwandere. wenn ich das Tal durchlaufen bin, weiß ich jedes Mal, daß er mich getragen hat.
Ich finde es nicht immer leicht diese Erkrankung zu haben und mein Verbindung zu Gott nicht zu verlieren.
Vielleicht findet sich hier ja jemand dem es ähnlich geht.
DownTown


Liebe DownTown,
ich bin sehr gläubig, ich glaube an Gott und ich glaube an meine Engel und meinen Schutzengel,die mich jeden Tag
neu tragen und mich auf meinen Wegen begleiten.
Manchmal, wenn es Situationen in meinem Leben gibt die ich nicht verstehe, in denen ich mich frage ;
weshalb passiert mir das jetzt ? Warum geht es mir nicht gut ? Wieso werde ich bestraft obwohl ich nichts getan habe ?
dann fange ich auch kurz an mit Gott zu hadern.

Ich schreibe bewusst kurz hadern , da ich schon schnell eine innere Antwort erhalte, die lautet ;
hadere nicht ....und es wird ruhig in mir. So als sei es seine Antwort auf meine Frage nach dem weshalb ?
Eine Antwort auf mein Weshalb und Warum habe ich nicht und dennoch höre ich auf zu hadern.
Ich kann es mir nicht erklären, obwohl, ich denke mein Glaube ist einfach stärker als mein Wille anzuzweifeln,zu hadern
wenn du verstehst was ich meine.

Es gab in meinem Leben schon so viel trauriges und schreckliches , wo ich dann anfing an Gott zu hadern.
Aber ich kam immer automatisch zurück zu diesem Zustand, das ich nicht mehr nach dem Warum und Weshalb fragte.

Zwei Beispiele :
vor 20 Jahren verstarb meine liebe Mama, ich habe es nicht begriffen. Ich fragte Gott wieso er es zugelassen hat meine
Mama so schwer krank werden zu lassen ? Meine Mutter hatte Darmkrebs. Warum meine Mutter sich so quälen musste ?
Warum sie gehen musste, obwohl sie noch gern gelebt hätte. Ich war so wütend.
Mein jüngerer Bruder der nicht gläubig ist ,schmiss mir mit schlimmen Wörtern vor , wie ich denn nach Mamas Tod
noch an dem da oben glauben kann ? Ich wusste keine Antwort auf seine Frage. Verstand ich den Zorn und die
Wut meines Bruders. Denn wütend und enttäuscht war ich auch. Aber ich wollte mir trotz des schlimmen und
unverständlichen Verlust nicht den Glauben an Gott nehmen lassen.

Mein Mann und ich hatten uns aus tiefsten Herzen Kinder gewünscht, wenigstens eins.
Wir haben auf dem medizinschen Weg versucht ein Kind zu bekommen, es war eine schlimme Zeit.
Leider habe ich /wir vier Kinder verloren. Das was uns bleibt sind unsere Sternenkinder.
Warum ? fragte ich Gott und fing immer mehr an zu hadern. Warum bekommen Frauen die ihre Kinder töten, ihnen Leid
an tun , warum bekommen sie Kinder und ich /wir die uns sehnlichst ein Kind wünschten, wir bekamen keines geschenkt ?
Ich bekam keine Antwort und habe es nach einer schweren Depression danach stehen lassen müssen. Aber auch danach
nicht meinen Glauben verloren.

In den letzten Monaten habe ich immer wieder mal für die Menschheit gebetet, das die Menschheit befreit werden soll von
dieser schlimmen Pandemie, die nun seit Monaten um die Welt geht. Das wir in diesem Jahr schon soviele Menschen weltweit an diesem Virus verloren haben und das es an der Zeit ist, das die Welt endlich wieder zur Ruhe kommen muss. Aber leider wird es trotzt Gebete immer schlimmer anstatt besser.
Ich bete und bitte daher nun weniger um Hilfe diese Pandemie zu beenden. Denn es geschieht nichts...
Ich lasse es so stehen, in meiner eigenen Hoffnung ,das wir die Menschen hoffentlich bald von diesem Virus verlassen werden,
so wie es die Menschheit von heute auf morgen in Besitz genommen hat.

Ich möchte trotzt aller negativen Erlebnisse und Geschehnisse in meinem Leben, nicht meinen Glauben verlieren.
Denn er ist mir wichtig und gehört zu mir.

Vielleicht habe ich dein Anliegen falsch verstanden und habe etwas falsches dazu geäussert.

Lg. Maiblume

07.11.2020 21:31 • x 6 #2


A


Hallo DownTown,

Gläubig und depressiv

x 3#3


DownTown
Liebe @maiblume,
nein du hast nichts falsch geäußert, überhaupt nicht. Danke dass du dich so sehr geöffnet hast. In den schlimmen Zeiten sei es in der Depression oder was es auch immer sein mag scheint ER immer so fern zu sein. Wahrscheinlich ist er einem da aber am nächsten. So ist es vielleicht auch jetzt in der Pandemie. Er prüft uns. Vieles was geschieht, erinnert mich an die Offenbarung. Es wird sicher noch eine lange Weile dauern, bis ER der Welt ein Ende setzt. Aber die ersten Anzeichen sind da...jetzt zählt's. Es ist so verrückt, was gerade alles geschieht.

07.11.2020 23:10 • x 4 #3


E
Zitat von DownTown:
Liebe @maiblume,
nein du hast nichts falsch geäußert, überhaupt nicht. Danke dass du dich so sehr geöffnet hast. In den schlimmen Zeiten sei es in der Depression oder was es auch immer sein mag scheint ER immer so fern zu sein. Wahrscheinlich ist er einem da aber am nächsten. So ist es vielleicht auch jetzt in der Pandemie. Er prüft uns. Vieles was geschieht, erinnert mich an die Offenbarung. Es wird sicher noch eine lange Weile dauern, bis ER der Welt ein Ende setzt. Aber die ersten Anzeichen sind da...jetzt zählt's. Es ist so verrückt, was gerade alles geschieht.


Liebe DownTown,
danke für deine liebe Rückmeldung.
Auch wenn wir häufig nicht verstehen was es mit dem Weg auf sich hat, den wir gehen müssen, was wir erleben und
durchleben müssen, wir immer wieder als Mensch berechtigt hinterfragen.
Eine Antwort darauf erhalten wir sehr selten . Sehr selten, damit möchte ich sagen, das ich durchaus schon die eine oder
Antwort bekam, ich diese Antwort aber erst später auf das zuordnen konnte , dessen Frage ich mir einst stellte.
Ohje, hoffe dies jetzt verständlich und nicht zu kompliziert ausgedrückt zu haben.

Unser ganzes Leben ist eine Prüfung !

Manchmal wenn es mir schlecht geht , dann sage ich zu mir selbst :
Wahrscheinlich war ich in meinem letzten Leben ein sehr schlechter und böser Mensch und muss nun in diesen Leben,
ohne wenn und aber dafür büßen. Schon schlimm dieser Gedanke, aber irgendwoher kommt doch auch dieser Gedanke.
Weißt du was ich meine ?

Ich glaube auch an einer Reinkarnation.

Lg. Maiblume

08.11.2020 12:03 • x 4 #4


mutmacher
Ich glaube, dass Gott an seinen Kindern arbeitet, wie der Töpfer am Ton, er will uns umgestalten und das tut weh. Die Bibel sagt, dass Gott uns erzieht wie ein Vater sein Kind erzieht, was ja auch nicht immer angenehm, aber wichtig ist.
Pfarrer Richard Wurmbrand verbrachte 14 Jahre in einem unterirdischen Kerker, nicht wissend ob es Tag oder Nacht, Sommer oder Winter ist, alles was er sah u. hörte, waren graue Kerkerwände und das Schreien der gefolterten Mitgefangenen, Gläubige die unter dem kommunistischen System verfolgt wurden. Die Bibel spricht viel vom Leid und dass wir es annehmen und überwinden können, auch dass eine Zeit kommt, wo es kein Leid und keine Tränen mehr gibt, Gott jede Träne abwischen wird. Alle Jünger Jesu (bis auf Johannes) starben den Märtyrertod, viele viele Menschen nach ihnen- auch heute noch. Nirgendwo in der Bibel ist uns ein bequemes lustiges Leben verheißen, dafür aber Frieden, Freude Ruhe und Geborgenheit, das ist ein großer Unterschied. Alle, die überwinden, werden die Krone des Lebens erhalten.
Ich suche selbst täglich danach nach dem Willen Gottes zu leben und versage so oft. Aber ich weiß eins, ER macht keine Fehler, sein Handeln ist weise und richtig. Auch wenn ich falle, er hilft mir wieder auf und trägt mich.

08.11.2020 13:25 • x 5 #5


DownTown
Zu wissen, dass ER keine Fehler macht, muss man sich immer vor Augen halten. Er hat einen Plan und alles vorbestimmt. Ich finde, dass dieses Wissen einem ungemein hilft.

08.11.2020 13:41 • x 4 #6


Phinchen
Hallo
Ist es auch weise richtig und gut wenn zum Beispiel Kinder mit einer schweren Krankheit oder Behinderung auf die Welt kommen? Ist es weise und gut das jetzt viele Menschen unschuldig an Corona sterben. Von Barmherzig und Gnädig ganz zu schweigen da ist es wohl ganz weit weg.
Ich war früher mal wirklich angagiert gläubig. Der Glaube an den Erlöser Jesus Christus und seinen Vater Gott hat mein Leben bestimmt. Im Moment sind da nur noch große Zweifel, leider.
Viele Grüße Phinchen

08.11.2020 14:18 • x 6 #7


maya60
Ihr Lieben, als Kind und jetzt als Seniorin im Ruhestand lebe ich wieder innerlich in gefühlt großer Gottesnähe. 47 Jahre zwischendurch nicht.

Ich konnte nie im Leben auf die gefühlte Liebe Gottes verzichten, die ich so sehr als kleines Kind spürte. Dass ich mit 10 Jahren aus seiner Liebe und seinem Licht gefühlt in die Dunkelheit stürzte, war wohl meine erste Depression. Das war aber gleichzeitig selbst einer der größten Schocks meines Lebens und ich fühlte mich von Gott verstoßen und verraten.

Aber tief tief innerlich habe ich ihn wohl nie aufgegeben, weil die Vorstellung, dass ich ganz alleine auf dieser dunklen Erde feststecken würde, immer unerträglich für mich war, denn ich hatte ja schon als kleines Kind gewusst, dass ich nicht hier Zuhause bin auf der Erde, sondern im Licht, so: L ich T.
Und so ging mein verzweifeltster Hilfeschrei immer an Gott!

Und er war - im Nachhinein entdeckt - viel mehr da als ich meinte.

In meinem Tagebuch stehen ja meine spirituellen Lebenslinien und ich sehe mein Leben als eines in der Nachfolge Jesu, aber als Nachfolgerin seiner Mystik, seines Liebeshandelns, und nicht der kirchlichen Kreuzes- und Opfertheologie.
Das ist viel zuviel, um den Trost darin und den Halt und die Heimat darin hier jetzt detailliert zu beschreiben. Auch weil ich Mystikerin bin in meiner spirituellen Wahrnehmung von Kindauf, zwischendurch 47 Jahre fast ganz blockiert.

Wie kann ein liebevoller Gott das Leid in dieser Welt zulassen? Und in all meinen Bibel-. Mystik-, Astrophysik- und Alltagserfahrungen an erster Stelle und dann dem Lesen dazu an zweiter Stelle bin ich persönlich zu der Annahme gekommen, dass wir in unserem wahren Wesen lichtvolle Geistwesen und Kinder Gottes sind, rein und gut, die sich selber besser verstehen wollten, indem sie das Gegenteil von sich selber, GOTTESFERNE, erfahren wollten in einer dualen Welt. Sich selber erfahren über das Gegenteil von sich selber.

Aber als Art sehr reales Kopfkino, denke ich, aus dem wir nach unserem Tod wieder erwachen. Also, ich glaube nicht, dass es all das irdische Grauen wirklich gibt, sondern dass wir es sehr real als Kopfkino erfahren. Passt auch gut zu der Wahrnehmungsforschung!

Jesus ist mir Halt, Heimat, Familie und Wurzel. Unterm Strich wäre ich ohne Jesus in meinem Leben wohl nicht mehr hier. Mein Herz wäre wohl einfach stehengeblieben wie bei so vielen in meiner Familie, deren Herz einfach brach.

Liebe Grüße! maya

08.11.2020 15:48 • x 6 #8


DownTown
Zitat von Phinchen:
Hallo
Ist es auch weise richtig und gut wenn zum Beispiel Kinder mit einer schweren Krankheit oder Behinderung auf die Welt kommen? Ist es weise und gut das jetzt viele Menschen unschuldig an Corona sterben. Von Barmherzig und Gnädig ganz zu schweigen da ist es wohl ganz weit weg.
Ich war früher mal wirklich angagiert gläubig. Der Glaube an den Erlöser Jesus Christus und seinen Vater Gott hat mein Leben bestimmt. Im Moment sind da nur noch große Zweifel, leider.
Viele Grüße Phinchen


@phinchen,
ja diese Fragen...die beschäftigen die Menschheit ja schon immer und eine Antwort gibt es nicht. Natürlich ist es weder richtig noch gut, wenn Kinder mit schweren Krankheiten oder Behinderungen auf die Welt kommen. Denn kein Kind auf dieser Welt hat so etwas verdient.

08.11.2020 16:11 • x 1 #9


Mira13
Hallo DownTown, lieben Dank für die Eröffnung dieses Themas. Finde ich sehr interessant und es hilft sicher auch sehr, sich hier austauschen zu können. Alle Berichte bis jetzt darüber finde ich toll. Danke auch dafür.
Ich habe vor ca.5 Jahren mein Leben übergeben. Während der Schicksalszeit. Ich musste viel Leid erfahren, jetzt erst geht es mir besser bzw.ich wurde getragen und verändert. Das bedeutete auch Schmerz und Freude.
Ich habe viel mit Gott gehadert. Am Anfang noch nicht so, denn da war ich froh, wenn ich überhaupt etwas spüren konnte. Das Hadern kam erst später. Ich persönlich finde es gut, Ihm alles direkt zu sagen. Auch mit Wut, Groll und Verzweiflung. Das mache ich bis heute so und verschweige nichts. Denn Er kennt ja sowieso unsere Gedanken und hält das aus. Was das Leid für mich betrifft und die Depression...? Es schürt aus meiner Entwicklung (Kindheit, Jugend,...). Ich nenne es Erblast und Er hat es nicht gemacht. Klar, Er könnte alles nehmen etc, Er ist allmächtig, aber dann hätte Er auch Roboter erschaffen können. Wir haben von Ihm den freien Willen. Uns zu entscheiden für Gut Böse. Was ich aber auch merke auf meinem Glaubensweg ist, dass Er mir viel Leid genommen hat. Ich bin immernoch auf dem Weg mit Ihm, der schwer, aber auch unheimlich schön ist

08.11.2020 16:37 • x 3 #10


B
Nein, ich bin nicht (mehr) gläubig. Daher kann ich ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, gotteslästerlich fluchen. Das erleichtert mich etwas. Daher glaube ich nicht an Himmel, Hölle und ein Weiterleben nach dem Tod. Daher soll ich in Erwigkeit vor Gottes Thron hocken und Halleluja singen? Das ist Horror pur. Daher ist es mir gleichgültig, was die Kirchen verkündigen. Ich habe meinen ehemals tiefen Glauben durch Denken verloren, aber auch durch irdische Erfahrungen und ich kann ganz gut damit leben. Geholfen hat er mir jedenfalls nicht. Ich empfinde mich ganau so glücklich oder unglücklich wie ein Gläubiger. Und ich leide unter meinem psychischen Elend nicht mehr und nicht weniger als ihr Gläubigen alle
Bake37

08.11.2020 17:13 • x 5 #11


Jedi
Zitat von Maiblume:
Auch wenn wir häufig nicht verstehen was es mit dem Weg auf sich hat,
Villt ist es auch gar nicht so wichtig - immer alles verstehen zu wollen u. es könnte doch reichen,
immer wo Anzukommen u. einen kurzen Stopp zu machen.
Ich habe da so ein Bild vor Augen, dass ist wie eine Reise mit den Zug, bis wir an den Ort ankommen,
wo wir denn hin wollen.
So laufen wir in verschiedene Bahnhöfe ein u. stoppen dort für einen kurzen Moment.
So können wir uns Orientieren, wo wir gerade schon angekommen sind,
um dann unsere Reise zu unserem eigentlichen Ziel weiter fortzusetzen.

den wir gehen müssen, was wir erleben und durchleben müssen, wir immer wieder als Mensch berechtigt hinterfragen.
Meine persönliche Erfahrung hat mich da gelehrt, nicht eine Opferhaltung einzunehmen, denn dies wirkt wie ein Filter u.
stört unsere Wahrnehmung.

Eine Antwort darauf erhalten wir sehr selten .
Nach der Wahrheit forschen - Gutes wollen - Bestes tun u. schönes zu lieben,
darin könnte auch eine Antwort u. Weisheit enthalten sein !


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Zitat von Maiblume:
Wahrscheinlich war ich in meinem letzten Leben ein sehr schlechter und böser Mensch und muss nun in diesen Leben,
ohne wenn und aber dafür büßen.
Schon schlimm dieser Gedanke,

Ja, den Gedanken finde ich schlimm u. ich glaube nicht an soetwas, dass wir für ein vorheriges Leben zu büßen haben.
Wie heißt es in der Bibel - Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein .
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Zitat von Maiblume:
aber irgendwoher kommt doch auch dieser Gedanke.

Einen solchen Gedanken kenne ich auch, aber ich glaube nicht an eine Hölle, indem die Menschen , die böses getan haben,
darin schmoren müssen.
Dies ist benutzt worden, um Menschen gefügig zu machen u. spielt mit der Angst der Menschen.

Denn, dass habe ich schon des öfteren gelesen, Gott hätte uns den freien Willen gegeben u.
somit hat er die Verantwortung für unser Handeln an uns abgegeben.
Und da wir alle Menschen nicht Unfehlbar sind, gebe es in der Hölle ein mächtiges Gedränge.

Da ist mir die Möglichkeit, einer Vergebung von der @Frederick1 des öfteren schreibt, eher Nachvollziehbar.

08.11.2020 17:21 • x 5 #12


DownTown
Zitat von DownTown:

@phinchen,
ja diese Fragen...die beschäftigen die Menschheit ja schon immer und eine Antwort gibt es nicht. Natürlich ist es weder richtig noch gut, wenn Kinder mit schweren Krankheiten oder Behinderungen auf die Welt kommen. Denn kein Kind auf dieser Welt hat so etwas verdient.


Komisch ich hatte da noch mehr zu geschrieben. Aber irgendwie kam nicht mehr hier an.
Was ich noch sagen wollte...
Ich denke dass Gott uns täglich prüft. Er hat niemals behauptet, dass das Leben auf seiner Erde ein Ponyhof ist. Er regt uns täglich aufs Neue an zu hinterfragen und zu handeln. Der Ponyhof folgt erst wenn wir diesen irdischen Platz verlassen.
Auch wenn ich manchmal ins Zweifeln gerate, besonders in der aktuellen Zeit, bin immer wieder froh dass ich alles bei ihm abladen kann und dass er mich trägt. Dass ich ihn immer wieder spüren darf. Vielleicht wäre ich auch nicht mehr hier, wenn ich nicht in tiefster Depression aus Ehrfurcht vor seinem Werk durchgehalten hätte.

08.11.2020 17:31 • x 2 #13


DownTown
Zitat von bake37:
Nein, ich bin nicht (mehr) gläubig. Daher kann ich ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, gotteslästerlich fluchen. Das erleichtert mich etwas. Daher glaube ich nicht an Himmel, Hölle und ein Weiterleben nach dem Tod. Daher soll ich in Erwigkeit vor Gottes Thron hocken und Halleluja singen? Das ist Horror pur. Daher ist es mir gleichgültig, was die Kirchen verkündigen. Ich habe meinen ehemals tiefen Glauben durch Denken verloren, aber auch durch irdische Erfahrungen und ich kann ganz gut damit leben. Geholfen hat er mir jedenfalls nicht. Ich empfinde mich ganau so glücklich oder unglücklich wie ein Gläubiger. Und ich leide unter meinem psychischen Elend nicht mehr und nicht weniger als ihr Gläubigen alle
Bake37


Danke Bake37 für deine Offenheit. Ich kann es gut nachvollziehen, dass man von diesem Weg abkommt.
Das was die Kirchen verkünden ist jedoch mitunter nicht immer das, was Gott verkünden würde. Aktuell finde ich es ehrlich gesagt sogar sehr schwach, wie sich die Kirchen in der Krise präsentieren, nämlich gar nicht.
Dass er dir nicht geholfen hat, weißt du vielleicht nicht. Vielleicht hast du ihn auch noch nicht in seiner vollen Güte kennengelernt...wer weiß.
Ich weiß nicht ob Gläubige glücklicher oder unglücklicher sind, ob du genauso leidest wie in ein Gläubiger, will ich auch nicht beurteilen.
Offensichtlich fehlt es dir an nix und das ist doch auch schön...wer weiß wem du das verdankst...

08.11.2020 17:46 • x 3 #14


A


Hallo DownTown,

x 4#15


E
Zitat von Mira13:
Hallo DownTown, lieben Dank für die Eröffnung dieses Themas. Finde ich sehr interessant und es hilft sicher auch sehr, sich hier austauschen zu können.


Den Worten von Mira13 möchte ich mich anschließen

Zitat von Mira13:
Auch mit Wut, Groll und Verzweiflung. Das mache ich bis heute so und verschweige nichts. Denn Er kennt ja sowieso unsere Gedanken und hält das aus.


Liebe Mira13, diese Gedanken, das ersowieso alles weiß, den habe ich mir auch schon so oft gesagt. Wenn ich zum
Beispiel mal den Eindruck hatte ; ach das brauchst du ihm gar nicht erzählen. Dann kam mein Gedanke ;
er kennt meine Gedanken auch so, ohne das ich sie ihn mitteile.

Zitat von Jedi:
Ja, den Gedanken finde ich schlimm u. ich glaube nicht an soetwas, dass wir für ein vorheriges Leben zu büßen haben.
Wie heißt es in der Bibel - Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein .


Ja, dieser mein Gedanke ist schlimm...wie ich schrieb,
aber er kommt doch von irgend woher, ich glaube das alles was wir denken und aussprechen, uns in unserem inneren Unterbewusstsein gesendet wird und wir diese Gedanken dann denken und das gedachte aussprechen. Es ist alles bestimmt
was wir denken und sagen. So glaube ich das.

Zitat von Jedi:
Einen solchen Gedanken kenne ich auch, aber ich glaube nicht an eine Hölle, indem die Menschen , die böses getan haben,
darin schmoren müssen.
Dies ist benutzt worden, um Menschen gefügig zu machen u. spielt mit der Angst der Menschen.


An die Hölle, in dem schlechte Menschen schmoren, daran glaube ich auch nicht.
Aber denoch glaube ich daran, das wenn ein Mensch schon einmal auf Erden war und kein guter Mensch gewesen ist,
das er in einem erneuten Leben dafür bestraft wird, oder sagen wir mal,er muss nun ein völlig anderes Leben leben, um zu sehen und zu spüren wie es ist, wenn man vieles nicht erreichen wird was man sich vorstellt und wünscht.
So etwas wie - Erkennung . Und wenn dann auch dieses Leben gelebt wurde, das es dann in dem wieder nächsten Leben ein besseres Leben geben wird.

Ich weiß, es hört sich alles sehr kompliziert an.
Aber es sind meine Gedanken.

Lg. Maiblume
wenn man ein nicht erfülltes Leben

08.11.2020 18:40 • x 3 #15

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