Liebe @djamila, nochmal danke für diesen so spannenden Drewermannvortrag! Jetzt bin ich ans Ende beider Teile gelangt.
Ich bezweifle, das noch zu deiner Antwort an mich ), dass Drewermann den inneren Frieden häufig in sich spürt, er strahlt für mich eher Mattheit aus und wer soviel aus allen Disziplinen über den kranken Menschen und die beste aller Psychotherapien, nämlich die von Jesus, rausfand, der kennt dies Leid selber wie Jesus ja auch.
Natürlich ist das meine subjektive Sicht.
Drewermann sagt ja direkt oder indirekt, dass nur Religion uns Menschen aus dem Desaster unserer Welt und schon der Friss-oder-Stirb-Natur hinaushelfen kann im Sinne von Jesus.
Da aber, wie er ja selber auch in vielen Büchern kritisiert, die institutionalisierten Weltreligionen selber auch Machtmissbrauch betreiben und selber nicht besser sind als die Welt und die Natur, treten ja zu Recht immer mehr säkular aufgeklärte und mündige Menschen aus der Kirche aus.
Aus diesem Dilemma muss dann wieder jede und jeder Einzelne allein weitersuchen, weil dieser Segen der Religionen gar nicht kirchlich zu finden ist, sondern höchstens versteckt in den Klöstern.
Selbst Drewermann erlaubt sich offfenbar nicht ganz als Theologe, in diesem Vortrag soweit zu gehen wie Jesus, der sagte: Es braucht keine Religionen, der Tempel und Jerusalem werden zerstört werden. ( was 70 n. Chr. geschah). Es braucht nur LIEBE.
Und das ist meine Lebenserfahrung, dass es die innere psychisch-emotionale und universale Energie der Liebe gibt und ist, die das Gegenüber hin zur Erlösung, zum Verstehen und zur Befreiung ist.
Sie ist eine Energie und hat viele Namen der verschiedenen MeisterInnen irdisch, ist aber selber universal.
Und die oft inneren Frieden schenkt, aber nicht immer.
Und Jesus war einer ihrer Meister.
Liebe Grüße! maya
02.02.2021 14:35 •
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