
Sarah
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Es gibt keine blöden Fragen - und hier erst recht nicht
Ich habe mich lange Zeit gar nicht gewogen. Ich war nachdem ich in der Klinik mit dem Laufen angefangen habe halbwegs zufrieden mit meiner Figur - zumindest so zufrieden wie selten in meinem Leben zuvor. und Dank des neuen Jobs habe ich mich auch nicht mehr ständig von Pizza, Burger, Döner und Co. ernährt. Im Mau/Juni hatte ich mal wieder eine ziemlich schlechte Phase, in der vieles zusammen kam. Da ist mir aber nicht aufgefallen, dass sich irgendwas an meiner Esserei verändert hat - zumindest nicht bewusst. Irgendwann sprach mich mein Chef an, ob ich eigentlich noch essen würde - er hätte das Gefühl, dass ich einiges abgenommen habe. Daraufhin bin ich zum ersten mal nach Monaten wieder auf die Waage gestiegen - und war erschreckt, wie wenig es war. Da ist mir auch bewusst geworden, das sich mein Essverhalten verändert hatte - zu der Zeit habe ich auch den Thread hier gestartet. Ab da bin ich täglich auf der Waage gewesen, auch um mich vor mir selber zu schützen - denn das Gewicht durfte nicht weniger werden. Auch damals hatte ich die Stimme der Vernunft von der ich oben schrieb immer in mir. Irgendwann hat sich die Einstellung zum wiegen verschoben: die Angst vor dem zu wenig wurde weniger, die Angst vor dem zuviel wurde mehr.
Vielleicht wäre es wirklich mal einen Versuch wert, die Wiegerei erst einmal auf einmal die Woche zu reduzieren. Oder meinst du, dass dieser Kompromiss auch ein eher fauler Kompromiss wäre?
Die auch liebe Grüße. Und deinem pfeifenden Elch schicke ich jetzt mal ein tanzendes Kaninchen zur Gesellschaft
Sarah