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Kein Antidepressiva hilft - Was gibt es noch für Möglichkeiten?

maya60
Zitat von Alexandra2:
Liebe @irgendeine, magst Du Dich mal auspowern beim Laufen oder so? Verbrate das Adrenalin und komme danach zur Ruhe. Manchmal hilft es. Und sobald Du besser versorgt bist mit Arzt usw wird es Dir Schritt für Schritt besser gehen. Mache Dir nicht zuviele Gedanken. Wir kennen wohl ...


Ich glaube, Irgendeine hat eine Suchtgeschichte mit Sport oder verwechsle ich da was?

17.03.2021 20:11 • x 1 #46


Alexandra2
Oh, dann natürlich nicht, das habe ich nicht mitbekommen

17.03.2021 20:15 • #47


A


Hallo Irgendeine,

Kein Antidepressiva hilft - Was gibt es noch für Möglichkeiten?

x 3#3


Irgendeine
Zitat von maya60:
Wohin mit sich dann? Alles wund und überdreht und aus schwindelnden Höhen wieder etwas runterkommen.
Das wird wieder besser, wirklich!

Wohin mit sich? Das trifft es ziemlich gut. Völlig losgelöst, von der Erde. So fühle ich mich. Rastlos, immer auf der Flucht vor irgendwas.
Rational weiß ich, dass es irgendwann besser werden wird. Die Frage ist nur, wie oft es noch wieder besser werden muss.
Zitat von maya60:
nach so einer Prüfungsphase kommt die Entlastung zu schnell, das tut auch weh.

Wenn es wenigstens weh tun würde.. Aber da ist einfach nur Leere
Zitat von Alexandra2:
Liebe @irgendeine, magst Du Dich mal auspowern beim Laufen oder so? Verbrate das Adrenalin und komme danach zur Ruhe. Manchmal hilft es.[pid]475806[/pid

Zitat von maya60:
Ich glaube, Irgendeine hat eine Suchtgeschichte mit Sport oder verwechsle ich da was?

Zitat von Alexandra2:
Oh, dann natürlich nicht, das habe ich nicht mitbekommen

Liebe Alexandra, Sport hilft tatsächlich, aber Maya hat recht.
Sport hilft fast so gut, wie SVV, aber leider auch immer nur so kurzfristig.
Danach baut sich immer mehr Druck auf.
Wenn der Sport mal ausfällt - Katastrophe. Jede Strecke muss immer ein bisschen weiter sein, als letztes Mal und am besten auch noch schneller gelaufen. Schaffe ich es, fühlt es sich richtig gut an. So gut, dass ich einfach weiterlaufe, bis ich nicht mehr kann. Schaffe ich diese selbstauferlegten Hürden nicht, baut das, was eigentlich als Ventil dienen soll, selbst massiv Druck auf.

Das klingt wahrscheinlich wie eine Ausrede und ich wünschte, es wäre so, denn laufen fühlt sich so gut an.
Vielleicht sollte ich es trotzdem nochmal probieren. Einfach immer dieselbe Strecke.
Zitat von Alexandra2:
Und sobald Du besser versorgt bist mit Arzt usw wird es Dir Schritt für Schritt besser gehen. Mache Dir nicht zuviele Gedanken. Wir kennen wohl alle dunkle Stunden-Wochen-Monate usw.

Ich habe jetzt 2 Ärzte angerufen. Die eine nimmt gar keine neuen Pat. mehr auf, der andere hat den nächsten freien Termin im September. Ich hab jetzt fürs erste nächste Woche einen Notfalltermin bei meiner Ärztin.

Vielleicht schaffe ich es ja dieses Mal, ihr meine Lage klarzumachen.
Wobei ich jetzt schon Schiss vor ihrer Reaktion habe, wenn ich ihr sage, dass ich das Elontril abgesetzt habe. Ich habe so eine Ahnung, dass sie dann einfach alles darauf schieben wird...
Aber mir ging's ja vorher schon genau so besch*ssen.
Ich hoffe, sie schreibt mir wenigstens die Klinikeinweisung zügig. Ich habe der Klinik heute geschrieben, dass eine Aufnahme spätestens ab dem 1.8 möglich ist. Ist mir mittlerweile egal, was meine Kollegen dann von mir denken.

17.03.2021 21:16 • x 3 #48


Alexandra2
Super! @Irgendeine
Kannst Du jemand mitnehmen zur Ärztin?
Was spricht eigentlich dagegen, für einen Marathon zu trainieren mit professioneller Anleitung? Im Ernst...
Liebe Grüße Alexandra

17.03.2021 21:41 • x 1 #49


Irgendeine
Zitat von Alexandra2:
Kannst Du jemand mitnehmen zur Ärztin?

Ja, evtl. meine BeWo-Betreuerin. Ich muss sie mak fragen. Aber da komm ich mir irgendwie blöd bei der Ärztin vor.
Zitat von Alexandra2:
Was spricht eigentlich dagegen, für einen Marathon zu trainieren mit professioneller Anleitung? Im Ernst...

Die Zeit und ich denke, momemtan ist sowas auch nicht zu finden...

17.03.2021 22:24 • x 1 #50


Alexandra2

https://m.fitforfun.de/sport/trainingsp..._9937.html
Zum Beispiel
Bewegung gibt einen ordentlichen Stimmungskick und das regelmäßige Training hilft zusätzlich den Kopf frei zu bekommen.... Du könntest es eine Woche probieren, hast nichts zu verlieren...

17.03.2021 22:42 • x 1 #51


Irgendeine
Für den Plan muss man 60 Min. am Stück laufen können. Das kann ich nicht. Vielleicht versuche ich es demnächst wirklich nochmal. Danke für deine Mühe.

Lg

17.03.2021 22:52 • x 2 #52


O
Bitte vorsichtig sein, wenn das für Dich Suchtpotential hat!

Ich bin da eher skeptisch...
Auch, weil das schon wieder so eine Leistungssache ist.

Was wäre mit einem großen Bogen Papier und Pastellkreiden? Damit kann man malen und mit den Fingern den Kreidestaub verwischen. Fällt mir gerade ein, dass sowas ganz gut tun kann... Mit den Händen arbeiten und das Papier spüren... Dabei muss auch gar nichts Schönes rauskommen.

Alles Gute!

18.03.2021 07:16 • x 3 #53


Alexandra2
Es geht darum, aus der Not (Anspannung) eine Tugend (Stressabbau plus Stimmungsaufhellung) zu machen. Niemand sagt, daß Du 1 Stunde am Stück laufen musst, fange ganz klein an und beobachte, was Dir regelmäßige Bewegung, mit der Du Dich Stück für Stück auspowerst, bringt.
Wir müssen unser komplettes Verhalten an die Erkrankungen anpassen, ein bisschen Medizin und Therapie reichen nicht aus. Positive Effekte stellen sich mit der für einen richtigen Lebensänderung ein und bis es soweit ist, ist ausprobieren wichtig-und nicht geht sowieso nicht.

18.03.2021 08:26 • x 2 #54


maya60
Zitat von Alexandra2:
Wir müssen unser komplettes Verhalten an die Erkrankungen anpassen, ein bisschen Medizin und Therapie reichen nicht aus.


Das ich ja der Punkt, der für ADHS mit Depression und mit Traumafolgestörungen sich bei mir auch absolut bewahrheitet hat. Und dass ich eben alles 3 Behandlungsteile nötig brauchte, aber nix alleine für sich der Bringer war

Ohne Medizin kam ich gar nicht weit genug damit, mein komplettes Verhalten an die Erkrankungen anzupassen.

Ohne Therapie auch nicht.

Ohne Alltagsanpassung an meinen Krankheitsrahmen nutzten aber weder Medizin noch Psychotherapie genug.

Und da der Berufsalltag und auch der Normalo-Privatlebensalltag in so vielem absolut quer zu diesen Krankheitsbedürfnissen steht, musste ich eben auch an jedem Schräubchen drehen, das ich fand in meinem Alltag.

Wenn mein Berufsalltag erfolgreich war oder mein Familienalltag, dann war das ein wichtiges Fundament, auch wenn ich den Stolz und die Befriedigung vor lauter Stress wie du, @Irgendeine gar nicht fühlte und vor lauter innerem Krankheitstaubsein.
Aber ich wusste wie du, dass es wichtig war und irgendwann wirst du das auch fühlen.

Die krasse Kluft zwischen Handeln und Fühlen hatte ich ja auch lange und ich weiß aber, dass ich wie du auch zum Glück doch auch meinem Handeln trauen konnte im Beruflichen, auch wenn es auf Hyperfokus und Daueradrenalin lief. Das ist viel wert.

Wie gesagt habe ich meine Arbeitsstunden irgendwann auf Teilzeit reduziert und viel Entspannungskurse, Bewegung in Yoga und Schwimmen verbunden mit Meditation dazu genommen als Hobbies.
Aber ich weiß, dass du deine Suchtgeschichte mit Sport hast, vielleicht wäre da eine Begleitung wirklich eine Idee? Das wäre auch eine Frage für die Psychotherapie. Ich hätte da meinen damaligen Freund oder eben Göga um Begleitung gebeten und sie sind eh oft mit zum Schwimmen, morgens ganz Früh vor Arbeitsbeginn.

Weil damals keine Diagnosen existierten und lange Zeit auch noch nicht verfeinerte Antidepressiva bin ich ja Jahrzehntelang ohne Medis mit einem ADHS-Vollbild, einer chronischen Erschöpfungsdepression und schweren Traumafolge-Depressionsepisoden durch´s Leben und daher weiß ich, wie es dir geht.
Und ich weiß, dass doch einiges an Linderung zeitweise geht, zeitweise weniger. Prüfungszeiten und das tiefe Loch danach sind einfach Mist, waren das bei mir auch immer.

Ich weiß nicht, wie sehr das Borderline noch welche Probleme dabei macht? Weißt du das, Irgendeine? Magst du das berichten?

Und welche Erkrankungen ggfs. noch dazu kommen?

Nach Jahren der Krankheitserfahrungen können wir ADHSlerInnen häufig ganz gut differenzieren, wie sich welcher Krankheitsanteil anfühlt und verhält - wir wissen, wo in unserem Chaos was ist.

Liebe Grüße! maya

18.03.2021 13:04 • x 2 #55


Irgendeine
Zitat von ohneFunktion:
Bitte vorsichtig sein, wenn das für Dich Suchtpotential hat!

Ich bin da eher skeptisch...
Auch, weil das schon wieder so eine Leistungssache ist.

Genau das ist halt das Problem. Ich bin auf Leistung getrimmt.
Zitat von ohneFunktion:
Was wäre mit einem großen Bogen Papier und Pastellkreiden? Damit kann man malen und mit den Fingern den Kreidestaub verwischen.

Das ist eine gute Idee. Ich glaube, ich habe sogar noch Kreide. Oder weiche Bleistifte. Ich habe bei den Klinikaufenthalten gerne gemalt und gezeichnet.
Zitat von Alexandra2:
Es geht darum, aus der Not (Anspannung) eine Tugend (Stressabbau plus Stimmungsaufhellung) zu machen. Niemand sagt, daß Du 1 Stunde am Stück laufen musst, fange ganz klein an und beobachte, was Dir regelmäßige Bewegung, mit der Du Dich Stück für Stück auspowerst, bringt.

Ich verstehe, wie das gemeint ist. Das Problem ist, dass ich genau das nicht kann. Laufen hilft gut gegen SVV-Druck. Zu gut.
Ich war ewig nicht mehr laufen. Wenn ich jetzt loslaufen und mir maximal 2 km vornehmen würde, würde ich am Ende trotzdem die ganze Runde (ca. 7 km) laufen und wäre danach wahrscheinlich enttäuscht, weil ich zu langsam war.
Es ist immer dieser höjer, schneller, weiter-Gedanke da. Ich muss besser sein, als alle anderen. Denn nur wenn ich besser bin, werden sie mich respektieren. Wer Schwäche zeigt, wird nicht respektiert. Das erlebe ich ja jetzt täglich.
Zitat von Alexandra2:
Wir müssen unser komplettes Verhalten an die Erkrankungen anpassen, ein bisschen Medizin und Therapie reichen nicht aus. Positive Effekte stellen sich mit der für einen richtigen Lebensänderung ein und bis es soweit ist, ist ausprobieren wichtig-und nicht geht sowieso nicht.

Zitat von maya60:
Und da der Berufsalltag und auch der Normalo-Privatlebensalltag in so vielem absolut quer zu diesen Krankheitsbedürfnissen steht, musste ich eben auch an jedem Schräubchen drehen, das ich fand in meinem Alltag.

Da habt ihr beide recht und es ist so unfassbar deprimierend, diese ständigen Rückschläge miteinzuplanen. Ich weiß nicht so richtig, wie ich meinen privaten Alltag besser organisieren kann. Selbst das Allernötigste im Haushalt fällt mir schwer.
Zitat von maya60:
Wenn mein Berufsalltag erfolgreich war oder mein Familienalltag, dann war das ein wichtiges Fundament, auch wenn ich den Stolz und die Befriedigung vor lauter Stress wie du, gar nicht fühlte und vor lauter innerem Krankheitstaubsein.
Aber ich wusste wie du, dass es wichtig war und irgendwann wirst du das auch fühlen.

Genau so ist es. Ich weiß viele Dinge, auch wenn ich sie nicht fühlen kann. Manchmal komme ich mir wie eine KI vor, die gelernt hat, welche Gefühle man in bestimmten Situationen zeigen soll.
Sehr krass ist mir das bei der Beerdigung meines Opas vor ca. 7 Jahren aufgefallen. Ich habe ihn sehr gerne gehabt. Bei der Beerdigung wusste ich ganz genau, dass Trauer jetzt das richtige/passende Gefühl ist. Aber ich habe einfach gar nichts gefühlt. Nur Leere. Und ich habe mich dafür in Grund und Boden geschämt, dass ich nicht weinen konnte.
So geht es mir oft. Entweder explodieren alle Gefühle oder es ist gar nichts da. Schwarz oder weiß. Etwas dazwischen gibt es selten.
Zitat von maya60:
ich weiß aber, dass ich wie du auch zum Glück doch auch meinem Handeln trauen konnte im Beruflichen, auch wenn es auf Hyperfokus und Daueradrenalin lief. Das ist viel wert.

Ich kann meinem Handeln auf der Arbeit trauen. Natürlich mache ich Fehler, aber nicht mehr und nicht schlimmere, als andere Kollegen auch.
Aber wie du sagst, läuft der Körper halt 8h ohne Pause auf Hochbetrieb. Zu einer richtigen Pause komme ich selten und selbst dann denke ich drüber nach, was ich noch alles machen muss.

Heute hatte ich meine Leitung um ein Gespräch gebeten, weil ich mit ihm über diesen Dauerstress während der kompletten Schicht und die Aussagen einiger Kollegen reden wollte.
Er meinte, dass eine meiner größten Stärken gleichzeitig eine meiner Schwächen sei: Ich sei sehr gewissenhaft und penibel in dem, was ich mache und hätte hohe Ansprüche an mich selbst. Das sei natürlich einerseits gut, weil das Ergebnis entsprechend ist, andererseits sei es natürlich noch ein zusätzlicher Stressor. Dass ich mir dann auch noch Gedanken um die Aussagen und das Verhalten einiger Kollegen mache, macht es natürlich auch nicht besser.
Und ich solle auch bedenken, dass jeder dort genau so klein und unerfahren angefangen hat, egal, wie sehr der jenige sich heute aufspielen mag.
Insgesamt hat mir das Gespräch nochmal neuen Mut gegeben.
Zitat von maya60:
Wie gesagt habe ich meine Arbeitsstunden irgendwann auf Teilzeit reduziert

Das habe ich nach der Probezeit auch vor. Ich denke, ich werde auf 80% reduzieren. Das wäre finanziell zu verkraften und die 4 Tage mehr frei im Monat würden für mich viel ausmachen.
Zitat von maya60:
Aber ich weiß, dass du deine Suchtgeschichte mit Sport hast, vielleicht wäre da eine Begleitung wirklich eine Idee?

Ja, das könnte funktionieren. Ich weiß nur nicht, wen ich da fragen könnte.
Zitat von maya60:
Ich weiß nicht, wie sehr das Borderline noch welche Probleme dabei macht? Weißt du das, Irgendeine? Magst du das berichten?
Und welche Erkrankungen ggfs. noch dazu kommen?

Momentan belastet mich das Borderline sehr. Die Wechsel zwischen Leere und maximaler Anspannung sind seit Wochen sehr extrem. Es kann von einer Sekunde auf die andere kippen und i.d.R. brauche ich dann einige Stunden, bis ich wieder einigermaßen klarkomme.
Ich weiß nicht, wann ich zuletzt so heftige SVV-Impulse und Suizidgedanken hatte.
Bis jetzt konnte ich widerstehen. Allerdings hauptsächlich aus Angst, dass es schief gehen könnte und ich dann im Zweifel auf Leute (Rettungsdienst und KH) treffen würde, die mich privat kennen.

Dann ist da ständig diese Angst, dass Leute schlecht über mich reden könnten. Diese Angst ist so tief drin, weil es früher so oft die Realität war.
Mein Gehirn registriert gefühlt jede Bewegung, Bemerkung, Mimik etc. der Personen in meiner Umgebung und interpretiert dort alles mögliche rein.
Gleichzeitig bin ich aber nicht in der Lage, all das richtig zu deuten und gehe prinzipiell erst mal davon aus, dass der jenige schlecht von mir denkt.
Mein Gehirn rattert gefühlt von morgens bis abends und ist doch nicht in der Lage, alles richtig einzuordnen. Das ist sehr anstrengend und auch frustrierend.

Das Essen wird so langsam auch wieder problematisch. Ich habe mich gestern endlich mal auf die Waage getraut (ab und zu muss ich das machen, damit die Überwindung nicht zu groß wird). Ich wiege weniger, als letztes Mal, fühle mich aber viel dicker.
Beim Essen fühle ich mich irgendwie eklig. Ich schäme mich dafür, dass ich so viel Süßes esse, obwohl ich rational weiß, dass ich trotzdem oft nicht auf die notwendige Kalorienanzahl komme.

18.03.2021 18:16 • x 3 #56


Alexandra2
Liebe @irgendeine, ich wünsche Dir daß Du heute etwas findest, wo Dein Geist spazieren gehen kann (Hörbuch? ) und Du Dich in Ruhe lassen kannst, und wenn es Momente sind.
Liebe Grüße Alexandra

18.03.2021 20:02 • x 2 #57


Irgendeine
Hallo,

mir geht es seit Tagen immer schlechter. Jeder Tag ist ein Kampf. Die Gedanken werden immer drängender und das dagegen ankämpfen immer schwieriger. Besonders, weil ich manchmal gar nicht mehr dagegen ankämpfen möchte.

Wenn ich nicht so viel Angst vor den Folgen hätte, würde ich mich krankschreiben lassen. Ich befürchte nur, dass das es nicht besser machen würde, weil ich mir dann die ganze Zeit Gedanken machen würde, was die Kollegen jetzt von mir denken usw.

21.03.2021 19:36 • x 1 #58


maya60
Liebe @Irgendeine - das tut mir leid und ich glaube auch nicht, dass Krankschreiben besser wäre, dann versinkst du noch mehr in diesen Gedanken.

Aber vielleicht alles mal kreuz und quer rausreden? Bei einer dieser Notfallnummern, die zuhören? Wäre das was?

soforthilfe-adressen-nummern-der-krisendienste-t11782.html

Sohni und ich haben heute auch grottenschlechte Laune und segeln haarscharf seit gestern an der Migräne vorbei. Viel macht auch einfach das Mistwetter und die Jahreszeit aus.

Wir halten das einfach alle zusammen aus, bis der Frühling richtig da ist und dein schwarzes Prüfungsloch weg ist.



Gute Besserung! Liebe Grüße! maya

21.03.2021 19:42 • x 1 #59


A


Hallo Irgendeine,

x 4#15


Irgendeine
Zitat von maya60:
das tut mir leid und ich glaube auch nicht, dass Krankschreiben besser wäre, dann versinkst du noch mehr in diesen Gedanken.

Wenn ich mich krankschreiben lassen würde, würde ich auch nicht zu Hause bleiben.. Das würde nicht gut ausgehen..
Zitat von maya60:
Aber vielleicht alles mal kreuz und quer rausreden? Bei einer dieser Notfallnummern, die zuhören? Wäre das was?

Ich schreibe mittlerweile fast täglich mit der Telefonseelsorge. Manchmal ist es hilfreich, aber oft merkt man, dass es noch recht unerfahrene und wahrscheinlich recht junge Menschen sind, die sich sehr an Kommunikationstechniken festhalten.

Heute hatte ich ein echt gutes Gespräch. Der Seelsorger hat nach Äußerung meiner S**z*dgedanken selbst Psychiatrie vorgeschlagen und als ihm das Problem diesbezüglich erklärte hatte, war er so ehrlich und meinte: Da fällt mir gerade leider auch keine Lösung mehr ein. Dann ist das Einzige, was ich Ihnen anbieten kann, zuzuhören und sich jederzeit bei der TS melden zu können.

Ich fand es klasse, dass er nicht die üblichen Phrasen (Ihre Stelle ist doch erst mal völlig unwichtig), sondern ehrlich seine Meinung gesagt hat. Das habe ihm das auch gesagt.
Zitat von maya60:
Sohni und ich haben heute auch grottenschlechte Laune und segeln haarscharf seit gestern an der Migräne vorbei. Viel macht auch einfach das Mistwetter und die Jahreszeit aus.

Oh Migräne ist echt mies. Mein Kopf ist auch kurz vorm Explodieren.

21.03.2021 19:59 • x 1 #60

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