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Kündigung in der Krankschreibung

Lost111
Hey Auswegfinden,

es ist hart, während der Krankschreibung die Kündigung zu erhalten; aber positiv ist: du bist noch in der TK und kannst das da ansprechen.
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen - du bist den verhassten Job los und kannst neu durchstarten.
Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen dafür. Lass dich nicht unterkriegen!

LG Lost111

16.11.2020 20:30 • x 4 #16


Caro63
Hallo Auswegfinderin,

ich kann dir auch versichern, es wird wieder besser werden.
Zuerst steht da natürlich die Sorge, was aus den finanziellen Verpflichtungen wird,
die jeder Mensch hat.
Davor hatte ich die meiste Angst (teils sogar Panik).
Heute bin ich froh, das das ganze Dilemma mit dem nicht mehr guten Job ein Ende hat.
So nach den ersten 4-6 Wochen ging es mir besser und ich kann jetzt wieder lachen und mich der Dinge
des Lebens erfreuen, die es wirklich wert sind.
Das tut mehr als gut auch wenngleich weniger Geld kommt, ich kann damit leben
und gehe alles Weitere jetzt in Ruhe an (durch Covid ist eh alles ruckartig anders ,verzögerter geworden).
Ich drück dir auch die Daumen, behalte die Ruhe,
alles wird sich regeln lassen und neue Wege werden sich auftun.
LG Caro

16.11.2020 21:39 • x 3 #17


A


Hallo Auswegfinden,

Kündigung in der Krankschreibung

x 3#3


A
Danke Caro... er stimmt es stellen sich immer zuerst die Fragen wie geht's weiter, Finanzielle Situation berufliche Neuorientierung usw...

Die Ungewissheit ist es die das Gedanken Karussell antreibt.. aber wir gesagt es ist ein neuer Weg mit neuen Aufgaben und der größte Gewin ist der Verlust des gehassten Jobs..
Danke dir Caro

16.11.2020 21:57 • #18


Caro63
Zitat von Auswegfinden:
größte Gewin ist der Verlust des gehassten Jobs..


Ja wirklich !
Und wenn ich mir vorstelle heute ,wie lange ich mich damit herum gequält habe ,mich schwer getan habe ,
es war eigentlich die Angst vor eigener Veränderung-was für ein Blödsinn.
Ich musste erst noch homeoffice arbeiten, ehe man sich traute, mir zu kündigen , da man den direkten Kontakt vermeiden wollte.
Wie erbärmlich armselig vom AG ,so möchte ich nie sein !

Du packst das ,nur nicht zurück blicken ..

16.11.2020 22:03 • x 2 #19


A
Hey lost. Auch dir ganz lieben Dank Ich verspreche ich lasse mich nicht unterkriegen und ja noch bin ich in der Tagesklinik hab dort davon berichtet aber er interessiert dort keinen.. ist auch nicht wichtig Ich hab einen Anwalt und der wird es hoffentlich wissen was zu tun ist..

Ja und nun Kopf hoch und weiter da durch Ziel sollte am Ende eine Abfindung sein..es geht ja Nicht um den Menschen es geht dabei ums Geld.. that's Life.

Lieben Dank dir und liebe Grüße

16.11.2020 22:04 • x 2 #20


A
Zitat von Caro60:
Wie erbärmlich armselig vom AG ,so möchte ich nie sein !

Du packst das ,nur nicht zurück blicken ..


Sehe ich genauso erbarmungslos so sind sie...
Und dorthin zurück blicken werde ich mit einem Lächeln...

Liebe Grüße an dich

16.11.2020 22:08 • x 1 #21


Lost111
Ich finde es befremdend, dass es in der TK niemanden zu interessieren scheint...? Ich war vor gefühlt 1000 Jahren in einer TK - tatsächlich war es im Jahr 2006 - und da wurde ich bzgl. der Anforderungen meines Arbeitgebers ernst genommen.
Aber wie du schreibst, hast du ja Unterstützung darüber hinaus. Und das ist auch gut so!

LG Lost111

16.11.2020 22:10 • x 2 #22


Juju
Hallo...
Der Titel Deines Beitrages hat mich direkt eingenommen, weil ich momentan Angst davor habe, dass meine Arbeitgeber mir auch kündigen könnten. Der Grund für meine lange Krankmeldung ist allerdings kein psychischer, sondern physischer. (Knie)
Dennoch, es kommt wie es kommen soll und ich denke, es wird alles gut werden. Alles hat seinen Grund und wir werden das Kind alle irgendwie schaukeln.
Was muss man denn eigentlich alles beachten/tun, wenn der Arbeitgeber einem kündigt?
Ich wünsche Dir jedenfalls, dass man Dir liebevoll zur Seite steht und Du alles gut hinbekommst.

17.11.2020 06:16 • #23


A
Zitat von Juju:
Was muss man denn eigentlich alles beachten/tun, wenn der Arbeitgeber einem kündigt?


Hallo juju,
Sollte der Arbeitgeber dir kündigen, aus welchem Grund auch immer müsstet Du dich innerhalb von 3 Wochen bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend melden.

Ob Du in dem Fall die Kündigung akzeptierst oder nicht ist deine Entscheidung ansonsten hast Du in gleicher Frist die Möglichkeit eine Kündigungsschutzklage zu erheben hilfreich ist eine Rechtsschutzversicherung die die Anwaltskosten trägt.

Wenn Du keine silbernen Löffel oder andere schwerwiegende vergehen begangen hast ist die Chance auf Abfindung gegeben.

Aber zunächst ist ja noch keine ausgesprochen und wenn dein Hausarzt dich weiterhin krank schreibt bist du eben krank und nach 6 Wochen würde Krankengeld gezahlt.

Das sind so die ersten Informationen... Hoffe es hilft sonst weiter Fragen
LG an dich

17.11.2020 12:09 • #24


Caro63
Zitat von Auswegfinden:

Hallo juju,
Sollte der Arbeitgeber dir kündigen, aus welchem Grund auch immer müsstet Du dich innerhalb von 3 Wochen bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend melden.



Vorsicht ,das ist nicht richtig - wer eine Kündigung erhält, muss sich innerhalb von 3 Werktagen bei der Agentur f. Arbeit
arbeitssuchend melden ! Sonst droht Sperre bei ALG1
Das kannst du ganz einfach online machen ,geht überhaupt alles online ganz einfach(wegen Covid sowieso online).
Für evtl.Kündigungsschutzklage gilt es Frist 3 Wo.einzuhalten.

17.11.2020 18:45 • x 2 #25


A
Hallo, ich habe auch die Kündigung zum 28.02. erhalten und habe mich beim Arbeitsamt gemeldet. Die haben aber gesagt, sie sind nicht für mich zuständig sondern die Krankenkasse bis man arbeitsfähig ist. Wie ist das nun bei Dir gelaufen? Und ist das Krankengeld noch in der Höhe wie zu der Zeit wo man noch angestellt war oder wird da gekürzt? Vielen Dank für Deine Antwort. LG Anja

26.01.2021 13:31 • #26


E
Ich kann dir gleich antworten:

Ich wurde auch gekündigt und habe anschließen noch viele Monate Krankengeld bekommen- es ist völlig unabhängig davon, ob du nun gekündigt bist oder nicht, Krankengeld bekommst du, damit du deine Arbeitskraft wiederherstellen kannst, und zwar in dem Beruf, den du zuletzt ausgeübt hast.


Seit wann bist du denn a.rbeitsunfähig?

26.01.2021 13:37 • x 1 #27


A
Mein erster Krankheitstag war der 4.8.20. Dann hatte ich es im September mit Wiedereingliederung versucht was in die Hose ging. Nicht zuletzt darum weil die Depression so richtig wegen der Arbeit ausgebrochen ist. Eigentlich wäre es sinnlos gewesen wieder dort anzufangen, aber ich hätte es vielleicht versucht. Jetzt gar nichts zu haben macht mir schon Angst zumal die Depressionen nicht besser werden. Ich bin ein Leben lang gern zur Arbeit gegangen aber den letzten Job hatte ich erst seit März letzten Jahres und es war ein Griff ins Klo wie man so schön sagt. Das Arbeitsamt gemeint sie sind erst für mich zuständig wenn ich wieder arbeitsfähig bin. LG und Danke für die Antwort.

26.01.2021 13:49 • x 1 #28


E
Zitat von AnjaW:
Das Arbeitsamt gemeint sie sind erst für mich zuständig wenn ich wieder arbeitsfähig bin.

Ganz genau.
Warst du die letzten drei Jahre vor dem 04.08.2020 schon wegen derselben Diagnose arbeitsunfähig?

26.01.2021 13:53 • #29


A


Hallo Auswegfinden,

x 4#15


A
Ich hatte 2014 das letzte Mal eine depressive Episode. Seit dem hab ich nur Medikamente bekommen.

26.01.2021 13:57 • x 1 #30

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