Ich schreib mal was ich so denke:
1. Bin mir nicht sicher, ob man ohne gesetzlichen Betreuer sich nicht auch im die ganzen Anträge bei Ämtern kümmern muss, um weiter dort wohnen zu bleiben. Ohne Betreuer muss man das womöglich selber machen. Ich denke, dass das Betreute Wohnen einem da vielleicht aber auch weiter helfen könnte und man keinen zusätzlichen gesetzlichen Betreuer braucht.
Finde das auch doppelt gemoppelt.
2. Wenn der Druck mit dem Betreuer und allem so groß wird, würde ich mir tatsächlich Hilfe holen. Würde vielleicht einfach zum Hausarzt gehen und sagen dass man wirklich unzfrieden ist mit der Situation und vielleicht fragen, ob das aufgrund der Erkrankung wirklich nötig ist einen Betreuer zu haben, wie das vielleicht bei anderen Menschen mit diesem Syndrom ist.
3. Also nichts machen können stimmt auch nicht. Man muss glaub ich nicht eine Überprüfung der Betreuung beantragen, sondern du könntest ganz einfach einen Antrag auf Aufhebung der Betreuung beantragen. Ich persönlich habe auch einen gesetzlichen Betreuer, bei dem ich auch überlege, ob ich ihn wieder aufhebe. Wenn der Antrag abgelehnt wird, würde ich zum Anwalt gehen. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube es müsste eine Art Sozial-Anwälte geben, also wenn man kein Geld hat. Vielleicht nochmal im Internet suchen. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob das die beste Idee ist, z.b. weil dann Verantwortungen auf einen zukommen wir Anträge für Ämter oder so. Damit muss man klarkommen glaube ich.
4. Ich würde aus so einer Situation auch so schnell wie möglich rauskommen wollen. Kann das verstehen.
5. Eventuell noch mal im Internet suchen, ob es irgendwelche Beratungsstellen gibt, mit denen man nochmal darüber sprechen kann.
6. Vielleicht sich Interessen überlegen, bei denen man außerhalb Menschen kennenlernt. Ich denke Freunde, Bekannte und so sind wichtig. Auch wenn die vielleicht nicht die Situation ändern können.
7. Ein Ehrenamt fänd ich zumindest vorüber gehend auch gut. Als Training, bis man vielleicht eine andere Arbeitsmöglichkeit gefunden hat bzw. sich die Situation gebessert hat.
Nicht aufgeben. Gibt auch andere, die gerne berufstätig wären, aber aktuell nicht können.
Edit: 8. Gut wäre nach einer Selbsthilfegruppe zu suchen. Denke ich
23.10.2022 10:58 •
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