Bäumchen
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Das Problem ist nicht mein beruflicher Werdegang, ich könnte immernoch umsatteln, da ich mich ja immernoch nicht fertig bin und einen anderen Weg einschlagen, das Problem ist eher, dass ich durch meine Entscheidungen anderen Menschen schaden werde.
Es gibt Mensch, die nur darauf warten sich über meine Eltern lustig zu machen und sie zu verspotten zu dürfen falls ich mal irgendwelche Fehltritte mir leiste. Sicherlich könnten sie auch darüber stehen, aber wie fühlt man sich denn als Elternteil , wenn andere Menschen einen ausgrenzen nur weil die Kinder meinen ihre Egotour durchziehen zu müssen? Meine Eltern müssten sich dann zum Großteil sozial isolieren und sie sind auch keine jungen Hüpfer mehr, die sich mal so eben einen neuen Freundeskreis suchen zu können und sich andere Verwandte aussuchen kann man sich gar nicht.
Da einfach zusagen Hauptsache du bist glücklich, alles andere ist dabei völlig egal ist einfacher gesagt als getan. Vielleicht werd ich komplett ohne Familie sogar noch unglücklicher als ohnehin schon? Schon mal daran gedacht? Es gibt nicht umsonst Menschen, die nach 30 Jahren oder noch länger anfangen irgendwelche verschollenen Elternteile auf der Welt zusuchen.
Das mit dem in den Wald rennen und laut aufschreien Ich bin nicht für das Glück anderer zuständig hab ich auch schon hinter mir, bringt aber nichts wenn man sich mitschuldig macht, dass man das mühseelig jahre lang aufgebaute Leben anderer zerstört.
Davon mal abgesehen, wenn die Freunde einen jemals in Stich lassen sollten und/oder der eigene Partner (Einige Freundschaften und Beziehungen sind halt leider nun mal vergänglich) gibt es zumeist immernoch die Eltern, die einen nicht bei einem ausgestreckten Arm verhungern und allein lassen würden. Immer öfter ist halt Blut immernoch dicker als Wasser.Das darf man auch nicht vergessen.
Meine Eltern verstehen mich nicht, es mag auch mit unter anderem daran liegen, dass sie auch ganz anders sozialisiert worden sind als ich, aber sie lieben mich trotzdem, auch wenn es vielleicht eine andere Art von Liebe ist, die man sich wünscht. Es ist keine Vertragsbindung, nur weil sie von mir erwarten, dass ich sie und ihr Leben nicht verletze.Vergleichsweise zu dem, was sie geben, bekommen sie nur recht wenig von mir zurück. Als Kind wurde man von ihnen gepflegt, man wurde unterstützt, ist in einem wohlbehütetem Elternhaus aufgewachsen, sie haben alles gemacht, damit es mir und meinem Bruder gut ging und und und...meine Eltern sind noch nicht mal pflegebedürftig oder wohnen bei mir als das ich ihnen nur ansatzweise zurück geben könnte für das, was sie für uns getan haben.
Bei meinen Freunden und meinem Freund kann ich so sein, wie ich möchte.Da muss ich mich nicht groß verstellen. Die wissen Bescheid über meine Krankheit und haben Verständnis dafür und bei Fremden ist es mir sowieso egal.
Therapeutisch wurde bei mir eine Menge getan.Ich hab Gesprächstherapien hinter mir, Verhaltenstherapien, Medikamente der unterschiedlichsten Art und Dosierung, Hypnose usw. Ich hab mich schon fast seit meiner Pubertät mit meiner Krankheit beschäftigt. Hab mehrer längere und kürzere Behandlungszeiträume durch. Darunter auch viele Ärzte. Dadurch, dass es bei mir sehr viele Auslöser für meine Krankheit gibt, darunter mit unter auch damalige soziale Faktoren wie Mobbing als auch zum Bsp. gesundheitliche Faktoren usw. ist es recht schwierig einen funktionierenden Behandlungsweg zu finden.Bisher gabs keine langfristigen Erfolge, nur Kurzfristige.
@Salamandar
Wieso soll man Menschen hassen, die einen nicht verstehen? Dann müsste ich ja eine ganze Menge Hass mit mir rumschleppen, weil es sehr viele Menschen gibt, die mich nicht verstehen.Dann müsste ich auch die Jenigen Menschen hassen, die zum Bsp. auch öfter meine Argumente bei Diskussionen nicht verstehen, weil sie einen niedrigeren Bildungsgrad haben und das Ganze nicht nachvollziehen können (Jetzt nicht falsch verstehen bitte!) Ich glaube nicht, dass das meine Probleme löst.