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Hochfunktionale Depressive

Greta
Zitat von Shana1967:
Da kann ich eh nur auf Sicht entscheiden.

Danke, liebe Shana1967, für diesen weisen Satz
Ich werde daran denken, wenn mich meine Zukunftsängste und mein Planungszwang mal wieder erwischen.

10.04.2021 09:41 • x 1 #16


maya60
Zitat von Greta:
Das berührt mich sehr. Es erinnert mich an den Tag, an dem ich nach längere Arbeitsunfähigkeit eines Morgens aufstand und mich richtig gut fühlte. Ich war total erstaunt, kannte dieses gute Gefühl gar nicht mehr und dachte nur:

So kann das also sein.


Ja, die Stelle im Buch von Till Raether finde ich auch genauso zu Herzen gehend wie dein Erlebnis, das du beschreibst.

Weil man daran so das Elend zuvor und dass das noch als normal galt, krass realisiert.

Plötzlich fühlt man was völlig unbekannt Gewordenes: Man fühlt sich gut. Man freut sich.

Seit Jahren und Jahrzehnten so Unbekanntes, dass man es gar nicht mal richtig vermissen konnte.

Das ist wie das letzte Grubenpferd in NRW, das sein Altersbrot wieder Übertage fristen durfte und nach Jahren wieder an die Sonne kam.

Sowas ist erschütternd bitter und traurig.

Ging mir genauso in den letzten Jahren, als es mir vergleichsweise immer besser und besser ging, weil ich endlich ein zu mir passendes Leben in Ruhe und Stille und guter medizinisch-therapeutischer Behandlung führte nach fast 60 Lebensjahren und nur, weil ich nun dieses Alter erreicht habe.

Entschuldige, dass ich dir erst jetzt antworte. Leider bin ich chaotisch, schon immer und wenn ich daran arbeite, wirds damit noch schlimmer. Also denke ich immer wieder, ich habe alles beantwortet und dabei stimmt das gar nicht, sorry.

Liebe Grüße! maya60

10.04.2021 09:56 • x 1 #17


A


Hallo maya60,

Hochfunktionale Depressive

x 3#3


S
@ Paula
Ich glaube meinen weisen Satz hab ich von der Regierung bzgl. der Coronamassnahmen aufgeschnappt
Warum also nicht für das psychische Befinden einsetzen.

Ich habe damals ( 2011) so viele selbstschädigende Entscheidungen getroffen,
Ich wollte mir und der Welt beweisen, dass ich voll wieder da bin
und ja keine Beeinträchtigung habe.
Schnelle Wiedereingliederung. Urlaub einsetzen, um ganze Wochen zu verkürzen
durchhalten zu können.

ich war bereits nach wenigen Monaten wieder am Ende meiner Belastbarkeit.
Dann saß ich bei meiner Psychiaterin ( an einem Urlaubstag)
völlig aufgelöst und sie hätte mich sofort krank geschrieben,
dies schlug ich aus. Hangelte mich weiter von Wochenende zu Wochenende,
Erst deutliche Teilzeit, auf die ich ewig warten musste, hat die Erleichterung gebracht,
mehr RegenenrationsZeit und doch unauffällig weiter leisten zu können.
Zwar finanzielle Einbußen, aber ok.

2019 ging es mir trotz TZ wieder ziemlich miserabel,
gipfelte dann in Hörsturz mit bleibenden starken Tinnitus,

Ich bekam ziemlich schnell eine.Reha durch HA beantragt.
Vielleicht wäre das ja für dich auch eine Möglichkeit?
Und ich habe aufgrund Corona warten müssen,
wieder durchhalten und aushalten über Monate.

Ich war die einzige auf Reha, die bist zum letzten Tag in Arbeit ging.
Dadurch hatte ich natürlich kein Recht auf die im Nachhinein wirklich
notwendige Eingliederung, ich wusste das vorher.
Und hab mich doch nicht krankschreiben lassen,
da ich ja die Urlaubsvertretung ( MegaBelastung)
für meine Kollegen leisten wollte,
bin ja schließlich Wochen auf Reha.

wenn ich das so lese, bin ich echt erschüttert wie leistungs-
und funktionsirrre ich bin !

10.04.2021 11:21 • x 2 #18


Greta
Zitat von maya60:
Das ist wie das letzte Grubenpferd in NRW, das sein Altersbrot wieder Übertage fristen durfte und nach Jahren wieder an die Sonne kam.


Sehr treffend, liebe Maya
Nach 35 Jahren im Betrieb fühle ich mich tatsächlich wie ein altes Grubenpferd.
In unserer Firma nennt man uns alte Hasen. Derer gibt es genau zwei, und auch die Kollegin, welche eben so lange dort buckelt wie ich, geht mittlerweile auf dem Zahnfleisch. Dabei ist sie noch einige Jahre jünger als ich und muss entsprechend länger durchhalten.

Zitat von Shana1967:
Urlaub einsetzen, um ganze Wochen zu verkürzen
durchhalten zu können.

Ohje, liebe Shana, das kenne ich leider nur zu gut
Und jetzt habe ich schon wieder zusammen mit meinem Wiedereingliederungsplan gleich auch den Urlaub für das ganze Jahr so verteilt, dass ich nicht länger als sechs Wochen durcharbeiten muss. Inklusive Reservetage, um notfalls Wochen verkürzen zu können Verrückt! Ich kann mich doch krankschreiben lassen, wenn es nicht mehr geht!

Eine liebe Freundin schrieb mir kürzlich: Die Fürsorge für das eigene Leben, für Körper und Geist, ist kein Egoismus! Dieser Satz hängt seitdem gut sichtbar an meiner Wand. Verinnerlicht habe ich es trotzdem wohl immer noch nicht

10.04.2021 12:17 • x 3 #19


S
Ich möchte nicht wissen, wieviel Zeit ich mit Planung
von RegenerationsZeiten verbracht habe.

Ich bin auch so eine alte Häsin, die irgendwelchen Karotten am Arbeitsplatz hinterher hoppelt
Ich gehe selbst wegen einem Fehltag zum Doc.

Und staune wie oft und locker sich junge neue Mitarbeiter,
mit Vorliebe Montag oder Freitag krank melden ohne Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
Das geht alles und hat keine Konsequenzen.

Ja, ganz theoretisch bin ich der Meinung ,
wenn man nicht mehr kann,
Sollte man es im Rahmen seiner Selbstfürsorge
hinbekommen sich krankschreiben zu lassen.

vielleicht ist das erstmal eine Übungsaufgabe,
alte Hasen haben ja auch nicht wirklich was von außen
( am Arbeitsplatz) zu befürchten.
Bei mir ist es das Innere
Pflichtbewusstsein und Leistungswille,
der schon der Anruf: ich bin krank
So zuwider ist.

10.04.2021 12:40 • x 3 #20


maya60
Darum, @Shana1967 und @Greta hieß es ja auch in meinem früheren Burnout-Forum immer: Das Burnout oder die Erschöpfungsdepression sind allermeistens nur die Spitze vom Eisberg. Denn was darunter alles zutage kam, was wir an Leistungeorientierung immer mehr überdreht sind einzeln und gesellschaftlich, das ging tiefer und tiefer und tiefer bis hin zur Schule meistens, wo wir lernten, nicht mehr auf unsere innere Stimme zu hören, sondern auf das, was äußere Leistungsnormen sind.

Dieser Irrsinn ist ja schon leider weit verbreitet, aber auch immer öffentlicher bekannt.

Und das ist uns heutzutage auch in der großen Öffentlichkeit immer bewusster geworden, wenn schon die WHO Stresserkrankungen fest definiert und wenn Burnout eine Epidemie geworden ist.

Davon hatte ich schon viel in Nachrichten gehört, in Magazinen gelesen, im Umfeld miterlebt.

Dass besonders Frauen in Doppelbelastungen und in sozialen und pflegerischen Berufen betroffen sind und nicht nur die Manager, ist schon lange bekannt.

Was ich aber jetzt in Till Raethers Buch so herzzerreißend finde, ist, dass er das Ganze an dem Verlust von etwas schon als Kind und Jugendlicher und als Erwachsener festmacht, das doch elementar ist: Die Lebensfreude, die Lebenskraft und die Abwechslung von Anstrengung und Leichtigkeit.

Nach 25 - 30 Jahren merken, dass man sich zum ersten Mal seitdem wieder freut.

Das ist ja wirklich wie dieses brave alte arbeitsame Grubenpferd, das nach Jahren wieder ans Sonnenlicht hochgehievt wurde.

Und so komme ich mir selber auch vor, wenn ich erst mit fast 60 Jahren frei von Dauererschöpfung, Daueradrenalin, Dauerüberreizung und chronischer Depression leben kann und jetzt mit 61 Jahren zum ersten Mal seit immer dazu noch eine depressionsfreie Zeit erlebte. (Heute gerade nicht.)

Einfach krass und tragisch und tieftraurig finde ich das. Und viel zu weitgehend, was noch nicht als Depression, sondern als Leben Jahrzehntelang innerlich hingenommen wird. Und wie sehr Leben und Krankheit ein und dasselbe sind, Jahrzehntelang und damit ein ganzes Leben lang.

Liebe Grüße! maya60

10.04.2021 13:04 • x 3 #21


J
Hi

ich habe mal eine frage. wie ist das mit den Gefühlen zu Freunden und dem Partner.
Wird das Gefühl überdeckt oder verschwindet es.? Sieht man den Partner nur Negativ und was war?

Meine damalige EX hat Dysthymie laut ihren Ärzten.

11.04.2021 20:08 • x 1 #22


maya60
@Johnedone - danke für dein posting - ich antworte noch drauf, muss mich heute Früh nur erstmal sortieren und stabilisieren.

Liebe Grüße! maya60

12.04.2021 07:25 • x 1 #23


Hoffnung21
Ein wirklich interessanter Thread @maya60 . Am Anfang dachte ich beim Lesen noch, dass bei mir ja vor allem die Erschöpfung und Antriebslosigkeit das Hauptproblem waren, Freudlosigkeit oder Gefühllosigkeit war nicht so sehr im Fokus. Auch ich habe mit der Einnahme des Antidepressiva gemerkt, was Freude ist, als ich bei der Reha am Tisch gesessen habe und seit langem wieder richtig gelacht habe. Erst da habe ich gemerkt, dass Lachen nicht gleich Lachen ist, dass es einen Unterschied gibt. Ich hätte vorher felsenfest behauptet, dass ich mich natürlich freuen kann. Ich habe ja auch vorher gelacht, dachte ich sei glücklich und zufrieden, wenn nur diese Erschöpfung nicht wäre. Im Nachhinein habe ich an vielen Fotos der Jahre vorher gemerkt, dass es kein Lachen, sondern ein Lächeln war.

Funktionieren, ja das war wohl mein Leben in den letzten Jahren/Jahrzehnt(en), nur nicht zur Ruhe kommen, denn dann kommt man nicht mehr raus aus dem Bett, was dann ja auch der Fall war. Dass man Monate bis Jahre braucht, um nicht mehr (so sehr) erschöpft zu sein, hätte ich mir niemals vorstellen können.

Immer für Alle Dasein, Ehrenämter annehmen, mir auch wie du Maya die unendlichen Geschichten von so vielen Menschen anhören, die Pflege der Schwiegereltern über einen Zeitraum von etwa 5 Jahren annehmen. Alles was ich mir vorgenommen habe war selbstverständlich erreichbar. Ob ich daran zugrunde gehe, hat nie zur Debatte gestanden.

Es ging nur darum, so gesund zu werden, dass man die Arbeit wieder schafft. Und wie einige schon schrieben habe ich den Resturlaub so geplant, dass ich die Woche verkürzen konnte, um mich wieder soweit zu erholen, dass ich die nächsten 2! Arbeitstage in der darauffolgenden Woche schaffe. Es ging nie darum, gesund und glücklich zu werden, sondern arbeitsfähig. Bis heute habe ich immer gedacht, es wäre das gleiche Ziel. Wenn ich die Arbeit schaffe, bin ich auch wieder gesund, und alles ist gut.

Auch das Gefühl nach dem Wunsch einer schweren Erkrankung, damit das Umfeld sieht, wie es mir wirklich geht kenne ich nur zu gut. Zu wie vielen Ärzten bin ich gerannt, in der Hoffnung, dass jemand etwas findet, warum es mir so schlecht ging, natürlich, oder Gott sei Dank immer ohne Befund.

Der Satz, dass Till Raether sein suchtartiges Bedürfnis nach Anerkennung und Erfolg mit Freude und Leichtigkeit verwechselt hat, hat mich nachdenklich gemacht. Denn gerade diese Sehnsucht nach Erfolg, Anerkennung, Wertschätzung war bei mir sehr sehr ausgeprägt. Dass das ein Ausgleich für fehlende Freude ist, darauf wäre ich nie gekommen. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir das. Leistung war Alles, ohne Leistung war ich Nichts.

Das Aussteigen aus dem Hamsterrad habe ich nie für nötig gehalten, ich habe ja IMMER alles IRGENDWIE geschafft. Ich bin dann halt in hohem Bogen rausgeschleudert worden und sehr sehr tief gefallen. Bis heute habe ich mich nicht vollständig davon erholt.

VG Hoffnung21

12.04.2021 08:39 • x 10 #24


maya60
von Herzen DANKE, liebe @Hoffnung21 - deine Worte sind so wahr aus meiner Erfahrungssicht und meinem Leben und gehen so zu Herzen! Später mehr dazu!

12.04.2021 09:01 • x 3 #25


Ilse77
Liebe @Hoffnung21 ,so gut formuliert, danke hierfür. Lg ilse77

12.04.2021 09:50 • x 4 #26


maya60
Zitat von Ilse77:
Liebe @Hoffnung21 ,so gut formuliert, danke hierfür. Lg ilse77


Ja, genau das finde ich auch.

12.04.2021 09:54 • x 2 #27


PaulaBaumann
Ein sehr guter Text liebe @Hoffnung21 . Genauso habe ich es auch erlebt. Eigentlich wollte ich immer so wie alle Anderen sein und hatte aber immer das Gefühl ich laufe zwei Schritte hinterher. Jetzt nach 15 Monaten zu Hause bin ich zur Ruhe gekommen. Der Start in den Tag fällt immer noch schwer, aber ich habe gute Tage.
Ich wünsche Euch allen eine gute Woche.
Viele liebe Grüße Paula.
P.S. Bei uns schneit es.

12.04.2021 11:01 • x 6 #28


maya60
Zitat von Johnedone:
Hi
ich habe mal eine frage. wie ist das mit den Gefühlen zu Freunden und dem Partner.
Wird das Gefühl überdeckt oder verschwindet es.? Sieht man den Partner nur Negativ und was war?
Meine damalige EX hat Dysthymie laut ihren Ärzten.


Hallo @Johnedone - nein, das war und ist eben nicht immer so.

Bei mir kommt es erst in schwerdepressiven Episoden zur Gefühlsleere und das habe ich zum ersten Mal mit Mitte 40 Jahren erlebt.
Ich vermute aber aus Berichten und wenn ich hier im Forum lese, dass viele schon bei leichteren oder mittleren Depressionen eine deutliche Gefühlsflachheit erleben. Dann sind die Gefühle noch nicht leer und wie in dickem Nebel, aber schon so flach, dass es allmählich sich wie sinnentleert anfühlt.

Und das verwechseln dann viele, habe ich auch erst gemacht.

Ich habe das Krankheitssymptom der Emotionenflachheit und der Emotionsleere mit Sinnmangel im Leben verwechselt und gleichgesetzt.

So kommt es auch zum Hinterfragen der eigenen Partnerschaften. Und zu dem Irrtum, die Liebe sei weg.

Nur rauschhaftes Verlieben wird in seiner Stärke dann oft noch als Liebe gefühlt, warum ja leider auch viele Betroffene, die es (noch) nicht besser wissen, sich auf kopflose Affären einlassen oder wie ich öfter mal Party machen und den Liebsten mit dem Kind allein abends daheim lassen, die natürlich auch nichts verändern, sobald sie Alltag werden.

Dazu kommt noch, dass diese Gefühlsleere ganz ganz furchtbar sich anfühlt und nicht zu ertragen ist und darum schnell medikamentös und psychotherapeutisch behandelt werden muss, sonst kommt es einfach zu suchtartigen Formen der Selbstmedikation mit allen möglichen Substanzen, Rauchen, Alk., Hauptsache, Rausch, Betäubung, Ablenkung, Kick.

Wer damit erfahren ist, stellt nicht mehr seine Partnerschaft ausgerechnet in so kranken Zeiten in Frage. Trotzdem lassen sich vor lauter Schwäche, innerem Leid und innerer Leere keine gesunden Beziehungen mehr gestalten oder weiterführen oder schauspielern.
So zieht man sich sehr zurück, einfach, weil man nicht mehr kann als Depressive.

Und auch, dass sich die Partnerschaft ändert mit einer depressiven Person drin führt beiderseits zu Trauerprozessen, Verlustschmerz und -ängsten, (wenn man wieder mehr fühlt), Wut, Zweifeln, Änderungen, Angst, Verunsicherungen uvm.

So habe ich es erlebt vor 15 Jahren und seitdem. Wir sind immer noch verheiratet und zusammen, aber wir beide haben uns seitdem sehr verändert, um emotional in Mangelzeiten zu überleben.

Was mich nur immer wieder irritiert, ist, dass es in Partnerschaften, die ohne Krankheiten lieblos geworden sind, ganz genauso ausschaut wie bei uns in Krisenzeiten damals und wie viele Partnerschaften davon betroffen sind, wenn es langjährige sind.

Von daher kann das schon miteinander verwechselt werden und bringen einen Depressionen mitunter endlich mal zum Handeln, was in schlechten Partnerschaften oft nicht passiert.

Mal wieder mein Hinweis, wie deprimierend oft die Normalos leben.

Liebe Grüße! maya60

12.04.2021 15:17 • x 4 #29


A


Hallo maya60,

x 4#15


maya60
P.S.: Und solche Beobachtungen bringen mich dann wieder zur Frage, ob es noch Normalos sind und das normale Leben, das auch recht deprimierend einfach ist oder sind es schon hochfunktionale Depressive?
Denn welche Veränderungen Partnerschaften allein schon durch Famiiengründungen und Kinder erfahren und durch das Vergehen von Zeit, wer beschäftigt sich denn ehrlich damit, bevor das Ganze ganz furchtbar den Bach runtergeht?

Niemand. Oder warum gäbe es sonst noch Standardlügen wie: Kinder krönen eine Beziehung doch erst! Oder: Sie liebten sich nach 50 Jahren noch wie am 1. Tag. Oder: Noch nach Jahrzehnten liegen sie so gerne im Ehebett und schlafen wie die Murmeltiere.

Was sich da alles ganz von selber und durch den Zahn der Zeit auch ändert, das wird doch alles auch pathologisiert oder ignoriert oder weggelogen.

Oh, Sohni ruft mich . . .

. . . und ich sach noch . . .

12.04.2021 15:38 • x 1 #30

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