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Kein Antidepressiva hilft - Was gibt es noch für Möglichkeiten?

bones
Wie soll es dir auch besser gehen, so wie du das machst? Da helfen dir auch langfristig keine Medikamente.

16.03.2021 17:27 • x 1 #16


O
Ich finde da handelt auch die Psychiaterin nicht sehr verantwortungsvoll...

16.03.2021 17:33 • x 1 #17


A


Hallo Irgendeine,

Kein Antidepressiva hilft - Was gibt es noch für Möglichkeiten?

x 3#3


111Sternchen222
Liebe @Irgendeine wenn du gut mit Venlafaxin zurechtgekommen bist, wäre Duloxetin vielleicht eine Idee, damit war ich stabiler als mit Venlafaxin nur hat es nach Absetzen bei mir leider nicht mehr gewirkt.Es ist aus der Selben Wirkstoffgruppe wie Venlafaxin nur wirkt es im Noradrenalin noch irgendwie anders.

16.03.2021 17:57 • x 1 #18


Irgendeine
Zitat von 111Sternchen222:
Liebe wenn du gut mit Venlafaxin zurechtgekommen bist, wäre Duloxetin vielleicht eine Idee, damit war ich stabiler als mit Venlafaxin nur hat es nach Absetzen bei mir leider nicht mehr gewirkt.Es ist aus der Selben Wirkstoffgruppe wie Venlafaxin nur wirkt es im Noradrenalin noch irgendwie anders.

Hatte ich auch schon überlegt. Mein Problem mit dem Venla war ja, dass es eben 4 Wochen, nach dem die Dosis erhöht worden war, nicht mehr gewirkt hat. Das ist übrigens nicht nur mein subjektives Empfinden, sondern wurde auch vom Pflegepersonal in der Klinik beobachtet.
Zitat von bones:
Wie soll es dir auch besser gehen, so wie du das machst? Da helfen dir auch langfristig keine Medikamente.

Zitat von Alexandra2:
Liebe @irgendeine, warum tust Du Dir das an? :shock:

Was soll ich denn ändern? Die Arbeit ist einerseits das Einzige, was mich momentan am Leben hält. Und das meine ich (leider) wörtlich.

Andererseits macht es mich kaputt, weil manche Kollegen mir ständig durch die Blume sagen, dass ich doch lieber woanders arbeiten soll. Es sind zum Glück nicht alle, aber das ist sehr demotivierend.
Ich weiß keinen Ausweg. Momentan bleibt mir im wahrsten Sinne des Wortes nur Fight or flight.
Zitat von ohneFunktion:
Ich finde da handelt auch die Psychiaterin nicht sehr verantwortungsvoll...

Sie sieht halt nur, dass ich arbeiten kann. Es gibt für sie wie gesagt 2 Extreme: Arbeiten können=alles okay, nicht arbeiten können=Klinik.

Ich bin jetzt (mal wieder) auf der Suche, nach einem neuen Arzt. Ich weiß nicht, was ich mir davon erhoffe. Ich weiß es wirklich nicht. Aber schlkmmer kann's nicht mehr wirklich werden...

16.03.2021 22:28 • #19


E
Zitat von Irgendeine:
Die Arbeit ist einerseits das Einzige, was mich momentan am Leben hält. Und das meine ich (leider) wörtlich.


Und das merkt man leider auch deutlich. Vielleicht ist das ein .. blöder Vorschlag.. aber vielleicht versuchst du mal, hier bei ein paar anderen ( oberflächlicheren ) Offtopic Themen mitzumachen?

Natürlich ist klar, dass du - durch deine Arbeit- im Corona Thema schreibst. Aber vielleicht tut es ja auch mal gut, die Gedanken woanders abzulenken?

Nur so ne Idee;)

Zu den Einstellungen kann ich wenig beitragen. Ich glaube aber dass es an der Zeit ist, etwas zu konkret zu ändern. Arbeiten ist gut und wichtig. Aber du brichst halt auch dann und wann zusammen.

Kollegen können manchmal sch***** sein. Ggf merken die aber auch, wie überlastet du eigentlich bist? Ist ja nicht so, als merke man Menschen nicht an, wie es um sie steht.

Alles Liebe

17.03.2021 05:40 • x 4 #20


Irgendeine
Zitat von ClaraFall:
Und das merkt man leider auch deutlich. Vielleicht ist das ein .. blöder Vorschlag.. aber vielleicht versuchst du mal, hier bei ein paar anderen ( oberflächlicheren ) Offtopic Themen mitzumachen?

Das tut mir leid, dass man das merkt. Mich machen viele Beiträge einfach wütend, wenn ich an die Zustände auf Station denke. Und ja, ich weiß, dass ich nicht die einzige aus dem Bereich bin, die betroffen ist.
Zitat von ClaraFall:
Natürlich ist klar, dass du - durch deine Arbeit- im Corona Thema schreibst. Aber vielleicht tut es ja auch mal gut, die Gedanken woanders abzulenken?

Da weiß ich häufig nicht so viel dazu zu schreiben. Ich bin nicht so gut in Small talk. Weder im RL, noch virtuell.
Zitat von ClaraFall:
Zu den Einstellungen kann ich wenig beitragen. Ich glaube aber dass es an der Zeit ist, etwas zu konkret zu ändern. Arbeiten ist gut und wichtig. Aber du brichst halt auch dann und wann zusammen.

Ich werde irgendwann zusammenbrechen, wenn ich genau so weitermache. Das ist mir klar. Ich muss irgendwie diese Probezeit überleben. Für danach habe ich schon Pläne, um die Arbeitsbelastung zu reduzieren.
Ich habe nächste Woche einen Termin mit der Schwerbehindertenvertretung, weil ich nach der Probezeit wahrscheinlich die Arbeitszeit auf 80% reduzieren werde. Zudem ist ein Klinikaufenthalt in Bad Bramstedt geplant, von dem ich mir einiges erhoffe.
Zitat von ClaraFall:
Kollegen können manchmal sch***** sein. Ggf merken die aber auch, wie überlastet du eigentlich bist? Ist ja nicht so, als merke man Menschen nicht an, wie es um sie steht.

Ja, sie merken das. Das wurde mir gestern auch von einem Kollegen gesagt. Ich weiß aber nicht so wirklich, was ich dagegen tun soll. Ich habe so lange für das alles gekämpft und es ist so deprimierend, dass nun wieder alles schief gehen zu scheint. Da stellt sich mir halt so langsam die Frage, für was es sich noch zu kämpfen lohnt, wenn ich eh nichts auf die Reihe bekomme.
Ich habe Angst, dass ich niemals das erreichen kann, was ich mir wünsche.


Ich meine meine Aussagen nicht böse oder so, falls das so rüberkommen sollte. Wie ich schon öfters sagte, fällt es mir schwer, so was richtig einzuschätzen. Einerseits die Interpretation von Kommentaren Anderer, sowie auch der Unterton meiner eigenen Kommentare.

17.03.2021 09:44 • x 1 #21


M
Hallo irgendeine

Zitat von Irgendeine:
ch werde irgendwann zusammenbrechen, wenn ich genau so weitermache. Das ist mir klar. Ich muss irgendwie diese Probezeit überleben


Ich weiß das jetzt keine Wattebällchen kommen aber ich weiß es grade nicht anders zu formulieren.

Was hat überleben mit Leben zu tun?

Fällt dir eigentlich etwas auf ?

Vor ein paar Monaten war es das Examen das bestanden werden musste.

Damals kam von dir danach ......

Was kam danach ? Das Praktikum mit der nächsten Prüfung

Jetzt ist es die Probezeit

danach ...

Wo war in all den Monaten Zeit dich vom Examen zu erholen sich um dich zu kümmern.?

Wenn ich das richtig überschlage sind es noch 3 Monate bis zum Ende deiner Probezeit. Eine lange Zeit.

Es gibt andere Möglichkeiten außer an der Medikamentenschraube zu drehen aber darauf
muss man sich einlassen wollen um auf deine Frage zurückzukommen.

Als deine Kollegin würde ich mir Sorgen machen über meine Mitverantwortung wenn du in deiner Überforderung
uU einen Fehler machst und ich nichts unternehme. Einem Alk. im Dienst darf ich auch nicht zusehen ohne etwas zu unternehmen. Wobei mir klar ist das du das nicht bist.

All dies meine ich nicht böse und ich würde dir wünschen das du einen Weg für dich findest gerade
weil die Pflege junge engagierte Mitarbeiter braucht mit deinem wie es scheint großem Fachwissen.

Im Gegenteil es tut mir leid das es dir so schlecht geht.

Aber nur wer sich selbst gut pflegt kann sich gut um andere kümmern

Ich wünsch dir alles Gute
Machara

17.03.2021 10:14 • x 3 #22


Kate
Zitat von Machara:
Wenn ich das richtig überschlage sind es noch 3 Monate bis zum Ende deiner Probezeit. Eine lange Zeit.


... und noch etwa 40 Arbeitsjahre vor sich. Da gehört Selbstfürsorge einfach dazu.

17.03.2021 10:40 • x 2 #23


Irgendeine
Hallo Machara,
Zitat von Machara:
Was hat überleben mit Leben zu tun?

Fällt dir eigentlich etwas auf ?

Zitat von Machara:
Vor ein paar Monaten war es das Examen das bestanden werden musste.
Damals kam von dir danach ......
Was kam danach ? Das Praktikum mit der nächsten Prüfung
Jetzt ist es die Probezeit
danach ...

Ja, mir ist das durchaus aufgefallen. Ich spiele das Zeitspiel schon viel zu lange. Das ist mir bewusst. Es hilft beim Überleben, aber Leben ist das nicht.

Ich möchte leben. Ich habe nur noch keinen Weg gefunden, wie ich das machen soll. So lange muss ich eben mein Überlebensspiel weiterspielen.
Meine zukünftige Thera hat mich nach dem Ziel gefragt, was ich mit Hilfe der Therapie erreichen will. Ich habe ihr genau das gesagt. Dass ich nicht mehr nur überleben, sondern leben will und dass ich das auch in absehbarer Zeit erreichen möchte.

Ich habe ihr auch klipp und klar gesagt, dass, wenn ich das nicht schaffe, ich dieses Leben so nicht mehr weiterführen möchte. Das soll jetzt keine Androhung sein, aber das habe ich für mich so beschlossen. Ich gebe dieser ambulanten Therapie und dem Klinikaufenthalt in Bad Bramstedt, sowie einer Art Probezeit, um das alles in meinen Alltag integrieren zu können, jetzt noch eine Chance. Wenn das nicht funktioniert, ist es für mich persönlich zu Ende, denn so möchte ich nicht weiterleben.

Das hat die Thera erstaunlich gut aufgenommen und sieht es als Herausforderung. Das hat mir durchaus nochmal einen ordentlichen Motivationsschub gegeben, weiter durchzuhalten.
Zitat von Machara:
Wo war in all den Monaten Zeit dich vom Examen zu erholen sich um dich zu kümmern.?

Wenn ich das richtig überschlage sind es noch 3 Monate bis zum Ende deiner Probezeit. Eine lange Zeit.

Diese Zeit gab es im Dezember nach meiner RS-Prüfung. Da hatte ich quasi einen ganzen Monat frei.
Zitat von Machara:
Als deine Kollegin würde ich mir Sorgen machen über meine Mitverantwortung wenn du in deiner Überforderung
uU einen Fehler machst und ich nichts unternehme. Einem Alk. im Dienst darf ich auch nicht zusehen ohne etwas zu unternehmen. Wobei mir klar ist das du das nicht bist.

Ich bin auf der Arbeit jemand anderes. Ja, ich wirke vielleicht gestresst, aber meine Arbeit ist nach dem Dienst gemacht.

Was die Tätigkeiten an sich angeht, habe ich eher weniger Probleme. Mein Problem ist hauptsächlich das Zeitmanagement, denn das habe ich in der Ausbildung einfach nicht gelernt und das stresst mich dann natürlich.
Zitat von Machara:
All dies meine ich nicht böse und ich würde dir wünschen das du einen Weg für dich findest gerade
weil die Pflege junge engagierte Mitarbeiter braucht mit deinem wie es scheint großem Fachwissen.

Aber nur wer sich selbst gut pflegt kann sich gut um andere kümmern

Ich wünsch dir alles Gute
Machara

Ich habe verstanden, dass du das nicht böse meinst und ich danke dir aufrichtig für deinen Kommentar.
Ich schätze diese Ehrlichkeit durchaus, auch wenn der kindliche Anteil in mir durch sowas manchmal sehr verletzt ist (in diesem Fall hier nicht ) und dann auch in mir rumtobt und -schreit.

17.03.2021 11:01 • x 2 #24


Kate
Zitat von Irgendeine:
Ich gebe dieser ambulanten Therapie und dem Klinikaufenthalt in Bad Bramstedt, sowie einer Art Probezeit, um das alles in meinen Alltag integrieren zu können, jetzt noch eine Chance.


Und was tust Du dafür. Irgendwas muss auch von Dir kommen, andere können lediglich unterstützend sein und Angebote machen. Deine Denkweise kannst nur Du alleine ändern. Du verlässt dich viel zu sehr darauf, dass andere dich gesund machen, das kann aber keiner.
Zitat:
Das hat die Thera erstaunlich gut aufgenommen und sieht es als Herausforderung.


Damit setzt Du sie von vornherein unnötig unter Stress. Nach dem Motto, schaff es mich zu heilen oder ich bring mich um! Auch da wieder, es ist Deine Aufgabe. Sie hilft lediglich.
LG Kate

17.03.2021 11:09 • x 4 #25


Irgendeine
Zitat von Kate:
Und was tust Du dafür. Irgendwas muss auch von Dir kommen, andere können lediglich unterstützend sein und Angebote machen. Deine Denkweise kannst nur Du alleine ändern. Du verlässt dich viel zu sehr darauf, dass andere dich gesund machen, das kann aber keiner.

Aktuell tue ich nicht all zu viel dafür, weil ich einfach nicht so richtig weiß, was genau.
Ich weiß, dass andere mich nicht gesund machen können. Das ist mir klar und das erwarte ich auch nicht. Ich erhoffe mir von dieser spezialisierten ambulanten Therapie und dem Klinikaufenthalt, dass meine Probleme und ich als Person mal als Ganzes betrachtet werden und es nicht (wie es bisher häufig der Fall war) nur darum geht, mein Überleben zu sichern.
Zitat von Kate:
Damit setzt Du sie von vornherein unnötig unter Stress. Nach dem Motto, schaff es mich zu heilen oder ich bring mich um! Auch da wieder, es ist Deine Aufgabe. Sie hilft lediglich.
LG Kate

Eigentlich setzt es mich gerade nicht so unter Stress. Im Gegenteil, ich freue mich darauf (wenn man das so sagen kann...), an mir und meinen Problemen arbeiten zu können, auch wenn mir klar ist, dass das kein Spaziergang werden wird.
Ich erhoffe mir tatsächlich einiges von diesem Klinikaufenthalt.
Dass ich es beenden kann, wenn das alles nichts hilft, beruhigt mich eher auf eine gewisse Art und Weise. Ich muss dann oft an das Lied Major Tom denken: Unten trauern noch die Egoisten.
Major Tom denkt sich, wenn die wüssten.
Mich führt hier ein Licht durch das All.
Das kennt ihr noch nicht, ich komme bald.

17.03.2021 11:28 • #26


Kate
Zitat von Irgendeine:
Eigentlich setzt es mich gerade nicht so unter Stress.

Ich meinte sie.

17.03.2021 11:30 • x 2 #27


Kate
Zitat von Irgendeine:
Aktuell tue ich nicht all zu viel dafür, weil ich einfach nicht so richtig weiß, was genau.

Hast Du denn aus diversen Therapien so gar nichts mitgenommen?

17.03.2021 11:32 • x 1 #28


Irgendeine
Zitat von Kate:
Ich meinte sie.

Okay, dann habe ich das falsch verstanden. Ich habe ihr erklärt, wie ich das meine und dass es für mich eher eine Art Motivation darstellt. Sie hat es auch so verstanden und mir gesagt, dass sie für sich das als Herausforderung sieht und diese auch annehmen möchte. Das hat noch nie jemand zu mir gesagt.
Zitat von Kate:
Hast Du denn aus diversen Therapien so gar nichts mitgenommen?

Nicht viel, nein. Während der Klinikaufenthalte ging es wie schon gesagt, hauptsächlich darum, mein Überleben zu sichern.
Und das mit allen Mitteln, sprich Fixierung, Medikamente und Hochspannungsskills.

Aus meiner ersten ambulanten habe ich eigentlich nicht wirklich was gelernt. Ich glaube mittlerweile auch, dass ich damals in einem Zustand war, in dem nicht wirklich was ankommen konnte.

Die 2. ambulante Thera hatte (lt. eigener Aussage) nicht wirklich Erfahrung mit dem Symptomkomplex. Es ging (wieder mal) hauptsächlich darum, die Zeit bis nach dem Examen zu überstehen.
Die jetztige Thera ist auf BPS spezialisiert. Das war bis jetzt keine Thera, die mit mir gearbeitet hat, auch nicht in der DBT-Tagesklinik.
Zitat von Kate:
Bei Dir kann man ein ganz deutliches Muster erkennen, was Dein sich nicht gut fühlen noch bekräftigt.
Du sagst, Dir fällt es schwer Dinge in einer Kommunikation zu erkennen, gerade ein Forum ist die ideale Basis sowas zu lernen.

Ich verstehe nicht so genau, wie du das meinst.
Zitat von Kate:
Du übertünchst Deine Symptome mit Tabletten, Du lenkst Dich mit Arbeit ab, alles Dinge der Flucht.

Ja. Mein Leben besteht aus Fight or flight. Und meistens wähle ich letzteres, weil ich das Gefühl habe, für ersteres zu schwach zu sein. Das ist mir durchaus bewusst.
Zitat von Kate:
Versuch mal bei Dir und mit Deinem Inneren in Kontakt zu bleiben. Versuch mal mitzubekommen, was dein Inneres will, hör mal auf darauf, anstatt es mit Medikamenten zu überdecken.

Ich habe oft das Gefühl, auseinanderzufallen. Das klingt jetzt total verrückt, aber es fühlt sich in hochemotionalen Sit. an, als würden mehrere verschiedene Anteile in mir sich streiten und mein richtiges ich kann nur hilflos zusehen.
Es fühlt sich an, als würde es mich innerlich zerreißen. Ein richtiger, physischer Schmerz.
Zitat von Kate:
So beginnt Arbeit an sich selbst, da braucht es auch vielleicht gar keine höhere Dosen oder noch mehr Tabletten. Was gehört werden will, findet immer Wege, da reichen Tabletten nie aus um das zum schweigen zu bringen.

Ich will nichts zum Schweigen bringen. Wobei, ein Anteil will das schon, denn dieses Zerreißungsgefühl, was ich oben beschrieben habe, ist oft kaum auszuhalten.
Ich habe das Elontril ja schon abgesetzt, weil ich das Gefühl habe, dass es nicht wirklich was bringt. Ich überlege, das Elvanse auch abzusetzen, aber ich glaube, das ist aktuell keine gute Idee. Das Mirtazapin nehme ich ja hauptsächlich zum Schlafen. Das möchte ich auch nicht mehr missen, denn damit habe ich wenigstens im Schlaf für ein paar Stunden Ruhe.
Das Lamotrigin betäubt wahrscheinlich irgendwie. Das ist mir schon klar. Aber ich habe das Gefühl, dass ich ohne das komplett auseinanderfallen würde.

Ich kann einfach trotz der ganzen Therapien (noch immer) nicht gut mit Anspannung umgehen.

Mein Plan ist, dass ich vor dem Klinikaufenthalt in Bad Bramstedt vielleicht für kurze Zeit nochmal in eine Akutpsychiatrie zu gehen und dort ein mal alle Medikamente abzusetzen. Wie und ob ich das mache, muss ich mir noch überlegen.
Ich werde gleich mal einen Termin mit meiner Psychiaterin vereinbaren. Sie muss mir ja eh eine Einweisung schreiben. Ich hoffe, sie macht das überhaupt.

17.03.2021 12:23 • x 1 #29


A


Hallo Irgendeine,

x 4#15


Irgendeine
Ich bin übrigens ziemlich dankbar dafür, dass ihr mir antwortet, obwohl meine Kommentare vielleicht öfters nicht so nett und sehr abwehrend klingen. Die Anregungen sind trotz allem oft hilfreich.

Wollte ich nur mal gesagt haben.

17.03.2021 12:59 • x 3 #30

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