37

In meiner Welt von Depressionen begleitet

Sifu
Zitat von Matteo:
In meiner Welt, von Depressionen begleitet Hallo zusammen, ich begrüsse euch alle recht herzlich und erzähle euch die Geschichte meiner Depression. Ich komme aus der Schweiz aus dem Grossraum Basel. Meine Geschichte ist sehr umfangreich und begann im Januar 2001. Diese Geschichte hat mir und meiner Familie sehr viel ...

Willkommen Matteo.

Diese auf und ab´s habe ich seit ca. 1982......und ich lebe noch Das sollte Dir Mut machen.

Ich finde auch heute noch immer wieder neue kleine Stellschrauben, durch die ich meine Situation verbessern kann. Ohne Pillen wird es aber wohl nie mehr gehen, aber was soll`s.

Klar, der Lockdown verstärkt die Symptome.

Was immer hilft, ist bedingungslose Akzeptanz der Situation. Alle Gute !

06.05.2021 14:00 • x 1 #16


M
Hallo Sifu

lieben Dank, für deinen netten Willkommensgrus. Die Krankkheit zu verstehen und die Krankheit zu akzeptieren ist ein langer Weg. Aber ich habe gelernt zu meiner Krankheit zu stehen und sie auch zu akzeptieren.

Es ist auch danach noch schwer genug.
Tabletten neme ich vom ersten Tag an und es ist so, dass es ohne Chemie wohl nicht geht.

Liebe Grüsse
Matteo

06.05.2021 14:24 • x 1 #17


A


Hallo Matteo,

In meiner Welt von Depressionen begleitet

x 3#3


E
Was für ein schönes Zitat in deiner Signatur @Matteo
Wer liebt, muß sich verlieren und sich wiederfinden können. Paulo Coelho, Am Ufer des Rio Piedra


Ich habe gerade Schutzengel von Paulo Coelho gehört.
Ich mag es, wie ein Märchen, wie auch Der Alchimist, das ich noch schöner fand.

06.05.2021 16:41 • x 1 #18


Augenblicke
Hallo Matteo
Herzlich willkommen im Forum. Mir gefallen Deine kreativen Bilder.
Ich wohne in der Nähe von Bern und fotografiere lieber auf den Spaziergängen mit meinem Hund.
Wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit.

06.05.2021 17:25 • x 2 #19


Stromboli
Zitat von Matteo:
In dieser Klinik bin ich unter anderen bereits das dritte Mal.Hochprofessionele Leitung, Psyhotherapeuten und Pflege. Ich weiss, dass ich dort sehr gut aufgehoben bin.


Magst du verraten, welche Klinik das ist? Musst du natürlich nicht sagen - aber da du aus der Gegend von Basel kommst, fällt mir dabei mein eigener Aufenthalt in der Klinik Schützen in Rheinfelden ein, vor zwei Jahren. Den hab ich in sehr guter Erinnerung, es war mit Abstand die beste von drei Kliniken, die ich erlebt habe.

Wirst du schon bald eintreten können?
Ich wünsche dir dafür noch einmal herzlichst alles erdenklich Gute.

06.05.2021 19:24 • x 1 #20


M
[quoteällt mir dabei mein eigener Aufenthalt in der Klinik Schützen in Rheinfelden ein, vor zwei Jahren. Den hab ich in sehr guter Erinnerung, es war mit Abstand die beste von drei Kliniken, die ich erlebt habe.][/quote]

Das war eine Punktlandung.
Habe nächste Woche noch das Vorgespräch.Dann sehen wir weiter.

Liebe Grüsse Matteo

07.05.2021 15:03 • x 1 #21


M
LiebeAugenblicke

Herzlichen Dank für deinen lieben Willkommensgruss.Grüezi nch Bern
Hab lieben Dank für dein Gefallen an meinen Bildern
und ich danke dir für deine freundlich Wünsche für Kraft und so.
Meine Wünsche an dich: Viel Kraft für dich und und alles Liebe und Gute.

Herzliche Grüsse
Matteo

07.05.2021 15:14 • x 1 #22


Stromboli
Zitat von Matteo:
Das war eine Punktlandung. Habe nächste Woche noch das Vorgespräch.


Das freut mich für dich! Dann wirst du sicher im Haus Eden sein. Das ist ja schon mal sehr schön von der Anlage und Umgebung her und durch das Hotelklinikkonzept mit dem Solebad fühlt man sich gar nicht hospitalisiert. So ging es mir jedenfalls.
Alles Gute für die Zeit dort!
Herzliche Grüsse, Stromboli

08.05.2021 08:57 • x 1 #23


M
Hallo zusammen,

mein schlechter psychischer Zustand verschlechtert ich von Tag zu Tag. Vor einer Woche, durfte ich an das Vorgespräch in der Klinik meiner Wahl. Da war dann aber noch ein Punkt, den wir dabei noch besprechen mussten. Da muss ich etwas ausholen.

2017 erlitt ich eine schwerste Lungenentzündung, bei der es, wenn ich nur etwas später ins Krankenhaus gekommen wäre, knapp geworden wäre, zum Überleben. Dazu muss ich erwähnen, dass ich an COPD erkrankt bin. Im Jahre 2018 erllebte ich mehrere schwierige Entzündungswerte der Lunge, durch die ich fast monatlich, quasi in Etappen, über ein Jahr dauernd im Krankenhaus war.
Der Nebeneffekt dieser Geschichte war, dass ich einen Keim eingefangen hatte, der im Sputum sichtbar wurde. Trotzt gross angelegter Anribiotikas in der Bekämpfung der Entzündungswerte und des Keims, konnte dieser nicht elminiert werden.

Das also war der Punkt im Gespräch mit dem leitenden Oberarzt, den ich noch vom Jahr 2001 kannte, aus dersselben Klink. Da ein paar wenige Patienten, meiner Altersklasse in der Klinik anwesend sind, welche an Lungen- und Krebserkrankungen erkrankt sind. Da passe ich mit dem Keim nun wirklich nicht dazu. Ich weiss, dass es die Gefahrenquelle ist. die das verbietet. So habe ich aber den Enscheitd gut verstehen können.

Meine Psychotherapeutin, hat mich aber bereit in meiner 2. Klinik angemeldet. Jetzt warte ich einfach, bis sich die Klinik meldet.
Aber es eilt so langsam.

Herzliche Grüsse
Matteo

21.05.2021 16:43 • x 1 #24


Kate
Zitat von Matteo:
Meine Psychotherapeutin, hat mich aber bereit in meiner 2. Klinik angemeldet. Jetzt warte ich einfach, bis sich die Klinik meldet.
Aber es eilt so langsam.

Man hat das Gefühl das Universum ist gegen Dich. Das ist natürlich nicht so, aber so viele Rückschläge sind schon arg.
Ich wünsche Dir wirklich von Herzen dass es jetzt ganz schnell geht.
Das ist schon beim lesen schwer lieber Matteo.
Fühl Dich umarmt.
LG Kate

21.05.2021 16:47 • x 1 #25


Silentium
Hallo Matteo, da hast du ja schon eine Odyssee hinter dir. Ich wünsche dir dass es mit der 2. Klinik klappt und es dir dort bald besser geht. Das Schicksal muss nicht immer ein Idiot sein. Manchmal hat man auch echt mal wieder Glück verdient- das wünsche ich dir.

21.05.2021 18:33 • x 2 #26


M
Liebe Kate,

du kannst es möglicherweise kaum glauben, wie nahe du mit deinem Gefühl mit dem Universum der Wirklichkeit nahekommst!

Ja vor etwa 50 Jahren, als ich 24 Jahre alt war, passierte es. Ich war gerade mal 2 Monate, mit meiner Frau verheiratet, stürzte ich ca 6 Meter tief, im Kontakt mit einer elektrischen Oberleitung von einem Gerüst und brach das Sprungbein am rechten Fuss. Damals brauchte es zur vollständigen Heilung, einen Gipsmantel und ein Jahr Heilungszeit, bis ich wieder auftreten durfte.
Heute kann dieselbe Verletzung innert kürzester Zeit behandelt und geheilt werden. Damals war die Medizin und die Chirurgie, noch nicht auf dem Stand, diese immer besser entwickelten Heilmethoden zu Verfügung, die man heute hat.

Um es kurz zu machen, das war der Beginn einer Entwicklung, ja fast einer Odyssey, wie ich sie damals niemals erwarten durfte.
Dann begann diese Zeit, in der ich mich bis heute, um ca. 20 notwendige Operationen unterwerfen musste. Darunter, die Schwierigsten:
Herz OP, Aorta-Klappe; Darmverschluss; Aneurysma im rechten Unterschenkel, welche mir zuzüglich Teilen meines rechten Fusses, Taubheitsgefühle legte, welche sich bis heute nicht mehr gelegt haben.

Vor 20 Jahren erkrankte ich ja bekanntlich an der Depression
Da nagte fast immer die Angst im Nacken mit. Da lautete die Frage für mich aber immer: «Warum war alles so gekommen, wie es gekommen ist? War es so gekommen, weil es so kommen musste»? Oder war ich einfach prädestiniert dafür im Werdegang meines Lebens?

Es sind die Fragen, die ich mir immer stellte und noch stelle.

Viele Menschen raten mir. «Schaue nicht mehr zurück, sondern schaue nach vor dir». Das aber ist genau die Cruz, die mich fertig macht. Ich bin einfach nicht fähig dazu.
Es tut mir leid!

Glg Matteo

22.05.2021 13:48 • x 2 #27


M
Zitat von Silentium:
Hallo Matteo, da hast du ja schon eine Odyssee hinter dir. Ich wünsche dir dass es mit der 2. Klinik klappt und es dir dort bald besser geht. Das Schicksal muss nicht immer ein Idiot sein. Manchmal hat man auch echt mal wieder Glück verdient- das wünsche ich dir.

Liebe Silentium, Ja es war wohl eine Odyssey, mein Leben. ja die Hoffnung ist noch da, auf die 2. Klinik. Es ist eine hervorragende Klinik mit ausgewiesen guten Ärzten, Psychologen und Exzellente Pflege. ich versuche ruhig zu sein und erwarte so die Benachrichtigung.

Liebe Grüsse
Matteo

22.05.2021 14:00 • #28


A


Hallo Matteo,

x 4#14


M
Zitat:
Vor 20 Jahren erkrankte ich ja bekanntlich an der Depression

Da nagte fast immer die Angst im Nacken mit. Da lautete die Frage für mich aber immer: «Warum war alles so gekommen, wie es gekommen ist? War es so gekommen, weil es so kommen musste»? Oder war ich einfach prädestiniert dafür im Werdegang meines Lebens?
?

Es sind noch die Fragen, die ich mir immer stellte und noch stelle. Wie war das denn eigentlich damals?
In den ersten 2 Jahren, da waren neben der täglichen Depressionen auch die Ängste fast täglich fest präsent und Panikattacken forderten mich sehr oft. Angst hatte ich auch, wenn ich mich schlafen legte, vor dem Tod in der Nacht, der mich überfallen könnte. Das war im Gegenzug meiner täglichen Sehnsüchte nach dem Tod. So der Gebrauch von Benzodiazepinen, war dementsprechend ziemlich hoch. Heute noch in einzelnen Fällen..

Aber das krasseste Erlebnis, das ich erlebte, war in den ersten 2 Jahren aufgetreten, an Ostern und das werde ich niemals in meinem Leben vergessen. An einem Osterfest hatten wirden Tisch voller Gäste und plötzlich war ich Augenzeuge meines eigenen inneren Vorganges, der sich noch heute im Kopfe abspielt.. Also ich sah mich, wie ich aus meinem eigenen Körper gehäutet bin und mich auf den Tisch vor mich hin setzte und mich ansah. Ich hatte mich derart erschrocken, dass ich augenblicklich, vom Essraum entfernte. Ich sehe das heute noch vor mir. Es blieb das eigenartige Gefühl der Überforderung.

24.05.2021 10:00 • #29

Pfeil rechts




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag