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Hochsensibel Erfahrungen - wer kennt das auch?

F
hallo,

ja ich bin auch hochsensibel. Und ich bin dankbar das ich das erkennen durfte. Denn wenn ich es weiß, kann ich besser damit umgehen. Auch ich nehme mein ganz normales Alltagsleben oft wie durch einen Verstärker wahr. Diese Geräusche, Klänge, Bilder, Farben, Stimmungen und Gefühle, Begegnungen und Gespräche. Diese ganzen Lebensimpulse empfinde ich als viel lauter und intensiver als andere Menschen, und entsprechend kann ich auch darunter leiden.

Diese ständige Reizüberforderung kostet viele emotionale Kraft, und so fühle ich mich oft schneller überfordert, gestresst, ausgelaugt, einfach am Ende, fertig.

Gerade wenn ein für mich anstrengender Tag zu Ende geht, dann sind auch meine Energiereserven am Ende. Dann gehe ich oft auch früh schlafen. Für Menschen, die nicht hochsensibel sind ist das oft schwer zu verstehen. Aber es bringt auch nichts mich da überreden zu wollen.

Am Besten tut es mir, wenn man man mich wie in meiner Depression annimmt und akzeptiert, mich einfach mal in Ruhe lässt, bis meine Batterien wieder aufgeladen sind.

Denn jeder Mensch kennt Situationen der Überforderung. Wenn mein Herz schneller schlägt, ich Schweißausbrüche bekomme, Hautrötungen, Verspannungen usw.Oder wenn ich das Gefühl habe, ausgeliefert und hilflos zu sein, gereizt, wütend usw.dann muss ich auf mich aufpassen.

Und wenn ich abschalten möchte, brauche ich absolute Ruhe. Um emotional runter zu kommen höre oder spiele ich ruhige Musik, lese ein leichtes Buch, oder Geschichten wo ich weiß, dass die ein gutes Ende haben.

Selbst mag ich hochsensible Mensche ganz arg, es sind oft sehr freundliche und liebevolle Menschen, die auch mal zuhören können, nicht immer reden müssen. Sie können sich so lieb und gut in mich einfühlen. Unsere Welt braucht diese Menschen ganz arg. Gerade viele Therapeuten sind hochsensibel, meiner auch, und der tut mir so was von gut. Der spürt genau wie es mir geht, hat immer wieder die richtigen Worte für mich.

Diese Menschen helfen sehr gerne. Aber leider wird unsere herzliche und respektvolle Art nicht respektiert. Du wirst oft missverstanden, abgelehnt, und weil wir eher ruhig sind, werden wir oft unterschätzt, aber auch mal ausgenutzt.

Und wenn wir uns aufgrund unserer Lebensgeschichte minderwertig und unsicher fühlen (voll zu Unrecht,)lassen wir uns oft ausnutzen.


Deshalb, hochsensibel sein ist keine Krankheit, sondern etwas voll Wertvolles. Nur müssen wir uns aber auch gut schützen, zu uns und unserem wertvoll sein stehen, uns nicht ausnutzen lassen. Wenn ich zu meinem hochsensibel sein stehe, stehen auch andere Mensche zu mir, akzeptieren mich.

Deshalb stehen wir zu uns und unserem hochsenibel sein, nehmen wir es an, sind wir dankbar, wir können und dürfen anderen Menschen helfen. Aber nicht über meine Kräfte hinaus.


viele liebe Grüße,

Frederick

01.05.2019 19:13 • x 5 #61


F



Musik für hochsensible Menschen.

01.05.2019 19:30 • x 3 #62


A


Hallo Annaleen,

Hochsensibel Erfahrungen - wer kennt das auch?

x 3#3


D
Danke Frederick1 ich tue mich schwer mich damit abzufinden. Ja ich kann gut zuhören ich weiß nicht wie ich mit dem allem weiter um gehen kann .grüsse Dabrowski

01.05.2019 19:42 • #63


Alexandra2
Hallo Dabrowski,
Was hast Du nach der Klinik für Deine Gesundheit getan? Und welche Diagnose hast Du bekommen?
LG Alexandra

01.05.2019 20:04 • x 1 #64


D
Hallo Alexandra hab versucht mit Sport weil das vorher geholfen hat bevor ich den nerven zusammen bruch hatte .Bei mir wurde Depression mit Episoden güsse

01.05.2019 20:11 • #65


Alexandra2
Und was ist mit Behandlung? Hat man Dir nicht gesagt, daß sich Depressionen mit Medikamenten und Psychotherapie behandeln lassen? Sport reicht nicht aus, ist allenfalls eine gute Maßnahme um sich stabil zu halten, wenn die Behandlung läuft!

01.05.2019 20:16 • x 1 #66


maya60
Zitat von Annaleen:
Hallo liebe Forengemeinde,

mich interessiert, wer von Euch sich auch mit der Zuschreibung hochsensibel identifiziert.
Ich hab mich in letzter Zeit damit beschäftigt und festgestellt, dass sehr viel davon auf mich zutrifft. Ich hatte noch nie darüber nachgedacht, dass andere vielleicht völlig anders als ich empfinden könnten und von Situationen, die ich total schrecklich finde, wie in einer vollen S-Bahn fahren, gar nicht so sehr gestresst und belastet sind.
Mir wird immer klarer, wie abhängig ich von äußeren Einflüssen bin, im Negativen wie Positiven, und wie wichtig es für meine Gesundheit ist, auch im Hinblick auf Burnout, dass ich mein Leben so einrichte, dass ich mich nicht überlaste.
Konkret habe ich z. B. gerade so einen ätzenden Arbeitsweg, dass ich schon fix und fertig bin, wenn ich bei der Arbeit ankomme, weil ich schon so viele unangenehme Stimmungen anderer Menschen, Gerüche, Geräusche aufgenommen habe trotz Ohrenstöpsel, Augen zu und autogenem Training.

Wie geht es Euch, kennt Ihr das auch?


Liebe Annaleen, ich möchte nochmal zurück zu deiner Anfangsfrage. Du hast ja jetzt viele unterstützende Antworten von uns bekommen, dass wir das genauso auch kennen. Das hat dir bestimmt geholfen, oder? Ich finde es immer genial, wenn mir viel klarer wird, wo ich stehe, weil so viele Gleichbetroffene mit denken helfen. Schon toll, dieses Forum!

Besonders durch und während eines Burnouts bzw. einer Erschöpfungsdepression oder Depression generell und teilweise auch noch danach lernen viele diese unerträgliche Reizempfindlichkeit kennen und sie beeinträchtigt unser ganzes Leben, macht uns erschöpft, viel weniger belastbar und und lässt uns echt leiden und uns ausgeschlossen fühlen.

Ja, viele von uns stellten irgendwann in ihrem Leben wie du fest, dass sich nicht alle anderen auch so fühlen, sondern dass sie damit besonders sind und wenig Verständnis finden, weil die anderen sich gar nicht in uns hineinversetzen können.

Ich habe dir dann erzählt, dass das bei mir schon von Kleinauf so extrem war mit meiner Dauerüberreizung (ADHS ist angeboren) und dass ich schon als Jugendliche davon Erschöpfungsdepressionen bekam, nur gab es damals gar keinen Namen für das alles und ich trickste mich den ganzen Tag irgendwie durch. Mir war klar, das konnte nicht gesund sein, aber erst viel später gab es die Diagnose ADHS und wurde es damit für mich viel viel besser.
Wer von Kleinauf so überreizt ist, ist von Kleinauf krank, aber in meiner Kindheit wusste man das noch nicht, heute zum Glück schon.

Bei dir, hast du mir geantwortet, war es aber anders. Du warst nicht von Anfang an so reizempfindlich. Das ist sehr wichtig für deine KrankheitsgeschichteHier deine Antwort nochmal zur Erinnerung:

Zitat von Annaleen:
Ich war schon immer sensibel, aber diese Überreizungsprobleme sind bei mir glaube ich im Zuge von Burnout und depressiven Episoden entstanden. ich bin mir aber gar nicht so sicher, wann das eigentlich angefangen hat mit der Überrreizung. Als Kind hatte ich das nicht, ich bin aber auch auf einem Dorf aufgewachsen, in Stadtnähe, und ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich als Kind oder Jugendliche damit Probleme gehabt hätte.
Die Ursache für meine Depressionen sind traumatische Kindheitserlebnisse. Ich kann mir vorstellen, dass diese Traumata meinen Hormonstoffwechsel so verändert haben, dass ich jetzt schon bei geringsten Anlässen Stress empfinde. Das macht mir vor allem im Berufsleben Probleme.


Und da, das habe ich dir ja auch schon geschrieben, ist dein Weg. Du kennst dich, du bildest dir nichts davon ein, denn jetzt weißt du, dass viele von uns auch sowas erleben und jetzt kannst du da mit Psychotherapie, Medikamenten, soweit nötig, und Verhaltensanpassung weiter machen. Und natürlich unterstützt von uns allen hier im Forum, Selbsthilfe tut so gut und bestätigt und gibt Rückhalt, wenn auch die Fachleute natürlich die Behandlung bestimmen.

Du bist jetzt dabei, mit deiner Chefin herauszufinden, wieviel Kita-Arbeit als Erzieherin du aushältst, wieviel Wochenarbeitszeit. Das kennen auch viele von uns. Das ist gut und wichtig, du sorgst für dich. Ich konnte nie mehr als halbtags arbeiten. Tat ich das doch, streikte mein Immunsystem und ich bekam eine Infektion nach der anderen und wurde hinterher schon überempfindlich gegen Antibiotika, landete im Krankenhaus. Sowas kennen sicherlich auch viele. Der Körper gibt immer krassere Warnschüsse ab und wenn ich die ignoriere, lande ich im Burnout, dann stellt er mich eben so aus.

Bleib bei deiner Fürsorge für dich selbst, siehe eingeschränkte Belastbarkeit nie als Scheitern an und sei dir gleichzeitig total sicher, dass wir das alle kennen, uns erst selber 1000 Selbstvorwürfe des Scheiterns gemacht zu haben, dabei haben wir uns alle mehr ins Zeug gelegt als so mancher Gesunder, der nicht ständig schon morgens schlapp ist.

Vielmehr war es eine große Leistung, so mutig immer weiter zu gehen.

Es dauert lange und braucht Geduld, Altlasten psychotherapeutisch aufzuarbeiten und auch, die richtige Alltagsbelastung, die richtigen Medikamente und Verhaltensanpassungen zu lernen.
Aber es wird besser! Wieviel und mit welchen Schwankungen, wird sich zeigen.

Bei mir ist es, obwohl ich 50 Jahre unbehandelt durchs Leben ging, erheblich besser geworden, hat aber alles in allem 10 Jahre gedauert nach der langen Zeit.
Natürlich hatte ich auch schon unbehandelt vieles gelernt und angepasst, auf das ich zurückgreifen konnte. Dafür sind auch Selbsthilfeforen gut.

Mach weiter so, du bist auf deinem Weg!

Liebe Grüße! maya

01.05.2019 20:42 • x 3 #67


maya60
P.S.: Mit 50 Jahre unbehandelt meine ich: 50 Jahre ohne die richtigen Medikamente, weil es meine Diagnose noch nicht gab. Psychotherapien hatte ich mehrere gemacht und die halfen auch schon sehr und einige wenige Jahre vor meiner ADHS-Diagnose mit fast 50 Jahren nahm ich auch schon Antidepressiva, aber es fehlte eben noch die medikamentöse und verhaltenstherapeutische Behandlung meines ADHS, die ich jetzt zum Glück habe.

Die meisten Depressionen sind dagegen nicht chronisch wie ADHS und die Betroffenen werden wieder ganz gesund. Manche behalten Empfindlichkeiten und sind nie wieder ganz so fit wie vor der Depression und alle müssen achtsam bleiben, um eine neu Depression oder eine Verschlimmerung zu vermeiden.

01.05.2019 20:59 • x 3 #68


D
@maya60 [quote]
Ich musste mich hier erstmal durchlesen, da ich mich auch als Hochsensibel bezeichne.
Was interessant ist, ich arbeite seit einigen Jahren im Großraumbüro unter nicht so optimalen Arbeitsbedingungen. Irgendwie gibt mir das auch den Kick Ich brauche manchmal ein paar Leute um mich rum und ein wenig Chaos. Obwohl ich auch sehr ruhebedürftig bin. Mit vielen Menschen kann ich mitfühlen und ich nehme schnell Stimmungen wahr. Von meiner Wahrnehmung her zähle ich mich zu den eher extrovertierten Hochsensitiven bzw. Hochsensibleren. Mit innerlicher Abgrenzung habe ich meine Probleme, das heißt ich ziehe mir oft den Schuh von anderen an.
Durch meine Erfahrungen im Leben habe ich ein gutes Bauchgefühl oder einen 7. Sinn, der mich oft vor dramatischen Situationen gerettet hat. Eine logische Erklärung habe ich nicht für das Bauchgefühl, aber es es hilft mir oft im Leben auch bei Entscheidungen. Bunte Phantasie hatte ich schon als Kind und auch hellseherische Träume.
Ich glaube auch, dass die sensibleren Menschen eher zu Depressionen neigen, da sich auch nicht alle ein dickeres Fell anwachsen lassen können. Gewisse Charakterzüge bleiben eben. Wir können nur lernen, besser mit unseren Schwächen und mit Streß etc. umzugehen.

Liebe Grüße

dreamcatcher

01.05.2019 21:39 • x 1 #69


maya60
Hallo @dreamcatcher, Kick-Liebende, extrovertiert und reizoffen, das ist eine Power-Kombi! Kenne einige, die sich hochsensibel nennen und gerade das Chaos und das Großraumbüro brauchen, mag es auch auf der anderen Seite ihre Reizoffenheit anstrengen.

Das war ich früher auch, manche nennen auch diese Kick-Liebe Adrenalinjunckies oder High Sensation Seeker (HSS). Das ist in Sachen Energieverbrauch die Kerze, die an beiden Enden brennt oder das Auto ohne Bremse. Die mit Superpower und oft mit den kreativsten Ideen!
Und man kann nicht mal einfach sagen: Dann lass das doch mit deiner Risikofreude, du siehst doch, dass das zuviel ist. Nee, aber man i s t so, man braucht das!

Bist du wirklich ganz extrovertiert? Ich war früher ein Mischtyp, brauchte genauso den Kick wie den regelmäßigen Rückzug, um Kraft in Stille und stillen Betätigungen zu tanken.

Vollständig Extrovertierte tanken ihre Kraft nur aus der Geselligkeit, das tat ich nie. Bist du so?

Vollständig Introvertierte brauchen soviel wie möglich Stille und Rückzug für ihre Kreativität und Kraft. So war ich auch nicht. Ich brauchte Stille dringend zum Runterkommen und Auftanken, aber dann immer neues Spannendes, neue Leute, Abenteuer, um überhaupt an etwas interessiert und motiviert zu sein. Darum mag ich auch in meinen Schwerpunktinteressen das kreative Chaos mehr als die geregelte Ordnung.

In meinem besonderen Fall aber mit ADHS, also ständiger Krankheitsbelastung, wurde das zum kraftverzehrenden Widerspruch und nach Jahrzehnten versiegender Kraft mussteich lernen, sehr gut auszuwählen, wie ich es hinkriege, meistens zurückgezogen Stille zu tanken und dennoch genug Anreiz zu behalten. Das heißt, heute lebe ich sehr introvertiert, aber rase in meinen Hobbies des Schreibens und Lesens, die mich gar nicht stressen, durchs kreative Chaos.

Sei achtsam mit dir, dass du nicht wegen deiner Reizoffenheit in eine Erschöpfungsdepression reinkommst, aber vergiss auch nie, dass du den Kick genauso brauchst.

Liebe Grüße! maya

01.05.2019 22:03 • x 1 #70


maya60
Hallo @Dreamcatcher , jetzt fällt mir ein, dass du ja hier im Forum bist und dass das bedeutet, dass du eine Depression schon hast oder hattest und deshalb habe ich mir deine Vorstellung gerade durchgelesen.
Ja, dann geht es jetzt auch bei dir darum, die richtige Dosierung zu finden.

Viel Kraft!

01.05.2019 22:17 • x 1 #71


D
Guten Morgen Alexandra2 ,ich war schon beim Terapeuten die hat gesagt 1 mal im Monat reicht .weil ich noch keine selbst Mord Gedanken hab. Dann hab ich dies das separat Escilopram oder wie das heißt da war ich dann komplett im Keller in der Klinik haben sie mich dann auf Citalopram 40mg gestellt .und trotzdem hab ich dieses auf und ab . Lg

02.05.2019 06:36 • #72


Alexandra2
Die Therapie reicht evtl nicht aus, es gibt auch Therapeuten, die die Situation unterschätzen. Alle 4 Wochen ein Therapietermin reicht aus wenn Du stabil bist, was momentan nicht der Fall ist.
Was sagt Dein Psychiater? Manchmal verliert das Medikament die Wirkung!
LG Alexandra

02.05.2019 06:50 • x 2 #73


Pusteblume59
Hallo zusammen, ja, ich bin auch hochsensibel. ich war schon immer anders, bin oft angeeckt, hatte wenig Freunde oder Bekannte, war lieber alleine. Bin sehr Lärm- und geruchsempfindlich. Einfach übersensibel. Die meisten Mitmenschen haben mich nie verstanden. Ich spüre soviel, schon wenn ich einen Raum betrete oder jemand Sorgen hat usw. Als ich vor zwei Jahren durch Zufall einen Test wegen Hochsensibilität gesehen habe und ihn gemacht habe, kamen von erreichbaren 300 Punkten, 288 bei mir raus. Jetzt hatte meine Andersartigkeit einen Namen. Ich finde es mittlerweile eher als Privileg. Es ist gut, sensibel zu sein, man muss nur lernen, auch Grenzen zu ziehen, da bin ich grade am Lernen

02.05.2019 08:59 • x 6 #74


A


Hallo Annaleen,

x 4#15


D
@maya60 Danke dir
Ich bin schon extrovertiert, aber nicht so extrem. In der richtigen Gesellschaft blühe ich auf.
Ich und andere bezeichnen mich als kommunikativ und offen.
An anderen Menschen bin ich sehr interessiert, vor allem, dass es allen gut geht;-)
Ich mache oft den ersten Schritt und spreche Menschen an,
wenn ich die Leute interessant finde.
Ich brauche auch Momente des Rückzugs. Ständig unter Menschen ist nichts für mich. Ich höre dann schöne Musik, knuddel unsere Katze, zeichne oder male. Die Natur gibt mir auch Kraft.

Mein Termin für die Gruppentherapie rückt übrigens näher!
Ich freue mich schon, in der Reha hat es mir einiges gebracht.
Zu vielen Themen habe ich beigesteuert und konnte mich gut beteiligen.
Nun möchte ich mein Citalopram ausschleichen. Ich nehme nur noch 2.5 mg abends.
Mit dem Lasea geht es ganz gut.
Das Citalopram hat mir geholfen, aber leider waren die Nebenwirkungen bei 20mg täglich nicht witzig. Ich war ja sogar beim MRT von meinem Kopf, weil ich so starke Sehstörungen davon bekommen habe, daß ich fast umgefallen bin
Erweiterte Pupillen hatte ich auch und eben die starke Gewichtszunahme.
Mal schauen, was der Psychiater im Juni sagt.

Ansonsten versuche ich viel Bewegung in den Alltag einzubauen. Fahrradfahren 2-3 x pro Woche und 1x Walken. Das schüttet auch Glückshormone aus.

LG Dreamcatcher

02.05.2019 09:41 • x 4 #75

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