Mit der Krankenkasse anlegen musst Du Dich auch garnicht. Teile Ihnen schriftlich mit, dass Sie Deine Telefonnummer und E-Mail Adresse löschen und Dir künftig schriftlich mitteilen möchten, wenn Sie etwas von Dir wollen. Bitte um schriftliche Bestätigung und sende es so ab, dass der Eingang nachvollziehbar ist. Fax, Einschreiben.
Das kann man auch völlig wertfrei, ohne viel Tamtam zu machen. Der Bearbeiter wird genug andere Dinge zu tun haben, als Dich ärgern zu wollen. Die machen nur ihren Job bei den Krankenkassen.
Insoweit ist es richtig, dass Du für die Kasse telefonisch nicht erreichbar sein musst, bzw. auch keine Angaben am Telefon machen solltest und musst.
Und grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass man mir keine Steine in den Weg gelegt hat. Wollte die Kasse was von mir, hat sie es mich schriftlich wissen lassen. Und dennoch stand man mir telefonisch für Rückfragen zur Verfügung, ohne mich "hinterlistig" auszufragen, geschweige denn es zu versuchen.
Gibt da eine Weisheit: Wie man in den Wald hineinruft...
Zur DRV: Es liegt manchmal nicht an der Behörde, wenn die Bearbeitung länger dauert. Es hängt hier stark davon ab, wie schnell benötigte Informationen zu Verfügung gestellt wurden, was von mehreren Parteien abhängig ist. Antragsteller, behandelnde Ärzte, Krankenkasse und Weitere. Dann erfolgt eine medizinische Beurteilung, ggf. wird ein Gutachten nötig. Normalerweise benötigt eine Entscheidung zwischen zwei bis sechs Monate. Ggf. kommt die beantragte Leistung ja auch nicht in Frage und es werden Alternativen geprüft, wie bspw. eine Reha, oder EU-Rente.
Abgesehen davon ist da auch noch Corona, was Maßnahmen erschwert.
Dann und wann freundlich nachzufragen, wie der Stand der Dinge ist, kann nicht schaden. Auch hier gilt, wie man in den Wald hineinruft...
24.02.2021 17:50 •
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