Hallo,
ich erkenne mich in vielen der von dir beschriebenen Dinge wieder, Angst raus zu gehen ist bei mir nicht so stark, aber alles andere ist bei mir genauso...die Schlafstörungen, das Weinen, die Unruhe und die Panik vor Medikamenten. Ich glaube auch, so wie hier bereits erwähnt oder vermutet wurde, dass es in Richtung Angststörung (zusätzlich mit oder ohne Depression..) bei dir geht, evtl auch Hypochondrie? Ansonsten kam mir noch Sozialphobie in den Sinn, das hab ich gewissermaßen auch ein bisschen, aber die Ausprägungen sind da ja verschieden und da dies auch eine Angsterkrankung ist u du von Ängsten in Bezug auf das Raus gehen sprichst.. Aber natürlich kann und möchte ich hier keine Diagnosen stellen.... Aber du fragst ja , was mit dir los ist.
Bzgl der Nebenwirkungen auf das Medikament: bist du dir ganz sicher dass es wirklich Nebenwirkungen waren oder könnte es sein, dass du dich aufgrund deiner Ängste u der Erwartungshaltung dass gleich etwas schlimmes passiert so sehr verrückt gemacht hast dass die Symptome dann eher Angst-/ Psychosomatik waren? Das ist nämlich mein Problem, das mich momentan davon abhält die von meiner Ärztin verschriebenen Schlafmittel gegen meine starken Schlafstörungen zu nehmen und auch die Angst mit einem Antidepressivum zu beginnen.... weil ich mir sicher bin dass ich körperliche Reaktionen bekommen werde was dann im blödesten Fall dazu führen wird dass ich, so wie du, das Medikament wieder absetze, obwohl ich dringend etwas bräuchte und mir bewusst ist dass ich einfach nicht richtig einschätzen kann ob es dann WIRKLICH von dem Medikament kommt oder eine Angstreaktion ist (Herzrasen, Kopfschmerzen, Schwindel, Unruhe usw.... als Beispiel).
01.04.2023 01:11 •
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