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Jugendliebe wieder gefunden und beide Single

E
Salü , bei allem schönen Gerede , die Chancen das es weiter geht, sind realistisch gesehen sehr gering auch wenn ich nun als Ar s c h da stehe , und doch ich habe Gefühle viele sogar, nur kann ich auch lesen was so abgeht und das sehe ich kritisch

28.02.2020 18:23 • x 1 #16


E
Sorry , wenn es so hart rüber kam, ich wollte ehrlich sein

28.02.2020 18:39 • #17


A


Hallo 37Jahre,

Jugendliebe wieder gefunden und beide Single

x 3#3


maya60
Hi Eulenspiegel, als ob das jemand prognostizieren könnte, was passieren wird.

Und vor allem, egal, was passiert, das, was bisjetzt Liebe war, wird es auch immer in der Erinnerung bleiben, strahlend, kostbar und eine ganz besondere Liebesgeschichte.

Und das bereichert nicht nur das Leben, sondern das gibt das Wissen, gelebt zu haben aus dem Vollen!

Liebe Grüße! maya

28.02.2020 18:44 • x 2 #18


37Jahre
Zitat von Eulenspiegel:
Sorry , wenn es so hart rüber kam, ich wollte ehrlich sein

Kein Problem Eulenspiegel. Es ist gut auch mal eine männliche Ansicht zu hören.Und denke nicht das ich nicht selber Tage habe in denen ich frustriert,erschöpft und desillusioniert keinen Pfifferling mehr auf einen guten Ausgang geben würde . Aber, mein letzter Bericht beschreibt die Situation vom Februar 2019 inzwischen sind wir ein Jahr weiter und da ist viel passiert. Ich werde weiter erzählen.

28.02.2020 18:55 • x 2 #19


E
Ich hoffe für dich

28.02.2020 18:57 • x 1 #20


maya60
Ach so, ihr seid ja noch ein Jahr weiter!

28.02.2020 18:58 • #21


maya60
P.S.: Und, weil ich mittlerweile als Erwachsene weiß, dass jeder Erwachsene einen tiefen Schmerz, Wunden und Narben in seinem Herzen mit sich trägt, ist jede Auseinandersetzung mit einer psychischen Krankheit bei den Angehörigen, die ja ebenso von einer Depression betroffen sind, immer auch, hoffentlich auch mit einer Psychotherapie, eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Krafthaushalt, mit den eigenen inneren Dämonen und Abhängigkeiten, mit dem Thema Nähe und Distanz und mit dem Thema Liebe und vielem mehr. Ich weiß das, weil ich zuerst Angehörige einer depressiven Mutter war, eines depressiven Großvaters und Onkels.

Nur durch meine Erkrankungen und dass ich so unten war, dass ich offen in Vertrauen und Liebe meinem Mann auch meine Schwächen zugab, hörte ich immer öfter, wie er seine auch zugab.
Denn im Schatten der Erkrankung des Partners lassen sich ja auch eigene Schwächen zunächst in Selbstgerechtigkeit des Gesunden so fein verstecken.
Wenn der aber das gar nicht mehr tut und wenn es bei beiden darum geht, ob Liebe noch da ist und ob die Kraft miteinander noch langt, dann taugen irgendwann keine Fassaden mehr, keine coolen Sprüche mehr, keine Machtspiele mehr.

Dann taugt nur, sich das ganz unten Sein miteinander mal anzuschauen und Vorurteile und Vorverurteilungen sich gar nicht mehr leisten zu wollen.

Denn so einige depressive Haltungen sind die Suchthaltungen unserer Gesellschaft und da ist die Unterscheidung in gesund und krank nur ein feiner Etikettenschwindel. Oft genug wurden die Einstellungen, die depressionsanfällig machten, schon anerzogen in unserer Leistungsgesellschaft, in der Stresserkrankungen zur Epidemie werden und Süchte auch.

Und so ist Ehe und Partnerschaft auch gerade Thema in meinem Tagebuch.

Liebe Grüße! maya

28.02.2020 19:08 • x 2 #22


37Jahre
Maya, so wahre Worte. So ähnlich empfinde ich das auch könnte es aber niemals so in Worte fassen.

28.02.2020 19:12 • x 2 #23


maya60
Zitat von 37Jahre:
Maya, so wahre Worte. So ähnlich empfinde ich das auch könnte es aber niemals so in Worte fassen.


Nach 60 Jahren mit dem Krempel könntest du das auch.

28.02.2020 19:14 • x 1 #24


37Jahre
Zitat von maya60:

Nach 60 Jahren mit dem Krempel könntest du das auch.


Ohje,60 Jahre zieht sich das schon durch dein Leben?

28.02.2020 19:20 • x 1 #25


maya60
Keine Angst und Entmutigung, liebe 37Jahre! Ich stamme aus einer Depri-Familie mit schlimmen Kriegserlebnissen und wurde dadurch unfreiwillig sehr erfahren als Angehörige schon mit dem Thema, lange bevor ich Worte dafür hatte. Außer der Depressionsdisposition von Mutters Seite gab mir mein Vater auch noch sein A.DHS mit und so hatte ich eine besondere Krankheitsbiografie.

Darum sage ich ja auch, der Dreh- und Angelpunkt dabei sind die Bereitschaft zur Behandlung und die Einsicht, dass unsere ganze Gesellschaft insgesamt depressive Anfälligkeiten produziert und leider auch Süchte und diese dann noch verharmlost.

Meine Familie gab mir aber auch die Erzählergabe mit auf den Weg und so kann ich gut über Depressionen erzählen, so dass ich hoffe, auch helfen zu können.

Und last but not least bin ich eine, die trotz und mit Depressionen mittlerweile zufrieden und recht ausgeglichen lebt und das sowohl im Vergleich zu psychisch Kranken wie zu Normalneurotikern.

Also keine Sorge!

28.02.2020 19:29 • x 2 #26


37Jahre
Dann erzähle ich mal weiter.
Also,er fuhr nach Hause und in den nächsten 2 Tagen hörte ich nur sehr wenig von ihm.Er ließ mich wissen das es ihm sehr schlecht geht und er nur noch auf Autopilot geschaltet hat. Ich habe ihn liebevoll wissen lassen das es ok ist und er nicht alleine ist.Ich bin da.
Am 3 Tag nach unserem Wochenende bekam ich eine Mail von ihm.
Er schrieb das er etwas klarstellen müsste da er das Gefühl hat,auch auf Grund der Sprachbarriere, das manche Sachen noch nicht richtig rüber gekommen sind bei mir.
Die Mail war auf niederländisch verfasst,er bat mich sie zu übersetzen ,entschuldigte sich dafür aber anders könnte er das jetzt nicht kommunizieren. ( bis dahin hatten wir immer auf deutsch gesprochen)
Er schrieb das es ihm sehr schwer fällt all das jetzt zu sagen.
Inhaltlich erklärte er mir dann:
Was für eine Achterbahn der Gefühle hätten wir hinter uns. Zu dem Zeitpunkt als ich ihn bei Facebook ausfindig gemacht hätte wäre er so tief unten gewesen.Alles wäre vom Alk.übertüncht gewesen ,niemand hätte ihn mehr erreicht,selbst seinen Kindern wäre es nicht mehr gelungen.Nur durch mich hätte es Klick gemacht in seinem Kopf. Ich wisse von seinen Problemen und er hätte in unserer Geschichte eine seiner letzten Chancen gesehen wieder auf den richtigen Weg zu kommen.Und das wussten wir beide und wir nutzen diese Chance ohne zu wissen wohin dieser Weg uns führt.
Jetzt wären wir eine ganze Weile weiter und die ersten euphorischen Gefühle wären erheblich geschwächt weil uns die Realität des Alltags eingeholt hat.
Durch seinen Verzicht auf den Alk. wäre seine ehemalige Rüstung verschwunden und er wäre jetzt noch stärker mit seinen Depressionen konfrontiert.
Er würde sich wie eine offene Zielscheibe fühlen.
Und dann wäre da dieser Moment gewesen in dem er meine Ängste aufgrund meiner alten Beziehungserfahrungen sehr genau wahrgenommen hat. Von dem Augenblick an hätte sich Angst bei ihm eingeschlichen vor all dem was wir noch überwinden müssten. Die begrenzte Zeit die wir aufgrund der Entfernung miteinander verbringen könnte,die Kinder,die Arbeit,etc.
Und das hätte so eine Art von Druck in ihm aufgebaut mit dem er im Moment nicht umgehen könnte.
Die positiven Gefühle die eigentlich da sein sollten wären zu Angst und Unsicherheit geworden.
Diese Geschichte wäre ein Märchen wenn das alles funktionieren würde und wir könnten sie auf lange Sicht in eine schöne Beziehung verwandeln.
Und auch diese Sprachbarriere wäre ein großes Problem da er sich manchmal vorkommt wie amputiert wenn es so kompliziert ist für ihn sich mir mitzuteilen und das sich vielleicht dadurch auch nicht immer alles in die richtigen Worte fassen lässt das der andere wirklich versteht was man ausdrücken möchte. ( ich muss dazu sagen das sein deutsch sehr gut ist und es uns immer gelungen ist mit Geduld und manchmal mit Umschreibungen einander zu vermitteln was man meint)
Aber diese Umständlichkeit der Sprachbarriere macht ihm schwer zu schaffen,es würde ihn so frustrieren und runterziehen das er das Gefühl hat all das würde ihn so runterziehen das er wieder in den Zustand wie 4 Monate zuvor gerät. Und das wäre das letzte was er im Moment gebrauchen könnte. ( zu dem Zeitpunkt stand seine Firma bereits seid 6 Monaten zum Verkauf , nicht wegen finanzieller Probleme sondern weil er und sein Bruder einfach aussteigen und langsam in Richtung Rente gehen wollen bzw kürzer treten und noch mal etwas anderes jeder für sich in einem deutlich kleinerem Umfang machen wollen.Bei diesem Verkauf handelte es sich nicht um einen kleinen Gemüseladen sondern um ein börsennotiertes mittelständisches Unternehmen)
Er sagte weiter: In einem idealen Szenario könnte man all diese Probleme überwinden aber dafür müsste das Band sehr stark sein.Es gäbe Gefühle,natürlich,aber die letzten Wochen hätten gezeigt das die Gefühle dafür bei ihm nicht stark genug wären um all das zu überwinden.Er will mir keine falschen Hoffnungen machen das eine echte Beziehung daraus entsteht.
All das hätte in den letzten Wochen so stark in seinem Kopf gearbeitet,deswegen auch die schlaflosen Nächte,keine Konzentration in seinem Job.
Also,alles würde sich überhaupt nicht richtig anfühlen und ihm würde das Herz brechen weil er mir nicht geben könnte worauf ich vielleicht so sehr gehofft hätte.
Aber weiter zu machen ohne über die Folgen nachzudenken könnte vielleicht noch viel mehr zerstören und das wäre das letzte was passieren solle.
Er hätte Angst das er mich damit jetzt verletzt aber er hätte das sagen müssen weil ich in seinem Herzen bin und er versucht uns beide so zu schützen.
Er wolle mich weiter treffen so wie wir es jetzt täten denn diese Geschichte wäre für ihn nicht vorbei.Nur nicht so wie ich es vor Augen gehabt hätte.

Nachdem ich alles übersetzt hatte habe ich ihn angerufen und ihm erstmal für seine Ehrlichkeit gedankt.
Ich habe ihm aber auch gesagt das ich fassungslos bin über diese Entwicklung und wie er sich das vorstellen würde? Er kennt meine Gefühle für ihn und ich könnte ihn erstmal nicht mehr sehen.
Ich sagte ihm Liebe lässt sich nicht erzwingen und es soll wohl nicht sein. Ich würde nun all diese alten Briefe verbrennen( einige Wochen zuvor meinte er noch ich solle diese Briefe in einen Tresor packen ,sie hätten wahrscheinlich unser Leben verändert) und vielleicht würde es in einem anderen Leben klappen.
Er nannte mich weiter bei meinem Kosenamen und bekräftigte das er den Kontakt halten möchte.
Ich sagte ihm das wüsste ich noch nicht und er sagte: Kiddo,es geht einfach nicht.Wir sind beide krank.

Als wir das Telefonat beendeten sagte er: Du wirst von mir hören.Einen dicken Kuss ( So hatten wir unsere Telefonate immer beendet)
Wie ich mich danach fühlte könnt ihr euch denken.
Am nächsten Tag habe ich ihn gefragt ob ihm all das schön so an dem Wochenende zuvor klar war?
Seine Antwort: Das We und die 2 Tage danach hätten seine Gefühle nur bestätigt.
Am darauffolgenden Tag fragte ich ihn ob es wirklich sein Ernst wäre wenn er sich wünschen würde unser Kontakt würde weitergehen? Oder ob er das nur sagt damit es für mich weniger schlimm wäre?
Seine Antwort: Hey Kiddo, ich wünschte wirklich unser Kontakt könnte weiter gehen weil du immer ein Meilenstein in meinem Leben sein wirst.Schon 37 Jahre her ( ich war übrigens seine erste Liebe und auch er hatte 2016 schon versucht mich übers Internet wieder zu finden) aber jetzt noch mehr in diesem Moment. Du bist wirklich in meinem Herzen! Und eigentlich möchte ich dir mehr sagen,aber die Sprache.
Aber S. ist für mich kein Thema! Wie soll ich dir erklären was ich wirklich damit meine? Ich hoffe du verstehst was ich meine.Ich wusste von Anfang an das wir vor dieser Situation stehen würden,will aber heute keine großen Worte mehr darauf verwenden. Ich muss erstmal meinen Kopf frei bekommen.
Auf meine Frage ob er getrunken hat die letzten Tage sagte er, ja heute wieder.

29.02.2020 12:07 • x 2 #27


maya60
Zitat von 37Jahre:
Jetzt wären wir eine ganze Weile weiter und die ersten euphorischen Gefühle wären erheblich geschwächt weil uns die Realität des Alltags eingeholt hat.
Durch seinen Verzicht auf den Alk. wäre seine ehemalige Rüstung verschwunden und er wäre jetzt noch stärker mit seinen Depressionen konfrontiert.


Liebe 37Jahre, dass die Alk.Rüstung natürlich gar keine ist, sondern ein in die Betäubung Wegtauchen mit hohen lebenszerstörerischen Kosten für alle, das hat er aber bei der Realität des Alltags vergessen.
Und dass die ersten euphorischen Gefühle den Alk. ersetzten, in dem Zusammenhang wohl auch.
Dumm nur, wenn es nicht nur euphorische Gefühle sind, sondern eine neue Liebes- und Lebenschance! Und dumm nur, wenn sie ihm zeigten, dass es um die bessere Wahl im Leben geht. Und endlich um eine richtige Behandlung seiner Depression.

Bin direkt gespannt, ob er sich für den Sumpf oder das Leben entscheidet. Als ich gelesen habe, dass sein Bruder und er die Firma aufgeben wollten, die ihm eh nur zuviel Stress brachte, dachte ich nämlich: Ein Glück! Ein Elend weniger!

Das ist auch noch nicht das Ende der Geschichte bisjetzt, oder? Und wenn doch, schmälert es nicht das, was war an Kostbarem und auch das weiß er.

Liebe Grüße! maya

29.02.2020 13:25 • x 2 #28


37Jahre
Nein liebe Maya,das ist noch lange nicht das Ende der Geschichte.
Und das was du da schreibst, das weiß ich und er selber auch.
Später erzähle ich weiter
Liebe Grüße

29.02.2020 13:33 • x 3 #29


A


Hallo 37Jahre,

x 4#15


37Jahre
So,da bin ich wieder
Er gab also zu das er einen heftigen Rückfall hat und sich das gar nicht gut anfühlt. Er wollte dann wissen wie es mir wirklich ging und ich versicherte ihm das ich schon klar komme. Ich hatte nämlich inzwischen komplett realisiert das es nicht in meiner Macht liegt ihn zu retten und konnte akzeptieren das es erstmal jetzt darum geht das wir alle beide jeder für sich, sein Leben anzuschauen und zu bearbeiten hatte.
So habe ich es ihm auch gesagt und das hat ihn entlastet und erleichtert.
Ein paar Tage später habe ich ihn dann gefragt wie es ihm geht und er sagte: Nicht so gut,er hätte seine Spur verloren und die ganzen Tage getrunken.
Ich fragte ihn ob er seine Spur vielleicht wieder finden würde wenn ich ,wie eigentlich geplant war, am nächsten Tag zu ihm komme.
Er meinte darauf: Das wäre vielleicht die schlechteste Entscheidung die wir treffen könnten.Ich soll mir mal vorstellen in was für einer mentalen Verfassung wir dann aufeinander treffen und das will er uns nicht antun.
Er hätte hier für sich ein bisschen Zeit nötig um wieder ins Positive zu kommen. Aber das wäre keine Absage sondern nur eine Verschiebung wenn er das darf.
Er wolle mich überhaupt nicht verlieren nach den vielen Jahren aber da müssten noch viele Dinge geklärt werden.Aber in einer gesunden Umgebung.Er würde mich gerne sehen aber denkt das es keine gute Idee wäre.
Ich entgegnete ihm: ok.Aber er solle sich schon mal warm anziehen. Er bekäme von mir noch so manchen Tritt in seinen Hintern
Dann war ein paar Tage Funkstille die ich für mich genutzt habe um mich zu sammeln und meine eigene Therapie startete auch zu dem Zeitpunkt.
Er meldete sich, fragte nach meinem Befinden und berichtete das er jetzt seid einigen Tagen wieder nicht getrunken hat und hofft wieder auf dem richtigen Weg zu sein.
Ich antwortete das mich das sehr freut und das ich ein schönes We hatte,viel draußen an der Sonne und am Wasser war.
Nach 7 Tagen meldete er sich wieder und fragte ob alles ok sei? Und er wäre die ganze Woche ohne trinken durchgekommen. Dafür habe ich ihn natürlich gelobt und nur gesagt bei mir wäre alles ok.
Zu dem Zeitpunkt war ein Päckchen unterwegs zu ihm, davon wusste er aber nix.
Ich hatte noch einen ganzen Stapel CD's hier von ihm und sein T-Shirt.Er hatte gesagt ich solle das erstmal behalten,er bräuchte das nicht.
Aber irgendwie hatte ich das Bedürfnis ihm auf diese Weise auch eine Art Ansage zu machen.
Und diesem Päckchen lag ein Brief von mir bei , in dem ich zusammen fasste was ich zu sagen hatte.
Ich schrieb:
Ich weiß das du es hasst wie die Pest wenn dir jemand sagt was du tun solltest.
Aber es macht mir nix aus,ich tue es doch.
Ich zitiere dich: Ich bin so hart wie Beton!
Ich bin Beton! ( er ist aus der Baubranche und auf Baustellen groß geworden)
Ich werde dir sagen was du bist: Du bist ein sturer Esel in einem Stall aus Beton.
Du musst dich jetzt entscheiden ob du Leben oder Sterben willst.
Sprachbarrieren, Ländergrenzen und Jahrzehnte haben nix daran geändert das es immer unsere Herzen waren die miteinander gesprochen haben.
Und nun bitte ich dich aus meinem tiefsten Herzen: Such dir Hilfe bei Ärzten und Psychlogen.
Du wirst das nicht alleine schaffen!

Er hatte vorher immer getönt, er geht zu keinem Arzt,keinen Psychiater und keinem Psychologen.
Das hätte er alles durch und das würde nicht helfen bei ihm.Er müsste das alleine schaffen.
Einige Tage später meldete er sich und teilte mir mit das er nun einen Termin bei seinem Hausarzt gemacht hätte.
Ich wusste das dieser Arzt bereits 5 Jahre zuvor ein Burnout bei ihm diagnostiziert hatte und natürlich damals schon entsprechende Maßnahmen einleiten wollte. Damals hatte er dann ambulante Therapien begonnen.aber.die Firma.seine Sozialisation .es verlief im Sande.seine Beziehung zur Mutter seiner Zwillinge ging den Bach runter.und der Grand Manier wurde sein bester Freund.
Aber endlich war er nun wieder zumindest bei dem Hausarzt und startete mit dem ersten Antidepressiva.
Ich war sehr erleichtert .

29.02.2020 20:54 • x 5 #30

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