Vielen Dank für eure Gedanken. Ich bin mir immer noch unsicher, ich bin auch eher introvertiert, brauche lange um mit anderen warm zu werden oder aus mir rauszukommen. Deshalb weiß ich eben nicht, ob mir dann eine Gruppentherapie wirklich etwas bringt, andererseits wäre es auch eine Möglichkeit eben genau daran zu arbeiten, mal aus der Komfortzone raus, etwas riskieren... Ich lasse es jetzt auf einen Versuch ankommen, ich denke, es kommt vorallem dann darauf an wie die Gruppe zusammen gesetzt ist, wie man zusammen arbeiten kann. Und ich könnt mir auch vorstellen, dass man in der ambulanten Gruppentherapie eben eine höhere Chance hat, in eine motivierte Gruppe zu geraten, weil die Teilnehmer sich bewusster dazu entscheiden als in der Klinik...
Ich habe jedenfalls gestern Abend spät noch eine Anfrage geschickt, ich bin gerade sehr froh diesem spontanen Impuls gefolgt zu sein, heute hätte ich mich wohl schon nicht mehr getraut. Und was soll ich sagen, direkt heute vormittag meldete sich die zuständige Therpeutin bei mir und bot mir einen Termin für ein Vorgespräch an. Ja habe für Anfang August zugesagt. Ich lerne dann erst mal nur sie kennen, sie erklärt mir ausführlich den Ablauf, natürlich geht es auch um meine Anamnese und dann wird gemeinsam entschieden ob ich an der Gruppe teilnehmen möchte bzw. dort auch hin passe. Die ersten zwei Gruppentermine sind dann zur Probe, dann sollte sich jeder verbindlich entscheiden. Der Kontakt mit der Therapeutin war zumindest positiv und ich habe mir vorgenommen möglichst offen in das Gespräch zu gehen und auch mind. an einer Probestunde teilzunehmen, so die Therapeutin denkt es könnte für mich passen...
Ich habe, typisch für mich, natürlich nicht eine Praxis hier in der Umgebung gewählt, sondern schön dreißig Kilometer weg, damit ich auch ja nicht Gefahr laufe da doch jemanden zu treffen, den ich kenne, dass wäre mir einfach super unangenehm...
22.07.2022 21:08 •
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