Kontakte knüpfen fällt mir schwer

J
Ach ja, der Perfektionismus und die hohen Ansprüche an sich selbst... Respekt, dass Du die Leute zum Kaffeetrinken eingeladen hast, das ist ne große Sache, das erfordert viel Mut! Toll, dass Du das geschafft hast!

Mir geht es auch immer so. Ich mache auch seit über drei Jahren eine Therapie und ich habe schon sehr viel geschafft aber ich kann mich auch nie so richtig drüber freuen, weil ich auch immer ein Haar in der Suppe suche... Ist schrecklich sowas. Macht einen selbst kaputt.

Zurzeit versuche ich auch das mit den kleinen Schritten. Habe mir früher immer riesen Ziele gesteckt, die ich gar nicht erreichen konnte und dann war ich frustriert. Das ist jetzt anders aber ich muss mich erst richtig gern haben, bis ich auch richtig stolz auf mich sein kann und das habe ich noch nicht erreicht. Zu oft stehe ich noch vorm Spiegel und finde mich hässlich und hab das Gefühl, mein ganzes Leben ist schei.. Man muss sich selbst annehmen und lieb haben, das ist der Schlüssel aber es ist schwer.

Alles Gute für Dich!

06.08.2010 10:03 • #16


shebone
ich möchte mich darauf konzentrieren momente welche tatsächlich statt finden festzuhalten.es ist schade das ich vieles positive super schnell vergesse und dem negativen platz einräume.im negativen hängen bleibe aus was für gründen auch immer.ich kann nein sagen zu meinem immer wiederkehrenden negativen gedanken.und wenn ichs tausendmal wiederholen werde.ich wiederhole ja auch das negative gedanken festhalten.macht doch eigentlich keinen sinn.mir selber helfen.mich mit mir beschäftigen,mal schaun was kann ich mir selbst und nicht mehr immer nur anderen gutes tun.gedankenaustausch und das mit geduld für mich und meine eigene person.und wenn es sich noch so doof anhört.bei mir ist es halt so

@glasscherbe,du ich denke das ist der fortschritt/erfolg meiner verhaltenstherapie.lernen mit mir selbst besser klarzukommen.nicht überlegen,wer was inwiefern von mir denken könnte.hauptsache es geht mir gut dabei.mich nicht mehr schämen,ist auch ein wichtiger punkt dabei.mag mich nicht mehr schämen für mein noch nicht können.mag viel lieber erzählen und mir gleichzeitig dabei helfen lassen.ich werde mich bemühen nicht zuviel auf einmal von mir zu verlangen*schwerist*

@januar,das was du schreibst kommt mir sehr bekannt vor.mangelndes selbstbewusst sein!?könnt sein,nicht wahr!?
vielleicht sollten wir mal drüber nachdenken ob die suppe nicht auch mit vermeintlichen haar drin,schmecken könnte!?
was machst du für eine therapie?wenn ich fragen darf

ich dank für eure anteilnahme und worte

lg shebone

06.08.2010 13:21 • #17


A


Hallo shebone,

Kontakte knüpfen fällt mir schwer

x 3#3


shebone
sich ans herz fassen und machen

wie herrlich sich das anfühlen kann.mal spontan sein und mir keine gedanken drüber machen obs der ein oder andere nun gut findet.mein recht, zu machen wonach mir ist ,auch in anspruch nehmen.ich denke es rührt aus meiner erziehung das ichs nicht für selbstverständlich ansehe.immer erst fragen wie das kleine kind welches ich einmal war.wie die erwachsene die ich einmal war.war und jetzt darf ich anders sein.brauchs mir selbst nurnoch erlauben wollen

gestern hab ichs mir erlaubt

hallo hast du lust mit uns den abend zu verbringen wir spielen grad was?wir verbrachten einen ausgelassenen abend zusammen und ich war der auslöser für diese schöne begegnung.

das macht ja wirklich spaß

die mauern welche mir meine herkunftsfamilie auszwangen sind nicht mehr notwendig.ein steinchen nach dem anderen werde ich abtragen

weshalb war mir das in meinem leben nie wichtig?weil mich die probleme meiner herkunftsfamilie so vereinnahmten das kein platz für nichts mehr da war.und weil ichs für normal ansah.ich habe nichts vermisst weil ichs nicht kannte.ich beginne zu erkennen das es wichtig ist

lg shebone

07.08.2010 11:56 • #18


Glasscherbe
liebe shebone,

ich wollte dir nur mal kurz mitteilen, wie gern ich deine letzten beiträge gelesen habe - zum einen, weil sie so positiv über dich selbst berichten und zum anderen, weil sie mir in bezug auf mich selbst auch sehr viel geben. ich danke dir von ganzem herzen, du hast mich gerade ein kleines stück weiter gebracht.

liebe grüße

09.08.2010 13:22 • #19


shebone


gern geschehen

lg shebone

09.08.2010 14:59 • #20


shebone
ganz automatisch hab ich keinen bock auf irgendwas(allein oder aber mit einer anderen person),wenn meine familie frei hat.wie kommt das eigentlich?hab ich angst das sie nicht zurechtkommen könnten?oder wie?das sie verhungern?verdursten?ohne mich nicht sein können?das sollte natürlich nen übertriebener scherz sein jedoch steckt wohl auch nen fünkchen wahrheit drin.im kopf übertreib ich ja oft.
loslassen und andere ihr ding machen lassen.die möglichkeit geben sich selbst weiterzuentwickeln,denn auch mein kind kann sich ein brot selber schmieren.und wenn papa bis mittags nichts gegessen haben will ist das auch sein ding.alt genug ist er ja.
der punkt bei mir ist,ich meine immer zur verfügung stehen zu müssen,obwohl es kein einziger mensch von mir erwartet oder aber verlangt.im gegenteil mein mann freut sich wenn ich verabredungen treffe,weiß er doch wie schwer es mir fällt und wie gern ich das ändern möchte.er begrüsst es also.gibt mir sein o.k.(welches ich wohl für mein inneres brauche,wie auch immer).und doch will ich es im ersten moment nicht tun.im zweiten auch nicht,im dritten eventuell u.s.w.innerlich festgehalten irgendwie.allen zweifeln und unlust zum trotz bin ich dann heut morgen doch los.

und was war?gut war`s!

konnte schnattern,einkaufen,anderes sehen,hören,mich wohl fühlen,daraus nutzen ziehen,für mich,weil ich mich danach sehr wohl gefühlt habe

mein zu hause steht noch unverändert und die liegen gebliebene hausarbeit hat auch ganz geduldig auf mich hier gewartet

lg shebone

11.08.2010 16:22 • #21


Glasscherbe
Na, ist doch wieder ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung. Und wenn selbst die Hausarbeit nicht weg läuft ... Spaß beiseite.
Ich kenn das auch, immer nach dem Motto: Machs selbst, dann kann nichts schief gehen. Auch ich erwische mich hin und wieder, wenn meine Kinder kommen und fragen, ob sie etwas tun können, dass ich nein sage. Dann folgt die obligatorische Frage: Und warum nicht? Peinlich ist es mir immer dann, wenn ich merke, dass ich gar keine stichfesten Argumente hab, warum sie dies oder das jetzt nicht dürfen. Meistens geht es dann nur um drei Sekunden Zeitersparnis oder was in der Art. Lächerlich.
Und: Erst heute Mittag habe ich gelernt, dass man, selbst wenn man eben noch am Schimpfen war, gern eine Sekunde später herzhaft drüber lachen darf und deshalb trotzdem noch ernst genommen wird. Das war auch sehr angenehm.

Du denkst zwar viel nach und ärgerst dich dann, weil du ja offenbar einiges erkennst, aber nicht umsetzen kannst, aber an Deiner Stelle würde ich da nicht so hart mit mir selbst ins Gericht gehen. Ich finde, du machst das gerade so, wie du es getan hast, gut. Dinge hinterfragen, speichern und dann immer wieder mal schauen, was draus geworden ist. Und siehe da - die ein oder andere positive Überraschung ist dann doch dabei.

Liebe Grüße

11.08.2010 16:55 • #22


shebone
wenn ich versuche, mich in geduld zu üben und keine erwartungen, an das immer vorhandene und was kommt jetzt/danach!?hab, werde ich belohnt
die belohnung äussert sich im erkennen/registrieren von veränderungen die von aussen kommen.eine liebe freundliche nachfrage,hey hast du lust dahin mitzukommen!?ein telefonanruf der mich erreicht.ein treffen mit menschen zu denen ich gern vertrauen aufbauen möchte weil sie nicht einfach nur irgendwelche menschen in meinem leben sind.ein gemeinsamer abend mit menschen die keine große rolle in meinem leben spielen und doch war es ein schöner abend.all das zeigt mir das ich mich verändere.es kann.und das es sich lohnt geduldig mit mir selbst zu sein.

es ist sozusagen die andere seite die ich da nicht einkalkuliert habe/nicht kenne/nicht in erwägung ziehe(bei meinen vorhandenen problemen soziale kontakte zuzulassen).mein leben lang.es kommt etwas wertvolles von anderen.freiwillig und ohne manipulation.ohne großes zutun meinerseits.das resultat von meinen eigenen kleinen schritten auf andere menschen zu

ich bekomme etwas geschenkt.es ist nichts materielles was ich eigentlich immer mit geschenken in verbindung gebracht habe.es ist etwas viel wertvolleres.es ist das fühlen von menschen sind keine bedrohung.

ich bin kein geheimnis und ich darf sein.ich darf erzählen und alles was ich erzählen möchte ist kein verrat an meiner herkunftsfamilie.uralte gedanken sind das grad die ich da rauslasse.es freut mich das sie aus mir raus kommen.ich anfange zu realisieren was mich meine herkunftsfamilie hat glauben lassen wollen.weil es für sie wichtig war.für sie.nicht mehr im heut für mich.ich darf es ablegen.

es wird mir keiner mehr böse dafür sein.denn ich habe die verantwortung für mich selbst übernommen.

statt strafe zu erfahren folgt freude meinerseits und das empfinden von belohnung nur durch mich selbst und mein eigenes verändertes verhalten

erstaunlich

lg shebone

@glasscherbe,wie bekannt mir das vorkommt was du da schreibst.ich kann dich so gut verstehen.zeit für veränderung,findest du nicht!?erkennen,annehmen,handeln,immer in dem tempo wie es gut für uns ist

15.08.2010 15:31 • #23


A


Hallo shebone,

x 4#9


Glasscherbe
Ja, Recht hast du - Zeit für Veränderung. Um gleich noch einen ganz schlauen Spruch hinterher zu werfen: Erkenntnis ist der Beginn der Veränderung. Ein wirklich wahrer Spruch. Und gerade im Moment habe ich das Gefühl, dass wir da beide ganz gut fahren. Letztlich sind es die kleinen Inputs von außen, die der Erkenntnis auf die Sprünge helfen. Und die Belohnungen - wie du schreibst, die Frage Kommst du mit? und dergleichen. Es ist gut so. Man muss es nur erkennen - darin liegt jedoch die größte Schwierigkeit.

Liebe Grüße

16.08.2010 12:09 • #24

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